Posts by hajo

    Diese Diskussion über nachlassende Neilpryde Qualität ist so alt wie die Foren. Früher war’s die böse X9 Gabel, dann mal die Masten. Mittlerweile gibt Neilpryde 3 Jahre Garantie auf die Masten. Von einer kaputten XCRace hab ich noch nichts gelesen oder gehört.

    Phänomen der Foren.

    Schau mal in ein PKW Forum, demnach dürfte sich kein PKW mehr auf den Strassen bewegen. :D

    Es wird immer nur gepostet, wenn es was zu meckern gibt. Positive Rückmeldungen? -> eher durchgehend Fehlanzeige.

    Ja, dem ist nichts hinzuzufügen.

    Sind letztlich alles nur Einzelfallbeschreibungen von Forenbesuchern, dh. eher die Minderheit aller Surfer in D.

    Ich gebe da meistens auch nicht so viel drauf.

    Aber manchmal kommt es eben doch gehäuft zu einigen Auffälligkeiten, die vielleicht statistisch betrachtet schon jenseits vom reinen Zufall liegen. War zB bei meinem Renault Espace so, da konnte ich die Mängel direkt im Forum nachlesen, bevor sie dann kurze Zeit später auch mich betrafen.

    Und das man 3 mal dasselbe Modell (2017er Hellcat) mit derselben defekten Stelle im Netz findet, ist auch seltsam.


    Sei's drum, ich denke ich bleibe bei Pryde, die Segel waren überwiegend immer ok, fahren gut und von den Farben bin ich immer wieder begeistert (ja ich gebe es zu, da schaue ich auch drauf).


    Gruß


    Hajo

    Kleiner Nachtrag.

    Ab und zu bin ich auch mal unseren holländischen Freunden unterwegs und fand gestern bei Marktplaats die Annonce für ein 2017er NP Hellcat mit folgendem Bild.

    Zum Schaden steht in der Anzeige nichts (der Verkäufer bezeichnet das Segel sogar als in "...sehr gutem Zustand" :D ).

    Auffällig ist aber, dass es wieder ein 17er Hellcat ist und genau dieselbe Stelle betroffen ist wie beiden den anderen, oben beschriebenen Segeln.

    Klar, alles kein Beweis, bekommt aber für mich einen immer faderen Beigeschmack.

    image

    echt, an den Radien habe ich noch nie was korrigiert. Bei meiner ersten Hurrikane habe ich Ottmar gefragt warum er die so viel dicker gemacht hatte, waren mehrere Zehntel Millimeter. Er sagte er macht die immer eher etwas dicker, damit man sie genau anpassen kann. Ansonsten passt die perfekt.

    Also Hurricane-Finnen eher an der Seite und nicht hinten/vorne/unten abschleifen?

    Ich habe neulich 3 Stunden an meinen neuen Hurricane Seegrassfinnen gefeilt. Passten sowohl bei einem Falcon als auch Manta nicht, standen 2-3 mm über der Kante. Tip vom Kumpel war dann die Base mit Kreide anzumalen, um die Stellen zu finden, wo es hakt. Funktionierte aber auch nicht richtig.


    Gruß


    Hajo

    "Sicherlich gibt es Fälle, wo auch die Näherin/der Näher mal nen schlechten Tag hatte oder beim Zuschnitt schon Fehler passiert sind, weil ein CAD Programm nicht ganz korrekt zugeschnitten hat"

    Sorry, aber wenn der Monofilm sich an der Naht ablöst, die Naht aber intakt bleibt, dann ist dass für mich ganz klar ein Materialfehler.


    Und die hier gezeigten Bilder und geposteten Erfahrungen sind nicht das Ergebnis von unsachgemäßem Gebrauch. Und wie sollte wohl so ein unsachgemäßer Gebrauch aussehen? Dass ich das Segel nach Gebrauch mit Salzsäure reinige?

    Gegen Evos einzutauschen wird bei mir wohl nicht mehr möglich sein, dafür ist das Segel dann doch schon zu alt.

    Zum Glück habe ich bei den kleineren Größen auch nur Evos.


    Beim Anblick vom Bild vom 2017er Hellcat erinnerte ich mich an eine Anzeige bei DD, auch ein 2017er Hellcat, auch an der Latte gerissen (hoffe ich verstoße jetzt nicht gg irgendwelche Datenschutzrichtlinien).



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    Das ist wirklich kein Zu- oder Einzelfall mehr, da läuft bei NP wohl einiges schief.

    Leider sitze ich wie ThomasK auch auf einem Stapel FlexTop-Masten, sonst würde ich mir auch eine andere Marke suchen.

    Die schlechten Erfahrungen mit Neil Pryde kann ich leider nur bestätigen.

    Ich fahre seit ca 2006 ausschließlich NP und hatte mit den Segeln bis Bj 2010 keine Problem.

    Mit Bj 2011 ging es dann los. Bei einem Hellcat löste sich der Monofil im Hauptfenster von Rand her komplett auf, am Schluß waren es 4-5 Risse, die von der Ecke zur Mitte verliefen. Ging zum Glück noch auf Rekla.


    Den Schaden wie bei ThomasK (Monofilm löst sich an der Naht) hatte ich inzwischen bei 3 anderen NP Segeln. Erst vorgestern bei meinem LT Racing am Achterliek, also definitiv keine Stelle, die man durch einen Schleudersturz beschädigen könnte.

    Hab es beim Surfshop Fehmarn zur Repa gelassen, mal hören, was die so erzählen, wenn ich es abhole.


    Gruß


    Hajo

    Da bin ich natürlich ganz bei dir. Wenn es ein Restrisiko gibt, einschließlich Faktor Mensch, dass wie auch immer Wasser ins Board kommen könnte, würde ich die Schraube auch nicht rausmachen.

    Ist mir selbst ja auch schon passiert. Hatte die Schraube immer in der Fußschlaufe. Einmal vergessen, Wasser im Board, Elend...

    Nach der Erfahrung dann jahrelang immer drin gelassen. Bis zum Gespräch bei Keppler.


    Das Restrisiko, die Schraube zu vergessen bzw nicht fest anzuziehen, erachte ich im Moment als minimalst. Ich schraube immer Finne und Schraube nacheinander ins Board. Warum sollte ich die Finne fest anziehen, die Schraube aber nicht?

    Quote

    Bei dem was du uns über deinen Sohnemann erzählt hast, kann ich mir nicht vorstellen das die Schraube trotzdem vergessen wird reinzuschrauben.

    Wußte gar nicht, dass mein Sohn surft =O Danke, dass du es mir gesagt hast. Im Thread habe ich ihn zumindest mit keinem Wort erwähnt.


    Und die Aussage von Keppler habe ich ja selbst schon relativiert. Warum sollte er aber Unfug erzählen? Würde er nicht eher mehr Boards verkaufen, wenn ab und zu eines delaminiert? Allerdings muß ich zugeben, dass ich die Kulanz der Hersteller nicht kenne. Ich kann mir aber vorstellen, dass ein Board erst nach einiger Zeit (Jahren?) delaminiert, wenn der fehlende Druckausgleich der Grund dafür sein sollte. Dann gibt es bestimmt keinen Ersatz mehr.


    Die Methode zur Aufbewahrung ist ja nun wirklich selbsterklärend, ob man sie gut findet oder nicht. Ich möchte aber doch mal denjenigen sehen, der mit einem gelben, klöternden (weil Schraube ist ja noch drin) Plastikei an der Fußschlaufe surfen geht.


    Mein Fazit: Ich kenne die Antwort auch nicht, es erscheint mir aber sinnvoll, die Schraube rauszuschrauben, ich kann sicherstellen, dass ich die Schraube nicht vergesse, UND das Rein-/Rausschrauben dauert nur 2x30sek.

    Ich lasse die Schraube raus.

    Damit ich sie nicht vergesse, folge ich einem Tipp, den es mal in der SURF gab. Tue die Schraube in eine gelbe, zweiteilige Plastikkugel aus einem Kinderüberraschungsei. Kleines Loch bohren, Faden durchziehen und an einer Fußschlaufe befestigen. Narrensicher.


    Zu der Problematik hatte ich mal eine längere Diskussion mit Surf-Keppler. Bei den meißten Boards passiert ja nix, wenn die Schraube immer drinnen ist. Aber es gibt eben doch Fälle, wo Boards nach einiger delaminieren. Seiner Meinung nach (und dem der Boardhersteller) liegt dies primär daran, dass die Boards oft doch sehr unterschiedlichen Temperaturen ausgesetzt sind, und damit die Materialen auch permanent 'arbeiten'. Kann natürlich auch nur der Versuch sein, einen Material- oder Herstellungsfehler zu kaschieren.

    Ich fands trotzdem einleuchtend, denn ich lasse mein Boards zB gerne im Auto. Wie warm es im Sommer im Auto werden kann, weiß jeder. Dann geht es aufs Wasser, dann wieder ins Auto, von der Terrasse in den Keller etc etc.

    Gefühlsmäßig würde ich denken, dass kann keinem Board auf Dauer gut tun.


    Hajo

    Kurze Anm zu Hyeres. Ich war Ende Juni 2 Wochen dort, ebenso 2019 und 2017. Allerdings nicht mit einem Womo und nicht mit eigenem Material.

    Wind war dieses Jahr exzellent, bin dort selbst auf einem 119er Magic Ride gefahren, dh der Mistral ballert auch nicht immer mit 7-8 bft.

    Hat fast eine Woche geblasen, und natürlich gab es auch Zeiten, wo es auf 6 Bft hochging. 90-100L Board mitzunehmen würde sicher auch Sinn machen. Kann man aber auch leihen.

    2017 war es auch ok, 2019 allerdings in 2 Wochen nur an wenigen Tagen ganz knapp über der Gleitschwelle (=Nullrunde für mich, da die Station dort nur Segel bis 7,5 hatte).

    Leucate habe ich da was den Mistral anbelangt als deutlich aggressiver in Erinnerung.

    Passieren kann in der Bucht von Hyeres eigentlich nichts, der Mistral ist ja voll auflandig. Waren auch immer viele Leute auf dem Wasser, ein Notfall wäre da sicher schnell aufgefallen.

    Bei Wind waren die Strände und Parkplätze an den Stellen, wo die Surfer aufs Wasser gingen, recht voll. Da kann ich mir nicht vorstellen, dass dann bei dem Trubel mal eben ein ganzes Auto/Womo leergeräumt wird.

    An der Surfstation lagen oft dutzende Segel und Boards von Leuten, die dort auf dem Campingplatz wohnten. Hätten die vielleicht nicht gemacht, wenn dort so massiv geklaut wird.


    Wovon ich definitiv abraten würde ist ein F-Trip während der Zeit wo die Franzosen Ferien haben. Fand es im Juni Jahr schon sehr voll, zur Hauptferienzeit könnte es etwas stressig werden. Auch auf den Strassen. Viele Franzosen machen halt coronabedingt jetzt auch lieber Ferien im eigenen Land.

    Gruß

    Hajo

    Kleiner Nachtrag zum Thema.

    Habe kürzlich meine Hurricane Seegrassfinnen bekommen, in 32 und 36, Weed 3.

    Konnte die 32er am Samstag in Orth testen und war schlichtweg begeistert. Set up: Falcon 102 und Evo 6,4.

    Null Spin outs, superschnell, Kontrolle bestens. Topspeed war identisch mit dem was ich im Mai mit einer normalen Finne (Select 33) erreicht habe.

    28er wäre wahrscheinlich sogar schneller gewesen. Bin dann auf eine Lessacher Duo Cut Carbon 28 umgestiegen, war aber gefühlt und gemessen langsamer.

    An dem Tag fand auch ein Qualirennen für die Speed-DM statt. Die Mehrzahl der Teilnehmer hatte Hurricanes unterm Board, ansonsten MUF, Sonntag etc.


    Für das große Salomboard hatte ich mir im November 2020 (!) eine MUF Carbon Speed 40 bestellt, da die Hurricanes nur bis 38 gehen. Kam jetzt Ende Juli an. Die haben wohl den Produzenten gewechselt, deshalb die lange Lieferzeit. Hab auch nur ein B-Finne bekommen. Konnte ich leider noch nicht testen.


    Was aber auch die Hurricane nicht ändern konnte, war der schwindende Druck auf dem vorderen Fuss bei zunehmender Geschwindigkeit. Mastfuß war schon recht weit hinten, vordere Fußschlaufe ein Loch nach hinten versetzt. Ein Teilnehmer vom Rennen meinte aber, dass das viele so erginge. Beim nä. Testlauf werde ich mal alle Schlaufen konsequent nach hinten versetzen und auch den Trapeztampen etwas nach hinten verschieben.


    Gruß


    Hajo

    Ich habe letztes Jahr mein Board mit 1K Autolack auf Acrylbasis lackiert. Standlack habe ich mit Epoxy + Zucker gemacht.

    Die Farben waren gut getrocknet, trotzdem hat das Epoxy (oder der Härter darin) den Lack teilweise angelöst.

    Wenn ich es noch mal machen würde, nähme ich entweder Lack auf Nitrobasis oder vorher noch eine Schicht Klarlack drüber. Wollte ich aber nicht wg Gewicht.

    By the way, die Epoxy-Zucker Variante hält ist aus meiner Erfahrung länger als die üblichen Standlacke. Nur für Barfußsurfer vielleicht weniger geeignet.


    Gruß

    Hajo