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Bottom Turn - fine tuning

  • AndiGreen
  • 18. Dezember 2024 um 10:29
1. offizieller Beitrag
  • AndiGreen
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    • 18. Dezember 2024 um 10:29
    • #1

    Moin Leute ,

    Frage an advanced wave rider:

    Ich fahre mit 65kg 78Liter Board und wenn ich in den Bottom turn gehe, muss ich mich schon sehr stark nach vorne lehnen, vordere Hand strecken und dicht holen.

    Wenn ich das nicht tue, verkantet das Board und ich fahre oft quer....

    Kennt jemand das Phänomen beim einleiten oder muss ich es mehr beschreiben?


    Nun habe ich versucht das zu analysieren.

    Habe mit auch überlegt ob beispielsweise das Shape ne Rolle spielt, also mehr Vee unter den Füßen, mehr bzw kontinuierlicher Rocker....

    Aber ich dachte dass ich mit verschieben bspw von Mastfuß, Finne oder Fussschlaufe zunächst Erfolge erzielen....

    Hat jemand da ne grundsätzliche Herangehensweise?

    Beste Grüße

    Andi

  • aurum
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    • 18. Dezember 2024 um 10:56
    • #2

    das konkrete Board (Marke, Modell, Modelljahr)soll dein süßes geheimnis bleiben, damit alle was zum Spekulieren haben?

  • AndiGreen
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    • 18. Dezember 2024 um 11:15
    • #3

    Mojo tidal pro 78 2021 Thruster (weil schneller)

    Dachte es wäre für generelle Ansätze nicht so relevant, aber es ist natürlich kein Geheimnis ? ?

  • aurum
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    • 18. Dezember 2024 um 11:31
    • #4

    mal sehn, was die cracks meinen
    ich fahr einfach jeweils das Board, was mir günstig zugelaufen ist, und scheixx auf "haltungsnoten".
    bin eh fast nur in nem superschnellen Waverevier unterwegs, wo man oft nur sehr langgezogene Turns mit wenig Kantendruck fahren kann, wenn man kein zu großes Risiko (für Sturz mit Riffkontakt) eingehen will.
    deine Wavereviere wären vielleicht noch relevant, ob große saubere in Klitte oder mistige winzige Wellchen auf der Ostsee

  • AndiGreen
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    • 18. Dezember 2024 um 11:41
    • #5
    Zitat von AndiGreen

    Mojo tidal pro 78 2021 Thruster (weil schneller)

    Dachte es wäre für generelle Ansätze nicht so relevant, aber es ist natürlich kein Geheimnis ? ?

    Lübecker Bucht, Halli , Fehmarn 85% ;14% Hanstholm; 1% Klittm U.a.

  • trufo
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    • 18. Dezember 2024 um 12:00
    • #6

    Hatte teilweise das gleiche Problem. Oft lags einfach am Brett, manchmal half ein Wechsel der Finnen.

    Der Tidal Pro ist offensichtlich kein Eurobrett, eher für clean dtl. Insofern klar das du das Brett tendenziell mehr auf'm Vorderfuss drehen musst.

    Original kommt der Tidal doch als Quad, oder? Als Trifin wirst Du dann ebenfalls mehr Fussdruck investieren müssen.

    Da ich hauptsächlich im Mikrowellenbereich zuhause bin, habe ich Waveboards die störisch um die Kurve gehen rigoros getauscht. Nichts schlimmeres als das unpassende Brett.., schade um die verlorene Zeit bei der Auswahl an geilen Brettern heutzutage.

    Bevor du das Brett tauschst kannst du ja mal ne andere Centerfinne drunterschrauben. Ne gelbe K4 zum Beispiel, der Flex der Finnen wird dir viel engere und sanftere Kurvenradien erlauben. Auch die Muf X- Wave drehen besser durch die senkrechte Form.

    Welche Finnen nutzt du denn momentan?

    signature_1636.jpg

  • surfpat
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    • 18. Dezember 2024 um 12:03
    • #7

    Was verstehst du genau unter Verkanten? Ich versteh das so, dass ich mich in die Kurve lehne bzw. Innenkante belaste, aber es passiert nichts und das Brett fährt weitgehend geradeaus weiter. Jedenfalls nicht so eng wie ich wollte. Also letztlich Drehfreudigkeit.

    Ob nun Wave oder nicht, das nervt mich und passiert tendenziell, wenn mir das Board/Volumen zu groß ist und/oder das Heck zu breit/voluminös, evtl Finne zu groß.

    Aber wenn das Board gegeben ist - vielleicht mal Finnenposition weiter vorne/kleinere Mittelfinne probieren?

  • AndiGreen
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    • 18. Dezember 2024 um 12:14
    • #8
    Zitat von trufo

    Hatte teilweise das gleiche Problem. Oft lags einfach am Brett, manchmal half ein Wechsel der Finnen.

    Der Tidal Pro ist offensichtlich kein Eurobrett, eher für clean dtl. Insofern klar das du das Brett tendenziell mehr auf'm Vorderfuss drehen musst.

    Original kommt der Tidal doch als Quad, oder? Als Trifin wirst Du dann ebenfalls mehr Fussdruck investieren müssen.


    Bevor du das Brett tauschst kannst du ja mal ne andere Centerfinne drunterschrauben. Ne gelbe K4 zum Beispiel, der Flex der Finnen wird dir viel engere und sanftere Kurvenradien erlauben. Auch die Muf X- Wave drehen besser durch die senkrechte Form.

    Welche Finnen nutzt du denn momentan?

    Alles anzeigen

    Danke für den Beitrag.

    Es ist korrekt dass es als Quad vorgesehen ist.

    Ich habe mit den k4 Dugongs gestartet, dann auf X-MUF R 17 und parallel habe ich mir k4 Leon zugelegt.

    Bin leider verletzungsbedingt noch nicht dazu mich gekommen die letzte Kombi zu testen.

    Gibt es Positionsänderung die mir in die Karten spielen könnten?

  • AndiGreen
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    • 18. Dezember 2024 um 12:22
    • #9
    Zitat von surfpat

    Was verstehst du genau unter Verkanten? ...

    Ob nun Wave oder nicht, das nervt mich und passiert tendenziell, wenn mir das Board/Volumen zu groß ist und/oder das Heck zu breit/voluminös, evtl Finne zu groß.

    Aber wenn das Board gegeben ist - vielleicht mal Finnenposition weiter vorne/kleinere Mittelfinne probien

    Nicht ganz.

    Einleiten des Bottom turns, und durch zu wenig Vorlage tritt plötzlich ein stark Bremsender Effekt auf und ich fahre quer oder stütze.

    Dann ist das Heck wohl eher zu klein in dem Moment. Auch durch zu wenig Druck im Segel und zu weit hinten und es eskaliert ...

    Deswegen sehr viel Vorlage von Körper und Segel notwendig.

  • trufo
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    • 18. Dezember 2024 um 12:31
    • #10
    Zitat von AndiGreen

    Gibt es Positionsänderung die mir in die Karten spielen könnten?

    Wie surpat bereits anmerkte, Centerfinne nach vorne, und Sides nach hinten (wenn möglich)

    Eventuell den Mastfuss ganz nach vorne.., dass hatte ich mal gelesen als ich mit eben jenem Problem kämpfte, brachte mir aber keine spürbare Verbesserung.

    Hauptausschlaggebend wird hier der Brettshape sein.., es sind einfach 2 Welten: DTL Board aka Wavebanane und ein Eurobrett.

    Ein gutes Brett was zu Dir, bzw. zu deinen Bedingungen passt muss nicht getuned werden. Im Gegenteil, du stellst dich drauf und fährst gefühlt auf einem anderem Level.

    signature_1636.jpg

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    • 18. Dezember 2024 um 12:43
    • #11
    Zitat von AndiGreen

    Einleiten des Bottom turns, und durch zu wenig Vorlage tritt plötzlich ein stark Bremsender Effekt auf und ich fahre quer oder stütze.

    Dann ist das Heck wohl eher zu klein in dem Moment. Auch durch zu wenig Druck im Segel und zu weit hinten und es eskaliert ...

    Deswegen sehr viel Vorlage von Körper und Segel notwendig.

    Ich denke dass du das Brett enger drehen willst als es die Bedingungen oder der Shape erlauben. Schau mal in die Surf.., in den älteren Waveboardtest wurde diese vorder Fuss/hinterer Fuss Geschichte oft sehr gut erklärt. Dein Brett verlangt einfach grössere Radien bei mehr Geschwindigkeit. Sobald dass nicht gegeben ist vergeigt man den Bottomturn auf der Kante.

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  • jensemann
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    • 19. Dezember 2024 um 08:42
    • #12

    Hey Andi,

    grds. sollte die Centerfinne ziemlich mittig unter der hinteren Fußschlaufe sitzen (welche Größe?). Bei Deinem Gewicht die Schlaufen in die hinteren Plugs falls mehrere Reihen vorhanden. Mastfuß ggf. mal ins hintere Drittel und die Fußschlaufen so weit einstellen, dass die Zehen vorne locker durchgucken und Du über die Fußballen Druck aufs Board geben kannst.

  • franz s
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    • 19. Dezember 2024 um 22:34
    • #13

    ... der primäre Zweck des Bottom Turn ist die Umsetzung der Wellenenergie in Boardspeed. Bei kleineren Wellen ist das schwieriger als bei größeren Wellen. Wenn die Welle

    nicht ausreichend schiebt, benötigt man zusätzlich den Vortrieb des Segels, um nicht im Wellental zu verhungern. Da der scheinbare Wind durch geringeren Boardspeed im Bottom Turn eher von achtern kommt muss man dabei das Segel deutlich öffnen und man hat dabei eine unangenehme Stellung .. clew first +switch stance. In guten Revieren, wie an den dänischen Nordseerevieren mit ausreichend Wellenschub, gelingt das meiner Erfahrung nach deutlich einfacher als an der Ostsee. Wie ist da eure Erfahrung?

  • jensemann
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    • 20. Dezember 2024 um 08:59
    • #14
    Zitat von franz s

    ... der primäre Zweck des Bottom Turn ist die Umsetzung der Wellenenergie in Boardspeed. Bei kleineren Wellen ist das schwieriger als bei größeren Wellen. Wenn die Welle

    nicht ausreichend schiebt, benötigt man zusätzlich den Vortrieb des Segels, um nicht im Wellental zu verhungern. Da der scheinbare Wind durch geringeren Boardspeed im Bottom Turn eher von achtern kommt muss man dabei das Segel deutlich öffnen und man hat dabei eine unangenehme Stellung .. clew first +switch stance. In guten Revieren, wie an den dänischen Nordseerevieren mit ausreichend Wellenschub, gelingt das meiner Erfahrung nach deutlich einfacher als an der Ostsee. Wie ist da eure Erfahrung?

    Ist genauso! Bei großen Wellen wünscht man sich eigentlich ein sehr kontrollierbares Board, während bei kleinen Wellen eigentlich ein Board gefordert ist, was mit geringem Wellenschub und wenig Segeldruck gut durchgleitet...Beispiel das Bruch Happy, was ordentlich Heckbreite hat und genau dafür ausgelegt ist, den Speed auch ohne großen Wellenschub zu halten.

  • sheshe
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    • 20. Dezember 2024 um 10:27
    • #15

    Nebst den ganzen guten Tipps vielleicht noch eine weitere Anmerkung: Mehr in die Knie gehen. Dadurch bringst du mehr Druck auf die Kante, kannst allfälligen Chop auf der Welle besser ausbügeln und das Board schmiert weniger schnell weg.

    "Ich komme von einer Farm in der Wüste, wo es weit und breit keine Wellen gibt. Also, wenn ich Wave-Weltmeister werden kann, dann kannst du es auch, wenn du nur willst - Live your dream!!"

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    • 21. Dezember 2024 um 10:48
    • #16

    Ich hatte schon öfters Kunden mit solche Probleme, fast immer ist es das Segel. Die sagen denn das die nicht überpowered waren aber vorne herübergezogen wurden oder Probleme den Rail im Bottomturn zu halten. Das großte Problem ist fast immer zu viel Loose Leach. Außer bei float n ride Bedingungen fährt man beim Bottomturn Schothorn voraus zurück zur Welle. Und dabei wirkt Loose Leach gegen einem. So mehr das Segel aufmacht, desto mehr schiebt der Segeltopp im falsche Richtung und wandert der Druckpunkt nach oben. Folge: Man wird vorne herüber gezogen. Versucht man zu korrigieren durch den Segelhand an zu ziehen, fällt der Wind von hinten im Segel und fällt man nach hinten. Das gleiche passiert bei Segel mit weniger Latten wo auch bei weniger Loose Leach die Latten wegbiegen mit dem gleichen Ergebniss. Auch Druckpunktstabilität ist wichtig, wenn der Druckpunkt im Bottomturn hin und her schiebt ist man mit dem Segel am kämpfen, Segel mit eingebauten Profil (also was ohne Winddruck schon Profil hat) sind deutlich Druckpunkt stabiler. Und haben mehr Vortrieb wodurch man kleinere Segel fahren kann was auch den Druckpunktstabilität zu gute kommt. Und mehr Latten geben auch dem Segelprofil mehr stabilität. Dazu hilft natürlich uch ein gut balanciertes Brett was gut dreht, gut gleitet und wenig Wiederstand hat. Schärfere Kanten hinten machen das das Brett besser dreht und gleitet. Finnen mit die richtige Toe-in Winkel, Trifin mit 3 ähnlich große Finnen bremsen weniger als Quad, Seitenfinnen mit Pretwist hilft alles.

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    • 22. Dezember 2024 um 13:14
    • #17

    Ich denke, dass man gerne die eigenen Defizite in der Fahrtechnik aufs Material schiebt. Ok, komplett falsche Ausrüstung ist sicher nicht hilfreich, um bei einer derart schwierigen Spielart unsers Sports weiterzukommen, aber zu 90% ist das Problem der Fahrer und nicht das Material... mEn.

    Die letzten Jahre war ich nur in kleinen schwachen Wellen unterwegs und musste feststellen, dass ich dabei oft schon beim Bottom Turn scheitere. Was mir etwas geholfen hat ist das Üben des Bottom Turns auf Flachwasser, bzw. wie oben bereits erwähnt, das Surfen in Switch Stance Clew First mit Vorlage. Fahre einfach eine CarveJibe in den beiden Schlaufen ohne Shiften....

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    • 22. Dezember 2024 um 14:21
    • #18
    Zitat von franz s

    Ich denke, dass man gerne die eigenen Defizite in der Fahrtechnik aufs Material schiebt. Ok, komplett falsche Ausrüstung ist sicher nicht hilfreich, um bei einer derart schwierigen Spielart unsers Sports weiterzukommen, aber zu 90% ist das Problem der Fahrer und nicht das Material... mEn.

    Die letzten Jahre war ich nur in kleinen schwachen Wellen unterwegs und musste feststellen, dass ich dabei oft schon beim Bottom Turn scheitere. Was mir etwas geholfen hat ist das Üben des Bottom Turns auf Flachwasser, bzw. wie oben bereits erwähnt, das Surfen in Switch Stance Clew First mit Vorlage. Fahre einfach eine CarveJibe in den beiden Schlaufen ohne Shiften....

    Bei jeder Kunde der meldete das der Probleme im Bottomturn hatte lag das immer am Segel und/oder Segeltrimm. Das wird fast imme unterschätzt. Z.B. ein Kunde von Ile de Oleron meldete sich über Jahre hin weg das ihn der Bottomturn schwer fällt, auch wenn die teilweise gute Float n Ride Bedingungen haben dort. Ich hatte ihn das erste Mal schon gefragt was für Segel er fährt: KS3. Ich sagte das ist das Problem, das Segeltop wird nur von 2 Latten gestützt und wird so unstabil. Nein meinte er, er ist nicht überpowered. Ich sagte ja beim geradeaus fahren macht das Segel auch gut auf aber beim Schothorn voraus fahren wirkt das gegen einem. (Es gab mal ein guten Slow Motion Video von Kauli in Brasilien wobei man gut sieht wie er mit dem Segel kämpft, er weiß halt genau wann das kommt und kann schnell korrigieren.) Der Kunde sagte: Aber die Segel sind schön leicht und die Slayers sind so schwer. Als er nach 5 Jahre so weiter machen dann endlich sich einen Satz Slayers geholt hatte. meldete er nach eine Weile: Ja Problem gelöst und die Segel fühlen sich auf dem Wasser sogar leichter an als die KS3. Ich sagte ich weiß weil man nicht mehr mit dem Segel kämpfen muss. Ein andere war ein Engländer aus Dover, auch ein guter Windsurfer von 92kg, fuhr seine 4 Latten Segel immer groß mit viel loose leach und konnte der Rail im Bottom turn nicht halten. Ich ihn das erklärt, mit einen andere Trimm ging das schon besser. Ich sagte das er für sein Gewicht und Bedingungen besser 5 Latten hätte, da wollte er erst nicht dran, ich vermute wegen sein Imago weil die 5 Latten Segel oft für Windsurfer mit weniger Nivo empfohlen werden. Jetzt hat er doch einen Satz Karmas und sagte ich hatte recht. Auch mit mein Teamfahrer Andrew Fawcett (67kg) aus Cornwall gab es so eine Geschichte. Er hatte sehr leichte Custom Segel von 2,4kg und 3,5 Latten. Wollte denn mal einen Slayer testen. Nach eine Weile: Ja das Segel ist gut aber doch schon schwer und hat es zurückgegeben. Nach ein Jahr meldete er sich wieder ob er doch noch mal eins testen konnte. Kein Problem. Dann kam er zu den Ergebniss das er mit dem Slayer viel mehr Drive und Kontrolle hatte im Bottomturn wo seine leichte Segel immer einen "Challenge" waren im Bottomturn. Dadurch fühlte es sich gar nicht schwerer an und das kam auch der Timing und Präzision auf der Welle zu gute. Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.
    Und so gab es noch einige mehr.
    Ein höheres Fahrkönnen kann man nicht einfach kaufen, man kann aber, wenn man nicht auf dem Wasser ist, sich informieren und besseres Material kann man schon kaufen, was immer hilft, auch wenn man schon ein hohes Fahrkönnen hat weil der Bottomturn ist nun mal nicht einfach.

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  • franz s
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    • 22. Dezember 2024 um 17:33
    • #19

    Bin 100% d'accord, dass Segel und Segelführung beim Bottom Turn zu wenig beachtet werden. Die Auswirkungen von zuviel LL auf die ClewFirst Stabilität hatte ich nicht am Radar. Fahre selbst 5-Lattensegel bei >5m2 und 4-Lattensegel darunter. Früher meist flacher und größer, experimentiere aber seit einiger Zeit auch gerne mit bauchigen Trims. Werde nächste Saison darauf achten, wie sich der Trim auf die ClewFirst Stabilität auswirkt.

    Btw. von Kauli Seadi mit KS3 gibt es auch ein Video in dem er an einem Spot surft den ich gut kenne.

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    Es ist für mich völlig unbegreiflich, wie er bei diesen Bedingungen an den Balagne Spots soviel Speed aus dem Bottom Turn generieren kann. Ich kann mir dabei aber auch nicht vorstellen, dass er Probleme mit dem Segel hatte. Wenn man nicht in der Lage ist diesen Speed und damit genug Scheinbaren Wind zu generieren, wird ein Achterliek mit nur 2 Latten vermutlich schwerer zu kontrollieren sein. KS3 nur für Ausnahmekönner?

  • herry
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    • 23. Dezember 2024 um 08:42
    • Offizieller Beitrag
    • #20

    Die KS3 find ich klasse und echt einfach zu fahren … und das Gewicht erst recht …

    how long is now

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