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Neue Segel Neilpryde

  • to55603
  • 3. August 2026 um 08:56
  • to55603
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    Patrik Aeon
    • 3. August 2026 um 08:56
    • #1

    Moin zusammen,

    ich benötige eure Kaufberatung für die kommende Saison.

    Aktuell bin ich zu etwa 60 % auf dem Foil und 40 % auf der Finne unterwegs. In diesem Jahr habe ich mir ein neues Setup mit einem FMX Hyperion 138 fürs Foilen und einem FMX Invictus 118 für die Finne aufgebaut. Ab der nächsten Saison möchte ich gerne erste Regatten (z. B. ROTS oder ähnliche Veranstaltungen) mitfahren und dafür meine Segelpalette modernisieren.

    In den letzten Jahren habe ich die Marke NeilPryde für mich entdeckt und würde gerne dabei bleiben. Geplant sind Segel in den Größen ca. 5.6, 6.6 und 7.7 m².

    Aktuell fahre ich ausschließlich Freeride-Segel. Daher stellen sich mir ein paar Fragen:

    • Würde der Wechsel auf NeilPryde V8 für mein Vorhaben bereits Sinn ergeben?
    • Oder lohnt es sich, direkt auf NeilPryde Racing EVO zu gehen, auch wenn ich bisher noch keine Cambersegel gefahren bin?
    • Da ich überwiegend foile, wären eventuell sogar die Flight EVO die bessere Wahl – oder sind diese auf der Finne zu kompromissbehaftet?
    • Hat jemand vielleicht sogar Erfahrung mit den genannten Segeln auf einem ähnlichen Setup (Hyperion/Invictus)?

    Zu mir: Ich wiege 67 kg, fahre sicher Wasserstart, Trapez und Fußschlaufen und arbeite aktuell daran, meine Powerhalse zu perfektionieren. Mein Ziel ist nicht die PWA, sondern ambitioniertes Freizeit- und Regattafahren mit einem möglichst sportlichen Setup.

    Ich freue mich über eure Erfahrungen und Empfehlungen. Vielen Dank!:)

  • twofingers
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    • 3. August 2026 um 09:42
    • #2

    Was stört dich an den bisherigen Segeln? Speedster 7,7 ist doch für 67kg eine mächtige Waffe.

  • elgreco111
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    • 3. August 2026 um 10:15
    • #3

    Schau dir mal die V8 Flight Serie an bzw. Speedster Evo. Fahre selber 5.0 und 6.0 V8 Flight und das Speedster Evo 6.5. Die V8 sind mit Camber, haben einen guten Zug.

    Das Speedster Evo ebenfalls geht vom Charakter wie ein Cambersegel hat aber keine.

    Servus aus Wien

    Robert

  • to55603
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    Patrik Aeon
    • 3. August 2026 um 10:31
    • #4
    Zitat von twofingers

    Was stört dich an den bisherigen Segeln? Speedster 7,7 ist doch für 67kg eine mächtige Waffe.

    Das 7.7er sehe ich tatsächlich als Option, wenn diese sich aber verbessern könnte, dann wäre ich natürlich nicht abgeneigt :)

  • blinki-bill
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    • 3. August 2026 um 10:53
    • #5

    Die genannten Segel habe / hatte ich.

    Die RS:R Evo sind im Vergleich nach oben raus besser als V8 und auch als die Speedster Evo. Das durch 4 Camber gestützte Profil bringt nix aus der Ruhe, die lassen sich super kontrolliert fahren und rotieren 1a.
    Die Haken:
    1. teuer
    2. hohes (höheres) Fahrkönnen erforderlich. Wasserstart mit schwerem Rigg, Halsentechnik, Pumptechnik...
    3. schwieriger im Aufbau / tuning
    4. immer mindestens einen halben m² mehr aufziehen als "normal"
    5. hoher Wertverlust im Wiederverkauf

    Die V8 sind super Freeracesegel mit viel Power im unteren und mittleren Windbereich. Nach oben raus mit Schothornspannung auch noch gut kontrollierbar.

    Das Speedster EVO erscheint als Lösung naheliegend, da mit 67 kg die leichte Angleitschwäche und weniger Performance im unteren Windbereich gegenüber dem V8 keine Rolle spielt und das camberlose Profil Halsen und Wasserstarten deutlich erleichtert.

    Mein Tipp daher: Unbedingt an der Halse arbeiten, sodass das kein Thema mehr ist im Rennen. Das beste Segel und Setup nutzt gar nichts, wenn es am Fahrkönnen mangelt. Daher ist das der größte Hebel wo angesetzt werden kann.

    Wenn neue Segel, dann auf jeden Fall 2 oder 3 der gleichen Serie. Das heißt z.B. 8.2, 7.4, 6.6 beim RS.R oder 7.7, 6.7, 6.2 beim V8 oder 7.5, 6.5 und 6.0 beim Speedster EVO.
    Und auf jeden Fall mindestens eine Carbongabel dazu kaufen.

    twofingers sein Tipp mit dem 7.7er sehe ich ganz ähnlich, das lässt sich leicht anpumpen und ist ein gutes Schwachwindsegel für dein sehr leichtes Gewicht. Ein V8 / RS:R oder Speedster Evo bringt dich nicht ehr ins Rutschen. Diese Segel sind ehr etwas performanter im oberen Windbereich bzw. die cambersegel auch noch in den Windlöchern.

  • Mias
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    • 3. August 2026 um 11:19
    • #6

    Sowohl Foil als auch Finnensegel sind für das andere alles andere als optimal. Es gibt Mischsegel wie Patrik MA. Das ist aber auch nur ein Kompromiss. Ich habe eins, nutze es aber nur für foil Leichtwind bzw finne Starkwind. Hauptsächlich nutze ich es als defi Finnen Überlebenssegel. Ansonsten nutze ich die foil bzw Slalomsegel und will die auch nicht mehr missen.

  • dominik49
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    • 3. August 2026 um 11:30
    • #7

    Ad 4. wenn Du Dich materialgrößenmäßig bei Erfahreneren orientieren willst - und das muss bei Regatten schnell gehen - brauchst Du auch ca vergleichbares Material -

    mit dem Du trainiert haben solltest und mit dem 4. und 2. normal ist.

    Gleichzeitig wird mit einem RS Racing Evo die Frage weit weniger nagen, ob es vielleicht doch am Material liegt.

    Carbongabel, gebrauchte RS Racing Evo Riggs der letzen Jahre und damit trainieren ist mein Tipp, wenn das mit Regattafahren ROTS etc halbwegs ernst ist.

    Was hier noch nicht beachtet wurde ist das Fahren im Pulk, in Abwinden, ..., da werden Durchgleitfähigkeiten und damit Camber noch wichtiger.

    Sobald man zwangsläufig eher groß fährt kommt das Overpower-Handling und der Speed dabei als ganz relevant dazu. Spricht auch wieder für RS Racing Evo bzw andere 4 cam Slalomsegel - und dann eine vergleichbare Serie - Baujahre können zumeist gemischt werden, was wieder für gebraucht spricht.

  • Mias
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    • 3. August 2026 um 11:55
    • #8

    Wenn es Slalom sein soll sind Starts und Halsen wichtig. Da gewinnst oder verlierst du. Wenn du dazu gut ins gleiten kommst , es bleibst und es dich nicht zerlegt, verlierst du auf der Geraden sehr wenig.

    Longdistance und Kursrennen das Gegenteil

  • dominik49
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    • 3. August 2026 um 12:13
    • #9

    Stimmt wenn man halbwegs einen Grundspeed hat und die richtige Größe - dann verliert man relativ wenig im Vergleich zu den Crashes oder gecrashten Halsen.

    Falsche Größen genommen zu haben macht es ebenfalls sehr schwer.

    Hybrid sehe ich wie Mias auch als Holzwegidee.

    Gut starten ist leicht gesagt. Gerade zu einem Regattaeinsteiger. Hat viele Voraussetzungen, wenn die anderen auch was Können, da halbwegs konstant abzuliefern. Speed, brauchbare Halse, gutes Timinig und gut angleiten schaden definitiv nicht.

    Genauso kann es wetterbedingt Wettfahrten geben, wo währenddessen mehrere im Wasser liegen und bei welchen folglich der schnelle Wasserstart und der überholfähige Speed zählt.

  • Erik Loots
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    • 3. August 2026 um 13:20
    • #10

    I really enjoy the NeilPryde V8. It has that classic Robert Stroj design feel. That said, in higher winds, you definitely need to apply more outhaul tension to keep the profile from blowing up too much. The drawback to adding outhaul, however, is that it tends to close off the leech slightly above the boom. From what I have observed, the RS Racing sails seem to suffer from this issue far less. It is a similar story with my Loft Switchblade: once the wind picks up, it relies heavily on extra outhaul.

    I have noticed that pro windsurfers often upgrade the battens in their dedicated race sails to squeeze out a few extra percent of top end stability. I strongly suspect, and hope to test one day, that freerace sails like the V8 or Switchblade would benefit even more from a batten upgrade than pure race sails do.

    My theory is that if the cross batten and the one right above it are stiffer in key areas, you will not need as much outhaul in high winds. This would prevent the leech from choking above the boom, significantly boosting the sail's top end range and shifting its performance closer to a full race sail, without the extra hassle. I would likely look into full race sail battens, which tend to be stiffer through the mid section, to experiment with. My best performing sails in the past barely needed extra outhaul to maintain a stable draft. Honestly, modern freeride and freerace sails are already so good that they really only need minor fine tuning to fit personal preferences.

    I have looked into the RS Racing lines and like them, but I feel they would be overkill (just as good) for 80 percent of my sessions. They might offer a real benefit 10 percent of the time, but for the remaining 10 percent, they would actually be worse for my style of riding. If NeilPryde released a new RS Slalom, I would probably buy it in a heartbeat. My brother ordered a Speedster EVO back in the spring, but somehow he is stuck waiting until autumn to get it. Once I get a chance to try it out, if it feels anything like the old RS Slalom, I am going to be very tempted.

    That said, it is really disappointing on NeilPryde's and the shop's part that he has to wait over six months because of an order mix up. It makes me wonder what went wrong behind the scenes. Were they simply overwhelmed with demand this year, or is there a bigger supply chain issue at play?

  • dominik49
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    • 3. August 2026 um 13:37
    • #11
    Zitat von Erik Loots

    My theory is that if the cross batten and the one right above it are stiffer in key areas, you will not need as much outhaul in high winds.

    Könnte theoretisch helfen - wenn man am oberen Ende näher ans Racing Evo kommen und gewisse Handlingvorteile möchte. Gleichzeitig wird man einen wesentlichen Teil der unteren Windrange killen.


    Good point with the additional outhaul effects.

    Nicht so gut ist mMn, dass die Regattaanforderungen des Users ausgeklammert werden.

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    • 3. August 2026 um 14:02
    • #12

    Bin da bei Erik Loots , die RS:R bzw. Racesegel sind sehr geile Segel, aber ~90% der persönlichen Windsurfzeit bist du eigentlich übermotorisiert damit.

    Am Ende des Tages bzw. an der Ziellinie zählt mehr wie du gestartet und gehalst bist, als was für ein Segel du fährst. Mit nur 67 kg wird dein Topspeed ab mittlerem Wind unter dem der schwereren Fahrer liegen, da ist es vielleicht gut, wenn ein ROTS mit etwas wechselndem Wind aufgesucht wird ;)

    Erik Loots : Die Speedster Evo haben sich in diesem Jahr wohl unerwartet gut verkauft. Daher sind die eben auch mal ausverkauft. Dein Bruder soll sich etwas gedulden, es lohnt sich ;)

  • dominik49
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    • 3. August 2026 um 17:38
    • #13

    Mit 67 kg brauchst Du kein (passiv angleitendes) Frühgleitsegel - was das grundsätzlich in Frage kommende V8 mMn im Wesentlichen ist. Hättest Du 95+ kg könnte man in Deiner Situation für Regatten auf deutschen Revieren fast dazu raten.

    Womit möchtst Du möglichst schnell möglichst viel dazulernen? Wie stark ist der Wille? Das zählt. Schwerer werden die Meisten von alleine.

    Als leichter Fahrer hast Du bei viel Wind speedmäßig weniger Nachteile als sonst. Den Nachteil laut blinki-bill sehe ich so nicht.

    Topspeed wird völlig überbewertet. Average, 500 m, Seemeile, @500 zählen, und die Beschleunigung. Gerade bei letzterer sind die Leichten klar im Vorteil.

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    • 3. August 2026 um 19:20
    • #14
    EQUIPMENT GUIDE | Windsurf Cup
    Du fragst dich, welches Equipment du benötigst, um an den Regatten teilzunehmen? Hier findest du einen Rat.
    www.windsurfcup.de
  • to55603
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    • 4. August 2026 um 07:22
    • #15
    Zitat von Basti_HH

    https://www.windsurfcup.de/sport/equipment-guide-2024

    Erstmal vielen Dank für die zahlreichen Antworten! Es hat mir schon deutlich geholfen

    Besonders auch der Link von Basti

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    • 4. August 2026 um 08:10
    • #16

    Ich würde zunächst mit dem vorhandenen Material ins Regattageschehen eintreten. Vll. macht dir das auch gar keinen Spaß.

  • blinki-bill
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    • 4. August 2026 um 08:48
    • #17
    Zitat von twofingers

    Ich würde zunächst mit dem vorhandenen Material ins Regattageschehen eintreten. Vll. macht dir das auch gar keinen Spaß.

    Möglich, aber gegen ein zusätzliches, "racigeres" Segel unterhalb des Speedster spricht wenig. Könnte dann ein 6.5er Speedster EVO sein. Oder 6.7er V8 / Speedster. Die fahren ja auch außerhalb von Wettkämpfen ganz gut ;)

  • dominik49
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    • 4. August 2026 um 08:58
    • #18

    Es ist immer die Frage, wo Du hin willst und was Du auf dem Weg lernen willst.

    Welche Lernumgebung Du wählst, was Du alles "abschauen" kannst, was Du alles an exklusiven Hilfestellungen und Tipps bekommst, ... gerade in den Anfängen ...

    Du siehst in so einer Umgebung schnell auch besser, wer wirklich Ahnung hat, oder aber an irgendeinem Strand nur so tut ...

  • dominik49
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    • 4. August 2026 um 09:38
    • #19

    Das alles ist ein großer Vorteil von Regatten.


    Gute Angebote für Fortgeschrittene sind ja ansonsten gerade im deutschsprachigen Raum leider eher rar.

  • Basti_HH
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    • 4. August 2026 um 09:54
    • #20

    deswegen das wichtigste überhaupt: anmelden, mitmachen und ausprobieren! der rest ergibt sich dann idr von selbst. gilt imho auch für die materialwahl generell.

    ROTS, ProAm, Vereinsregatten und natürlich (die anmerkung sei mir erlaubt) sind auch speed-events ein äusserst dankbares einstiegsformat, da sie ganz überwiegend in gut zugänglichen (steh-)revieren stattfinden, die anforderungen an start- und halsen-skills zunächst nicht so im vordergrund stehen und man erstmal mit dem ablauf, mit sich selbst, dem material und den bedingungen klarkommen lernen kann.

    Thema

    Regatta-Kalender 2026

    club-races, jedermann-regatten, vereinsmeisterschaften, ROTS/ROTL, DWC, defi, IFCA, PWA - you name it. schreibt, wenn ihr termine habt! updates hier im ersten post:



    April 11 - 12ProAm / WSA-Cup Torbole Garda ✅️
    April 18 - 19 oder
    April 25 - 26
    ROTS One Hour Dümmer ✅️ /
    VDS 1. RL-Regatta Dümmer ✅️
    April 22 - 26IFCA Fin / Foil Worlds Leucate ✅️
    Mai 01 - 03DWC Kühlungsborn / North One Hour ☑️( foil only)
    WSA Seeopening Slalom Neusiedl ✅️
    Mai 02 - 03ROTS One Hour Strande ✅️
    Mai 13 - 18Aruba Hi-Winds
    …
    Basti_HH
    27. August 2025 um 19:06
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