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Custom vs. Serienboard

  • joyman
  • 6. Juni 2012 um 21:49
  • Flo
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    • 7. Juni 2012 um 15:25
    • #21

    @ Bernie: Würde mich echt interessieren, was für eine Reperatur bei deinem Witchcraft nötig war. Klar sind die auch irgendwann mal durch aber nur um mal einen Eindruck zu vermitteln was meiner hingenommen hat: Ich bin vor kurzem bei extrem niedrigem Wasserstand in Klitte am Muschelriff eine Wende gefahren. Hab mit ziemlichem Schmackes die Nase unter Wasser auf/gegen das Riff und Steine geballert. Es hat richtig gerummst. Resultat: Lackplatzer und zwei kleinere Dellen aber das Gewbe ist völlig unbeschädigt. Kumpel dem ähnliches passiert ist mit seinem Fanatic hat den jetzt zur Reperatur, da die gesamte Nase einen ca. 7 cm langen Riss hat, der richtig tief durch geht. Das sind Momente, wo ich für ichts in der Welt ein anderes Board fahren möchte. Aber klar, auch andere Marken machen gute Boards. Das steht ausser Frage. Aber wieso sollte man wechseln, wenn man irgendwo glücklich ist und bei vergleichbaren Fahreigenschaften mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine größere Robustheit erhält?

  • bernie b
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    • 7. Juni 2012 um 15:56
    • #22
    Zitat von Flo

    @ Bernie: Würde mich echt interessieren, was für eine Reperatur bei deinem Witchcraft nötig war. Fanatic hat den jetzt zur Reperatur, da die gesamte Nase einen ca. 7 cm langen Riss hat, der richtig tief durch geht. Das sind Momente, wo ich für ichts in der Welt ein anderes Board fahren möchte.


    War ähnlich bei mir, hab mir an der Northshore einen Lavafelsen ausgesucht und mir einen 15cm langen Riß durch das Dyneema zugezogen. Und mach mal einen richtigen Schleudersturz, auch die Nase ist nicht unzerstörbar.
    In Westermarkelsdorf bin ich schon unzählige Male über diesen dämlichen Stein im Wasser gedengelt mit einem Naish Floater, dem geht es immer noch gut.
    Kaputt geht alles mit Pech.

    Mir gefallen die Fahrleistungen und das Manöverpotenzial meiner beiden Witchcrafts, und eben weil sie sich anders fahren als beliebige Serienboards mag ich sie wahrscheinlich.
    Wenn mir das Dyneema überhaupt einen Vorteil verschafft ist es durch die weichere Laufeigenschaft über Kabbel oder bei Landungen.

  • daddy_o
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    • 7. Juni 2012 um 16:07
    • #23

    Witchkraft Mastermind Bouke Bekker ist anders als andere ( abgehobene ) Shaper in Foren recht aktiv. Klar, daß etwas von seiner Begeisterung für seine Produkte hängen bleibt.

    Man muß ja auch nicht jedes Board testen. Für einen erfahrenen Surfer kann es reichen ein neues Board bei einem anderen fahren zu sehen. Dann gibt es manchmal diesen "Das isses"-Moment. Auch bei dieser Günstig-kaufen-und-zerhacken-Strategie gibt es mal "Hey, wie für mich gemacht".

    Ich könnte einem Shaper auch nur sagen, wo ich fahre und meinen Fahrstil umschreiben. Was mir wichtig ist und mit welchen Board ich bisher gut zurecht kam. Wie das Ding dann im Einzelnen aussieht darf das Geheimnis des Erbauers bleiben.

    Ein leichtes, stabiles Board kann nicht oft genug gelobt werden. Ob es den Preis dann wert ist muß jeder selbst entscheiden. Und ich bin ganz ehrlich, wie ich mich auf den Sound meiner Stereoanlage eingehört habe, glaube ich, bin ich so wenig vorgefertigt, daß ich mich auf die meisten brauchbaren Boards recht fix eingefahren habe. Das Board und Finnensetup müssen nur zu den Revierbedingungen passen.

  • Witchcraft Sailboards
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    • 7. Juni 2012 um 17:24
    • #24
    Zitat von bernie b

    War ähnlich bei mir, hab mir an der Northshore einen Lavafelsen ausgesucht und mir einen 15cm langen Riß durch das Dyneema zugezogen. Und mach mal einen richtigen Schleudersturz, auch die Nase ist nicht unzerstörbar.
    In Westermarkelsdorf bin ich schon unzählige Male über diesen dämlichen Stein im Wasser gedengelt mit einem Naish Floater, dem geht es immer noch gut.
    Kaputt geht alles mit Pech.

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    Bernie, wie alt sind deine Bretter jetzt?

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  • Totti-Amun
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    • 7. Juni 2012 um 17:34
    • Offizieller Beitrag
    • #25

    Zum Thema und mal nur zum Shape:

    Ich bin immer etwas hin- und her gerissen. Klar ist, daß ein Shaper ein Feedback zu seiner Arbeit erhalten muß. Das können die Brands mit einem großen Team meiner Meinung nach besser umsetzen als kleine Krauter. Denn dazu braucht es Fahrer die Feedback geben können und genauso selten: Ein Shaper der es verstehen kann.
    Häufig ist es dann auch so, daß große Brands "Shaper" hinzukaufen, die ein bestimmtes Steckenpferd haben. Nicht jeder Shaper kann halt alles gleich gut. Der eine kann gute Waveboards bauen, der andere Speed, der andere Slaloms, der andere Freeride. Einer der alles kann, ist mir nicht bekannt.
    Da ich aber einen Hang dazu habe lieber alles von einer Marke zu fahren, habe ich immer gewisse Probleme mich mit einer Marke anzufreunden, die eigentlich alles ganz gut kann.

    Wer hat ein geniales Freemoveboard im Programm in der 100l Klasse und darüber satte Freeracer, damit ich eine Linie habe? Da wird es schon auf dem Serienmarkt schwer. Welcher Customshaper das kann, weiß ich aktuell auch nicht...

    Ich bin schon Customboards gefahren von unter 5kg in der 115l Klasse, ist schon beeindruckend. Aber ein rohes Ei ist halt auch nichts dagegen. Man kann nicht alles haben. Der Shaper kann aber nur schnell und Welle, dazwischen nicht wirklich viel.

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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    • 7. Juni 2012 um 17:38
    • #26
    Zitat von Witchcraft Sailboards

    Bernie, wie alt sind deine Bretter jetzt?


    War klar das die Frage kommt!;)
    Weiß ich ehrlich gesagt nicht da gebraucht gekauft.
    Du schreibst es ja nicht drauf.

    Ich will die Haltbarkeit nicht schlechtreden, doch kaputt kriegt man alles.
    Mir liegen eher die Fahreigenschaften am Herz.

    Übrigens kenne ich Leute die einen Ostermann in hervorragenden Zustand besitzen; insofern ist Alter nicht ein Beweis für Haltbarkeit.

    Und das Thema Reparatur hatten wir schon mal; wenn dann ist es deutlich aufwendiger.

    P.S. in meinen unmittelbaren Umfeld werden 6 Witchcrafts genutzt, und alle sind voll des Lobes wegen den Fahreigenschaften.

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    • 7. Juni 2012 um 18:03
    • #27

    Für wem waren die denn gebaut?

    Die Reparaturen sind meist viel einfacher, erstmal da Schaden, wenn die auftreten, sehr begrenzt bleiben, zweitens ist denn die Reparatur auch meist viel einfacher, wenn man weiss wie, sind nur Gewisse Grundprinzipien die mann wissen muss. Da hab ich schon einiges an Unverstand, auch bei angeblich renommierte Reparateure, gesehen.
    Wenn man ein Riss im Dyneema hat muss es ordentlich gescheppert haben und wahrscheinlich mit ein scharfen Fels. Nur sehr selten gesehen. 1 x das jemand beim Bottomturn auf trockene Felsen gefahren ist und 2 weil jemand das Brett beim Autofahren vom Dach geflogen war. 1 x 2 Nagelneue Bretter samt Gepäckträger auf der Straße geflogen und ein LKW dahinter.....da waren die Fußschlaufen und Brettspitzen 5cm abgeschliffen und am Boardbag geschweisst von der Reibungswärme. Das war vor 16-17 Jahre oder so. Sonnst kann man das Sandwich unterm Dyneema schon weich klopfen wenn der Mast ordentlich drauf knallt. Ein Rig wiegt ja um die 8kg und hat Hebelwirkung. Aber ein Riss bis auf dem EPS ist ohne scharfes Gegenstand unmöglich. Möchte man gar kein Schaden mehr musste man die Nase schon voll Komposit machen, wird aber viel schwerer, was vor allem in der Nase viel mehr zählt, zu dem ists denn wahrscheinlich der Mast der nachgibt und der ist nicht zu reparieren.....Sandwich ist am ende nur Abstandmaterial, wenn das unterm Dyneema kaputt geht einfach mit Harz durch dem Dyneema injektieren und es ist wieder ganz. Einfach genug?

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    • 7. Juni 2012 um 18:40
    • #28
    Zitat von Witchcraft Sailboards

    Für wem waren die denn gebaut?


    Beide Boards waren für einen Jan gebaut.
    Auffällig das beide Powerbox haben(keine Thruster)

    Wenn ich jede Beule die beim Kleinen da sind mit Harz unterspritzen würde wäre es schnell so schwer das die Fahrleistungen in Mitleidenschaft gezogen würden.
    Mich stören Beulen am Brett(am Bug oder am Deck)nicht sonderlich, doch Fakt ist das es sie gibt.
    Ich weiß aber nicht ob Andere das auch so sehen.
    Die regen sich über Kratzer am Topcoat bei Serienbretter schon auf.

    2 Mal editiert, zuletzt von bernie b (7. Juni 2012 um 18:45)

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    • 7. Juni 2012 um 19:32
    • #29

    Aha, ich glaube ich weiss welche das sind, einer aus Gegend Steinhudermeer mit blaues Design? War ein Bekannter meiner damalige Mitarbeiter Jens. Musste ich meine Unterlagen durchsuchen aber vermute das die mindestens 10 Jahren alt sind, wenn nicht 12. Eher Freeride/FSW shapes. Für dem Steinhudermeer halt. Deshalb auch den Powerbox. Am jedenfalls noch aus der alte Werkstatt in Corralejo. Und ich meine das war eher ein sehr vorsichter Typ und das die mit dünnem 80gr Dyneema gemacht wurden, das gibt es schon seit Jahren nicht mehr und ist einen erheblichen Unterschied zum sonnstigen 152gr Dyneema.

    Beulen kann man wieder herausföhnen, das ist kein kaputtes Sandwich. Das Sandwich Material was wir verwenden hat Errinnerung und kommt bei 80°C großenteils wieder in sein alten Form zurück. Wenn mann Harz in Rissen im Sandwich einspritzen musste wäre das NUR im Sandwich wofür einige Gramme völlig reichen und auf keinen Fall das EPS vollpumpen so wie manche Reparateure das machen.

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    • 7. Juni 2012 um 20:10
    • #30

    Das ist der Hammer, jetzt kann man Einschläge rausföhnen! Eines meiner Dyneemaboards ist in Scheveningen mal locker 100 Meter weit über Asphalt mit Bordsteine usw. gerollt, geflogen und gerutscht weil ich es bei 9 Beaufort und 10er Böen nicht mehr halten konnte. Ich hatte wahrscheinlich Glück und zum Glück hat es keiner mitbekommen aber außer Lackabschürfungen und Beulen die geföhnt wurden sowie Kantenschäden (Spachtel) im hinteren Bereich ist nichts passiert.
    Wichtig finde ich auch nicht das Alter eines Boards, sondern wie oft gefahren mit welchem Einsatz! Ich habe einen Exocet 117 der nach locker 270 Surftagen von meinem Sohn immer noch weitergefahren wird. 4 - 5 größere Operationen hatte der schon sowie einen Totalschaden als der Mast sich durch das Oberwasserschiff bis zum Rail reindrückte! Reparieren kann man alles leichter wird der dadurch natürlich nicht! ;)
    HangLoose Michi

    Zitat

    Beulen kann man wieder herausföhnen, das ist kein kaputtes Sandwich. Das Sandwich Material was wir verwenden hat Errinnerung und kommt bei 80°C großenteils wieder in sein alten Form zurück. Wenn mann Harz in Rissen im Sandwich einspritzen musste wäre das NUR im Sandwich wofür einige Gramme völlig reichen und auf keinen Fall das EPS vollpumpen so wie manche Reparateure das machen.

  • michi
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    • 7. Juni 2012 um 20:14
    • #31

    Den Naish Floater hatte ich auch mal, war ein tolles Board zu der Zeit, aber der Hammer war das es eines der wenigen Boards mit Dyneema im Railbereich war. Leider hat Cobra das schwierige Verarbeiten nicht so lange durchgehalten und gab die Bauweise auf! :(

    Zitat von bernie b

    War ähnlich bei mir, hab mir an der Northshore einen Lavafelsen ausgesucht und mir einen 15cm langen Riß durch das Dyneema zugezogen. Und mach mal einen richtigen Schleudersturz, auch die Nase ist nicht unzerstörbar.
    In Westermarkelsdorf bin ich schon unzählige Male über diesen dämlichen Stein im Wasser gedengelt mit einem Naish Floater, dem geht es immer noch gut.
    Kaputt geht alles mit Pech.

    Mir gefallen die Fahrleistungen und das Manöverpotenzial meiner beiden Witchcrafts, und eben weil sie sich anders fahren als beliebige Serienboards mag ich sie wahrscheinlich.
    Wenn mir das Dyneema überhaupt einen Vorteil verschafft ist es durch die weichere Laufeigenschaft über Kabbel oder bei Landungen.

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    • 7. Juni 2012 um 20:19
    • #32

    Sonnst zum Thema. Ob Serie oder Custom ist völlig abhängig vom Kunde und Customschmiede. Wer den vollen Listenpreis für ein Serienwaveboard bezahlt ist bei Custom am jedenfall besser aufgehoben, bei 30% Rabatt oder so fangt es an einen ähnlichen Preis/Leistungsverhältniss zu haben. Aber auch (oder eher gerade) zwischen Custombauer gibt es riesen Unterschiede. Vor einigen Wochen einen englische Kunde gehabt mit ein Moo, hoch gelobt auf den englischen Forum. Er hatte schon einige Serienbretter zerlegt und sich einen extra stabilen Custom Moo bestellt. Nach 6 Monaten auch durchgebrochen und wurde denn auf Garantie lediglich wieder zusammen geflickt mit 1kg mehr Gewicht und Beule im Unterwasserschiff. Fehler kann jeder passieren aber mann sollte denn auch dazu stehen. Der hat bei mir denn gesehen was bei uns drin steckt und meinte der Moo hatte bedeutend weniger und dazu viel weicheres Sandwich. Denn wird billig schon schnell teuer. Auch schon von anderen Shaper ziemlich asymmetrischen Shapes, schiefe Finnenkasten usw gesehen. Die meisten gibts auch schon nicht mehr. Übrigens auch schon Serienbretter gesehen die asymetrisch waren, und zwar jeder aus der gleiche Form.
    Aber am Ende gibt es auch viele die völlig zufrieden sind mit deren Serienbrett, die es als Auslaufmodell oder sonnst wie kaufen.
    Es gibt aber auch Leuten die eher andersherum denken: Wenn ich im Jahr 50x zum Surfen komme und samt Womo, Sprit, Material, Urlaub usw kostet das Summe X, denn kostet jeder Tag Summe X / 50. Wenn ich denn ein Tag verpasse wegen Materialschaden kostet das soviel + Reparatur und evt. Fahrerei, Wertverlusst, etc. Denn lieber etwas mehr investieren. Und auch beim Spass auf dem Wasser kann es was ausmachen das man weiss das es was aushält. Material geht nun mal nicht kaputt wenns kein Wind hat. Noch abgesehen vom Fahreigenschaften.

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  • joyman
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    • 7. Juni 2012 um 21:12
    • #33

    @witchcraft:
    Wenn ich jetzt ziemlich genau weiß was ich will, umabhaengig ob Wave oder was anderes, kannst Du mir dann einen Shape nach Wunsch in dyneema bauen? Wenn ich zum Beispiel auf einem Serienshape der Marke X Super klar komme, aber das Board dann gerne in leicht und stabil haben möchte, könntest Du mir dann helfen was ähnliches mit entsprechenden zu bauen?

    Oder baust Du nur und ausschließlich die bekannte eigene Boardrange?

    Jörg

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    • 7. Juni 2012 um 21:40
    • #34

    Was ich mache ist fragen wie und wo man fährt, welches Windbereich, Segelgrößen, Gewicht, Körperlänge, Schuhgröße. Und denn was man vom neuen Brett erwartet im Vergleich mit dem Bretter die den Kunde jetzt fährt oder kennt. An der Hand davon entwerfe ich den Shape und gebe an wie es fahren wird, mit Garantie. Im Bereich Wave, Freewave und Freestyle kann ich das meistens insgesamt um einiges verbesseren. Der Kunde bekommt auch ein 3D Ansicht mit allen Daten aus mein Shapeprogramm. Das Brett wird denn CNC gefräst, inkl. allen Verstärkungen, Finnenkasten, usw. Wenn ich meine das die gewünschte Fahreigenschaften nicht machbar sind oder zumindest das ich das nicht kann, sage ich das auch. z.B. wenn Jemand ein schnelles Slalombrett oder ein Formula möchte, gibt es Shaper die das besser können. Da habe ich zu wenig Erfahrung mit und es hat kein Sinn unzufriedene Kunden zu haben.

    Bouke

    Es gibt natürlich noch andere Shaper, wie Patrick Diethelm oder Günter Lorch die auch hier im Forum unterwegs sind. Die haben auch deren Spezialitäten.

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    Einmal editiert, zuletzt von Witchcraft Sailboards (7. Juni 2012 um 23:29)

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    • 7. Juni 2012 um 23:25
    • #35
    Zitat von Totti-Amun

    Klar ist, daß ein Shaper ein Feedback zu seiner Arbeit erhalten muß. Das können die Brands mit einem großen Team meiner Meinung nach besser umsetzen als kleine Krauter.

    Ist abhängig vom Shaper aber muss gar nicht so sein. Shaper erhalten feedback von deren Kunden, da sind Topfahrer dabei aber auch Normalsurfer. Profis sind meist in idealen Bedingungen unterwegs und haben noch dazu eine viel großeren Auswahl an Bretter, spezielle Pozo Bretter, Maui Bretter, etc. Ausserdem mussen bei normalen Serienbretter neue Modelle ende Dezember festgelegt werden damit denn die Formen gemacht und getestet werden können um in August auf dem Markt gebracht zu werden. Bis Dezember haben die denn aber kaum Feedback von normalen Kunden und wenn denn zu kurzfristig. Ich selber muss ein Brett mindestens ein Jahr fahren um wirklich zu wissen wo die Schwächen und Stärken liegen in allen Bedingungen.

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    • 12. Juni 2012 um 07:50
    • #36

    We don't T or Delta stringers.......

    Du verwendest keine Stringer? Zumindest bei den Cobra-Slalombrettern kann es bei sehr häufiger Verwendung zu einer Veränderung der rockerline kommen, meist hin zu Negativrocker. Bei Wave und FSW wohl noch eher, oder?

    Sepp

    Wer sich hinter meinem Rücken den Mund über mich zerreißt, ist genau in der richtigen Position um mich am.......

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    • 12. Juni 2012 um 09:55
    • #37
    Zitat von p51flier

    We don't T or Delta stringers.......

    Du verwendest keine Stringer? Zumindest bei den Cobra-Slalombrettern kann es bei sehr häufiger Verwendung zu einer Veränderung der rockerline kommen, meist hin zu Negativrocker. Bei Wave und FSW wohl noch eher, oder?

    Sepp

    Das hast du nicht ganz richtig verstanden. Es steht lediglich da das wir kein Delta oder T-Stringer verwenden.

    Ich denke mal sind einer der ganz wenigen die überhaupt Stringer verwenden, nur eben eine viel besseren Art als T oder Delta Stringer, die vor einige Jahren bei manche Serienbretter verwendet wurden aber mittlerweile wieder verschwunden sind..

    Unsere Stringer haben einen anderen Funktion als die Meisten denken. Gegen das verbiegen der Rockerlinie oder verformen der Bodenform hilft ein guten Stringer sicherlich aber auch sonnst wie den gesamten Konstruktion aufgebaut ist. Wenn man bestimmte Konstruktiven (Physik) Gesetze anwendet kann man ein Brett mit 5% Gewichtszunahme 30% Stabiler machen. Die Kosten liegen bei 10-20 Euro Materialkosten + extra Arbeitszeit.

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  • teenie
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    • 12. Juni 2012 um 10:37
    • #38
    Zitat von Witchcraft Sailboards

    Das hast du nicht ganz richtig verstanden. Es steht lediglich da das wir kein Delta oder T-Stringer verwenden.

    Ich denke mal sind einer der ganz wenigen die überhaupt Stringer verwenden, nur eben eine viel besseren Art als T oder Delta Stringer, die vor einige Jahren bei manche Serienbretter verwendet wurden aber mittlerweile wieder verschwunden sind..

    Unsere Stringer haben einen anderen Funktion als die Meisten denken. Gegen das verbiegen der Rockerlinie oder verformen der Bodenform hilft ein guten Stringer sicherlich aber auch sonnst wie den gesamten Konstruktion aufgebaut ist. Wenn man bestimmte Konstruktiven (Physik) Gesetze anwendet kann man ein Brett mit 5% Gewichtszunahme 30% Stabiler machen. Die Kosten liegen bei 10-20 Euro Materialkosten + extra Arbeitszeit.


    Moin,

    ich dachte eigentlich immer, Stringer wären dazu da die Schubkräfte im UW Schiff nach Sprüngen aufzunehmen, damit das laminat nicht gestaucht wird?

    Grüße
    teenie

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    Witchcraft, MUF
    • 13. Juni 2012 um 09:28
    • #39

    Jein, schon damit das Laminat nicht gestaucht wird aber im diesen Sinne das du meinst passiert das nicht. Ein Laminat ist immer härter als ein Stringer, auch wenn der aus Holz wäre. Dazu zählt der äussere Schicht viel mehr. Also Schubkraft wurde ein Stringer erst aufnehmen wenn das Laminat gebrochen ist und danach wird auch der Stringer das längst nicht aushalten können da viel schmäler. Bei Wellenreiter dient der Stringer eigentlich nur dazu den Blank zu stabilisieren damit der Shape-bar ist. So bald es laminiert ist tut er eigentlich gar nichts mehr und wäre es effizienter das Gewicht der Stringer im Aussenlaminat zu stecken. Irgendwo im was ich hier oben gesagt habe liegt auch der wirkliche Grund warum wir Stringer verwenden. Dabei ist es auch wichtig zu wissen was wirklich passiert wenn Bretter brechen (oder besser gesagt stauchen) oder Ermüdung erleiden.

    Bouke-Witchcraft Windsurfing
    https://surf-forum.com/www.witchcraft.nu

  • ben69
    zerfahrener Verwurster
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    Drake
    • 13. Juni 2012 um 11:35
    • #40

    Interessante Diskussion.
    @witchcraft: mich würde mal interessieren, ob es möglich wäre ein angleit- und durchgleitstarkes Freemoveboard mit Manöverpotenzial zu shapen mit ca. 125l, ca. 74cm Breite und so 2.35m bis 2.40m Länge. Möglichst flache Gleitlage. Haupteinsatzgebiet Binnensee aber auch mal Küsteneinsatz.
    ... oder ist das jetzt total abwegig?
    Was die Umfrage betrifft fehlt aber noch ein Punkt: Serienboards reichen mir

    Ben

    Einmal editiert, zuletzt von ben69 (13. Juni 2012 um 11:36) aus folgendem Grund: Edith ist Optional

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