ostsee
Niemals Nordsee
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Niemals Nordsee
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Niemals Nordsee
Ah, stimmt. Sorry. Aber ein Baggersee ist auch die Ostsee nicht.
Ohne Latten jedenfalls, verliert das Segel jede Profilstabilität, das ausgestellte Top würde wegklappen und sicher wie verrückt flattern - bis die Folie in Fetzen davonfliegt.
Bleibt also nur der "normale" Starkwindtrimm mit viel Loose Leech und auch mehr Zug am Schothorn. Kenne mich mit Wavezeugs absolut nicht aus, aber grundsätzlich verliert ein Segel seinen Druckpunkt, wenn man es zu sehr flachzieht - dann wird es praktisch unfahrbar.
Gut trimmen, die Verhältnisse möglichst objektiv beurteilen, und ggf. lieber wieder zusammenpacken, bevor Schlimmeres passiert.
Ich denke auch, wer so eine Frage stellt ist bei 40 Knoten falsch aufgehoben - egal wo.
Btw: das Board willst Du durch Falten verkleinern?
Extrem down- und outhaul! Viel mehr als auf den Segel angeben. Keine Ahnung ob man das als reffen bezeichnen kann, da müsste man die Segler fragen (Totti?)
Im Segelsport bezeichnet man mit Reffen die Verkleinerung der Segelfläche eines Segels - heutzutage meistens des Großsegels, das parallel zum Großbaum ein, zwei, drei Reffreihen hat. Die Segelfläche wandert beim Reffen des Großsegels auch nach unten und veringert das krängende Moment.
Es gibt auch Rollreffs in den Mast oder in den Großbaum,
moin kennt ihr gute Methoden um ein Segel zu reffen? Ich habe leider kein kleineres...
Danke:)
Um mal deine Frage zu beantworten:
Nein, es gibt keine Möglichkeit, ein Windsurfsegel zu reffen. Du kannst es etwas für Starkwind optimieren im Rahmen des Einsatzbereichs des Segels.
Z.B. etwas mehr Vorliekspannung als vorgesehen, etwa +2cm. Und das Segel etwas flacher trimmen über das Schothorn, auch hier vielleicht +2cm.
Sprich, den Gabelbaum eine Verstellung größer stellen.
Früher gab es mal Ansätze. Es gab mal Segel, wo man ein Stück der Fläche mit einem Reissverschluss abtrennen konnte. Etwa von Andre Lefebvre. Oder die ART Cutaway Segel, wo das Achterliek ausgestellt war und etwas ausgeweht ist.
Nichts anderes macht aber das Looseleech moderner Segel, die durch mehr Vorlieksspannung im Achterliek auswehen und so die Segelfläche in Böen reduzieren.
Ich habe mal Ende der 80er einfach ein Feld mit einem Cutter rausgeschnitten im Segeltop.
Ging auch passabel, das Segel war aber dann was für den Müll.
Extrem down- und outhaul! Viel mehr als auf den Segel angeben. Keine Ahnung ob man das als reffen bezeichnen kann, da müsste man die Segler fragen (Totti?)
Im Segelsport bezeichnet man mit Reffen die Verkleinerung der Segelfläche eines Segels - heutzutage meistens des Großsegels, das parallel zum Großbaum ein, zwei, drei Reffreihen hat. Die Segelfläche wandert beim Reffen des Großsegels auch nach unten und veringert das krängende Moment.
Es gibt auch Rollreffs in den Mast oder in den Großbaum,
Siehe hier ein Bild von meinem kleinen Boot.
Bereits Reff 2, das Großsegel wird einfach nicht so hoch gezogen und am Baum fixiert. Da gibt es auch unterschiedliche Systeme. Einfach mit Leinen um den Großbaum sichern oder wie bei mir mit Lazy Bag, liegt der Rest des Segels im oben offenen Bag auf dem Großbaum und wird über ein Trimmsystem auf Position gehalten. Kann man so ganz easy bedienen aus dem Cockpit während der Fahrt und alleine.
Dazu kann man die Genua/Fock bei einigen Booten zum Teil einrollen, also das Vorsegel. Habe ich hier auf dem Bild auch gemacht, da ich eine Rollanlage habe.
@hilfy, wirkt das nur auf mich so, oder bist du ein bisschen miesepetrig drauf? Der gute Mann hat doch nur eine (etwas unbeholfene) Frage gestellt. Kann man ja ganz normal antworten?
Oder ich verstehe deine Antworten einfach oft falsch - kann auch sein
Bei der Frage bin ich mir nicht sicher ob die wirklich ernst gestellt war. Sie ist einfach zu absurd. Das hat mit miesepetrig nichts zu tun.
Ich würde ihm auch nicht empfehlen bei 40kn raus zugehen, egal mit welchem Material, wenn das ernsthaft gemeint ist. Und das meine ich wirklich nicht böswillig.
Ich denke auch, wer so eine Frage stellt ist bei 40 Knoten falsch aufgehoben - egal wo.
Btw: das Board willst Du durch Falten verkleinern?
Naja mein Board ist ziemlich breit und ich hatte überlegt es sonst mit der Säge ein bisschen schmaler zu machen weil dann würde es doch automatisch Volumen verlieren oder?
#MartinGS,
Verstehst du was ich meine.
Jetzt wird es trollig.
Das Gunsails Steel 4.5 habe ich auch, und mit dem Marlow Formuline Tampen bekomme ich es viel mehr getrimmt und vertrage somit viel mehr Wind.
Solange Du das ganze auf eigenes Risiko machst und nicht erwartest, dass ein Rettungsboot da sein Leben für Dich riskiert kannst Du natürlich das alles probieren.
Derartige Fragen haben sich schon viele gestellt, Du bist nicht der erste, auch wenn Du es nicht glauben magst, aber weil es Grenzen gibt sehen Segel und Boards eben so aus, wie sie aktuell sind.
#MartinGS,
Verstehst du was ich meine.
Ja, langsam krachts? Meinte auch eher, dass man etwas Anfänger freundlich antworten kann. Aber wenn du‘s nicht böse meinst, hab ich es wohl einfach falsch verstanden. Ist ja immer so ein Ding beim digitalen kommunizieren??
Okay damit sich niemand ernsthaft Sorgen macht stelle ich das besser mal klar. Stehrevier, Wind nicht ablandig, Homespot, Helm und außerdem habe ich mich ein bisschen hilfloser dargestellt als ich bin damit ihr mir aus Mitleid schnell antwortet. Ich war tatsächlich schon bei stärkeren Bedingungen draußen aber wenn es zu viel wird dann pack ich natürlich wieder ein. Und nein ich hatte nicht vor mein sandwich board zu zerschneiden. Das Board ist übrigens 115l freeride. Finne ist auch zu lang aber wie lang genau weiß ich nicht
Okay damit sich niemand ernsthaft Sorgen macht stelle ich das besser mal klar. Stehrevier, Wind nicht ablandig, Homespot, Helm und außerdem habe ich mich ein bisschen hilfloser dargestellt als ich bin damit ihr mir aus Mitleid schnell antwortet. Ich war tatsächlich schon bei stärkeren Bedingungen draußen aber wenn es zu viel wird dann pack ich natürlich wieder ein. Und nein ich hatte nicht vor mein sandwich board zu zerschneiden. Das Board ist übrigens 115l freeride. Finne ist auch zu lang aber wie lang genau weiß ich nicht
Dann hast Du doch sicher gemerkt, dass bei derartigen Bedingungen ein dafür konzipiertes Segel ein Muss ist, ein Kompromiss Segel ist da nicht wirklich zielführend.
D.h. es sollte eine Art Powerwave Segel sein, auch ein in der Größe passendes Sideshore Wave Segel wäre da nur zweite Wahl.
Gleiches gilt für das Board Gewicht + 0-5 KG sollte passen, auch da eher FSW als ein Hardcore Wave Board.
Meine Erfahrung ist, dass es bei diesen Bedingungen noch viel mehr passen muss, als bei 4-5 Bft, Material und Trimm.
Bei mehr als 40 knoten kannst du mit keinem Brett über hundert Liter noch halbwegs vernünftig fahren, da haste einfach keine Kontrolle mehr. Die Finne ist auch essenziell, da würd ich nicht so pi mal Daumen, Hauptsache das Ding fährt, machen.
Selbst bei stehrevier kannst du dir bei nem ordentlichen schleudersturz mal schnell ne Rippe/… brechen. Lass es lieber - ohne das richtige Material hat das keinen Sinn.
Ich will auch nicht ruppig oder so klingen, aber auf teufel-komm-raus aufs Wasser zu gehen, um mit hoher Wahrscheinlichkeit aufs Maul zu kriegen, ist einfach fahrlässig, und nicht so spaßig.
Guck mal, wie Nico prien (Slalom Profi, 8. Platz Weltrangliste) letztens bei über 40 knoten und Welle an seinen Grenzen war.
Er hat 40-50 knoten, und als Peak-Messung 67 knoten angegeben. Ist zwar schon nochmal was mehr, aber sollte in etwa darstellen, dass 40 knoten kein Spaß mehr sind.
Überleg es dir gut
Okay damit sich niemand ernsthaft Sorgen macht stelle ich das besser mal klar. Stehrevier, Wind nicht ablandig, Homespot, Helm und außerdem habe ich mich ein bisschen hilfloser dargestellt als ich bin damit ihr mir aus Mitleid schnell antwortet. Ich war tatsächlich schon bei stärkeren Bedingungen draußen aber wenn es zu viel wird dann pack ich natürlich wieder ein. Und nein ich hatte nicht vor mein sandwich board zu zerschneiden. Das Board ist übrigens 115l freeride. Finne ist auch zu lang aber wie lang genau weiß ich nicht
Dann hast Du doch sicher gemerkt, dass bei derartigen Bedingungen ein dafür konzipiertes Segel ein Muss ist, ein Kompromiss Segel ist da nicht wirklich zielführend.
D.h. es sollte eine Art Powerwave Segel sein, auch ein in der Größe passendes Sideshore Wave Segel wäre da nur zweite Wahl.
Gleiches gilt für das Board Gewicht + 0-5 KG sollte passen, auch da eher FSW als ein Hardcore Wave Board.
Meine Erfahrung ist, dass es bei diesen Bedingungen noch viel mehr passen muss, als bei 4-5 Bft, Material und Trimm.
Das 4,7er ist halt ein Wavesegel aber größer als das Steel. Natürlich hab ich im Urlaub bei perfekt ausgestatteten Surfcentern gelernt wie geil es ist mit dem perfekten Material zu fahren aber wenn einem 2 Segel, ein Board und eine Finne zu Verfügung stehen ist der Segeltrimm einfach der wichtigste veränderbare Faktor.
Alles anzeigenBei mehr als 40 knoten kannst du mit keinem Brett über hundert Liter noch halbwegs vernünftig fahren, da haste einfach keine Kontrolle mehr. Die Finne ist auch essenziell, da würd ich nicht so pi mal Daumen, Hauptsache das Ding fährt, machen.
Selbst bei stehrevier kannst du dir bei nem ordentlichen schleudersturz mal schnell ne Rippe/… brechen. Lass es lieber - ohne das richtige Material hat das keinen Sinn.
Ich will auch nicht ruppig oder so klingen, aber auf teufel-komm-raus aufs Wasser zu gehen, um mit hoher Wahrscheinlichkeit aufs Maul zu kriegen, ist einfach fahrlässig, und nicht so spaßig.
Guck mal, wie Nico prien (Slalom Profi, 8. Platz Weltrangliste) letztens bei über 40 knoten und Welle an seinen Grenzen war.
Er hat 40-50 knoten, und als Peak-Messung 67 knoten angegeben. Ist zwar schon nochmal was mehr, aber sollte in etwa darstellen, dass 40 knoten kein Spaß mehr sind.
Überleg es dir gut
Die Windvorhersage wird immer milder und ich war wie gesagt schon mehrmals bei mehr wind draußen, teilweise mit exakt dem Material. Obwohl ich technisch noch ein Anfänger bin muss ich ehrlich gesagt zugeben. Bei Nico Prien waren es außerdem 40 Knoten normal und bei mir ist es ca. die Hälfte.