Posts by schobihh

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    FALSCHE TECHNIK! Lange Trapeztampen kann jeder fahren, der nicht gerade klein ist. Aber die meisten verstehen nicht, dass sie dafür Ihre Trapezfahrtechnik umstellen müssen. Wenn Du größer als 180 bist, sollte 30 kein Problem sein. Ich fahre 32 mit Hüfttrapez. Und man steht aufrechter, etc.... ICh habe 46er Füße, keine Probleme, aber auch hier ist es wieder eine Frage der Technik. Wenn das Brett nicht über die Finne fliegt, dann kann es zu Deinen Problemen kommen. Es erfordert auf dem Fox anscheinend eine aktive sportliche Fußtechnik.

    Tailkick ist wie fahren mit angezogene Handbremse. Man dreht auch nie nur auf dem hinteren Teil vom Brett.

    Hmm, ja es gibt hier verschiedene Philosophien. Und Tailkick kann hinderlich sein. Aber, wenn es so schlecht ist, warum haben dann sogar einige Slalom-Boards Tailkick. Gerade die highwind-boards. es gibt nen Video von PD zur neuen Slalomline, da erwähnt er das.

    Und beim Wave-board geht es doch sehr ums Wellenreiten. und wellenreiter haben alle Tailkick, oder täusche ich mich. Der Tailkick soll doch gerade in der Welle das Brett schnell machen. Da dort die Wasseroberfläche nicht plan ist, sondern ja durch die Wellenform gegeben eine Kurve macht "


    BTW: Parbolisch heisst, Kurve 2.ter Ordnung oder auch c*x2. Die Kümmung einer Parabel ist ist konstant für x<<1 und = 2c. Danach wäre dein Rocker ein Kreisabschnitt. :-)

    Hmm, are you inside the his brain?


    Alles was Du sagst, ist doch reine Spekulation, oder kennst Du Dich mit CNC / CAD aus?


    In der Praxis sehe ich nur ein Problem. Eine gerade Fläche zu bauen ist schwierig. Die Gefahr besteht, dass der Rocker negativ wird. Und das will man auf alle Fälle vermeiden. Aber ich habe mein KnowHow auch nur aus 2.ter Hand. Peter Thommen. Er sagt immer, eine gerade Fläche gibt es nicht. Er meint die Praxis. Das ist natürlich eine Pauschalaussage, die aber das Problem des Sandwich Baus verdeutlicht. Und auch wenn der Rocker gerade ist, ist es sauschwierig, dass sich die Rockerfläche nicht zu den Seiten hin verzieht. Das kann keiner! garantieren. Auch wenn unser Forum-Brett-Bauer der Meinung ist, alles auf den zentel-mm genau zu machen, dann bezieht sich das auf den Center Rocker. Der Rail-Rocker ist ein eigenes Problem. Man muss bedenken, die Bretter werden um einen EPS Kern herum gesandwicht. Das ist butterweich, wenn die Rails dünn. Da kann sich leicht was verziehen, oder wenn ein slalombrett richtig breit ist, dann vertwistet die Gleitfläche. Alles nicht einfach zu im Griff zu behalten. Es hat ein Grund, warum die Profi-Boards nachgespachtelt werden. Weil es bei den Jungs draufankommt. Und keine Herstellungsweise kann das so genau out of the box.

    Slalomrockerlinien sind sowieso schwieriger als Waveboard Rockerlinien weil die im letzten Teil komplett gerade sind und somit der Kurvenverlauf nicht so fließend sein kann.

    "Fließend" ist ein "fuzzy" term. Slalomrocker sind viel einfacher als Wave-Rocker. Ein Flacher Boden hat die Krümmung Null. d.h. man muss nur den Nose-Rocker durch eine "aufwendige" mathematische Funktion modellieren. Wenn man ein Wave-Board Rocker nimmt, dann muss man quasi eine "aufwendige" Mathematische Funktion für den Abschnitt Tail-Rocker und eine für Abschnitt den Nose-Rocker finden. Aus beiden Abschnitten ergibt sich dann der gesuchte Gesamtrocker. Anm: Es gibt natürlich noch viele weitere Mäöglichkeiten diese Kuve zu modellieren. Z.bssp Bezier-Kurven, Kubische Splines, etc.... Es ist ein Frage, wie das Progamm das modelliert, insofern ist es möglicherweise für das Programm schwierig, heisst aber nicht, dass ein anderes Progamm es nicht einfach könnte. Aber das führt zu weit.

    Der Rockeranalyse zeigt "Fehler" so genau an das man den angezeigten "Knick" in wirklichkeit mit Messlatte oder Sjablone nicht spüren kann. Es ist ja auch nur eine Änderung der Krümmung. Aber dem insgesamte Verlauf der Krümmung ist schon wichtig.


    Da ist kein Knick. Dafür müsste ein Sprung in der Krümmung sein. Die Tangente (1.Ableitung) der Kurve ist stetig und differenzierbar, das ist die Mathematische Definition von Nicht-Knick. Die Krümmung ist wichtig, aber Ihre Deutung auf den Kufenverkauf ist nicht so einfach in Worte zu fassen. Nur eins: Das Bild zeigt zwar eine "Delle" in der Krümmung. Diese Auswirkung aber nicht sehr gross. (Mathematisch ist die Auswirkung 0.5*(k1-k2)* x-quadrat) Und da sich das im Nose-Bereich abspielt, habe ich Zweifel, ob das sich wirklich bemerkbar macht. Aber da kann man mal wieder lange drüber diskutieren. (übrigens um alle Zweifler an meiner Aussage entgegenzuwirken, ich bin Diplom-Mathematiker und kenne ich mich mit Kurvenverlauf aus :-)

    Es geht allgemein nicht um die Kilos, ich muss eh immer noch mehr mitnehmen.


    Es war nur die generelle Frage, ob man die 30/32kg auch auf mehrere Packstücke aufteilen kann. Lieber 5 Stücke, die handlicher sind als jedes mit 30/32kg.

    ;-)

    es gibt keine pauschale Antwort. Jede Airline und sogar jeder Destination kann andere Beförderungsbedingungen nachsichziehen.

    RC ist jetzt bei Naish. Gerade bei Facebook gelesen

    Es ist RC zu gönnen. Aber Naish hat meines Erachtens noch nie nen ordentliches Waveboard für Europäische Bedingungen gebaut. Bin gespannt, ob Naish nen ordentliches Custom-Brett für RC shapen kann. Zumal er ein absouluter Quad-Fahrer ohne wenn und aber ist. Und Naish eher ablehnend Quad gegenüber ist.

    Bastelbude, auch wenn mit viel Liebe zum Detail und es grosse Fan Gemeinden gibt:

    Lorch Customs

    Horney

    Surf Line Munich

    Wark

    Windflüchter



    Die machen das professionel:

    Witchcraft

    Flikka


    Meine ganz persönliche Meinung.

    Das beste Beispiel ist die tiefergelegte Mastspur bei Freerace Boards.

    Nach 10 Schotstarts hat man häufiger Dellen um die Mastschiene.

    Das kann es so einfach nicht sein.

    Bei einem Porsche GT2 RS täusche ich auch nicht nach 6 Runden auf der Rennstrecke die Bremsen weil sie durch sind - obwohl es ein Rennwagen ist.

    Tiefergelegte Mastspur ist ne Katastrophe für die Haltbarkeit. Physikalisch entstehen dadurch viel höhere Belastungen auf dem Deck.


    Und übrigens nen Rennen dauert ein paar Stunden, danach werden die Bremsen vermutlich getauscht.

    Habe ich schon im "Zerknitterte Segel" Thread geschrieben. Aber anscheinend hier genauso wichtig.


    Wer Slalom-Serienmaterial kauft, muss sich im Klaren sein, dass ist Rennsportmaterial. Und da die PWA so irre ist, Serienmaterial als Rennsportmaterial zu verwenden, muss das Zeug roh wie ein Ei sein.


    Jeder der über die Qualität von SL lamentiert, muss sich die Frage gefallen lassen, ob er verstanden hat, was er da gekauft hat.


    So leicht wie irgendmöglich, damit das Brett möglichst eine Saison hält. Beulen sind da doch total egal. Aber bloss nicht mehr Gewicht, denn das kostet Plätze. Ist doch leicht zu verstehen.


    Ich möchte nicht wissen, wieviele Bretter ein AA im JAhr verschleisst.

    Django ,

    du hast es ja schon auf den Punkt gebracht, du hast ein Custom 10 Jahre lang gefahren und hast das Board immer noch!

    Ob das deine Serienboards auch schaffen?

    Und Gewichtsmäßig sind die Custom auch heute noch leichter wie man in der letzten Surf sehen kann.

    Das Flikka im Surf Test war das leichteste und das günstigste!

    Natürlich schafft das ein Serienboard, wenn es nur auf dem See hin und her geschippert wird, oder eben nicht wirklich radikal damit gefahren wird.


    Und apropos Flikka, mich würde interessieren, ob die ein Board extra für die Surf gebaut haben. Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass Flikka Wave schwer ist und grosse Tolleranzen im Gewicht haben.

    Flikka ist schon lange nicht mehr der romantisch kleine workshop, wo man weiss, wer das Brett baut. Die haben auch Größenprobleme, ist halt nicht einfach von ner Bastelbude auf eine professionelle Fabrik zu wachsen. Aber bei den Boards schaut man nicht so genau hin, ist ja Custom, da will man nicht jammern. Aber Cobra ist so schön annoym, das eignet sich gut als Feindbild.

    Für mich gibt's da kein gut oder schlecht...ich wähle das jeweilige Board, welches zu meinen Einsatzvorstellungen passt.....

    Da sind wir doch einer Meinung. Und wenn Dein Serienslalommaterial länger hält, freu Dich doch. Aber beschwer Dich nicht, wenn es nicht langer hält. Denn dafür ist es nicht ausgelegt.


    Nachtrag zu Cobra: Die bauen mit Formen. Etwas besseres für Genauigkeit gibt es nicht. Da ist die Genauigkeit, was so einige Custom workshops, die die CNC Machine nicht bedienen können, schlechter. Aber hey, es natürlich überall Ausreisser. Ich sag mal, wenn ne Custom Schmiede 400-500 Bretter im Jahr baut, dann haben die auf einmal die gleichen Problem, oder vielleicht sogar noch größere als Cobra. Da bin ich mir sicher. Denn so eine Bastelbude muss doch erstmal den Sprung zur "quasi Serienfertigung" schaffen. Und die Firma die ich kenne, hat den Sprung noch nicht geschafft. Aber dass die Bretter ein bisschen krum sind, das fällt doch den Kunden gar nicht auf. Oder sie wollen es nicht wissen. Und wer von diesen kleinen Bastelstuben kann davon leben? Wenn die professionelle Preise verlangen würden, dann würde es schnell wieder dunkel in der Szene.

    na dann habe ich ja jetzt ne Hausaufgabe und werde das gesamte Internet mal absuchen nach was passendem.

    Danke schon mal an alle beteiligten! :thumbup:

    Mach es nicht zu kompliziert. Am besten bleibst Du bei Bewährtem.Tabou Rocket ist sicherlich ne gute Wahl. Lieber etwas ältere Boards, die sind nicht zu kurz und zu breit. Die aktuellen Boards sind zu kurz und breit, im Allgemeinen. Dieser Trend ist wieder rückläufig.

    Wenn ich diese Diskussionen bzgl. der Haltbarkeit lese, dann frage ich mich immer, was da noch Nachts zum Träumen übrig bleibt.


    Ich bin bei Totti, you get what you pay for. Cobra macht sicherlich so gutes Handwerk wie all die Custom-Schmieden.


    Zum Thema Slalom: 1+1=2 sag ich nur. Da die Serienbretter in der PWA fahren müssen ist ein Slalom per Definition ein rohes Ei. Simple as that. Ich kann nur sagen, wer ein Slalom kauft ist selber schuld. Die sind nur für eine Saison ausgelegt. Eben weil es Rennsport ist.

    Wenn Du DTM im Motorsport fährst, dann wunderst Du Dich auch nicht über den Verschleiß und die Kosten.
    Aber Freizeitsurfer, die unbedingt "Rennsportmaterial" fahren müssen, verstehen die Welt nicht, wenn es kaput geht.

    Ich bin sprachlos ( wie so häufig )

    Customboards werden anscheinend immer beliebter.

    Der grund ist für mich die immer schlechtere Qualität von Serien Boards!

    Ich kann eine immer schlechtere Qualität in keiner Weise bestätigen. Nicht mal 1% Reklas habe ich.

    Woher immer so Unsinns-Theorien kommen, begreife ich nicht.

    Teile die Meinung von Totti.


    Ich würde sogar soweit gehen, dass Cobra sogar ausgereifter sein kann. Die haben ewig erfahrung, benutzen Formen. customs dagegen sind schon alleine durch die CNC Maschine davor nicht gefeit, dass die "schief" rauskommen. Habe ich tatsächlich bei einigen Customs schon gesehen. Da waren die Rails so asymetrisch von einer Seite zur anderen, dass mir schwindelig wurde. Aber ich habe nichts gesagt und der Besitzer war total begeistert vom Brett.

    Was das mal wieder über die "objektivität" der Leute aussagt, lasse ich mal dahin gestellt.

    Alle kochen nur mit Wasser.


    Meiner Meinung nach Customs gerade wieder im Kommen, weil es einfach wieder "cool" ist. Natürlich gibt es auch spezielle Bedarfe, die Customs besser erfüllen können. Aber doch nicht für uns Normalsterblichen. Es gibt soviele Bretter in Serie, da ist immer was dabei. Aber für meinen Teil, ich fahre Thommen Custom, weil für mich ein Brett mit Emotion zu tun hat. und was gibt es Geileres als ein Custom vom Master Shaper :-)

    Das war auch mein Gedanke. Schritt für Schritt. Aber es ist Interessant zu hören was für Meinungen sich ergeben. Mögen für den einzelnen bestimmt funktionieren und richtig sein. Letztendlich muss das Bauchgefühl stimmen. Und da ich nur alle 6 Wochen in etwa auf's Board komme, finde ich die "Kleine-Schritte-Variante" eigentlich am besten.

    Wobei es immer heißt: wer nicht wagt, der nicht gewinnt...

    Ich muss mir Anfang der nächsten Saison einfach mal bei den passenden Bedingungen das ein oder andere Board ausleihen und schauen was geht und was nicht.

    Leider stimmt die Aussage "wer nicht wagt, der nicht gewinnt..." nur, wenn man seine Fähigkeiten und Möglichkeiten richtig einschätzt. Ansonsten verliert man zu 99%.

    Besser wäre "wer nicht trainiert, der verliert". Alle 6 Wochen einmal auf dem Brett, damit reisst Du nichts. Mach kleine Schritte, Du wirst so den meisten Spass haben. Und um Spass geht es doch beim Windsurfen.

    Freeride als easy going weekend Surfer Brett immer die ideale Wahl. Es ist länger und weniger sportlich. Alles einfacher.

    Freewave oder bump&Jump oder Cross Board what ever you name it, ist einfach ein sportliches Brett. Mehr auf Manöver-Performance etc.. ausgerichted. Aber Du bist meiner meinung nach immer besser mit nem Freeride, wenn Du keine sportlichen Ambitionen hast und mehr Spass haben willst. Viel zu viele kaufen das Freewave und werden nie damit ne vernünftige Halse hinkriegen. Auf dem Freeride hätten die alle mehr Spass. Weil Halsen macht einfach sauviel Spass, wenn es klappt und frustriert, wenn man es nicht hinkriegt. Insofern würde ich sagen, dass ein Großteil der Flachwasser-Fahrer mit falschem Equipemnt unterwegs sind. Aber das Problem hat man ja leider in jdem Sport. Die Leute überschätzen sich.