Posts by p51flier

    Schreib mal AL direkt an. Vor ein paar Jahren habe ich die Jungs nach genau diesem Problem gefragt. Ich glaube mich noch daran zu erinnern, dass es Alessandro, der Juniorchef ??, war der mit antwortete. Er meinte, dass für einen Mann mit nassen 80kg die Slim mit 1,95m für bump and jump bzw. Wave etwas "on the edge" sei. Aber ev. hat sich da inzwischen was geändert, es soll ja angeblich eine neue Faser verwendet werden....

    Sobald man wieder ohne größere Schwierigkeiten wieder nach Deutschland raus kann, muss ich auch wieder zum Didi. Er hat mir was Heißes für den Lago geschnitzt.

    Didi ist ein ganz "spezieller" Typ :thumbup: . Er erklärt er einem nicht nur wichtige Shapedetails, im Gegensatz zu anderen Shaperner erklärt (und zeigt) er einem auch jeden kleinsten Arbeitsschritt. Da kommen meistens schon die eine oder andere Stunde zusammen. Ich glaube aber, dass er diese Horney-Spezifikas ohne Weiteres erzählen kann, es währe sowieso nur ein kleiner Bruchteil der Hobbyshaper im Stande diese lange erarbeitete sehr spezielle und sehr aufwändige Arbeitsweise nachzumachen.

    Noch was OT: Was bedeutet denn bei einem Ski "Vollcarbon"? Kein Kern aus zB. Esche mehr? Bei meinem Custom-Ski von Spur-Art ist da sehr wohl ein Holzkern drinnen....und der Preis weit unter 2kEuro.

    Ich würde es exakt andersrum machen. Siehe auch

    Ich auch. Siehe Plätzlitechnik. Aber Airex würde ich wie kemot schon auch reinpappen und die Außenlage dann so machen. Innen zwei Lagen 55er Glas - Airex - 80erCarbon/80erCarbon/55erGlas. Die Anzahl der letzten Lagen würde ich ganz einfach nur zum Niveauausgleich zum Orginiallaminat wählen. Wenn kein Carbon vorhanden - einfach Glas nehmen.

    "dass das Innenlaminat (das allerdings auch "unbeschädigt" nicht immer dicht sein muss) noch intakt ist."

    Das ist doch eigentlich nie dicht oder irre ich da?

    Stimmt. Von denen die ich bisher gesehen habe war vielleicht 1/4 dicht. Es gibt auch alte erfahrene Shaper die sagen, dass auch das Außenlaminat ohne Gelcoatversiegelung nach dem Abziehen des finalen Abreißgewebes nicht ganz dicht ist.

    Ihr könnt schon Superkleber nehmen. Aber nur jene mit dem Zusatz "Foam", die funktionieren auch mit Styro. Gibt's in jedem Modellbauladen.

    Oder Ihr nehmt einen Superkleber in der Viskosität Medium oder Dickflüssig UND geht früh genug mit einem Kicker-Spray drüber bevor der Kleber das Styro erreicht. Das mache ich aber nur, wenn ich mir sicher!! bin, dass das Innenlaminat (das allerdings auch "unbeschädigt" nicht immer dicht sein muss) noch intakt ist. Ist etwas tricky und etwas Nervenkitzel. Zu Hause muss dann ja eh so gut wie immer das Sandwich, zumindest das Außenlaminat, aufgemacht werden.

    Schöne Grüße

    Sepp

    Nein nein, ich meinte nicht, dass man einen Masten einer anderen Firma für ein Racesegel verwenden soll. Das ist normalerweise ein No Go. OK, zB. Slake ist eine andere Geschiche. Wie Du sagst, das sind Ausnahmen. Nicht jeder Originalmast funktioniert wie der andere, auch wenn das Gleiche draufsteht (siehe das Beispiel welches ich hier postete). Die Unterschiede sind gering, aber merkbar. War bei meinen X9, Platinums und S2Mauis so. Nicht, dass ich einen deutlichen Performanceunterschied feststellen konnte, nein, aber vor allem in der Camberrotation waren die Unterschiede schon sichtbar.

    bei einem Slalomsegel gibt es nur minimale bis keine Shothorn Spannung.

    Mit mehr Downhaul schlagen die Camber etwas besser um.

    Stimmt. Meistens. War bei meinen Evos und Warps so. Bei meinen neuen S2Maui Venoms nicht mehr. Bis zum "Normal-Loose-Leech" (zw. 2. und 3. Latte LL ca.2/3 nach Vorne) alles OK mit den Cambern, bei etwas mehr Downhaul schlagen sie deutlich schlechter um.

    Der Mast spielt auch oft eine nicht unwesentliche Rolle. Ein Freund verkaufte sein 8,4er Venom an einen anderen Freund wegen ebensolcher schlechter Camberrotation. Der neue Besitzer gab ebenfalls einen Originalmast ins Segel - statt Peng machten die Camber jetzt Pflupp. Die Freude beim neuen Besitzer war groß, er kam billig zu einem brachialen Leichtwindslalomsegel mit jetzt super Camberrotation.... Deshalb checken die PWAler ja meistens recht viele "baugleiche" Masten.

    Der erste Kern ist Dir tatsächlich schon bei -0,4bar kollabiert? OK, man liest für diesen Fall immer wieder von ca. -0,2bar als passend, aber schon bei -0,4bar alles hinüber?

    Das war vor 2 Jahren und es waren diese schönen Pryde-Verlängerungen. Von den aktuellen Carbon-Pryde-Verlängerungen hört man aber bisher nichts Schlechtes. Und: diese gegenständlichen Carbonverlängerungen hatten eine Belegklemme mit wirklich sehr scharfen Zähnen. Der Dyneema-Tampen zeigte schon nach dem ersten Aufriggen deutliche Spuren. Die neuen schwarzen Pryde-SDMs mit MXT-Knopf sind wirklich gut und zumindest für mich über alle Zweifel erhaben. Ebenso die Alu-RDMs (allerdings jene mit Euro-Pin).

    Also bei den langen Streamlined RDM Carbon - da kenne ich mehrere Brüche und das waren mit Wavesegel. Ich traue mich da nicht wirklich an die Racesegel ran mit. Hmm - wahrscheinlich probiere ich es mal aus und berichte. Aber probiere ich auf den alten Segeln aus.

    In der Welle klar. Aber für deine Anwendung denke ich das der stabiler ist. Carbon anstatt Alu und die Löcher quer. Außer es ist ein schlechte Qualität Carbon aber normalerweise Carbon ja stabiler als Alu.

    Ja, normalerweise. :thumbup: Ein Kollege riggt sein 8,5er Race mit einer SDM-Carbon-Verlängerung auf und hat nach einer Stunde am Wasser um ca. 1mm deformierte bzw. eingerissene Löcher durch den Verstellring. Nagelneue Verlängerung. Die zweite, ebenfalls nagelneue, Reserveverlängerung rein - gleiches Ergebnis. :thumbdown: OK, kann ja auch eine schlechte Charge gewesen sein, wurde auch alles auf Garantie ausgetauscht, aber seither nur mehr Alu für die Racesegel.

    BTW nur 2 Rollen an der Witchcraft: ich trimme alle Segel damit ohne Trimmhilfe mit der bloßen Hand, null Problem. Größtes Segel ist aber auch nur ein 5,6er bei dem die Verlängerung gut in den Mast passt.

    ....und ja, ich habe zwei von den Teilen. Aber auch noch welche von NP, Chinook und Streamline. Am funktionalsten von den Vieren sind für mich aber die NPs und die Chinooks wegen der dicken Release-Knöpfe, egal ob Alu oder Carbon. Die Längenverstellung ist bei allen ziemlich gleich leicht zu bewerkstelligen. Aber hier geht's ja um die stabilste und nicht um die funktionalste Verlängerung.

    Die stabilste RDM-Carbon-Verlängerung ist logischerweise die Witchcraft HD. Warum? Ganz einfach: Material wie alle anderen Carbonverlängerungen, aber der Durchmesser (geht mit der 3. Potenz in die Bruchfestigkeit ein) ist größer und die Position der Bohrungen ist anders.

    Aber wo Licht, da auch Schatten: durch den leicht größeren Durchmesser passen diese Verlängerungen leider nicht in jeden Mast rein. :/ Je kürzer die Verlängerung eingestellt ist, umso weniger passt sie in den Mast.

    Ich habe mich mit Rüdi auch schon über das Nichtvorhandensein von Dellen bei den Flikkas unterhalten und wir wurden nicht schlau daraus. Weder bei den Slaloms noch bei den anderen unserer Brettern sind solche Dellen sichtbar. Was die da anders machen, keine Ahnung. Aber das Bretterlaminieren haben die Jungs in Slovenien ja sicher auch nicht neu erfunden oder revolutioniert. Selbst die wirklich sehr gut gemachten Horneys habe ganz ganz leichte Dellen vom "Ablegen" des Masts.

    Meine XFire hatten übrigens allesamt deutlich sichtbare Dellen vom Ablegen des Masts. Aber natürlich haben auch alle eine tiefer gelegte Mastspur.

    SG

    Sepp