Posts by p51flier

    Ähm, den Isonic mit dem 105er Fox vergleichen, na ja. Der Fox ist für mich DER Chop-Killer schlechthin. Wirklich traumhaft. Und er Isonic ist halt eine fliegende Kiste, so wie ein Slalombrett eben sein soll. Üben, üben, üben. Und daher kann es schon sein, dass die Z SLM "noch nicht zu Dir passt". Du wirst derzeit ev. mit dem Fox bei knackigen Bedingungen eher schneller als mit dem Isonic sein. Wenn Du Dich dann mit dem Isonic und er Z SLM angefreundet hast (Trimm, etc.) sieht's sicher anders aus. Hab Geduld. Probiere ev. noch eine weichere Finne, die sind meist etwas fehlerverzeihender.

    Hm hm hm, :/ ich glaube, wissen tu' ich's nicht, dass die in der Natur vorkommenden weichen und glitschigen und/oder rauen (Haie) Flossen eher auf möglichst energiesparsames langsames Gleiten im Wasser ausgelegt sind. Eine blitzartige Beschleunigung eines Raubfisches beim Angriff kommt ja auch nicht nur von den Flossen sondern auch vom ganzen Körper mit groß dimensionierten Heckflossen. Wie da die realen Druck- und Strömungsverhältnisse sind währe mal recht interessant zu wissen. Ich glaube, dass hier die meiste Zeit recht niedrige Re-Zahlen herrschen, weshalb die Natur hier hauptsächlich in die dünne Grenzschicht (Haihaut, glitschig, etc.) eingreift.

    Bin schon auf Deine erste harte/weiche Spine-Finne gespannt. :thumbup:

    Ich habe drei Camber zum Probieren bekommen. Aber obwohl die Länge eines dieser Camber (56mm) genau zu meinen Originalcambern passt, funktioniert das System leider überhaupt nicht. Sie gehen nur sehr stramm über die vernähten Lattenenden und diese können sich innerhalb des Cambers so gut wie nicht seitlich bewegen. Die Camber lassen sich somit extrem schwer anklappen und springen dann sofort wieder vom Mast ab. Leider! Das Duotone-System sieht schon gut aus.

    Ich messe die drei Camber mal ab und poste sie dann hier.

    BTW hatte gerade ein Gespräch mit dem Chef eines Unternehmens das viele Waren aus China bezieht. Im vergangenen Jahr kostete die Containerfracht (nur der Seeweg China-Amsterdam) ca. 800 Euro. Jetzt 10.000-12.000 Euro.

    Ich hab mir jetzt auch dieses blaue Goretex-Oberteil von Camaro beschafft. Hat über tauchversandonline etwas gedauert, weil die Teile nur auf Bestellung gemacht werden, das Teil sieht aber gut aus.

    Luka wird Dir alles bauen was Du willst!

    Mit den 2 US Boxen könntest Du sogar ein Quadsetup fahren, wobei bei Freewave?

    Achtung: alle vier Boxen bei meinem Quadsetup von Flikka haben ein Tow-In. Die hinteren weniger, die vorderen mehr. Das könnte ev. bei einer Foilmontage ein kleines Problem sein. Kenne mich aber mit Foils nicht aus. Ist nur ein Hinweis.

    Ich, 77kg, fahre, wenn möglich, Slalomzeug mit 108liter und 7,7er Race. Wenn dieses Zeug noch nicht funktioniert, dann greife ich zum Super Ride 116 mit dem 7,7er. Das verführt dann oft etliche andere Surfer dazu doch auf's Wasser zu gehen.....und dann meist rumzustehen. OK, mein Super Ride ist eine Goldedition, die 39er Finne ist von cfin (oder eine von mir) und ich pumpe mich halt ins Gleiten. Aber der Super Ride ist für mich, eigentlich doch recht überraschend (ist nur 68cm breit), eine richtige Low-Wind-Waffe.

    Wenn Du wirklich ein 7,0er drauf fahren willst, dann eher den Freewave 107 als den Thruster 107. Die Core-Line um 1.750 Euro währe dazu auch eine Überlegung wert. Ist eine Regular-Bauweise, aber eben ohne frei wählbares Design.

    Die Lackierung ist laut Email mit Luka zumindest bei den Customs (sollte aber bei der Core-Line genauso sein) mit 2K-Autolack gemacht. Bei meinen Brettern ist das Design eher Weiß oder eine andere helle Farbe. Da fallen Kratzer nicht so stark auf.

    Ich habe einen 108er Slalom von Flikka verkauft. Aber nicht weil er ein schlechtes Brett ist, ganz im Gegenteil. Aber nach 2 Jahren bekommt man für so ein Teil eben noch einen vernünftigen Preis. Der neue Besitzer 8):saint: ist übrigens sehr angetan von dem Brett. Er fährt damit auf den Bayerischen Seen Geschwindigkeiten von denen ich am Lago nur träumen kann.

    Meinen 89er Quad (wird "nie" verkauft) und das 99er Freewave-Brett (wollte ich auch verkaufen, ging sich in der Coronazeit aber mehrmals wegen Transportproblemen nicht aus) werde ich weiter benützen.

    BTW1 Qualität: irgendwie haben die Flikka-Jungs es geschafft ein ziemlich leichtes Slalombrett (6,4kg inkl. Schlaufen) mit tiefergelegter Mastspur zu schnitzen, ohne dass an den dort erhöhten Bereichen durch den Mast diese länglichen Dellen entstehen. So gut wie alle Serienbretter haben solche Dellen.

    Würde ich wieder einen Flikka kaufen? Sicherlich, auf jeden Fall! Wie sich der Slalom-Zweig nach dem Fortgang von Peter Thommen weiter entwickelt....mal schau'n. Bisher sind die Slaloms aber sehr sehr gut. Und die Wave und Fresstyler sowieso.:saint:;)


    BTW2: ich fahre schon noch andere Brettmarken, darunter auch Serienbretter die mir sehr gut passen und auch andere Customs. Aber die Serienbretter müssen schon wesentlich sorgsamer behandelt werden.


    just my 2 cents

    Sepp

    Ganz gerade blieben/bleiben bei mir kein einziger Mast. Am extremsten war die mehr oder weniger bleibende Krümmung bei den X9 von NP (zwei zeigten sogar einen deutlichen Knick in der Biegelinie -> wurden von NP ausgetauscht), dann die North Platinums, die CAAS und dzt. am wenigsten die S2Maui-Masten (sowohl SDMs als auch RDMs; sind angeblich aus Slovenien).

    Wenn ich das Segel am Morgen zum Vento brauche und es mit ziemlicher Sicherheit auch für die Ora benötigen werde, dann kommt das Segel entspannt in die Garage am Pier. Wenn dort alles voll ist, dann macht eine Abdeckplane schon Sinn. Eines meiner ersten Race-Segel um 2010 herum warf schon in der zweiten Saison einfach ein paar Stücke des Monofilms von sich, ohne Fremdeinwirkung. Am Gardasee, nicht am Roten Meer.

    Man hat ja Zeit für diverse Tests.....ich habe gerade eine Finne mit einem hochsteifen UHM Carboline 35 BIAX-Gelege für die Außenlage (Torsionslage) gemacht. Normales BIAX lässt ich durch die Bindefäden ganz leicht auf der Folie tränken und rollern, beim Carboline (kommt aus der Ukraine und ist zB bei Mahmoudi Modellbau in Bayern zu kriegen) erfolgt die "Verbindung" der beiden um 90° versetzten Lagen aber durch einen schwachen Kleber. Das macht das Ganze nur halbwegs verschiebefest. Das Abziehen der Folien nach den Tränken und Rollern und dann in der Form wird zum Geduldsspiel. Hat mir nicht so richtig gefallen.

    Mal schau'n, ob ich das Plus an Verdrehsteifigkeit dann am Wasser überhaupt merke. Normalerweise habe ich da 60er, 80er, 100er und noch eine 100er BIAX-Lage drinnen. Nun kam halt noch eine dünne Lage ganz Außen dazu.

    BTW, inzwischen verwende ich auf Anraten von cbra ein Gelcoat von bto-epoxy. Von Wegen, Gelcoat ist Gelcoat. Dieses Zeug ist echt idioproof. Form leicht vorwärmen und dann das Gelcoat reinstreichen, so wie bisher. Aber nach dem Entformen....keine Pinholes, nix, null. Eine Behandlung mit dem Föhn gleich nach dem Einstreichen ist auch nicht mehr nötig. Aber, wo Licht, da auch Schatten. Das Zeug ist deutlich teurer als zB das Gelcoat von r&g. Faktor 3. Egal, ich bleib' dabei.

    Welches Material hat denn der Innenschlauch? Der muss sich unter Druck ja halbwegs ausdehnen können damit das Laminat dann satt am Hüllschlauch anliegt. Diese Methode wird übrigens (in etwas anderer Art und Weise bei harten Negativformen) von einigen Modellbauern in der Flugzeugrumpfherstellung angewandt (Ballontechnik).

    84 Euro? Wenn das Teil halbwegs funktioniert und so bis -0,6 bar schafft....zuschlagen! Und diese Harzfalle kannst Du auch noch zum Exkavieren verwenden. d.h. zum Entfernen von Luftblasen im Harz. Mein Selbstbau, OK, der ist schon etwas aufwändiger, kostete mehr.