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Was setzt dem Boardspeed Grenzen?

  • kaktus
  • 16. Januar 2010 um 19:31
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  • kaktus
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    • 16. Januar 2010 um 19:31
    • #1

    Hi Männers
    Ich weiß nicht genau ob die Frage hier rein passt, aber ich denke das werdet ihr mir dann schon sagen.
    Ich frag mich halt was dem Board am ehesten die Grenzen setzt, was den Speed angeht. Ich denke mal das die Reibung vieleicht ein nicht zu vernachlässigender Faktor ist. Jetzt hab ich mal im Fernsehen einen Bericht gesehen, bei dem Wissentschaftler die Haut von Haien untersucht haben. Dabei kam heraus, das die Haut nicht glatt sondern rau ist. In etwa so als hätte man viele kleine Zähne, schräg nach hinten geneigt auf der Oberfläche angebracht. Untersuchungen im Strömungskanal haben gezeigt, daß diese Oberfläche viel weiger Verwirbelungen und damit weniger Reibungswiderstand hat als eine vermeindlich glatte. Darauf hin hat man eine Folie entwickelt, die der Haihaut nachempfunden ist. Diese Folie haben die Jungs dann auf ein Flugzeug geklebt. Bei einem Transatlantikflug hat man dadurch immerhin 30% Treibstoff eingespart (wegen der geringeren Reibung). Nicht schlecht, oder? Jetzt frag ich mich natürlich ob man sowas auch auf ein Surfboard und die Finne kleben könnte, oder ist die Fläche, die betroffen wäre vieleicht zu klein um den Effekt zu erzielen. ich weiß es nicht, aber ich finde die Idee interessant. Was meint ihr, bringt das was oder ist das Blödsinn ?

    man sollte sich die Ruhe und Gelassenheit eines Stuhls zulegen, der muss auch mit jedem Arsch klar kommen

  • DrMorewind
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    warten noch 20 Jahre damit
    • 16. Januar 2010 um 20:19
    • #2

    Hi, interessantes Thema ;)
    früher hatten wir unsere Verdränger bei den Dreiecksregatten immer mit Naßschleifpapier 1000er Körnung bearbeitet, auf das die so glatt waren wie ein Babyarsch. :D
    Hat aber jeder gemacht, drum weiß man nicht, ob der wo ein grobes 80 Schleifpapier genommen hätte nicht evtl. schneller gewesen wäre.
    Na egal,
    Wolfgangs Finnen sehen oberflächlich auch aus wie ne Buckelpiste im Tiefschnee,.. schnell sind se trotzdem ;)


    Aloha Doc

  • Boddi
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    • 17. Januar 2010 um 00:11
    • #3

    IMHO....

    Am wichtigsten ist beim Speedsurfen eine möglichst spiegelglatte Wasseroberfläche, bei möglichst viel Wind.

    So weit ich weiß ist das Segel und Board nicht ganz so entscheidend wie die Finne. (Wir reden hier natürlich von Boards und Segeln selben Typs, z.B. Racesaegel und Speedneedle)

    Die Segel sind heute von der Leistungsfähigkeit schon ziemlich weit. Beim Board ist nur am Heck eine sehr kleine Fläche mit Wasser benetzt bei Vollgas.

    Es bleibt die Finne. Die entscheidet ob man wegrutscht, abhebt oder superschnell den Raumschotkurs runterballert.
    Alles in Allem muss natürlich das ganze Setup stimmen von Rigg, Board, Finne und Fahrer.

  • freddyfresh
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    • 17. Januar 2010 um 10:05
    • #4

    Die Geschichte mit der Folie hat Pascal Maka auf seinem Weltrekordbrett 1986 gehabt, wenn ich mich recht erinnere gab es damals nen Fahrbericht über seine Speedneedle in der Surf. Er hatte sein Brett mit ner Folie von 3M beklebt, die der Haifischhaut nachempfunden war. Der Autor konnte allerdings nicht feststellen, ob es einen Effekt hat oder nicht, da er die Folie nicht vom Brett abziehen wollte.
    Der Effekt scheint aber nicht so wirklich wichtig gewesen zu sein, oder macht das von den Speedern heutzutage noch jemand oder etwas ähnliches?

  • kaktus
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    • 17. Januar 2010 um 13:26
    • #5

    Ich sag´s ja, ich finde es spannend. Ob es was bringt weiß ich leider nicht.

    man sollte sich die Ruhe und Gelassenheit eines Stuhls zulegen, der muss auch mit jedem Arsch klar kommen

  • Totti-Amun
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    • 17. Januar 2010 um 14:03
    • Offizieller Beitrag
    • #6
    Zitat von freddyfresh

    Die Geschichte mit der Folie hat Pascal Maka auf seinem Weltrekordbrett 1986 gehabt, wenn ich mich recht erinnere gab es damals nen Fahrbericht über seine Speedneedle in der Surf. Er hatte sein Brett mit ner Folie von 3M beklebt, die der Haifischhaut nachempfunden war. Der Autor konnte allerdings nicht feststellen, ob es einen Effekt hat oder nicht, da er die Folie nicht vom Brett abziehen wollte.
    Der Effekt scheint aber nicht so wirklich wichtig gewesen zu sein, oder macht das von den Speedern heutzutage noch jemand oder etwas ähnliches?

    Nicht ganz richtig. Ich hatte mir die Folie nämlich damals über einen Bekannten bei 3M selbst besorgt... :D
    Die Folie damals hatte feine Längsrillen wie eine Schallplatte.
    Ich meine, es hat nichts gebracht. Allerdings war die natürlich super empfindlich, einmal Spanngurt war schon zuviel. Das Malheur war dann das abziehen, das war nämlich nicht möglich. Die Folie mußte runter geschliffen werden.

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    • 17. Januar 2010 um 20:47
    • #7

    Stimmt recht haste, Längsrillen waren das. Haifischhautimitat war woanders.

    Klugscheissermodus an, denn auch du bist nicht ganz richtig: Schallplatten haben keine Längsrillen, wenn dann nur eine Rille und die ist spiralförmig.:)

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    • 18. Januar 2010 um 07:41
    • Offizieller Beitrag
    • #8
    Zitat von freddyfresh


    Klugscheissermodus an, denn auch du bist nicht ganz richtig: Schallplatten haben keine Längsrillen, wenn dann nur eine Rille und die ist spiralförmig.:)



    2 Rillen, auf jeder Seite eine... :D

    BTT:

    Dem Boardspeed setzt meiner Meinung nach nur der Spot Grenzen, an dem gefahren wird.
    Alles andere spielt da bei dem derzeitigen Material nicht wesentlich rein (ausgenommen vielleicht ein Waveboard mit US-Box und eine Lexanfinne)...

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    • 18. Januar 2010 um 08:53
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    • #9

    Hi,

    Ja ne lexanfinne von concrete wave mit slot sollte man nicht nehmen!

    how long is now

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  • Lessacher
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    • 18. Januar 2010 um 13:52
    • #10

    Ich verwende als feinstes Schleifpapier 180er Wasser-
    schleifpapier,für Finnen und Bretter,rund geschliffen und
    das war es. Wolfgang

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  • Lessacher
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    • 18. Januar 2010 um 13:57
    • #11

    Haifischhaut und 30% Spritersparnis.Das war in der Luft,
    wie ist es aber im Wasser? Wolfgang

    Designlessacher.eu

  • Dr. Pat520i
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    • 18. Januar 2010 um 15:00
    • #12

    Was dem Boardspeed meiner Meinung nach auch extrem Grenzen setzt ist die Position der Schlaufen.

    Ich finde das sollte man hier nicht vernachlässigen. Reibungswiderstand denke ich ist eher hinsichtlich minimaler Unterschiede interessant. Ich finde die Frage von Wolfgang daher sehr gerechtfertigt wie sich z.B. Haifischaut im Wasser auswirkt. Wenn die Unterschiede extrem wären, denke ich hätte man schon öfter davon gehört. Vielleicht nicht im Surfsport sondern eher auf der industriellen Seite, das wäre mir aber neu.

    Die anderen Aspekte wie Finne, Wasseroberfläche und Position der Schlaufen bilden meiner Meinung nach eine Einheit, die zusammen betrachtet signifikante Auswirkungen auf den Boardspeed hat.

    Einmal editiert, zuletzt von Dr. Pat520i (18. Januar 2010 um 15:04)

  • sheshe
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    • 18. Januar 2010 um 15:04
    • #13

    unsere boards haben genau diesen effekt. die sind ja nicht glatt poliert sondern sind matt, was zeigt, dass sie eine struktur haben.

    der effekt ist, dass durch diese aufrauung kleine luftbläschen das board zusätzlich aus dem wasser heben und die reibung verkleinern. früher musste man die boards z.t. noch mit 300-400er nasschleifpapier bearbeiten um diesen effekt zu erzeugen.

    (quelle: stand glaub ich so mal in dem uns allen bekannten mag, über das man hier nicht allzugerne spricht:D)

    "Ich komme von einer Farm in der Wüste, wo es weit und breit keine Wellen gibt. Also, wenn ich Wave-Weltmeister werden kann, dann kannst du es auch, wenn du nur willst - Live your dream!!"

  • michel
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    • 18. Januar 2010 um 15:05
    • #14
    Zitat von Lessacher

    Haifischhaut und 30% Spritersparnis.Das war in der Luft,
    wie ist es aber im Wasser? Wolfgang

    Wenn man mal davon ausgeht,dass der Hai eins der best angepaßtesten Lebewesen in seinem Lebensraum ist,sind diese Gedanken mit der aufgerauten Oberfläche so verkehrt nicht!!!

    Ich bin zwar kein Bio-Techniker,ich könnte mir aber vorstellen,dass man auf diese Art die Reibung zwischen Board und Wasser vermindern kann.Ob dies nun soviel bringt,um in neue Regionen vorzustoßen,keine Ahnung.

    Hat es denn schon mal jemand versucht???

    P.S Vor allem bei Boards mit einer sehr großen benetzten Fläche müßte ,wenn es denn funktioniert,etwas meß.-und spürbar sein.

    Gruß Michel

    :windsurfing:

    Einmal editiert, zuletzt von michel (18. Januar 2010 um 15:08)

  • Dr. Pat520i
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    • 18. Januar 2010 um 15:10
    • #15

    Ich stelle mal noch eine weitere Frage in den Raum zum Thema "Boardoberfläche".

    Ist es überhaupt nachgewiesen, dass bei Objekten die über die Wasseroberfläche gleiten, wie unsere Surfboards, eine Haifischhaut oder ähnliches Vorteile bringt?
    Ich meine ein Hai ist komplett vom Wasser umgeben, für ein Flugzeug gilt dasselbe, nur handelt es sich nicht um Wasser sondern um Luft. Ein Surfboard gleitet hingegen über die Wasseroberfläche und hat vor allem einen dauerhaften Kontakt. Immer wenn das Board leicht liftet reist an einer Stelle der Wasserkontakt ab und setzt in der Regel kurze Zeit später wieder ein.

    Ich kenne mich in dem Segment nicht so aus, aber ich finde die Frage nach dem Sinn oder Unsinn im gegebenen Fall ziemlich berechtigt. Vor allem, da man ab und an auch immer mal wieder liest, dass es weiterhin Speeder gibt die ihre Boards polieren!

  • Lessacher
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    • 18. Januar 2010 um 16:18
    • #16

    Nur wenn Bretter durch eine Konkave von vorne bis hinten
    geliftet werden hat man das perfekte Unterwasserschiff.
    Aber hinten bei der Finne bekommen sie alle Angst. Dann
    gehts in leichtes V oder sonst was über. Dabei kann eine
    gute Finne alles bewerkstelligen. Das Brett schwebt und
    das will ich doch. Ich habe das gebaut, es funktioniert.
    Keiner von den Schnellen will es fahren, sie fahren Markenboards, denn schnelle Runs bringen Geld von den
    Sponsoren. Wolfgang

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  • bernie b
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    • 18. Januar 2010 um 16:46
    • #17
    Zitat von Pat520i

    . Ein Surfboard gleitet hingegen über die Wasseroberfläche und hat vor allem einen dauerhaften Kontakt. Immer wenn das Board leicht liftet reist an einer Stelle der Wasserkontakt ab und setzt in der Regel kurze Zeit später wieder ein.


    Du meinst wohl "keinen" dauerhaften Wasserkontakt;)
    Das mit dem gleiten ist wohl der Grund, warum es sich nicht lohnt!
    Denn betrachtet man mal wieviel benetzte Fläche noch im Wasser ist, dürfte der Effekt minimal sein.
    Hinzu kommt das das Board (jetzt kommt das keinen dauerhaften Kontakt)laufend die Luftschicht verliert, wenn das Board die Wasseroberfläche verläßt, und dadurch immer wieder solange eingebremst wird, bis sich eine neue Luftschicht über der Haifischhaut bildet.
    Gruß Bernie

  • sheshe
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    • 18. Januar 2010 um 16:55
    • #18
    Zitat von bernie b


    Hinzu kommt das das Board (jetzt kommt das keinen dauerhaften Kontakt)laufend die Luftschicht verliert, wenn das Board die Wasseroberfläche verläßt, und dadurch immer wieder solange eingebremst wird, bis sich eine neue Luftschicht über der Haifischhaut bildet.
    Gruß Bernie

    na aber es ist doch besser, wenn es nach der bremsphase wieder schnell wird (ob das jetzt so ist, sei dahingestellt) oder aber, vergleichsweise ohne haifischhaut, immer langsam bleibt...

    "Ich komme von einer Farm in der Wüste, wo es weit und breit keine Wellen gibt. Also, wenn ich Wave-Weltmeister werden kann, dann kannst du es auch, wenn du nur willst - Live your dream!!"

  • Brigge
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    • 18. Januar 2010 um 16:56
    • #19

    Der wesentliche Faktor ist der Fahrer.
    Grüße, Stephan

  • Dr. Pat520i
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    • 18. Januar 2010 um 16:58
    • #20
    Zitat von Brigge

    Der wesentliche Faktor ist der Fahrer.
    Grüße, Stephan

    Klar, aber das will ja niemand wahrhaben ;)

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