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Welche Mastfuß Position bei welchen Bedingungen und warum

  • User5120
  • 24. August 2019 um 10:49
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    • 24. August 2019 um 10:49
    • #1

    In welcher Position fahrt ihr euren Mastfus bei welchen Bedingungen?

  • rrd248
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    • 24. August 2019 um 11:04
    • #2

    Das lässt sich ja nur relativ beantworten.

    Da ich mit 70kg eher leicht bin sind die Trapeztampen etwas weiter vorne als z.B. bei meinem Kumpel mit 85. Gleiches gilt dann für den Mastfuss, Unterschied bei gleichem Board ca. 1-2 cm.

    Wenn glattes Wasser ist ist der Mastfuss so, dass ich gute gleiche Druckverteilung auf beiden Beine habe, bei Chop oder überpowert ca. 1-3 cm weiter vorne. Meist steht der Mastfuss im Bereich der Mitte der Mastspur, solange ich eine passende Segelgrösse für das Board habe.

    Gilt für meine Freerider und Waveboards, wobei ich auch noch die Gabelbaumhöhe anpasse.

  • teenie
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    • 24. August 2019 um 11:08
    • #3

    Also ich brauche Mastschienen mit 5cm Länge.

    Immer in der Mitte, bis auf:

    - Seegrasfinnen bis -2 cm

    - Extrem Highwind +2cm

    - Größtes Segel für das Board samt Strömung +1oder 2cm

    Aber nunja, jeder wie er mag...

    Grüße

    teenie

  • User5120
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    • 24. August 2019 um 11:13
    • #4

    warum bei Chop weiter vorne? Bei mir ist es umgekehrt, wenn es Chopy Bedingungen hat mache ich den Mastfuß weiter nach hinten , so fliegt das Board viel freier über den Chop und sticht nicht ein.

  • MaxMuller
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    • 24. August 2019 um 11:24
    • #5

    - Bei wenig Wind (Gleitschwelle) -> Mastfuss extrem nach vorne. Grund: Es ist leichter mit dem Gewicht auf dem Mastfuss das Board plan zu halten und man kann nach dem Angleiten sehr schnell das große Segel hinten runter ziehen (Lateralschwerpunkt) und durch schließen des Unterlieks und der Verhinderung des Druckausgleiches in diesem Bereich die Leistung des Segels erhöhen und das Board im Gleiten halten.

    - Bei mittleren Wind -> Mastfuss etwas nach hinten. Grund: Nach dem Runterziehen des Segels will das Board anluven, man gleicht durch Fusssteuerung aus, dadurch hebt sich (besonders vorne) die Leekante. Der scheinbare Wind von vorne drückt das Board weiter aus dem Wasser (Lift) . Das Board fliegt frei über die Finne übers Wasser.

    - Bei starken Wind -> Mastfuss nach vorne. Grund: Das Board will eher abfallen. Man gleicht über die Fusssteuerung aus. Die Luvkante wird ins Wasser gedrückt. Die Nase des Boards wird unten gehalten. Man hat mehr Kontrolle.

  • Slaughthammer
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    • 24. August 2019 um 11:35
    • #6
    Zitat von Rüdi

    warum bei Chop weiter vorne? Bei mir ist es umgekehrt, wenn es Chopy Bedingungen hat mache ich den Mastfuß weiter nach hinten , so fliegt das Board viel freier über den Chop und sticht nicht ein.

    Dann solltest du den bei Flachwasser noch weiter hinten fahren. Ich fahre den Mastfuß immer so weit hinten wie ich es kontrollieren kann. Dabei lasse ich die Gabel auch möglichst weit oben und mache die erst tiefer, wenn der Mastfuß schon ein Stück nach vorne gewandert ist. Wenn ich das Board nicht früh genug frei auf die Finne bekomme hilft Mastfuß nach hinten. Bei Chop braucht man nicht so viel Lift vom Rigg, da man mit längerer Finne fährt und generell Kontrolle etwas schwieriger wird. Zudem liftet einen der Chop eh schon aus dem Wasser.

    Ansonsten kann ich da nur immer wieder auf Boris' Slalom Trimmguide verweisen: https://surf-forum.com/attachment/302…de-2018-22-pdf/

    Gruß, Onno

    wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.

  • User5120
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    • 24. August 2019 um 12:26
    • #7

    welche Mastfuß Position ist eurer Meinung nach zum anpumpen besser, weit nach vorne oder eher nach hinten?

    Wenn ich den Mastfuß weit hinten habe tue ich mich mit abpumpen immer schwer!

    Das fühlt sich an als wenn ich gegen eine Wand Pumpe ?

  • MaxMuller
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    • 24. August 2019 um 13:10
    • #8
    Zitat von Rüdi

    welche Mastfuß Position ist eurer Meinung nach zum anpumpen besser, weit nach vorne oder eher nach hinten?

    Wenn ich den Mastfuß weit hinten habe tue ich mich mit abpumpen immer schwer!

    Das fühlt sich an als wenn ich gegen eine Wand Pumpe ?

    Mastfuß extrem nach vorne

  • rrd248
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    • 24. August 2019 um 14:16
    • #9

    Bei Chop nehme ich auch eine längere Finne und will mehr Kontrolle haben, daher Mastfuss eher etwas weiter vorne.

  • twofingers
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    • 24. August 2019 um 15:32
    • #10
    Zitat von MaxMuller
    Zitat von Rüdi

    welche Mastfuß Position ist eurer Meinung nach zum anpumpen besser, weit nach vorne oder eher nach hinten?

    Wenn ich den Mastfuß weit hinten habe tue ich mich mit abpumpen immer schwer!

    Das fühlt sich an als wenn ich gegen eine Wand Pumpe ?

    Mastfuß extrem nach vorne

    Mastfuß extrem nach vorne kann je nach Board das Angleiten erschweren, weil das Rigg das Board runter drückt. Ich fahre eher Mitte/ leicht nach hinten, damit ich gleichen Druck auf beiden Beinen habe.

    LG

    Peter

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    • 24. August 2019 um 16:10
    • #11

    Meiner Erfahrung nach machen extreme Mastfußpositionen keinen Sinn, das Board wird bei ganz vorne montiertem Mastfuß nicht frei, gleitet nicht früher klebt und verschneidet bei Manövern. Es läuft auch nicht besser Höhe.

    Ganz hinten komme ich schlechter ins Gleiten, es gleitet schlechter durch speziell auch durch Halsen.

    Auch das 3,7er auf dem 104l Board bin ich mit Mastfuß minimal weiter vorne gefahren.

    Ich fahre allerdings keine Freeracer oder gar Slalomboards.

    Bei Schwertboards (Raceboards) hingegen machen extreme Positionen Sinn für Nichtgleiten, mit oder ohne Schwert und Vorwind oder harte Amwindkurse...

    Grüße

    teenie

  • Django
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    • 24. August 2019 um 17:40
    • #12

    Die Erfahrungen sind da ja total unterschiedlich. Daran sieht man auch wieder, wie persönlich das ist
    und wie wenig objektiv man beim Surfen testen kann.

    Ich nehme beim Lorch Breeze mit 6.6 qm die mittlere (eher leicht hintere) Mastfuß-Position, mit 7.8 qm vorderes Drittel.

    Auf den Wind nehme ich wenig Rücksicht, oft ist von 3-6 oder 3-7 Bft. eh alles dabei in einer Session. :)

  • MaxMuller
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    • 24. August 2019 um 20:41
    • #13
    Zitat von twofingers
    Zitat von MaxMuller
    Zitat von Rüdi

    welche Mastfuß Position ist eurer Meinung nach zum anpumpen besser, weit nach vorne oder eher nach hinten?

    Wenn ich den Mastfuß weit hinten habe tue ich mich mit abpumpen immer schwer!

    Das fühlt sich an als wenn ich gegen eine Wand Pumpe ?

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    Mastfuß extrem nach vorne kann je nach Board das Angleiten erschweren, weil das Rigg das Board runter drückt. Ich fahre eher Mitte/ leicht nach hinten, damit ich gleichen Druck auf beiden Beinen habe.

    LG

    Peter

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    Da man selber hinten steht und immer und bei jedem Board das Angleiten dadurch erschwert wird, dass das Board hinten im Wasser eintaucht und man eine Welle vor sich her schiebt, kann es nie dazu kommen das man das Board vorne so runter drückt, das es sogar das Angleiten verhindert. Sehr wohl gibt es das Problem in Verdrängerfahrt. Deswegen gab es früher während der Fahrt verschiebbare Mastschienen.

  • Django
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    • 24. August 2019 um 20:49
    • #14
    Zitat von MaxMuller

    Da man selber hinten steht und immer und bei jedem Board das Angleiten dadurch erschwert wird, dass das Board hinten im Wasser eintaucht und man eine Welle vor sich her schiebt, kann es nie dazu kommen das man das Board vorne so runter drückt, das es sogar das Angleiten verhindert. Sehr wohl gibt es das Problem in Verdrängerfahrt. Deswegen gab es früher während der Fahrt verschiebbare Mastschienen.

    Wenn ich das richtig lese, dann würde das bedeuten, dass man die Mastschiene beim Verdrängen nach hinten schiebt.
    Das Gegenteil ist aber der Fall. Verdrängerfahrt -> nach vorne, bei zunehmendem Wind und Gleitfahrt schiebt man den Mast nach hinten.

    Beim Angleiten steht man aber nicht in den Schlaufen und auch nicht „zu weit hinten“, das wäre ja, wie du schreibst, tatsächlich eine Bremse.

  • MaxMuller
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    • 24. August 2019 um 20:56
    • #15

    Ja genau. Bei Verdrängerfahrt wenn man am Mast steht ist es bei kurzen Brettern so, dass sie vorne eintauchen. Wenn die Mastschiene weiter hinten ist passt es. Dann steht das Segel fast in Waage auf dem Board. Sprich der Mast ist nach vorne geneigt. Andernfalls hat man diese typische Rückenschmerz Haltung um das Anluven in Verdrängerfahrt von kleinen Boards zu verhindern.

  • Django
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    • 24. August 2019 um 21:12
    • #16

    Bei kurzen Boards stellt man den Mast doch nur nach der optimalen Gleitfahrt ein.

    Wie das dann beim Dümpeln aussieht, ist egal. Außer man hat vor, längere Zeit Dahinzudümpeln ... :)

  • MaxMuller
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    • 24. August 2019 um 21:18
    • #17

    Ja Ja na klar. Früher mit den während der Fahrt verstellbaren Mastschienen, da war das so!

  • Django
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    • 24. August 2019 um 21:45
    • #18

    Nebenbei: Ich war neulich mal wieder mit einem alten „Funboard“, 320 lang, 170 Liter, Mastschiene ... unterwegs,

    irgendwie war das ernüchternd. War luvgierig wie die Sau, obwohl ich das Schwert nur 1/3 drin hatte. Angleiten ging

    auch nicht gut, ganz komisch, wie „festgeklebt“ ... auch beim Gleiten ohne Schwert wurde es nie richtig frei.

    Zurück auf dem 130 Liter Freerider war dann echt ein Genuss. Auch beim Dümpeln.

  • aurum
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    • 25. August 2019 um 00:08
    • #19

    Schwert ist doch nur zum Höhelaufen

    also dem Höhelaufen verdrängend oder maximal im Halbgleiten

    auf Halbwindkurs oder/und wenn man gleiten will, muß das Schwert drinbleiben
    höhelaufen geht gleitend auch und gerade ohne Schwert

    will man aber schnellstmöglich aufkreuzen, ist mit Schwert, aber verdrängend mit höherem Winkel vielleicht die effektivere Version mit weniger Spaß

  • Django
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    • 25. August 2019 um 00:48
    • #20

    Wem erzählst du das ... ? Mich hat halt gewundert, warum es nicht richtig frei kam, und wie zäh es beim

    Angleiten war und wie luvgierig beim Höhelaufen mit 1/3 Schwert (ganz hinten).

    Ich bin von den kurzen Boards schon ziemlich verwöhnt. Früher ging das ja alles irgendwie besser... :)

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