ich bekomm das Top nicht hoch

Liebe Mitglieder,

die Surf-Wiki wurde für die Bearbeitung durch die Mitglieder des Surf-Forums freigeschaltet. Es können neue Artikel erstellt und vorhandene bearbeitet werden.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ihr braucht einfach nur die Surf-Wiki aufrufen und könnt sofort loslegen. Viel Spaß dabei.

Das Team des Surf-Forums
  • Auf dem „Wellenkamm“ versuchen. Da ist der meiste Wind und die Welle hilft auch noch das Segel raus zu bekommen. Danach hebt dir die Welle auch noch den Hintern hoch.

  • ausschäumen würde ich nicht machen - es gibt für (fast) alle masten / tops stoppel um eindrücken die sind ausreichend dicht - alle meine masten sind am oberteil abgestoppelt

    Hitze, Kälte, Dürre, Flut - Hauptsache, es geht der Wirtschaft gut! - Salzburger Graffiti

  • Naja,es ging ja nicht um den Wasserstart an sich, dafür hätte es ne Bö gebraucht, die ja ab und zu da war. An den Punkt kam ich in diesem speziellen Fall gar nicht, weil ich das Top nicht über Wasser bekam. Trotz drunter tauchen und heftigst mit dem Beinschlag nach oben drücken. Nach ner Menge Versuchen ging mir da die Lust drauf aus und es zeichnete sich ab, dass ich das Top so nicht raus bekomme, um überhaupt etwas Wind unters Segel zu bringen. Es war mir so noch nie passiert und ich war ein wenig perplex. Da ich dies aber bei sonst keinem Surfer je beobachten konnte, muss ich einen Fehler machen.

    Statt hochdrücken versuche mal den Mast energisch über deinen Kopf nach Luv zu ziehen

  • Statt hochdrücken versuche mal den Mast energisch über deinen Kopf nach Luv zu ziehen

    Natürlich, dies ist auch mein Normalablauf. Nur in diesen Fall nicht zu machen. Das Top 0,5m tief im Wasser und die dann drüber rollende Welle noch oben drauf. Ich habe vom Wasser aus keine Chance gesehen.

    Normal (die 10x zuvor) ist es eine schwungvolle Bewegung nach Luv und dabei ist bei mir der Baum komplett draußen. Das Top war diesmal aber zu tief drin, mit Achterliek nach unten. Ich muss jetzt noch lachen, wenn ich daran denke. Muss lustig ausgesehen haben. Die Kraft, die man entwickeln kann wenn man nur Wasser uner den Füssen hat, ist bei mir dann doch begrenzt. Mir ist der Lehrbuch-Ablauf bekannt und ich habe mir, als ich mit dem Wasserstart wieder anfing, vermutlich alle diesbezüglichen Videos in jeglicher Sprache angesehen. So komplex ist das Manöver ja auch nicht. Nur eben Chop im Bodden bei diesen Bedingungen und "zu schwerem" Top ist dann anders. Wenn ich das Top aus dem Wasser bekommen hätte, wäre der Rest relativ (!) einfach gewesen.

    Das mit der Top-Abdichtung muss ich mir wirklich mal genau ansehen.

  • Moin,


    mach dir keine Gedanken, ist ganz normal.

    Hatte auch mal so Situationen wo nix mehr ging.


    Wenn das Schothorn abgesunken ist, hilft kein drücken. Da hilft nur nach Luv schwimmen, bis das Schothorn wieder frei ist.

    Dann weiter nach Luv schwimmen, bis das Top leichter wird.

    Das klappt immer.


    Wenn der Wind aber zu schwach ist und das Segel groß und dann noch fieser Kabbel, dann musst du sehr gutes Timing beim Segeltop über den Kopf nach Luv ziehen haben und auch schnell sein, sonst fängt das Schothorn schnell wieder Wasser und taucht ein.


    Aber wichtig, drücken bringt nix, das Schothorn muss mit Schwimmen erst frei sein, sonst wirds nur schlimmer...


    Grüße

    teenie

  • Aber wichtig, drücken bringt nix, das Schothorn muss mit Schwimmen erst frei sein, sonst wirds nur schlimmer...

    Oh ja, wohl wahr. Da brauch ich wohl noch einige "Badetage", bis ich das im Chop sicherer drauf habe.

    Nur mal so als Zusatz, habe das Innenvolumen des 460-er Normalmastes wassergefüllt grob überschlagen. Ist doch möglicherweise ein gefüllter 10 L Eimer, vom Gewicht her. Das gibt mir dann doch zu denken...

  • Das ist auch einer der Gründe warum ich praktisch immer mit auftriebsweste fahre - mich stört das teil nicht, und es macht u.a. das wasserstarten in grenzsituationen einfacher

    Hitze, Kälte, Dürre, Flut - Hauptsache, es geht der Wirtschaft gut! - Salzburger Graffiti

  • Das ist auch einer der Gründe warum ich praktisch immer mit auftriebsweste fahre - mich stört das teil nicht, und es macht u.a. das wasserstarten in grenzsituationen einfacher

    Ja, normal ab September lege ich auch meine Auftriebsweste wieder an. Hätte ich an dem Tag auch schon gut brauchen können.

    Der Hinweis von Teenie, wird sicher helfen. Eigentlich weiß man es ja, nur manchmal muss man es vielleicht nochmal gesagt bekommen. ;)

    Aber ich weiß, ich war in der Situation nach ner Weile schon mächtig knurrig drauf und wahrscheinlich hats dadurch an Durchblutung im Hirn gefehlt.:rolleyes:

    Das mit vollgelaufenem Mast relativiert sich in der Nachbetrachtung, da er ja im Wasser liegt und Wasser in dem Moment auftriebsneutral ist, anders wenn der wassergefüllte Mast aus dem Wasser ist, dann hat er das zusätzliche Wassergewicht, wenn er denn wirklich vollgelaufen war. Naja, man sollte eben seinen Surfmast nicht 20 Minuten im Wasser liegen lassen.8)

  • Manchmal muss man eben etwas warten, bis der Mast hoch kommt.

    Das ist im fortgeschrittenen Alter doch ganz normal..!

    .

    .

    .

    .

    Edit: Bitte nicht zweideutig verstehen!

  • Das der Mast wirklich mit Wasser vollgelaufen ist, halte ich für sehr unwahrscheinlich.

    Es sei denn du hast keine Topkappe, eine total durchlässige Verlängerung UND keine Stopfen im Mast...


    In der Masttasche ist aber manchmal auch schon überraschend viel Platz :P


    Grüße

    teenie

  • Naja,es ging ja nicht um den Wasserstart an sich, dafür hätte es ne Bö gebraucht, die ja ab und zu da war. An den Punkt kam ich in diesem speziellen Fall gar nicht, weil ich das Top nicht über Wasser bekam. Trotz drunter tauchen und heftigst mit dem Beinschlag nach oben drücken. Nach ner Menge Versuchen ging mir da die Lust drauf aus und es zeichnete sich ab, dass ich das Top so nicht raus bekomme, um überhaupt etwas Wind unters Segel zu bringen. Es war mir so noch nie passiert und ich war ein wenig perplex. Da ich dies aber bei sonst keinem Surfer je beobachten konnte, muss ich einen Fehler machen.

    Vielleicht habe ich mich da missverständlich ausgedrückt. Ich meinte eigentlich, dass beim Mast nach Luv ziehen auch eine gewisse Windunterstützung hilfreich bzw. erforderlich ist, damit das Segel „fliegt“ und oben bleibt. Anders herum muss man bei Hack ja auch oft den Arm gleich wieder anwinkeln und das Segel flach über dem Wasser halten, damit es einem nicht gleich aus der Hand gerissen wird. Je größer und schwerer das Segel und je länger die Gabel, desto schwieriger wird es, das Rigg mit dem Überziehen nach Luv frei zu bekommen - insbesondere ohne Windunterstützung.

  • Habe heute den Mast mir mal genau angesehen und er war schnell voll Wasser. Der Maststopfen ist nicht dicht, den muss ich tauschen oder das Top anderweitig dicht machen. Leider waren heute statt der angesagten 4 nur ne 1-2. Unglaublich!


    Manchmal muss man eben etwas warten, bis der Mast hoch kommt

    Kommt eben doch auf die äußeren Umstände an...:D

  • Auch auf die Gefahr hin, dass ich hier bei einigen nen "Schenkelklopfer" auslöse, es gibt doch Mastauftriebskörper für Segelboote (bsw den "Rooster Auftriebskörper für Masten"). Hat da noch keiner mit so etwas am Surfmast experimentiert?

    Da ich wirklich oft mit meinem 7,5er Segel (dieses Jahr schon fast 40 Surftage damit) bei ganz ähnlichen Bedingungen draußen bin, wie an besagtem Tag, und keine Lust (und es für meinen kaputten Rückenwirbel auch echt ungut ist) auf Shotstart habe, wäre da eine aufblasbare (und kleine faltbare) Auftriebsunterstützung am Top vielleicht ganz sinnvoll. Die mitleidig lächelnden Gesichter der Jugend könnte ich locker ertragen.

  • Moin, nochmal, ein Surfmast läuft nicht voll Wasser, selbst wenn der unteren Stopfen fehlt, läuft er kaum voll.

    Früher gab es ausgeschäumte Masten, da ja auch die DIN Norm erfüllt werden muss.


    Mit den Stopfen läuft da nichts mehr rein, dazu musst du schon auch noch den Topstopfen entfernen und den Stopfen auf der Verlängerung.


    Da dies so ist bringt ein Auftriebskörper im Mast nichts ausser zusätzlichem Gewicht.


    Das große Problem ist nicht der Mast, sondern die Masttasche.

    Auch dazu gab es mal Experimente von ART im Blade Slalomsegel, das hatte in der Masttasche Svhwimmflügel drin.

    War effektiv, aber sehr umständlich beim Aufbau, daher ist das verschwunden...


    Grüße

    teenie

  • Aloha.

    Ja eine sch*** Situation.

    Hatte ich mal mit meinem 69er Manta und 8,0 Vector.

    Kurzer steiler chop, ca. 50-75cm aus verschiedenen Richtungen und wind zwischen 8 und 16 kn...gefühlt immer 8 wenn ich das Segel freischwamm und 16 wenn ich es schotstarten wollte...hab dann so 5 mal am Stück den oben beschriebenen powermove "Schot-into-Wasserstart" gemacht...dann kam irgendwann ein DLRG Boot vorbei und fragte ob sie mich ein Stück ziehen sollen..

    War auch ultimativ gut fürs Ego, aber es ging halt nix. Für schotstart viel zu wackelig/kabbelig/windig für wasserstart immer nicht genug...


    Hab dann den kurzen Lift von der DLRG in Anspruch genommen bis ich gerade so Boden hatte und dann da lange auf Wind gewartet, ging dann aber irgendwann...


    Es gibt halt so Tage...

  • Es tut gut, nicht allein (damit) zu sein.^^

    An den Spots, wo ich oft rausgeh, bin ich sehr oft allein auf dem Wasser und DLRG siehst da nie, wenn man "Glück" hat ein Boot mit nem Angler. Aber... die interessieren sich nicht für nen Surfer.

    Die Windrichtung ist allgmein so, dass eine Halse immer im "grundlosen" Wasser stattfindet. Ich lege meinen Kurs zwar meist auf safety, aber manchmal ist man dann doch "woanders". Tja, ich werde es weiter mit dem 7,5er versuchen und wenn ich da einfach nicht weiterkomme, werde ich mir was konstruieren ganz ähnlich der o.g. Mastauftriebshilfe. Klein, faltbar, aufblasbar, unkompliziert, schnell an- und abzumachen (vielleicht mit 2 Schappklemmen und Sicherungsband), matit mit Wasserstart raus und ab ins stehtiefe Wasser, wieder kurz abbauen und verstauen und weiter. Letztlich brauch ich so etwas ja nur ab dem 7,5er.

    Ps: Mein Mast war definitiv schnell voll Wasser, wobei ich dies nicht als wirkliches Problem sehe und ob dies wirklich 10L waren? Wohl eher weniger.

  • du schreibst es waren 2-3 Bft, vielleicht war einfach nur zu wenig Wind für einen Wasserstart .

    Wenn der Wind passt sollte ein 7,5er Segel kein Problem für dich sein!

    Hast du es mal mit einer Schwimmweste probiert? Bringt einiges an Auftrieb.

  • Wie geschrieben, hätte eine Bö (die ja ab und an da war) zum hochziehen sicher gereicht, nur das Top muss halt vorher ausn Wasser. Das zusätzliche Problem war, dass die Wellen noch wie bei ner 4+ da waren. Ganz komisch. Ich bin ja an dem Tag auch mit dem Top in der einen Hand nach Luv gepaddelt wie ein Irrer. Die Welle hat meine Fortschritte, kurz vor der Möglichkeit das Top rauszukriegen, wieder komplett pulverisiert. Eine kleine Schwimmweste habe ich und nutze sie auch ab Herbst. An dem Tag hielt ich sie noch nicht für notwendig. Aber, selbstkritisch betrachtet, muss ich diesbezüglich einfach mal meine Technik/Fähigkeit verbessern. Vielleicht lache ich nächstes Jahr über diesen Beitrag hier von mir (vielleicht weine ich auch?).;)

  • Ich hatte mal in meinen Anfangstagen so ne Situation mit Leihmaterial mit Polenmasten drin.

    Da war der Mast auch voll mit Wasser. Ich hab das Segel obwohl ich stehen konnte (!!) praktisch kaum aus dem Wasser bekommen. War schon gut ausgepowert, aber wenn der Mast voll ist fühlt sich das an wie Blei!