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Slalomtuning 2014

  • t36
  • 1. Mai 2014 um 13:19
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    • 1. Mai 2014 um 13:19
    • #1

    Ich hab mir die letzten Jahre die jeweiligen Tips und Tricks der Profis für den Trimm des Slalom-Stuffs in den Zeitschriften und Foren zusammengesucht.

    Leider paßt da oftmals nicht alles zusammen - die Aussagen der "Großen" widersprechen sich doch ziemlich. Nachdem es zuletzt einiges in der Surf und im Boards gab, hab ich meinen Privatleitfaden :) jetzt entrümpelt - alles, wo sich wer widersprechen tut - flog raus - es ist nur drinnen, was ich persönlich auch so empfinde.

    ich habe den "Trimmguide" als PDF angehängt - vielleicht hilft es jemanden, viel Spaß t36

    P.s. falls jemandem was noch einfällt baue ich es gerne ein

    Dateien

    Slalom-Trimmguide 2014.t36.pdf 112,82 kB – 415 Downloads
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    • 1. Mai 2014 um 15:45
    • #2

    Danke, sehr schöne Zusammenstellung! Deckt sich auch so mit meinen Erfahrungen.

    wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.

  • holzwurm
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    • 1. Mai 2014 um 16:12
    • #3

    Yes, danke fürs reinstellen, hab das Ganze auch noch nicht automatisiert, ist gut immer wiedermal durchzulesen.

    Habedieehre Michi

  • uzisezer
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    • 1. Mai 2014 um 22:49
    • #4

    Super Zusammenfassung. Danke!

    Uzi

    Surfen... was besseres gibt es nicht!

  • 6Bft-Freak
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    • 2. Mai 2014 um 06:55
    • #5

    Klasse gemacht. DANKE :super:

  • Lordofchaos
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    • 2. Mai 2014 um 11:25
    • #6

    Laut Vincent Langer Mastfuß nach vorne zum früher Angleiten. Bin verwirrt.

  • t36
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    • 2. Mai 2014 um 11:30
    • #7

    hmm - schau mal ganz am Ende:

    Tuning frühes Angleiten:
    -Mastfuß 1-2 cm nach vorne zur Heckentlastung (VL)

    das weiter vorne bezieht sich auf Problemlösungen beim Surfen selbst, nicht beim aktiven Angleiten - d.h. die Maßnahmen zur Korrektur "unerwünschten Verhaltens" des Boards beim Gleiten und beim Angleiten sind konträr :)

  • silversurfer22002
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    • 2. Mai 2014 um 19:41
    • #8

    wenn nen Brett nicht "frei" laufen will (auch bei Seegrasfinnen), evtl auch mal das VL etwas weiter durchziehen

  • t36
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    • 2. Mai 2014 um 19:50
    • #9

    Hallo silversurfer,

    stimmt natürlich - danke dir sehr! ich habe es eingebaut und warte noch das WE, ob noch jemand was schreibt und setze dann die korrigierte Version rein, vg t36

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    • 2. Mai 2014 um 20:48
    • #10

    coole zusammenfassung, danke

    die abkürzung für vincent langer sollte wohl VL und niocht VC sein ?

    mit 169cm ist halt einiges nicht umsetzbar - aber mit 50+ hat man sich daran gewöhnt ;)


    Finnen - soft unruhiger bei kabbelwasser - das habe ich jetzt genau andersrum erlebt, 46er fiinne, gleiches profil, gleicher rake, gleiche länge, die softere war auch bei kabbel und überpowert wesentlich angenehmer zu fahren als die härtere, mehr lift stimmt, die weichere lies auch das board deutlich freier fliegen, aber wesentlich ruhiger.

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    • 2. Mai 2014 um 22:17
    • #11

    c-bra, wenn du von hart und weich bei Finnen redest, meinst du in erster linie das untere drittel, also die Tiphärte? Oder variierst du auch weiter oben? Oder gar im ersten drittel?

    wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.

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    • 3. Mai 2014 um 08:36
    • #12

    ca von der mitte abwärts. ich kontrolliere da bislang über den aufbau, der prüfstand ist für herbst / winter als diplomarbeit angesetzt.

    wenn man die finne "übers knie biegt" ist die ssoft etwas weicher als eine ZFins soft, die medium etwas härter, länge bei allen 46

    vieleicht schaff ich mal ein provisorische vermessung , hab aber derzeit nichtmal beide finnen da, und die defi vorbereitung läuft auch.

    aber das geht hier etwas OT, wenns sein soll können wir das gerne in einem anderen thread vertiefen, die coole anleitung hier sollte das wesentliche thema bleiben.

  • t36
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    • 3. Mai 2014 um 16:03
    • #13

    hallo c-bra,

    coole zusammenfassung, danke
    <==gern geschehen

    die abkürzung für vincent langer sollte wohl VL und nicht VC sein ?
    <==stimmt natürlich - habe es geändert

    mit 169cm ist halt einiges nicht umsetzbar - aber mit 50+ hat man sich daran gewöhnt
    <==hmm ich bin brutale 3 cm größer :-), wiege 72 kilo und bin ca. 10 Jahre jünger - aber nach meinem Crash vor 2 Jahren bin ich so dankbar (re. Schulter ziemlich zerstört), dass ich wieder surfen kann. Ich glaube aber, dass ich mit gutem Training dieses Jahr zumindestens wieder an mein Niveau 2011 halbwegs anschließen kann. Ich konnte vorher mit den Cracks der griechischen Slalommeisterschaft gut mithalten (und bei Leichtwind sie frustrieren). Der Witz ist ja, dass wir aufgrund unseres Alters und Erfahrung uns besseres Material (also für uns perfekt passend) besorgen können - das macht viel aus.


    Finnen - soft unruhiger bei kabbelwasser - das habe ich jetzt genau andersrum erlebt, 46er fiinne, gleiches profil, gleicher rake, gleiche länge, die softere war auch bei kabbel und überpowert wesentlich angenehmer zu fahren als die härtere, mehr lift stimmt, die weichere lies auch das board deutlich freier fliegen, aber wesentlich ruhiger.
    <==ich denke wir können uns einigen auf:
    softer: mehr Lift, besseres Angleiten
    harder: weniger Lift, braucht mehr Wind

    Ich hatte G10 Finnen in identischer Form aber unterschiedlich weich - die 48'er supersoft war fantastisch bei Flachwasser und glitt super an und liess sich extrem gut anpumpen.
    Im griechischen Kabbelwasser war aber oben raus Schluss - also im Gleiten und mindestens optimal angepowert - die harte Version der G10 Finne war im GPS schneller.

    Vielleicht kann das Otmar Schleenvoigt oder Wolfgang Lessacher kommentieren. Ich fahre aktuell nur noch Pfaffi Fins - aber ich glaube nicht, dass er das Forum liest.
    Oder Totti fragt mal Björn Dunkerbeck, der könnte das sicher perfekt beantworten: was ist schneller im Kabbelwasser bei Topspeed: weich oder hart?

    2 Mal editiert, zuletzt von t36 (3. Mai 2014 um 16:06)

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    • 3. Mai 2014 um 21:44
    • #14

    Man kann G10 Finnen aus unterschiedlich hartem Material nicht mit handlaminierten Carbonfinnen mit über die länge angepasster Härte zu vergleichen. Gerade bei großen Längen und dünnen Profilen sind selbst harte G10 Finnen im Basebereich eigentlich zu weich. Das wird dann bei weicherem Material noch schlimmer. Bei handlaminierten Finnen bleibt die Base eigentlich immer maximal hart (wie c-bra ja auch schrieb) und nur der Tip der Finne wird weicher gebaut. Zudem kann ein geschickter Finnenbauer Twist und Flex zu einem gewissen Grad unabhängig voneinander einstellen, was dann auch zu komplett anderen Ergebnissen führt, wenn man nur den Tip weicher macht, ohne dass der Twist großartig zunimmt....

    Generell sagt man aber, dass man bei kabbeligen Bedingungen lieber eine etwas größere Finne nimmt, die dann für die Kontrolle im Tip etwas weicher sein sollte. Durch den zusätzlichen Lift fliegt man dann auch freier über den Chop... Wenn man das kontrollieren kann...

    Das Finnenthema ist auf jeden Fall sehr komplex, und ich kratze da auch noch an der Oberfläche. Dazu sollte man wohl einen eigenen Thread eröffnen... ups, schon passiert: http://www.surf-forum.com/showthread.php?14805-Zusammenhang-zwischen-Flex-Twist-und-Fahrverhalten-SL-Finnen&p=147702#post147702

    wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.

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    • 4. Mai 2014 um 12:21
    • #15

    Hey, finde das ne super Zusammenfassung, danke. Da kann sich ja die Surf jetzt die kommenden Tipps sparen :D
    Habe es erst nicht gelesen, da ich nur freeride Material fahre (max. freerace). "Tuning" nur als Überschrift hätte wohl gereicht. Denke, ich kann da so manches trotzdem nachvollziehen, kann auch so teils schon bestätigen.
    Kurzer Hinweis, am Schluß steht VC für Vincent Langer, im Text hast du das schon mit VL korrigiert. War erst etwas irritiert.

  • t36
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    • 4. Mai 2014 um 20:39
    • #16

    hallo surfsüchtiger,

    danke dir für dein Lob - ich bastle auch schon ziemlich lange dran - und es ist blöd es auf meinem Rechner vergammeln zu lassen.

    ich habe das schon geändert - ich wollte Pfaffi gerne wegen der obigen Sache mit der Finne (Speed weich vs. hart fragen) und stelle es hoffentlich korrigiert wieder rein, vg t36

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    • 4. Mai 2014 um 22:03
    • #17

    Sehr sehr geil. Vielen Dank dafür. :46::46::

  • GreenlyBlack
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    • 5. Mai 2014 um 02:59
    • #18
    Zitat

    Mastfuß nach vorne: ... bei Starkwind (mehr Speed)

    Hat ein vorne stehender Mastfuß nicht eine größere Gleitfläche zu folge die aber nicht schnell wird und eine kleine schlechte angleit Eigenschaften die aber beim Topspeed besser ist ?

    Bin wirklich verwirrt da ich meinen Mastfuß bei Starkwind immer hinten habe.

    Verkaufe

    Fanatic Falcon Speed 48 (2010) - im Jan. 2014 vom Händler gekauft - 2x Wasser gesehen --- 400
    inkl: Black Project Type RS 30 (NP 153€) - im Feb. 2014 von BP Hawaii gekauft

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    • 5. Mai 2014 um 10:07
    • #19

    Hat ein vorne stehender Mastfuß nicht eine größere Gleitfläche zu folge die aber nicht schnell wird und eine kleine schlechte angleit Eigenschaften die aber beim Topspeed besser ist ?
    <=Mastfuß 2 cm weiter nach vorne aus der neutralstellung - verbessert die Angleiteigenschaften //


    Bin wirklich verwirrt da ich meinen Mastfuß bei Starkwind immer hinten habe.
    <==da sprichst du das Gleiten an - wenn du frei fliegst - da ist ein weiter hinten stehender Mastfußposition schneller

    Ich würde es so formulieren - Slalomtrimm ist nichts statistisches, was immer bei jedem Wind und Wellengang gleich gut funktioniert. Man muss den Standard-Trimm an die jeweiligen Gegebenheiten anpassen, wenn man mehr aus dem Material herausholen will, wenn man schneller sein will, wen man mehr Kontrolle wünscht, als das mit der Neutraleinstellung möglich wäre.
    Markiere dir auf deinem Board doch deine Lieblingsmastfußposition und versuche bei wenig Wind (nach vorne) bzw. viel Wind (aber nicht extrem choppy) nach hinten um 1-2 cm zu verschieben.

  • t36
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    • 13. Mai 2014 um 09:03
    • #20

    Ich hatte Pfaffi (er baut tolle Slalomfinnen, die mir sehr gut taugen) mal unsere Fragen zu "soft" gemailt. Er hat ausführlich geantwortet - hat mir sehr weitergeholfen.
    Ich habe seine Punkte noch in den Trimmguide eingebaut und ihn angehängt.

    viel Spaß und vg, t36

    „-soft erzeugt mehr Lift als hard, wird aber unruhiger bei Kabbelwasser und am Windlimit"
    <==soft erzeugt mehr Lift nach oben und hebt das Heck. kann Vorteil bei kontrollierten Bedingungen sein, bei Kontrollproblemen geht dann die Nose runter und bremst.
    Es gibt dann noch den Lift der die aussen stehenden Füße hebt, sozusagen das Drehmoment dass die Finne erzeugt. dieser Lift ist fast unabhängig der Finnenhärte.


    "-ebenso erzeugt mehr Fläche mehr Lift, wie auch eine kräftigere Profildicke (mehrProfildicke erlaubt besseres Angleiten, jedoch Speed weniger) (VL)"
    <==Fläche erzeugt keinen Lift ausser Finne ist viel zu klein.
    Das Drehmoment, also der fußhebende Lift wird hauptsächlich durch die Finnenlänge bzw der Entfernung des Summen- Kraftpunktes der Finne zur Brettgleitfläche, also dem Hebel bestimmt.
    dickere Profile erzeugen auch keinen Lift aber erlauben einen größeren Anstellwinkel, können also im Low Speed mehr Kraft aufnehmen da der Strömungsabriß später erfolgt. wird allerdings durch höheren cw Widerstandsbeiwert erkauft, 9-10% Dicke sind üblich.


    "-um so aufrechter die Finne steht, desto mehr Lift erzeugt sie als eine, die schräger nach hinten steht (Rake).“
    <==stimmt grundsätzlich so. Allerdings kommt es auf die innenliegende Carbonbauart an bei welchem Rake eine Finne neutral ist, bzw bei welchem Rake sie mehr Power im Tipbereich erzeugt bzw eine Seegrasfinne mit null Power wird.


    "Stimmt mein Eindruck, dass softe Finnen im Kabbelwasser und Limit unruhiger sind (und damit eher langsamer als harte)?"
    <==stimmt teilweise. Kräftige gute Fahrer können länger ruhig kontrollieren und sind dann mit weichen Finnen etwas schneller da der Lift nach oben benetzte Fläche des Bretts reduziert. Schlägt ins Gegenteil um wenn Kontrollprobleme auftreten da dann Nose runter geht.

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