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Größtes sinnvolles Waveboard für 4.2 / 4.7

  • 1328tom
  • 28. September 2026 um 14:28
  • 1328tom
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    • 28. September 2026 um 14:28
    • #1

    Liebe Foristen,

    ich wohne im Süden Deutschlands und bin inzwischen überwiegend am Foilen – obwohl mein Herz eigentlich Bump & Jump und der Welle gehört. Dadurch sind mir über die Jahre leider die Skills für wenig Volumen etwas verloren gegangen. Die Tage, an denen ich ein 4.2er oder 4.7er mit Waveboard fahren kann, kann ich inzwischen an einer Hand pro Jahr abzählen.

    Diesen Sommer war ich mit meiner Familie auf Kreta und konnte die JP Freestyle Wave Boards von 85 bis 124 Litern testen. Bis 105 Liter klappt bei mir eigentlich alles sehr souverän: schnelle durchgeglittene Halsen, sportliche Wenden, Carving-360 in beiden Fußschlaufen, Luv 360er auch.. und sogar nach langer Zeit wieder ein paar Air Jibes.

    95 Liter sind super auf der geraden und auch vereinzelte Spinloops (Segeltop trocken, Arsch nass) ist super, aber in Manövern nimmt die Konstanz deutlich ab. Ich bekomme die Manöver zwar noch hin, aber längst nicht mehr mit der gleichen Sicherheit. Das 85-Liter-Board hat mich ehrlich gesagt eher überfordert.

    Zu mir: 44 Jahre, 85 kg. Mein aktuelles Waveboard ist ein älteres RRD Wave Cult Quad mit 92 Litern, 61 cm Breite und gut 2,30 m Länge. Mein Segel-Quiver: NeilPryde Combat 4.2 / 4.7 / 5.3 sowie Atlas 5.8 und 6.2. Das nächste Board ist ein älterer JP FSW 112. Ich gehe immer wieder Mal Wellenreiten am Eisbach und in der Surftown MUC. Bei vielen FSW sind mir die Kanten zu dick und ist mir die Finne zu weit hinten.

    Meine Frage: Für den jährlichen zwei Wochen Sardinien-Trips suche ich ein Waveboard für Side-onshore, durchaus auch größere Wellen, die aber eher weich und nicht extrem kraftvoll brechen. Haupteinsatzbereich sind 4.2 und 4.7, Wunschvolumen etwa 100l, möglichst als Thruster.

    Welche Serienboards – gerne auch ältere Modelle – würdet ihr empfehlen? Wie sind Eure Erfahrungen für die Kombination aus großem Waveboard und kleinen Segeln? Ich fühle mich mit leichten Abstrichen in der Kontrolle auf der geraden wohler wie dem Gefühl bei schwierigen Bedingungen unsicher in den Manövern zu sein.

    Ist es sinnvoll, ein Custom bauen zu lassen, quasi ein 95-Liter-Waveboard mit ein paar Litern zusätzlichem Volumen. Mich würde interessieren, ob jemand so etwas vielleicht schon umgesetzt hat.

    Ich freue mich auf eure Erfahrungen und Vorschläge!

  • C - GER
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    • 28. September 2026 um 18:07
    • #2

    Hier wird jetzt jeder sein Board favorisieren.

    Ich bin mit meinem 95er F-Wave bei den genannten Bedingungen voll zufrieden. Bin nie was besseres gefahren. Gewichtsmäßig liegen wir ähnlich. Mit geeigneten Finnen kannst du sehr viel für die jeweilige Situation heraus holen.

  • 1328tom
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    • 28. September 2026 um 18:47
    • #3
    Zitat von C - GER

    Hier wird jetzt jeder sein Board favorisieren.

    Ich bin mit meinem 95er F-Wave bei den genannten Bedingungen voll zufrieden. Bin nie was besseres gefahren. Gewichtsmäßig liegen wir ähnlich. Mit geeigneten Finnen kannst du sehr viel für die jeweilige Situation heraus holen.

    Hallo, Danke. Das ist sicher ein sehr ausgewogener Shape!

    Wenn 95l perfekt sind, lohnt sich dann ein Versuch it 105 und kleinerer Finne?

    ... Ich hätte das früher aus Prinzip nicht gemacht.. (uncool!), aber was man so hört fahren die Profis jetzt auch mehr Volumen wie früher.

    Wer bietet Erfahrungen mit mehr Volumen und 4.2. Wo sind hier die Grenzen?

  • C - GER
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    • 28. September 2026 um 19:00
    • #4
    Zitat von 1328tom
    Zitat von C - GER

    Hier wird jetzt jeder sein Board favorisieren.

    Ich bin mit meinem 95er F-Wave bei den genannten Bedingungen voll zufrieden. Bin nie was besseres gefahren. Gewichtsmäßig liegen wir ähnlich. Mit geeigneten Finnen kannst du sehr viel für die jeweilige Situation heraus holen.

    Hallo, Danke. Das ist sicher ein sehr ausgewogener Shape!

    Wenn 95l perfekt sind, lohnt sich dann ein Versuch it 105 und kleinerer Finne?

    ... Ich hätte das früher aus Prinzip nicht gemacht.. (uncool!), aber was man so hört fahren die Profis jetzt auch mehr Volumen wie früher.

    Wer bietet Erfahrungen mit mehr Volumen und 4.2. Wo sind hier die Grenzen?

    Früher hatte ich auch 103 l. Brauchst du mit dem Board aber nicht. Fahren kannst du die beiden Segel auch mit 113 l. Mache ich notfalls auch, wenn ich den 95er nicht bei habe.

    Nur die Laufruhe, die du bei Hack suchst, findest du mit dem 95er Board und kleiner Centerfinne und größeren Frontfins.

  • trufo
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    • 28. September 2026 um 19:46
    • #5
    Zitat von 1328tom

    Wer bietet Erfahrungen mit mehr Volumen und 4.2. Wo sind hier die Grenzen?

    98 Liter mit 60,5cm Breite und 88 Kilo trocken, Windstärke 7/8, das 4.0 am Anschlag.

    Drei Wetter Taft! 8o

    Ernsthaft.., kein Limit spürbar. Das 85er Brett verstaubt im Regal.

    Meine Empfehlung lieber größer und eventuell zweites Finnenset.

    signature_1636.jpg

  • 1328tom
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    • 28. September 2026 um 19:51
    • #6
    Zitat von trufo
    Zitat von 1328tom

    Wer bietet Erfahrungen mit mehr Volumen und 4.2. Wo sind hier die Grenzen?

    98 Liter mit 60,5cm Breite und 88 Kilo trocken, Windstärke 7/8, das 4.0 am Anschlag.

    Drei Wetter Taft! 8o

    Ernsthaft.., kein Limit spürbar. Das 85er Brett verstaubt im Regal.

    Meine Empfehlung lieber größer und eventuell zweites Finnenset.

    Hört sich gut an, was für ein Shape?

  • Saru Man
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    • 28. September 2026 um 19:55
    • #7

    106l für 93kg. 5,5 und 4,7 geht super, 4,2 ist für mich für Grenze. Aber wenn ich das brauche habe ich noch andere (Kontroll-) Probleme.

    Vorher 98l als Quad, ging gut mit 4,2, hatte aber in böigen Bedingungen Durchgleitschwächen.

  • trufo
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    • 28. September 2026 um 20:05
    • #8
    Zitat von 1328tom

    Hört sich gut an, was für ein Shape?

    Quad mit flachem Rocker (Quatro).

    Sehr ausgewogenes Brett und ideal für europäische Bedingungen.

    signature_1636.jpg

  • Saru Man
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    • 28. September 2026 um 20:07
    • #9

    Mein Quad war das Cube von Quatro! Sehr tolles Board, leider etwas zu klein für mich mit 98l.

  • 1328tom
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    • 28. September 2026 um 20:27
    • #10

    Quad = tiefere Wasserlage = mehr Kontrolle?

    Eigentlich wollte ich weg von Quad (... viele sinnvolle Argumente von Bouke).

    Aber vielleicht ist Quad für meine Anforderungen doch nicht verkehrt. ... Mit dem größeren Board ist Gleiten und Höhelaufen ohnehin kein Thema. Die geringere Effizienz natürlich auch nicht.

  • jensemann
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    • 28. September 2026 um 20:36
    • #11

    Custom 98-100 Liter, 62cm breit, 220cm lang, angleitfreudige Rockerline, evtl. Pentabox, solide Bauweise wählen,zeitloses Traumdesign wählen und ewig happy sein...

  • 1328tom
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    • 28. September 2026 um 21:00
    • #12

    Das sind ja schon einige Empfehlungen in die gleiche Richtung.

    Ich hatte das so nicht am Schirm. Die Segelempfehlung ist ja für die Boardgröße 4.7 bis 6.2 oder so ähnlich.

    Oft wird bei den FSW Shapes die größere Segel Range angegeben. Das widerspricht aber eher meinem Gefühl weil die ja eher die größeren Finnen haben und die schnellere Rockerline.

    Das heißt ich muss kein schlechtes Gewissen haben wenn ich so ein Board dann mit kleinem Segel bewege!

  • 1328tom
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    • 28. September 2026 um 21:13
    • #13

    jensemann: ich habe mal Chat GPT nach deinen Parametern suchen lassen, zusammen mit der Segelgrößenmpfehlung... Um ein Custom würde ich erst Mal rumkommen. Das Angebot ist groß, fast jede Marke hat da was... die Liste sicher nicht vollständig.

    Penatabox ist natürlich auch gut um rauszufinden was einem gefällt. War ja früher häufiger verbaut.

    Dateien

    Screenshot_20260928-210350.webp 44,06 kB – 0 Downloads
  • jensemann
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    • 28. September 2026 um 21:20
    • #14

    Das sind schonmal gute Treffer und die Empfehlung "Pentabox" ist eher als Erweiterung des Einsatzbereichs zu verstehen. Die Segelempfehlungen in Deiner Tabelle empfinde ich in beide Richtungen als zu groß --->sprich nach unten geht deutlich mehr, während ich mir die genannten Boards wiederum nicht gut mit Segeln über max 5.8 (eher 5.3) vorstellen kann bzw das mangels vernünftiger Funktion damit für sinnlos erachte.

  • trufo
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    • 28. September 2026 um 21:42
    • #15
    Zitat von 1328tom

    Quad = tiefere Wasserlage = mehr Kontrolle?

    Eigentlich wollte ich weg von Quad (... viele sinnvolle Argumente von Bouke).

    Genau diese Argumente lagen mir auch immer im Ohr.., bis das der Quad mich eines besseren belehrte.

    Geh da nicht allzu dogmatisch ran, es gibt gute Trifins und genauso gute Quads.

    Tendenziell ja, tiefere Wasserlage, aber je nach Finnensetup (Trifins oder Thruster) beide Typen sehr ähnlich.

    Zitat von jensemann

    und ewig happy sein...

    :D:D

    Genau wie in der Ehe.., anfangs perfect, am Ende schaust trotzdem den anderen hinterher.

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    • 29. September 2026 um 07:44
    • #16

    105 L Fanatic Stubby : BJ 2017

    Bin ich (90Kg Leergewicht) schon mit 4,0 gefahren und geht zur Not auch mit 7,0qm.


    MfG René

  • jensemann
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    • 29. September 2026 um 11:08
    • #17
    Zitat von trufo
    Zitat von 1328tom

    Quad = tiefere Wasserlage = mehr Kontrolle?

    Eigentlich wollte ich weg von Quad (... viele sinnvolle Argumente von Bouke).

    Genau diese Argumente lagen mir auch immer im Ohr.., bis das der Quad mich eines besseren belehrte.

    Geh da nicht allzu dogmatisch ran, es gibt gute Trifins und genauso gute Quads.

    Tendenziell ja, tiefere Wasserlage, aber je nach Finnensetup (Trifins oder Thruster) beide Typen sehr ähnlich.

    Zitat von jensemann

    und ewig happy sein...

    :D:D

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    Mit meinem Custom bin ich sogar noch 2 Jahre länger verheiratet...das habe ich quasi mit in die Ehe gebracht 🤣Vor Ehe/Familie hatte man ja noch Geld für ein Custom...🤐😅

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    • 29. September 2026 um 12:49
    • #18
    Zitat von 1328tom

    Liebe Foristen,

    ich wohne im Süden Deutschlands und bin inzwischen überwiegend am Foilen – obwohl mein Herz eigentlich Bump & Jump und der Welle gehört. Dadurch sind mir über die Jahre leider die Skills für wenig Volumen etwas verloren gegangen. Die Tage, an denen ich ein 4.2er oder 4.7er mit Waveboard fahren kann, kann ich inzwischen an einer Hand pro Jahr abzählen.

    Diesen Sommer war ich mit meiner Familie auf Kreta und konnte die JP Freestyle Wave Boards von 85 bis 124 Litern testen. Bis 105 Liter klappt bei mir eigentlich alles sehr souverän: schnelle durchgeglittene Halsen, sportliche Wenden, Carving-360 in beiden Fußschlaufen, Luv 360er auch.. und sogar nach langer Zeit wieder ein paar Air Jibes.

    95 Liter sind super auf der geraden und auch vereinzelte Spinloops (Segeltop trocken, Arsch nass) ist super, aber in Manövern nimmt die Konstanz deutlich ab. Ich bekomme die Manöver zwar noch hin, aber längst nicht mehr mit der gleichen Sicherheit. Das 85-Liter-Board hat mich ehrlich gesagt eher überfordert.

    Zu mir: 44 Jahre, 85 kg. Mein aktuelles Waveboard ist ein älteres RRD Wave Cult Quad mit 92 Litern, 61 cm Breite und gut 2,30 m Länge. Mein Segel-Quiver: NeilPryde Combat 4.2 / 4.7 / 5.3 sowie Atlas 5.8 und 6.2. Das nächste Board ist ein älterer JP FSW 112. Ich gehe immer wieder Mal Wellenreiten am Eisbach und in der Surftown MUC. Bei vielen FSW sind mir die Kanten zu dick und ist mir die Finne zu weit hinten.

    Meine Frage: Für den jährlichen zwei Wochen Sardinien-Trips suche ich ein Waveboard für Side-onshore, durchaus auch größere Wellen, die aber eher weich und nicht extrem kraftvoll brechen. Haupteinsatzbereich sind 4.2 und 4.7, Wunschvolumen etwa 100l, möglichst als Thruster.

    Welche Serienboards – gerne auch ältere Modelle – würdet ihr empfehlen? Wie sind Eure Erfahrungen für die Kombination aus großem Waveboard und kleinen Segeln? Ich fühle mich mit leichten Abstrichen in der Kontrolle auf der geraden wohler wie dem Gefühl bei schwierigen Bedingungen unsicher in den Manövern zu sein.

    Ist es sinnvoll, ein Custom bauen zu lassen, quasi ein 95-Liter-Waveboard mit ein paar Litern zusätzlichem Volumen. Mich würde interessieren, ob jemand so etwas vielleicht schon umgesetzt hat.

    Ich freue mich auf eure Erfahrungen und Vorschläge!

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    Das sind schon deutlichere Angaben als vorher. Konnte noch erweitert werden mit Angaben was dir gefällt am RRD und was nicht. Und evt andere Bretter. Da die Ansprüche eher ein Kompromiss sein muss aus Gleiten, Drehen und Kontrolle, braucht man kein Custom sondern ein guten ausgereiften Alround Waveshape was im Durchschnitt gut in allem ist. Um die 95L. Größer geht auch. Ist halt immer die Frage wann man auf ein kleineres Segel umsteigt. Wenn man muss wegen außer Kontrolle geraten oder so bald es reicht zum komfortabelen Gleiten. Der Trend geht immer mehr zum letzteren.
    Ob Quad oder Trifin sollte man schauen nach der Größe der Größte Finnen. Das ist wichtig für die Drehfreudigkeit und Kontrolle. Da bei vielen Trifin Bretter die Seitenfinnen sehr klein ausfallen weil die sonst bremsen, muss der Mittelfinne entsprechend groß sein, diesen Hebel macht es schwieriger das Brett auf der Kante zu halten im Turn und es fangt schneller an bei überpower, aus dem Wasser zu hebeln (Tailwalking). Einen Notlösung dafür sind Quads. Mehr Finnen bremsen aber auch und beim drehen können paralel stehende Finnen das "Straightlining" Effekt geben. Gerade wenn man die Kurve enger machen möchte und das Board mehr auf die Kante steht, fangen die innere Finnen an gegen den Turn zu steuern und will es eher gerade aus. Einige Marken stellen die Finnen mitlerweile an was schon weniger bremst und das Straightlining Effekt um einiges reduziert bis ganz wegmacht. Die meisten haben die Finnen aber immer noch paralel stehen. Kann man sich alles an gewöhnen. Musste aber nicht.

    Bouke-Witchcraft Windsurfing
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  • Claudio
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    • 29. September 2026 um 19:16
    • #19
    Zitat von 1328tom

    95 Liter sind super auf der geraden und auch vereinzelte Spinloops (Segeltop trocken, Arsch nass) ist super, aber in Manövern nimmt die Konstanz deutlich ab. Ich bekomme die Manöver zwar noch hin, aber längst nicht mehr mit der gleichen Sicherheit. Das 85-Liter-Board hat mich ehrlich gesagt eher überfordert.

    Meine Frage: Für den jährlichen zwei Wochen Sardinien-Trips suche ich ein Waveboard für Side-onshore, durchaus auch größere Wellen, die aber eher weich und nicht extrem kraftvoll brechen. Haupteinsatzbereich sind 4.2 und 4.7, Wunschvolumen etwa 100l, möglichst als Thruster.

    Welche Serienboards – gerne auch ältere Modelle – würdet ihr empfehlen?

    Moin Tom,

    ehe ich vielleicht was Sinnvolles beitragen kann, zwei Fragen, die du mir vielleicht beantworten magst, um da für mich eine Vorstellung zu bekommen:

    In welchen Monaten machst du denn normal den Tripp nach Sardinien? Welche Spots steuerst du dann da vorwiegend an, um dann diese Kombi - 4,2 / 4,7 plus Waveboard - zu fahren? Was machst du denn dann da faktisch in der Brandung oder anders, was hast du vornehmlich für Ziele?

    Aloha

    Claudio

    http://www.windsurflehrer.de

  • 1328tom
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    • 29. September 2026 um 23:13
    • #20

    Hallo Claudio, ich fahre Ende Oktober und die erste November Woche nach Sardinien (wie die letzten drei Jahre). Nächstes Jahr dann Pfingsten 14 Tage. Ich bin in Porto Pollo, je nach Bedingungen fahre ich aber Spots im gesamten Norden an. 2024 bin ich leer ausgegangen. Letztes Jahr hatte ich Glück und hatte 4 gute Tage.

    Als erstes la Ciaccia, einen Tag später dann in der Nähe von Cappo Manu den Spot Funtana Maiga, Tag 3 Cala Piscina, Tag 5 noch Marina de la Rose. Danach ist der Mistral eingeschlafen.

    So viel zu den Spots.

    Mein Problem:

    Ich kann mit kleinem Equipment Wellen gut arbeiten. Ich bin ja regelmäßig am Eisbach mit einem 40l Board oder ab und zu im Wavepool mit 60l Board wellenreiten...

    Aber wenn ich mit einem Board unter 100l beim Windsurfen nach dem Arbeiten der Welle eine schnelle Wende fahre kann ich die in kritischen Momenten verkacken.

    Mit 105l klappen 10von 10 Wenden, mit 95 l 7 von 10 mit 85 l 5 von 10. Mir fehlt die Praxis... Meistens Folie ich mir 160l und 8.0 in Bayern.

    Auf der anderen Seite tue ich mir mit den Wellen viel leichter wie andere Windsurfer mit viel mehr Routine, die aber nicht mit dem Schub der Welle arbeiten.. oder Cutback ins nirgendwo setzten...

    Ich suche deshalb nach einer Material Lösung die mich hier unterstützt... Viel Volumen und Easy Board mit guter Eignung für viel Wind und Windswelle Wellen.

    Mehr time in Waves geht leider nicht. Ich bin glücklich, dass meine Frau und Kids mit mir mitziehen und auch dürfen wollen.. und wenn milder Wind ist geht mir das Herz auf meine Frau und Kids zu unterstützen das Windsurfen zu lernen und gemeinsam einen schönen Urlaub zu verbringen.

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