Was für ein Board für Starkwind

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  • Hallo zusammen,

    nachdem mich die letzten Surfsessions an mein diesjähriges Lernziel gebracht haben (gleiten, Schlaufen und Wasserstart), möchte ich nun ein kleineres Board für Starkwindtage haben.

    Meine aktuellen Board sind ein Fanatic Shark 150 und neu dazu ist ein Tabou Bullitt 135.

    Auf dem Bullitt bin ich seit September unterwegs und nach kurzer Umgewöhnung fühle ich mich darauf sehr wohl. Den Shark bin ich seit dem nicht mehr gefahren.

    Mittlerweile hat sich auch mein Windbereich nach oben erweitert (ca bis 30kn). Allerdings merke ich, daß die großen Boards bei mehr Wellen auch schwerer zu fahren sind.

    Meine Segel gehen von 4.5-7.8

    Ich bin 196cm und habe 90 (hust hust) kg Lebendmasse...

    Nun stellt sich mir die Frage, was macht als nächstes Sinn?

    Der Shark soll weichen und Platz für etwas kleineres machen. Ich dachte an ca. 115l. (Tabou Rocket?)

    - Macht das Sinn von der Größe?

    - Welche Art von Board nimmt man dafür? (Wave, Freestyle oder einfach nur ein kleines Freeride???)

    -Nur die Literzahl wird wohl nicht das einzige Kriterium sein, oder? Wahrscheinlich ist die Breite des Boards auch entscheidend???


    Worauf sollte man achten bei der Boardsuche?


    Gruss

    Surfnbulli

  • Wichtig vorab wäre noch - um mögliche Empfehlungen abzugeben …..:/ - zu wissen - ...wo soll denn das Board vorwiegend eingesetzt werden ..und welche Präferenzen hat denn der Pilot ….eher im Bereich SPEEEEEEEED oder Manöver oder in etwa ausgewogen …


    - gebraucht oder neu ?


    - Budget …?

  • Einsatzgebiet überwiegend Fehmarn und Ringköbing-Fjord.

    Definitiv noch keine Speed-Duelle, lieber Kontrolle.

    Definitiv gebraucht, da es bestimmt Anfangs ein paar Schläge und Bruchlandungen mitnehmen muss :whistling:

    Budget : ca. 500-600€

  • Wenn du überwiegend in Stehrevieren unterwegs bist, kannst du es mit einem 106 l Freestyle Wave probieren. Da wären wir dann wieder bei den üblichen Verdächtigen: Tabou, RRD, Fanatic,...


    Ein solches Brett bringt mehr Kontrolle als ein kleiner Freerider (Rocket). Den FSW wirst du lange behalten, wäre dann auch Wert einen € mehr einzusetzen.

  • Yup - FSW mit 105 - 115 L ...oder alternativ...noch ein Freemover …-gleiche Liter-Klasse nicht zu Breit ...Finne nicht zu groß ….. aber ich halte dann doch FSW für die variablere Wahl - eben auch für einen längeren Zeitraum …. :thumbup:

  • Wenn du von 72 auf 62 - 64 cm Breite gehst, wird das auf dauer wahrscheinlich dein Mittelwindbrett werden.

    Also großes Wavebrett oder nee Mischung ala 3S.

    SL oder Freerider gibs ja auch in der Größe.


    Ich fahr ein 3S in 116l mit 66 Breite, darüber habe ich allerdings einen 80cm breiten SL.

    Drunter fahr ich 89 Wavebrettt mit 58 cm breite.

    Wog auch mal über 90 kg und bin das da auch schon so gefahren.

    Der 3S geht so bei 13 - 14 Knoten mit 7,4 los. Unter 5 qm macht der keinen Spass mehr!


    Wasserstart sollte sitzten ;-)


    Schau mal hier,. 3S von Michi, ist glaube ich auch hier ;-)

  • ich würde auf jedem Fall ein Board mit etwas "Auftriebsreserve" wollen, daß zur Not auch mal ein Wasserstart noch klappt.

    Dann wohl eher Richtung 115l.

    Freemove und Freestyle-Wave unterscheiden sich laut Netz dann nur in der Literzahl, richtig?

  • Surfbody fährt den Dyno in 115l.

    Kompakt und geht gut durch Kabbel, ich meine so 230 x 64 und der gute wiegt über 100 kg.


    Bin mit meinem 3S aber eher im Gleiten, 2 cm mehr breite und 20 Kilo weniger aber egal, Surfbody ist Mega happy und Brett ist optisch auch ein Hit.


    Er fährt meist auch nur Singelfin.


    Auf einem See kannste auch ohne Ende powern, bei Welle wird er eben irgendwann zu schnell, da nehm ich lieber das Wavebrett.


    Markentechnisch haben ja viele diese Brettgrösse drin, Gebrauchtmarkt ist aber recht mager.

    Spaß Würste haben und die Ltd Version macht nochmehr Freude.

  • Hallo,

    ein geniales Board zum freeriden bei viel chop ist das Severne Fox. Das ist unten ausgeprägt V-förmig und setzt daher super weich in den Chop ein. Dadurch super Kontrolle bei Starkwind und Chop. Zudem ist es schnell -> in Verbindung mit guter Kontrollierbarkeit kann man da echt toll über den chop heizen.


    Gibts aber erst seit 2017, daher wahrscheinlich nur schwer gebraucht zu bekommen.

    Bezüglich Größe: Bei 90kg wirst du mit deinem Tabou 135 bis ca. 20kn vernünftig fahren können. Für den Windbereich von 20-max. 30kn, würde ich dir da ein 105er Fox empfehlen. Schotstart ist dann aber kaum mehr machbar.

    Alternativ gäbe es den Fox in 120L, wobei das schon recht nahe an deinem 135er ist und auch vom Windrange her nicht über 25kn nicht mehr gut zu fahren wäre. Würde ich dir daher nicht raten.

    Ich verstehe deinen Wunsch nach Auftriebsreserve - aber da musst du deinen inneren Schweinehund besiegen und dich einfach auf ein kleines Board trauen. Du wirst dich schnell ans geringe Volumen gewöhnen bzw. damit sogar mehr Fortschritte machen als mit einem 115 oder 120L Board.


    FSW Boards wurden hier auch schon empfohlen, die sind je nach Finnensetup nochmal eine Spur wendiger als ein Fox - das kommt eben auf dich an ob du eher freeriden willst oder auch mal in die Wellen einsteigen magst. Starboard Kode oder Severne Dyno bin ich selbst ein paar mal gefahren, die machen auch Spaß.


    lg

    mariachi76

  • Spaß Würste haben und die Ltd Version macht nochmehr Freude.

    bitte was?

    normal erkenne ich auch bei lustigen Diktier-oder Rechtschreibkorrektursoftwarefehlern, was gemeint/gesagt war, aber hier?

  • Die hier als Starkwindbretter empfohlenen Boards empfinde ich eher als Mittelwindboards. Ich würde hier mindestens 10L runtergehen, bei den og. Boards aber bleiben.

    Definiere Starkwind :-)

    Surfnbulli hat seinen Windrange bis auf 30kn erweitert, sprich hat sich getraut und empfindet das subjektiv wahrscheinlich als Starkwind (ich übrigens auch :-) und hat bemerkt, dass er bei diesen Bedingungen (Wind+Chop) mit seinem 135L Board - welche Wunder - nicht mehr gut zurechtkommt. Insofern die Annahme, dass er ein board bis 30kn sucht.

    Mit seinem 135L Board kann man mit 90kg bis 20-21kn sinnvoll fahren. Daher wäre als nächstes Board eins sinnvoll welches 20-30kn abdeckt und bei 25kn so das Optimum hat. Da sollte was knapp über 100L schon passen, v.a. wenn Surfnbulli erst dieses Jahr Gleiten, Schlaufen und Wasserstart gelernt hat.

    Für richtig Starkwind - so 30-40kn wäre dann natürlich definitiv nochmal ein paar Nummern kleiner richtig - Grösse 85L. Wenn er fleissig mit einem 105L Board übt, ists sicher in 2 Jahren so weit :-).


    lg

    mariachi76

  • Spaß Würste haben und die Ltd Version macht nochmehr Freude.

    bitte was?

    normal erkenne ich auch bei lustigen Diktier-oder Rechtschreibkorrektursoftwarefehlern, was gemeint/gesagt war, aber hier?

    Man denke sich das ü als i, dann wird er Spaß haben... habe aber auch drei mal schauen müssen :-)

    lg mariachi76

  • Mariachi76, du liegst genau richtig!

    Ich hätte Starkwind vielleicht anders oder besser definieren können. Aber wie du es beschreibst ist es richtig. Für mehr Wind, da bin ich realistisch, reichen meine Fähigkeiten noch nicht. Ich möchte Spass haben und nicht krampfen...

    Die Vorstellung, daß 10-15l mehr Volumen als mein Gewicht ausreicht, ist für mich noch nicht so greifbar, aber es scheint ja zu gehen...

    Dann werde ich mich mal umsehen und schauen, was es auf dem Gebrauchtmarkt gibt.

    Aber zuerst muss mein Shark weg, sonst rollt mein Kopf zuhause... :evil:

  • Die Würste produziert das IPAD:saint:


    Das Brett von Michi ist super, auch im Preis ;-)

    das glaube ich.

    Aber wie gesagt, erst der Shark weg und dann was anderes.

    Außerdem ist Michi in München und ich in good old Hamburg...

  • den Shark brauchst du eh nicht mehr - ein 135L Board ist für dein Gewicht ein Leichtwindboard (45kg Überschussvolumen).

    105L geht für dich, wenn du sicher Wasserstarten kannst. Mit 90kg+7kg Board+6kg sowie 2kg Neo und Trapez bist du auf einem Gesamtgewicht von 105kg. Wenn dann noch Wasser auf dem a Segel und in der Segeltasche ist, geht ein 105er nicht mehr zum Schotstarten (oder nur wenn du am Brett knietief im Wasser stehst :-).
    Trotzdem, 105L passt da schon für dich und bei starkem Wind und kleinen Segeln ist Wasserstarten ja auch einfacher.

    Nimm kein größeres Board als 110L. Das Bullitt 135 ist ja mit 72cm schon relativ schmal für das Volumen. Wenn du da auf einen freerider in der 105-110L Klasse mit ca. 65 cm Breite umsteigst, kommst du da jedenfalls zurecht.

    Lg Mariachi76