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Severne Mach 9 2026

  • Basti_HH
  • 26. April 2026 um 22:16
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    • 26. April 2026 um 22:16
    • #1

    für mich inzwischen die vierte generation mach. gestern erstes mal gefahren, das 8.5 ist zum einsatz gekommen. steht gut, untenrum fett, oben locker bis zur 4. latte. etwas kürzeres luff und etwas längere segelsehne (je etwa 4 cm) als der vorgänger. wie üblich stimmt die vorgabe für die extension gut, für die gabel muss man wie üblich 6 - 8 cm zugeben.

    beim riggen fällt mir die ungewohnt tiefe position des tack-straps auf. der segelfuß ist dabei ähnlich wie der des M8 geschnitten, der strap ist aber etwa 5 cm tiefer angebracht. er lässt sich so nicht mehr sonderlich gut an der base fixieren und rutsch nach unten ab, sobald man versucht, spannung auf zu bauen. hier beide segel übereinander, mach 8 unten mit base, mach 9 oben zum vergleich:

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    beim üblichen einsatzbereich der mittleren größen finde ich den tackstrap jetzt nicht kriegsentscheidend, aber beim grössten der serie, das durchaus auch mal bei marginalen bedingen zum einsatz kommt, wäre das ding schon gold wert. jetzt könnte man einfach 5-6 cm zwischen pulleys und base-block stehen lassen, aber da kommen wir zum zweiten punkt, der noch vor der ersten testfahrt auffällt: der gabel-ausschnitt ist deutlich (~10 cm) höher als beim M8. legt man M8 und M9 übereinander, so dass die pulleys auf selber höher liegen, ist beim M9 die fusslatte etwa 3 cm höher positioniert, die latte 6 und 5 etwa 6 cm höher und die mitte der gabel-Aussparung bereits etwa 10 cm weiter topwärts als beim M8:

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    das mag für die leistungssportler mit 1,90 m oder mehr kein problem sein, aber was für mich mit nicht ganz 1,78 m beim M8 die gabel knapp unter mitte angeschlagen war, liegt nun weit unten im ausschnitt und sehr viel weiter runter geht es dann auch schon nicht mehr. gut, also tackstrap da erstmal so hinfummeln und gabel auf erreichbare höhe gebracht und los geht's.


    erster eindruck vom fahrgefühl: dank geringerer streckung als beim M8 gibt es etwas mehr backhand und vielleicht einen tuck mehr low-end, aber ohne dabei unhandlich zu werden. spricht sehr gut an beim pumpen, gesamtgefühl mach-typisch leicht und neutral, so frisch aus der tüte noch straffer und direkter als der reichlich genutzte vorgänger.

    nach den ersten paar stunden auf dem wasser ist es sicher noch zu früh für ein fazit, aber überraschungen bringt das fahrgefühl bis hierhin nicht, und das ist gut so. für ein erstmals geriggtes segel hat es mich höchst erfreulich durch gute dreieinhalb stunden regattaeinsatz bei zt anspruchsvollen bedingungen mit viel rumgeeier begleitet. sehr gespannt bin ich natürlich auf das 7.5er im vergleich zum vorgänger und ob es zum thema tackstrap und gabelbaumhöhe feedback von anderen nutzern gibt...

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    • 27. April 2026 um 12:14
    • #2

    habe gerade mit cedric bordes darüber gechattet, der unfassbar schnell und freundlich auf anfrage reagierte. er sagt, dass eher der pulley im vergleich ein wenig höher sitzt und der strap auch nicht zwingend in die führung in der extension muss. er empfiehlt weiterhin reichlich tackstrap-zeng fürs low-end und ebenso grosszügig lattenspannung untenrum. das hab ich in der tat schon gefühlt beim aufbauen und intuitiv so gemacht.

  • Django
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    • 27. April 2026 um 15:44
    • #3

    Aber wenn du jetzt den Pulley und damit das ganze Segel weiter oben hast, rutschen die Mast-Aussparung und die Latten noch weiter nach oben im Vergleich zum M8.

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    • 27. April 2026 um 16:24
    • #4

    jo, korrekt. ich lass das mal so stehen ;)

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    • 2. Mai 2026 um 11:25
    • #5

    tackstrap um den powerjoint geht erstaunlich gut wie ich finde

  • Totti-Amun
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    • 2. Mai 2026 um 19:59
    • #6

    … war schon immer das Mittel der Wahl…

    ;)

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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    • 1. September 2026 um 15:06
    • #7

    habe nun auch meine neuen MACH9 fahren dürfen. Was auffällt ist die Power, die diese Segel entfalten (im Vergleich zum Mach7). Auch erscheint das Mach9 sehr viele sensibler auf den Trim zu reagieren; sowohl zu wenig downhaul, als auch insbesonders zu wenig Outhaul(!) führt beides zu unangenehm viel Backhand pressure. Beim Outhaul sind mindestens 2cm mehr einzustellen, als angegeben. Wichtig sind auch die mittlerweile 4 (vier!) Schothornösen. Cedric Bordes empfiehlt für schwerere Fahrer auf jeden Fall die äusseren beiden, wobei die untere den Komfort erhöht (kann ich für mein 6,5er bestätigen). Die inneren Ösen sind für leichtere Fahrer oder wenn die Segel-Kontrolle im Vordergrund steht.

    Tackstrap benötigt fast keine Spannung und ich hab den um den Tendon des Mastfusses gelegt und nur sehr leicht angezogen.

    Richtig getrimmt ist das MACH9 ein Traum und bietet extreme Power bei exzellenter Kontrolle.

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    Check out : http://odysseyofspeed.com - The different GPS Speedevent

  • frontloop71
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    • 1. September 2026 um 15:53
    • #8

    immerhin mal was neues 👍

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    • 1. September 2026 um 20:56
    • #9
    Zitat von Isonic87

    Was auffällt ist die Power, die diese Segel entfalten (im Vergleich zum Mach7)

    auch im vergleich zum 8er. ich bin diesbezüglich auch immernoch in der orientierungsphase und noch nicht hundert prozent sicher, ob mir das bei allen größen in allen situationen so hundertprozentig gefällt. denn alles hat seinen preis, und den preis für mehr low end bezahlt man in aller regel im top end. das hatten die 8er grenzenlos. besonders das 7.5 war einfach dermaßen krank, dass ich das 6.5er M8 im letzten jahr genau zweimal gefahren bin. ich vermute, dass sich beim mach 9 der einfluss der schwereren und speed-orientierteren fahrer (AA, cedric) stärker durchsetzt.

    das 8.5er macht sich für mich insgesamt gut, vor allem, weil es genug punch untenrum hat, um deutlich früher als der vorgänger den wechsel aufs medium-board zu erlauben. es wird aber obenraus irgendwann sperrig und fordert dann reichlich downhaul und wechsel auf die clew-posis mit mehr release, während der vorgänger im standard-trim noch recht lange neutral balanziert war. standard trim ist etwas über dem maximum der referenz im 3. panel. mit weniger sehe ich das segel eigentlich nicht gut funktionieren.

    das 7.5er schliesst da sauber an und baut auch unter 20 knoten schon guten druck auf. das ist gut, denn das handling ist dann doch erheblich komfortabler als das des 8.5ers. die windrange obenraus ist im vergleich zum vorgänger allerdings deutlich reduziert. ebenso die range, die mit jeweils einer clew-position gut balanziert wirkt. das handling mit der oberen äußeren (nr 1) ist erheblich kopflastiger und sperriger als beim vorgänger und hat für mich insgesamt wenig charme. die darunter (nr 2) ist für mich der standard. wenn es obenraus eng wird, wechsle ich in der regel direkt auf die untere innere (nr 4), weil ich keinen deutlichen unterschied zwischen positionen 2 und 3 spüren kann. downhaul braucht imho auch mindestens vorgabe +2 cm.

    das 6.5er ist imho etwas näher am feeling des mach 8, mein favorit. auch mehr low end als der vorgänger, aber harmonischer entwickelnd. kommt bei mir zum einsatz, wo vorher definitiv noch das 7.5 zuständig war. ist dabei natürlich einen quadratmeter handlicher. lässt einen früheren wechsel aufs kleine board zu, was mir gut gefällt. ich habe früher immer gesagt, dass mit dem top end des 6.5 auch meine komfortzone endet. beim mach 9 sehe ich das nicht mehr so und habe mir noch ein 5.5er zugelegt, allerdings als mach 8 vom gebrauchtmarkt. und es ist in der tat auch schon mehrfach zum einsatz gekommen dieses jahr...

    manchmal vermisse ich das 7.5er mach 8 schon...

  • herry
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    • 2. September 2026 um 09:34
    • #10

    Puh mit den 3 Ösen In der Anordnung plus Haken wäre ich erstmal überfordert …😆😵‍💫💪🏼🚀

    how long is now

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    • 2. September 2026 um 22:16
    • #11
    Zitat von Basti_HH
    Zitat von Isonic87

    Was auffällt ist die Power, die diese Segel entfalten (im Vergleich zum Mach7)

    auch im vergleich zum 8er. ich bin diesbezüglich auch immernoch in der orientierungsphase und noch nicht hundert prozent sicher, ob mir das bei allen größen in allen situationen so hundertprozentig gefällt. denn alles hat seinen preis, und den preis für mehr low end bezahlt man in aller regel im top end.

    geht mir ganz genauso, die ersten beiden Sessions mit dem 7,5 waren eine Katastrophe, da völlig falsch getrimmt. Richtig getrimmt ist das Segel nicht wiederzuerkennen. Downhaul auf jeden Fall mindestens (!) wie angegeben und bei viel Wind mehr. Entscheidend ist outhaul-Trimm in Verbindung mit einer der unteren Ösen, 2-3 cm mehr als angegeben.

    Ich habe mal das Mach7 7.5 auf das Mach9 7.5 gelegt. VL ist so gut identisch, Gabel ca. 10 cm mehr, was vor allem an der Unterliekskonstruktion liegt, im Achterliek durchgehend ein paar cm Flaeche. In Summe wuerde ich vermuten, dass das Mach9 0,2-0,3 qm mehr Flaeche als das Mach7 hat. Bei Betrachtung der Ösenpositionen am Schothorn wird auch klar wo die Unterschiede bei Power, Kontrolle und backhand pressure herkommen.

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    • 4. September 2026 um 20:30
    • #12

    btw gestern hat mir (unter anderem) das low-end des M9 7.5 ziemlich den tag gerettet.

    Isonic87 riggst du das M9 auf apex team?

  • Isonic87
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    • 6. September 2026 um 00:39
    • #13
    Zitat von Basti_HH

    btw gestern hat mir (unter anderem) das low-end des M9 7.5 ziemlich den tag gerettet.

    Isonic87 riggst du das M9 auf apex team?

    ja habe zwei der Team Edition Masten, die haben auch drei hard core Wochen in Karpathos gut ausgehalten.

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    • 19. September 2026 um 21:40
    • #14

    Hi Isonic87 … ich überlege grade m7 oder m9


    Ich bin 172 und hab 75 kg … 6.5 und 7.5 wäre meine Idee. Kannst Du mir was zu den Unterschieden der Segel sagen?

    Viele Grüße Holger
    _____________________________________________

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    • 22. September 2026 um 01:29
    • #15
    Zitat von silver----surfer

    Hi Isonic87 … ich überlege grade m7 oder m9


    Ich bin 172 und hab 75 kg … 6.5 und 7.5 wäre meine Idee. Kannst Du mir was zu den Unterschieden der Segel sagen?

    Hi,

    wie schon geschrieben unterscheiden sich die beiden Segel sehr deutlich in Ihrer Charakteristik. Das M7 war aus meiner Sicht primär für High-end Kontrolle ausgelegt. Das macht das Segel auch für Normalos angenehm fahrbar. Durch die kürzere Gabel auch etwas angenehmer in der Halse.

    Das M9 im Vergleich dazu ist deutlich auf Power schon im unteren Bereich ausgelegt. Es hat eine deutlich längere Gabel, ist anspruchsvoller zu trimmen und spez. Outhaul-trimm ist essenziell um zu einem ausgewogenen Handling zu kommen. Das M9 ist insgesamt deutlich anspruchsvoller, weil physischer zu fahren. Von der Power bin ich noch nichts Besseres gefahren.

    Für deine Gewichtsklasse wäre m.E das M7 die bessere Wahl. Kommt allerdings auch darauf was du bislang gefahren bist und in welchen Bedingungen Du die Segel einsetzen möchtest.

    Wie der Zufall es will habe ich hier noch meine alten M7 , 6.5 und 7.5. Bei Interesse bitte PN. Meine Empfehlung ist aber unabhängig davon 8o

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