Qualitätsunterschiede bzgl. Haltbarkeit bei Mastfussbechen?

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  • Hallo,

    nachdem mir nun in meinem Urlaub ein Mast und ein Powerjoint gebrochen sind, möchte ich meine Riggkomponenten bzgl. Haltbarkeit aufwerten. Ich habe mir nun zwei hochwertige Chinookmastfüsse gekauft. Ich frage mich, wie es sich mit den Mastfussbechern verhält. Ich habe ein Ascanmodell, Zapfensystem, sicher nicht das hochwertigste, aber es macht einen soliden Eindruck. Im Shop habe ich nun einen Mastfussbecher gesehen, bei dem die Zapfenaufnahme aus Metall gefertigt war. Bei meinem Mastfussbecher ist dieser Bereich komplett aus Kunststoff. Lohnt sich da ein Upgrade? Sind die Mastfussbecher überhaupt eine relevante Schwachstelle? Ich habe schon viele kaputte Powerjoints gesehen, aber noch keine zerstörten Mastfussbecher. Habt Ihr schonmal erlebt, dass sich das Rigg vom Board gelöst hat und dass der Mastfussbecher schuld war, dass sich bspw. am Verbindungssystem zum Zapfen etwas gelöst hat? Würdet Ihr ein Upgrade empfehlen und wenn ja: Welche Exemplare sind unter Sicherheitsaspekten die besten?

    Viele Grüße

    Patrick

  • Moin,


    Bei Pin Mastfüßen ist meiner Erfahrung nach der Rastmechanismus der Schwachpunkt.

    Ich habe es selbst schon erlebt, das sich Rigg und Board getrennt haben, weil die Feder nicht richtig eingerastet ist.

    Was zum doublechecken.

    Ascan ist vernünftige Qualität, ich finde nur die Verlängerungen nicht überzeugend.

    Das mit dem Metallinsert ist mMn nur eyecatcher.

    Ich finde aber das meine Streamlined und die Al360 in der Pinaufnahme etwas härteren Kunststoff verwenden, als Ascan. Ist nur mein Eindruck, weiß auch nicht, ob das besser ist.


    Grüße

    teenie

  • achso, Nullbase, wusste ich nicht. Der 3,8er Marlow Formulinetampen war nicht dabei, ich benutze nur diesen Tampen.


    Ich achte immer sorgfältig darauf, dass der Stift gut einrasted.


    Ich war auch der Meinung, dass Ascan gute Qualität liefert. Der gebrochene Mastfuss war von Ascan, Kardangelenk, ca. zwei bis drei Jahre alt, aber nur 10 mal im Einsatz, gebrochen ist er mir im Flachwasser und bei Wind an der unteren Gleitgrenze. Wahrscheinlich ist die Kardankonstruktion eh ein Schwachpunkt. Egal, ich hab ja jetzt neue Chinookmastfüsse. Ich frage mich nur noch, ob ich bei den Mastfussbechern auch noch nachrüsten soll bzw. mit welchem Modell.

    LG Patrick

  • Ich hab mir kürzlich eine neue original North-Nullbase besorgt. Gibt es aber offiziell nicht mehr.

    Die sieht für mich am stabilsten aus. Rollen nah am Mast, wenig Hebelwirkung. Es gibt Nachbauten davon.

    Aber wenn deine bisher gehalten hat und sich nicht verzogen hat, würde ich die beibehalten.

  • Hier geht es eigentlich nicht um Kardangelenke. Trotzdem interessant :)

    Mein Kardangelenk der Viper (Bild links) hielt durch. Nie was passiert.

  • die üblichen Dinger sind doch nur halbe Kardangelenke mit der einen Achse
    zusätzlich ist die eine Hälfte elastisch und es kann zu Überlastung kommen bei ungünstiger Stellung des Systems beim Anwinkeln
    echte Kardangelenke mit 2 Achsen gabs in letzter Zeit nur noch von chinook, oder?

  • 0-Base ist/klingt sexy?

    finde ich so überhaupt nicht

    muß ich mir Sorgen um meine diesbezüglichen Präferenzen machen?

  • Also, ich hatte so einen Mastbecher auch, von North oder ähnlich.

    Den habe ich zum Aufbau des 2,5er Kinderriggs über den Alumast gesteckt.


    Leider war die Haltbarkeit unterirdisch!


    Bereits nach dem 2. Surfurlaub hat er sich nicht mehr in meiner Surfkiste aufgeHALTEN...


    Aber im Ernst, wozu benötigt man noch Mastbecher, wenn nicht als 0-Base?

    Habt ihr noch lose Verlängerungsrohre?


    Grüße

    teenie

  • ja
    und nun?
    meine haben allerdings über Jahrzehnte gehalten (also seit Anfang der 1990er)

    lediglich einer hat mal den aufgesteckten Kunststoffgriff abgeworfen, war dann aber noch am Federdraht selbst zu betätigen

    hab jetzt nur welche aussortiert, weil mir welche mit größeren Rollen zugelaufen sind

  • Habt ihr noch lose Verlängerungsrohre?

    ja, auch.


    Als junger Mann zusammen mit Alpha Raceboard gekauft und heute ist das nach wie vor meine leichteste Verlängerung. Identische Funktion und bewährte Haltbarkeit. Mastbecher ist jüngeren Datums.


    Gruß windrider

  • Habt ihr noch lose Verlängerungsrohre?

    Ja ich auch, zwei Stück.

    Ein "Verlängerungsrohr" ist noch von meinem ersten Segel das ich mir gekauft habe und dürfte mittlerweile 20 Jahre auf dem Buckel haben.

    Funktioniert noch wie am ersten Tag (Alu eloxiert).

    An allen Segeln mit angenähtem Trimmblock ist eine 0-Base aufgefädelt. Spart viel Zeit beim Aufriggen.


    Habe mir letztes Jahr eine längere Mastverlängerung gekauft mit Trimmrollen fest unten dran. Nach ein paar Einsätzen im Salzwasser ist das Stück, das im Mast steckt ziemlich korrodiert und es scheint auch den Mast angegriffen zu haben, da die Ablagerungen schwarz sind. Das Teil war leider ein Fehlkauf.