Mein Surfschein ist 1987 abgelaufen, und ich habe nie einen Auffrischungskurs für die Verlängerung besucht.
Surfschein
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Wuste gar nicht das die ablaufen können.
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Wuste gar nicht das die ablaufen können.
Der VDWS Instruktor-Schein war drei Jahre gültig, und dann brauchte man einen Auffrischungskurs.
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Instruktor-Schein ist auch eine ganz andere Hausnummer als eine Windsurf-Grundschein.
(Vergleichbar mit DLRG Rettungsschwimmer-Lehrschein und Seepferdchen) -
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Instruktor ist der Schein für Surflehrer, nicht für Windsurfer. Der Instruktor stellt später die Surfscheine aus.
Was ich nicht verstehe:
Der VDWS Kurs beinhaltet ja Theorie und Praxis, die Kosten kann ich gleich erfragen.
Aber demnach wird eine "Lizenz" (was für eine?) gegen Kostennote von 35€ ausgestellt, sodass man dann windsurfen darf...?...
Der VDWS Grundschein etwa?
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Sowas..
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neudeutsch heisst er „basic licence“
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Wenn ich das richtig sehe, ist beim Segeln eine Ausbildungsdauer von 12-15h Theorie zwingend vorgeschrieben, man kann nicht sofort die Prüfung machen. Beim Windsurfen aber nicht, da könnte man sich sofort auf die Prüfung stürzen.
Wobei der Segeln-Grundschein niemanden interessiert, höchstens bei einer Jolle.
Zum Ausleihen eines Charterbootes braucht man den SBF Binnen mindestens, besser den SBF See. Und dann gibt es da noch mindestens 3 weitere Stufen nach oben, für Leute mit viel Zeit und Geld.
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Wie schaut es anderrum mit Segelschein oder Windsurf-Regattalizenz aus - kann das die (angesichts der Schilderungen wohl nicht sehr werthaltige) VDWS Basic Licence ersetzen?
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Aber demnach wird eine "Lizenz" (was für eine?) gegen Kostennote von 35€ ausgestellt, sodass man dann windsurfen darf...?...
Der VDWS Grundschein etwa?
Ist nur die reine Prüfungsgebühr und Ausstellung des Scheins.
Schulung in Theorie und Praxis ist da nicht dabei.
Kumpel hat das vor Ort gemacht. Einmal Handbuch durchlesen, dann Theorieprüfung und etwas auf´m Wasser rumschippern das wars. -
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Wie schaut es anderrum mit Segelschein oder Windsurf-Regattalizenz aus - kann das die (angesichts der Schilderungen wohl nicht sehr werthaltige) VDWS Basic Licence ersetzen?
Eine Windsurf-Regattalizenz gibt es nicht in Deutschland.
Ich musste immer national und international nur ein Versicherungsschein vorlegen ( also Haftpflichtschutz auch für (Windsurf-)Regatten) und ggfs. eine Vereinszugehörigkeit nachweisen.
Ich kenne also auch international keine Windsurf Regattalizenz.
Ein Segelschein ist zwar was die Ausbildung angeht höherwertig, aber die Anerkennung zum Windsurfen wird wohl regional unterschiedlich nach Ermessen des Betreibers einer Surf-Verleihstation gehandhabt. Ich habe keine Ahnung.
Um es salopp zu sagen:
Ein Windsurfer kann normalerweise immer segeln, aber ein Segler eben nicht windsurfen.

Mein DSV Surfschein beinhaltet als Fortbildung auf den Grundschein übrigens den dort sogenannten Segelsurfschein.
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Um es salopp zu sagen:
Ein Windsurfer kann normalerweise immer segeln, aber ein Segler eben nicht windsurfen.

Was die Bedienung eines Segels angeht, sicher.
Ich werfe mal ein paar Dinge in den Raum: Hafenmanöver, Reffen, Besonderheiten bei spezielen Mövern wie Halsen, Beidrehen, die Navigation, Seefahrtsregeln, MOB-Manöver, Auf-und Abbau des Segelbootes, Trailern, Ankern, gibt vieles mehr was dazu kommt. Beim Ausleihen ist meistens auch noch ein Funkzeugnis notwendig.
Windsurfen ist vielleicht 5% was die Kenntnis ist, die ein Segler haben muss. Wobei für das Jollensegeln vor Ort nicht soviel notwendig ist, wie für Trailern+Auf-u-Abbau oder Fahrtensegeln. -
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Um es salopp zu sagen:
Ein Windsurfer kann normalerweise immer segeln, aber ein Segler eben nicht windsurfen.

Was die Bedienung eines Segels angeht, sicher.
Ich werfe mal ein paar Dinge in den Raum: Hafenmanöver, Reffen, Besonderheiten bei spezielen Mövern wie Halsen, Beidrehen, die Navigation, Seefahrtsregeln, MOB-Manöver, Auf-und Abbau des Segelbootes, Trailern, Ankern, gibt vieles mehr was dazu kommt.
Windsurfen ist vielleicht 5% was die Kenntnis ist, die ein Segler haben muss.Das stimmt natürlich. Ich bin jetzt mal von Optimal-Bedingungen ausgegangen.
Die Windsurfer haben halt ein besseres Gefühl und Verständnis für Wind und Welle und die wirkenden Kräfte.
Je nach Segelboot sind ja auch die Rückmeldungen eines Bootes an den Rudergänger mehr oder weniger sehr indirekt (etwa bei Steuerrad statt Pinne).
Aber mir musst nix erzählen, ich bin selbst Segler und MoBo-Fahrer und war zuerst Windsurfer, bevor ich zum Bootfahren kam.
Das hat es mir mit dem Bootfahren deutlich leichter gemacht. Selbst der Schiffsmodellbau hat sich positiv ausgewirkt.

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Ein Windsurfer kann normalerweise immer segeln, aber ein Segler eben nicht windsurfen.

Ich bin Windsurfer und kann nicht segeln. Nachdem ich mehrmals mitgesegelt bin, könnte ich es jetzt vielleicht. Aber das erste mal auf einem Segelboot: absolut kein Plan.
Die Sinnhaftigkeit des Surfscheins für Leihmaterial oder sogar für das Surfen an sich ist naja... Unter den Bedingungen, die ein erfahrener Windsurfer bevorzugt, kommt jemand der nicht mehr als diese Grundausbildung hat eh nicht weit.
In El Medano und auf den Kap Verden konnte ich Material ohne Schein leihen. Kann jemand nach dem VDWS Kurs überhaupt das Material bei 30 Knoten zerstörungsfrei an den Strand tragen?
Wenn das in Ägypten jetzt Voraussetzung ist: fahr ich halt nicht dort hin, hatte ich aber eh nicht vor.
lg
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Ein Windsurfer kann normalerweise immer segeln, aber ein Segler eben nicht windsurfen.

Ich bin Windsurfer und kann nicht segeln. Nachdem ich mehrmals mitgesegelt bin, könnte ich es jetzt vielleicht. Aber das erste mal auf einem Segelboot: absolut kein Plan.
Eine Jolle ist auch ein Segelboot. Meinst du, das stellt dich vor eine besondere Herausforderung, wenn du ordentlich windsurfen kannst?
Es muss ja nicht gleich ein 15m Kat sein. Für den braucht es natürlich fundierte Qualifikation.

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Meinst du, das stellt dich vor eine besondere Herausforderung, wenn du ordentlich windsurfen kannst?
Ja, denke ich.
Eine ordentliche Jolle (zB 470, 505, 49er, Korsar, Pirat, ILCA/Laser, 29er, FD, Motte, ... bei ordentlich Wind und Welle eigenverantwortlich artgerecht zu bewegen, zu trimmen, wiederaufzurichten, mit Genacker oder Spi zu segeln, bei über 20 kn zu halsen, ... ist kein Kindergeburtstag, selbst wenn Du ordentlich windsurfen kannst.
Natürlich lernt man mit Vorwissen leichter.
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Also, ich habe zuerst mit einer Sunflower gesegelt, das war wirklich gar kein Thema.
https://www.polynaut.ch/sunflower.html
Es muss ja nicht gleich eine Jolle einer Regattaklasse sein.
Danach dann den Segelnachweis bei der Marine erbringen müssen. Da war das aber eh Stoff der Ausbildung und zwingend.
Natürlich eine andere Liga, auf dem offenen Meer.
Mit dem Eintritt zur Marine hat sich das Bewusstsein zur See und den Risiken schlagartig verändert, das gebe ich zu.
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Piraten gibt es in vielen Segelschulen.
Laser gibt es häufig bei Wassersporthotels, Ferienresorts etc auszuleihen.
Viel Spaß bei über 20 kn Grundwind.
BTW die Wortwahl "ordentlich" hab ich von Dir übernommen.
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Ich denke bei uns am See bei max 10 Knoten würde das sicher funktionieren.
Aufm Gardasee bei Windwelle und >25 Knoten würde ich nicht auf die Idee kommen mich in so ein ding zu setzen und mal zu probieren...
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Ich hatte schon den Segelschein und Regatta-Erfahrung, als ich (mit 15) das erste mal Windsurfen war am See.
Das war dann kein Problem, bin raus, Wende, wieder zurück, ohne nass zu werden.
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