Servus zusammen,
Pfingsten war ich wieder mit der Familie für 2 Wochen am Ringkobing Fjord, und hatte viele schöne windige Tage.
Da ich noch nicht allzu lange surfe, bzw. Wohnortbedingt aus Bayern nicht so oft zum Windsurfen komme, habe ich immer zu kämpfen wenn das Wasser besonders unruhig wird.
Am Fjord sind die Kabbelwellen dann teilweise ziemlich hoch und ungeordnet, wenn der Wind mehr aus Süd oder Nord bläst.
Eine große Materialauswahl habe ich leider nicht, als Board nur das Tabou Rocket 125 und drei einfache NoCam Freeride Segel 4.5, 5.5 und 7.0.
An einen Tag bin ich bei 21kn und NWN raus mit dem 4.5 Segel und mangels kurzer Finne die 30er Seegrasfinne genommen ... ja man kommt ziemlich schnell ins Gleiten, auch in die Fußschlaufen. Aber es ist doch ein Harakiri Ritt und ich muss ständig aufpassen, dass sich das Board nicht in den Wellen verkantet. Manöver sehr schwierig, ebenso auch der Wasserstart hat mir Probleme bereitet, wenn die Wellen ständig über den Kopf gehen.
Ein anderer Tag war dann Wind aus S mit ca 18kn. Bin mit dem 5.5er und 40er Standardfinne raus, und es ging wesentlich besser, als ich versucht habe das Board durch drücken auf die Lee-Kante flach zu halten und entspannter im Trapez zu hängen. Es ist zwar ein Kraftakt, und ich habe solche Bedingungen nur im Urlaub - aber dafür ein Riesenspaß.
Einen Tag mit 25 Knoten und NWN bin ich gar nicht erst raus, das ist mir dann doch zu viel und wäre vermutlich in Überlebenskampf ausgeartet.
Wenn der Wind mehr aus W kommt, ist das Wasser meistens sehr flach und alles ist ziemlich entspannt und meine Wasserzeit auch entsprechend länger.
Liegen meine Probleme bei hohen Chop eher an meinem mangelnden Fahrkönnen, oder kann ich dem Material die Schuld geben
?