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Technik leicht erklärt

  • SkyJunky
  • October 8, 2025 at 8:24 AM
1st Official Post
  • SkyJunky
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    • October 8, 2025 at 8:24 AM
    • #1

    Moin zusammen,

    bei mir ploppen immer mehr Fragen auf, seit ich immer tiefer ins Windsurfen eintauche und ich hoffe ihr habt den Nerv mir das eine oder andere mal zu erklären.

    Ich habe dieses Thema mal auf gemacht, weil ich nicht unter ein anderes schreiben wollte, um dort nicht vom eigentlichen Thema abzulenken.

    Meine Suche hat erstmal nichts ergeben, falls ich was übersehen habe, bitte ich um Entschuldigung.

    Aber nun zum Thema.

    Ich habe ein paar Fragen zum Mast. Ich greife da gern mal kurz das Thema mit dem neuen Moto 7.2 und der Suche nach einem Mast auf, denn das passt gut zu meinen eigenen Fragen.

    Ich weiß, dass es verschiedene Biegekurven gibt, klar verschiedene Längen, verschieden hohe Anteile an Carbon, verschiedene Durchmesser usw. Aber...

    Ich konstruiere mal kurz ein Beispiel.

    Ich habe verschiedene Hersteller, welche ist im Grunde erstmal egal. Bleiben wir der Übersicht halber mal bei Severne, Gun Sails, Sailloft und meinet wegen North Sail, wie gesagt nur exemplarisch.

    Wenn ich jetzt einen Mast raus nehme. 460 lang, RDM, CC, und 100% Carbon und das bei allen Herstellern.

    Meine Frage ist jetzt ich nehme ein Segel, und die Masten der 4 betreffenden Hersteller. Im Grunde gleiche Voraussetzung, aber so wie ich es raus gelesen habe unterscheiden sich ja alle Masten, ich vermute in Herstellung und in der Nuance im Punkto Biegeradius, etwas mehr oder weniger Flex vermute ich mal usw.

    Wie stelle ich, und ich meine mich als Einsteiger/Aufsteiger fest, ob ein Mast im Segel "funktioniert" oder anders gefragt, was sind die Unterschiede die ich beim Fahren feststelle. Im Grunde sind die Masten ja gleich. Gibt es das, das ein Segel nicht mehr gut zu fahren ist, nur weil ich einen Mast mit gleichen technischen Angaben von einem anderen Hersteller nutze?

    Ich meine, es gibt ja teilweise signifikante Preisunterschiede zwischen z.B. Severne und Gun Sails. Mir ist klar das ein Severne Segel mit einem Severne Mast vermutlich am besten funktioniert, das obliegt einer gewissen Logik. Aber macht es wirklich das Verhalten oder die Leistung kaputt, wenn ich Bsw. ein Sailloft Segel mit Gun Sails Mast fahren oder ein Severne Segel mit North Sail Mast?

    Gruß Sky...

  • dominik49
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    • October 8, 2025 at 8:42 AM
    • #2
    Quote from SkyJunky

    Im Grunde sind die Masten ja gleich.

    Nein.


    Quote from SkyJunky

    Gibt es das, das ein Segel nicht mehr gut zu fahren ist, nur weil ich einen Mast mit gleichen technischen Angaben von einem anderen Hersteller nutze?

    Ja.


    Derartige Angaben auf Masten sind viel zu grob und ungenau.

    Bei der Abstimmung mit der Vorliekskurve geht es um Millimeter und um ein dynamisches Gebilde.

    Ein Teil des Segelbauchs kann zu flach oder zu bauchig werden, das Achterliek irgendwo zu sehr oder zu wenig öffnen ... Ein Ziel das andere passende Ziel ausschließen ... Hinzu kann Camberrotation etc kommen.

  • dominik49
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    • October 8, 2025 at 8:48 AM
    • #3

    Am Ende zählt ausprobieren auf dem Wasser im direkten Vergleich und zudem über eine ganze Bandbreite von conditions und mit vielen anderen Variablen die mal nebenbei richtig getroffen sein müssen um nicht Fehlannahmen zu produzieren.

    Nicht einfach ohne entsprechende Erfahrung und sehr zeitaufwändig.

    Eine "optische" Beurteilung an Land ist nur wenig relevant.

  • SkyJunky
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    • October 8, 2025 at 9:37 AM
    • #4

    Danke.

    Im Grunde ist es also für den Einsteiger/Aufsteiger erstmal fast unmöglich den Unterschied zu merken, es sei denn, ich habe einmal einen Mast der gut funktioniert und kann gleich hinterher einen anderen Mast verwenden der nicht funktioniert und das im gleichen Segel in gleichen Bedingungen.

  • Django
    Ich bin dann mal weg
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    • October 8, 2025 at 9:37 AM
    • #5
    Quote from dominik49

    Eine "optische" Beurteilung an Land ist nur wenig relevant.

    Für mich ist das Beurteilen an Land ist die bessere Methode. Da sehe ich im Vergleich sofort z.B. wo

    welche Latten mehr überstehen, wo mehr Spannung im Segel ist oder die LL-Verteilung, wie der Bauch sich unten,

    mittig und oben verhält usw. .. das kann ich mir alles in Ruhe ganz genau im Vergleich der Masten anschauen.

    Für mich ist das relevant. Ich halte mich an das, was ich beim Aufbauen sehe.

  • rrd248
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    • October 8, 2025 at 9:42 AM
    • #6
    Quote from SkyJunky

    Danke.

    Im Grunde ist es also für den Einsteiger/Aufsteiger erstmal fast unmöglich den Unterschied zu merken, es sei denn, ich habe einmal einen Mast der gut funktioniert und kann gleich hinterher einen anderen Mast verwenden der nicht funktioniert und das im gleichen Segel in gleichen Bedingungen.

    Ja, genau so ist es.

    Wenn man als Aufsteiger einen passenden Mast hat und die Trimmangaben berücksichtigt, dann bekommt man ein Rigg, dass 80 - 90% des Möglichen darstellt.

    Das reicht erstmal.

    Wenn das so passt, würde ich mich danach auf die Fahrtechnik konzentrieren, die Gedanken über Masten und Finnen usw. kosten nur Zeit und bringen einen in diesem Stadium der Surf Karriere nicht wirklich weiter.

    Später kann das anders werden, je nach Zielsetzung und Schwerpunkten.

  • User794
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    • October 8, 2025 at 9:50 AM
    • #7

    Wenn man nichts merkt und zufrieden ist ist das auch so ok.

    Ein Speedy mit Feinfuß und Speedometer merkt sicher eher einen Unterschied... oder ein Experte im Wave oder Freestyle.

    Wenn man dann aber ein richtig abgestimmtes Rigg fährt ist der Unterschied schnell deutlich.

    Mir ging es so mit Ezzy Segel und North-Drop-Shape-Masten. Sogar Dave Ezzy versicherte mir, dass das passt. Aber mit Ezzy-Masten merkte sogar ein Grobmotoriker wie ich sofort einen Unterschied. Reaktiver, harmonischer in allem.

    Nicht unbedingt schneller ( was ich nicht weiß, da ich nicht messe), aber einfach gleichmäßig zu fahren und im Aufbau.

    Ich würde nie mehr im Ezzy einen Fremdmast fahren, eher weniger Carbon vom gleichen Hersteller ( Legacy-Serie statt Hookipa).

  • Hifly666
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    • October 8, 2025 at 10:01 AM
    • #8

    Fremdmasten kann man aber gerade bei Ezzy schon einsetzen. Sagt er ja selber. Nur sind dann die Angaben zum Vorlieks- und Schothorntrimm nicht mehr ganz stimmig. Wenn man zum Beispiel eine Hardtopmast in ein Constancurve Segrl packt, wird man etwas mehr Vorliek geben, um ein passendes Loose Leech zu bekommen und hat es dann aber das Rigg flacher getrimmt als gewollt. Das kann unter Umständen gut passen, ist aber letztlich ein Kompromiss. Ob man das beim Surfen herausfühlt hängt dann sicher auch vom eigenen Fahrkönnen ab.

  • dominik49
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    • October 8, 2025 at 10:02 AM
    • #9
    Quote from Django
    Quote from dominik49

    Eine "optische" Beurteilung an Land ist nur wenig relevant.

    Für mich ist das Beurteilen an Land ist die bessere Methode. Da sehe ich im Vergleich sofort z.B. wo

    welche Latten mehr überstehen, wo mehr Spannung im Segel ist oder die LL-Verteilung, wie der Bauch sich unten,

    mittig und oben verhält usw. .. das kann ich mir alles in Ruhe ganz genau im Vergleich der Masten anschauen.

    Für mich ist das relevant. Ich halte mich an das, was ich beim Aufbauen sehe.

    Es ist eine zusätzliche, nicht grundsätzlich schlechte Methode - zB für Flaute.

    Und natürlich je nachdem worauf man schaut.

    Viele schauen scheinbar an Land zB ob es optisch "clean" ist, mir ist das ziemlich wurscht. Letztlich zählt es auf dem Wasser.

  • dominik49
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    • October 8, 2025 at 10:06 AM
    • #10
    Quote from DonRon

    Wenn man nichts merkt und zufrieden ist ist das auch so ok.

    Vieles merkt man erst ab einem gewissen Fahrkönnen und wenn man den Vergleich hat.

    Wer zB nur eine Finne oder einen Mast kennt, was will man da viel darüber sagen - außer es geht gar nicht?

  • dominik49
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    • October 8, 2025 at 10:24 AM
    • #11

    https://www.unifiber.net/blogs/guides/windsurf-mast-guide

  • User794
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    • October 8, 2025 at 10:45 AM
    • #12
    Quote from Django
    Quote from dominik49

    Eine "optische" Beurteilung an Land ist nur wenig relevant.

    Für mich ist das Beurteilen an Land ist die bessere Methode. Da sehe ich im Vergleich sofort z.B. wo

    welche Latten mehr überstehen, wo mehr Spannung im Segel ist oder die LL-Verteilung, wie der Bauch sich unten,

    mittig und oben verhält usw. .. das kann ich mir alles in Ruhe ganz genau im Vergleich der Masten anschauen.

    Für mich ist das relevant. Ich halte mich an das, was ich beim Aufbauen sehe.

    Das gilt aber auch nicht für alle Segel gleichermaßen, da sich z. B. Ezzys anders aufbauen als andere Marken. Weniger LL, mehr Bauch.

    Dave Ezzy sagt selbst, man soll seine Segel nicht nach dem Aussehen am Strand aufbauen, sondern wie angegeben bzw angezeigt.

    Ich sehe öfters Ezzys am Strand liegen, die aufgebaut sind wie andere. Eigentlich tot getrimmt, aber scheinbar kennen die Besitzer nicht den Gebrauch der Trimmhilfen und/oder die Aufbauvideos von Ezzy nicht.

  • dominik49
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    • October 8, 2025 at 10:51 AM
    • #13

    Ja, und es flexen auch nicht alle Masten (im Rigg) dermaßen nach Lee wie manche Slalomsegel.

  • SkyJunky
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    • October 8, 2025 at 10:54 AM
    • #14

    Speziell in meinem Fall Maße ich mir gar nicht an den Unterschied zu merken, zumal ich exakt 2 Masten für meine 3 Segel habe und diese untereinander nicht tauschen kann. Daher zielt meine Frage auch ab. Ich habe ja gar keine Vergleichsmöglichkeit, um das mal zu testen.

    Außerdem ist es so, das ich ja quasi noch am Anfang stehe und hier und da meine Segelpalette erweitere und anpasse. Da ich aber noch in dem Stadium bin in dem auch mal was zu Bruch geht, bin ich eher vorsichtig mit neuem Material. Ich bin eher auf gebrauchtem Zeug unterwegs. Es sind zwar keine Uralten Sachen und auch keine zerschundenen aber am Ende kaufe ich ein gebrauchtes Segel und dazu einen gebrauchten Mast. Wenn ich gebraucht kaufe, dann ist es ja fast unmöglich einen passenden Mast dazu zu bekommen. Das bedeutet dann im Umkehrschluss, das ich eines Tages vermutlich meinen Fuhrpark quasi komplett tauschen werde/muss. Irgend wann erreiche ich ja dann hoffentlich einen Zustand, an dem es eine gewichtigere Rolle spielt ob der Mast und das Segel passen.

    Ich bekomme demnächst mein erstes neues Segel und denke ich werde dann dazu passend den richtigen Mast kaufen, um hier nicht zu pfuschen.

    Eine andere Frage ist dann der Carbon Anteil. Dieser wirkt sich auf Gewicht aus, aber auch auf andere Faktoren? z.B. 100% zu 80% ?

  • User794
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    • October 8, 2025 at 10:59 AM
    • #15

    Gewicht nicht zwingend, aber sicher steifer, d. h. reaktiver.

    Für normale Ottos wie mich nicht unbedingt merkbar ( außer auf dem Konto ) zumal auch nie exakt die gleichen Bedingungen herrschen.

    100% sind oft empfindlicher, Ezzy hat 91%.

    80% reichen für alle Ottos sicher aus.. 🙄

  • dominik49
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    • October 8, 2025 at 11:13 AM
    • #16
    Quote from DonRon

    aber sicher steifer, d. h. reaktiver.

    nein nicht per se steifer

    schnellere Rückstellkraft, schneller reagierend, mehr Eigendynamik

  • Fredstyles
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    • October 8, 2025 at 11:33 AM
    • #17
    Quote from dominik49

    https://www.unifiber.net/blogs/guides/windsurf-mast-guide

    Die Headline "The complete Guide to Windsurf Masts" trifft m.E. aber nicht zu. Auf jüngere Entwicklungen wie MDM wird z.B. nicht eingegangen.

    Könnte es daran liegen, dass Unifiber die (noch) nicht im Sortiment hat oder kann man davon ausgehen, dass MDM tatsächlich keine Marktbedeutung hat?

  • dominik49
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    • October 8, 2025 at 11:48 AM
    • #18

    Es wird wohl nie einen complete guide geben.

  • rrd248
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    • October 8, 2025 at 12:00 PM
    • #19

    SkyJunky

    Wenn Du an weitere Material Beschaffung im Rigg Umfeld denkst und Du hast jetzt schon eine Marke und oder Segellinie, die Dir gut gefällt, dann würde ich versuchen erstmal dabei zu bleiben.

    Wenn Du mischt kommen zusätzliche Unterschiede auch durch die verschiedenen Designideen der einzelnen Segelentwickler.

    Natürlich ist es hilfreich verschiedene Marken zu fahren, aber dann vielleicht mal leihen.

    Ein Segel-/Markenmix ist wenig zielführend, auch weil man dann ggf. noch unterschiedliche Masten braucht, da wechseln nicht möglich ist.

    Wenn Du an eine ganze Palette denkst, die großen Segel eher Freeride ohne Camber, die kleineren eher Powerwave.

    Dazu müssen dann perspektivisch auch die Boardgrössen passen.

  • Alter_Schwede
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    • October 8, 2025 at 12:07 PM
    • #20
    Quote from SkyJunky

    Speziell in meinem Fall Maße ich mir gar nicht an den Unterschied zu merken, zumal ich exakt 2 Masten für meine 3 Segel habe und diese untereinander nicht tauschen kann. Daher zielt meine Frage auch ab. Ich habe ja gar keine Vergleichsmöglichkeit, um das mal zu testen.

    Außerdem ist es so, das ich ja quasi noch am Anfang stehe und hier und da meine Segelpalette erweitere und anpasse. Da ich aber noch in dem Stadium bin in dem auch mal was zu Bruch geht, bin ich eher vorsichtig mit neuem Material. Ich bin eher auf gebrauchtem Zeug unterwegs. Es sind zwar keine Uralten Sachen und auch keine zerschundenen aber am Ende kaufe ich ein gebrauchtes Segel und dazu einen gebrauchten Mast. Wenn ich gebraucht kaufe, dann ist es ja fast unmöglich einen passenden Mast dazu zu bekommen. Das bedeutet dann im Umkehrschluss, das ich eines Tages vermutlich meinen Fuhrpark quasi komplett tauschen werde/muss. Irgend wann erreiche ich ja dann hoffentlich einen Zustand, an dem es eine gewichtigere Rolle spielt ob der Mast und das Segel passen.

    Ich bekomme demnächst mein erstes neues Segel und denke ich werde dann dazu passend den richtigen Mast kaufen, um hier nicht zu pfuschen.

    Eine andere Frage ist dann der Carbon Anteil. Dieser wirkt sich auf Gewicht aus, aber auch auf andere Faktoren? z.B. 100% zu 80% ?

    Hallo Skyjunky,

    auch du wirst etwas spüren, es aber vermutlich anfänglich nicht zuordnen können. Und sei es, dass du einen Tennisarm vom Windsurfen bekommst, weil der Mast so nervös ist.

    Klar wirkt sich der Carbonanteil auch auf anderen Faktoren aus. Der Mast wird reaktionsfreudiger, weil leichter. Bei großen Segeln will man diesen Effekt, bei kleinen Sturmsegeln hingegen ist es oft besser, wenn der Mast etwas träger ist und die Böen dadurch abpuffert.

    Es gibt so Regeln wie, 430 und aufwärts, hoher Carbonanteil, 400 und tiefer, eine Stufe tiefer reicht vollkommen aus. Hängt aber auch noch vom Körpergewicht ab. Manche Hersteller haben Unmengen von Mastvarianten, andere haben das auf eine sinnvolle Range begrenzt. (Ezzy zum Beispiel oder Loftsails)

    Du kannst auch den richtigen Mast gebraucht kaufen. Richte dir einfach eine Suche bei Kleinanzeigen ein oder halte die Augen offen. Manchmal läuft einem das passende Teil über den Weg.

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