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deutscher Secretshop

  • Secretsurfer
  • 23. Mai 2011 um 16:27
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    • 26. Mai 2011 um 13:25
    • #101

    Ich kann die Position von Aeralandy nachvollziehen, es kommt in einen gesättigten und schrumpfenden Markt ein neuer Wettbewerber, das heisst für die etablierten Marken weniger Absatz, da die verkaufbare Segelmenge kaum steigen wird. Also wird erstmal auf den Feind gschossen.......

    Aber es steht doch jeder Marke frei, das "Billig" Segment abzudecken, wenn es dort relevanten Bedarf gibt. Nicht jedes Segel einer Marke muss den höchst möglichen Qualitätsstandard erfüllen. Es muss nur transparent sein, bei welchem Segel was und warum "gespart" wurde.

    Gruss
    Gerhart

  • Aerialandy
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    • 26. Mai 2011 um 13:40
    • #102
    Zitat von michel

    Aerialandy

    Ich kann deine Einstellung bezüglich dem Kauf von Ausrüstung / Artikeln in Fachmärkten bzw beim örtlichen Shop nachvollziehen. Aber dies kann man sich nur Erlauben, wenn man das nötige Einkommen hat, denn diese Einstellung kostet in Deutschland sehr viel Geld!!
    Ich rede jetzt nicht von " Geiz ist geil" , sondern davon, dass er sehr viele Mitbürger gibt, die mit ihrem hart verdienten Geld gerade mal ihre Familie über die Runden bringen können und sich vielleicht für ihr Hobby alle paar Jahre mal ein neues/ gebrauchtes Segel/Board oder Mast leisten können!!!
    Diese Gruppe , ist meine persönliche Meinung, stellt mit Abstand die größte Käuferschicht dar. Geht man im Sommer mal über den Campingplätze oder an den Strand wirst zum überwiegenden Teil genau diese Gruppe Surfer antreffen!!!
    Für die ist ein Marke Secret Sails genau der Hersteller, der ihnen ermöglich eventuell alle 2 Jahre ein neues Segel zu kaufen!!! Windsurfer , die fast immer mit dem neuesten und "besten" Material aufs Wasser gehen sind bestimmt nicht der Teil, der den großen Herstellern das überleben ermöglicht, sondern es sind diejenigen, die auch noch Auslauf und ältere Modelle kaufen.( Den so wird es den Händlern ermöglicht ihre Lager wieder zu füllen )

    Diese Diskussion wie sie jetzt hier geführt wird, gab es in den Anfangsjahren von Gun Sails ebenfalls, mit den gleichen Argumenten und Unterstellungen seitens der Konkurrenz!!!
    Wie es endete sehen wir jetzt-Gun Sails hatte offentsichtlich Recht mit seiner Strategie und etliche der Kritiker sind weg vom Fenster.

    Gruß Michel

    P.S Die HUNDERT ist voll:D:D:D;)


    cool wenn die Gruppe die grösste Käuferschicht ist, wie soll das dann zukünftige weitergehen.... wer kauft dann noch die neuen Segel die später günstig für diese Käuferschicht auf dem Markt ist?
    Bald niemand mehr... Aber dann kommt ja das nächste Problem, Angebot und Nachfrage, kaum gebrauchte, sehrgut bis gut erhaltene Segel auf dem Markt... Gebrauchtpreis steigt nach oben...
    oder
    Neue Segel von Topmarken mit guter Qualität werden nicht gebraucht angeboten das sie ja noch vollends taugen... also... Gebrauchtpreis steigt für das wenig verbleibendene....

    Gut nun kommst du wahrscheinlich mit dem Argument Secretsails hat ja dann Segel im günstigen Bereich... genau aber das müsste dann weltweit angeboten werden um einen Marktanteil zu ergattern... Dies geht nicht ohne Distributoren und Fachhandel, auch nicht ohne Werbung, Team und Marketing - sprich Preis der Segel steigt.... damit wären wir dann schnell beim Gunsails Preisniveau als Direktversender...
    Ich glaube nicht das ein Einziges der geheimen Segel auch nur einem Gun das Wasser reichen kann, sei es in Qualität, Quantität und Performance...
    Schon allein die Angebotspalette von Gunsails dank der Anguloboards nun endlich wieder ein Komplettanbieter schlägt Secret um Längen...
    Und Gun besteht in den wichtigsten Märkten

    Übrigens ist Gun in Spanien bis zu 70 Euro teuerer als in Deutschland...

  • Aerialandy
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    • 26. Mai 2011 um 13:45
    • #103

    Sorry, ich bin markenfrei und schiesse hier nicht gegen einen Mitbewerber... (Wettbewerber wäre gegebenenfalls ich wäre ein Markenvertreter falsch)

    Soviel dazu...

    Wenn aber eine Marke auf den Markt will und sich aber in punkto Qualitätstandards minimiert um überhaupt eine Chance zu haben, spricht dies nicht gerade für Kompetenz und Intelligenz... egal ob 248.65€ oder 699.-€ - Jeder unzufriedene Kunde hat dann immer mehr Kumpels als man sich das je vorstellen kann, die dessen negative Erfahrungen und die damit verbundene Meinung, in die Welt hinaustragen...

  • Tabousurfer
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    • 26. Mai 2011 um 13:56
    • #104

    Hey Leute!

    Ich weiß gar nicht was ihr euch so aufregt! Ich finde es in Ordnung wenn es Material für jeder Käuferschicht gibt. Es gibt schließlich nicht nur Grossverdiener.
    Wenn die Segel wirklich nix taugen sollten dann werden sie auch wieder ganz schnell vom Markt verschwinden. Und wenn sie doch was taugen sollten oder sich weiterentwickeln sollten dann gibt es eine Marke mehr und das finde ich gut.
    Übrigens die alten NO WORX Segel waren auch nicht schlecht. Nur wurden sie meistens leider von Leuten niedergeredet die "Angst" davor hatten das iher doppelt so teures Material schlecht oder nur gleich gut da steht. Und negatives Image bricht einem Hersteller schnell das Genick. Ich war damals damit zufrieden und war auch froh für kleines Geld vernünftiges Material zu bekommen.
    Ich erinnere mich gerne noch an so manches Duell wo Fahrer von "teueren" Marken schnell abgedreht haben bevor sie von mir Überholt worden sind ;)
    Achja und wenn es doch passiert ist hieß es : Ja da war plötzlich kein Wind. Oder du bist ja leichter.
    oder andere Ausreden. Und meine alten segel wurden mir gerne abgekauft ;)

  • storm-rider
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    • 26. Mai 2011 um 14:00
    • #105

    so, jetz will ich auchmal :-p

    ich sag jetz einfach mal bei 90% der freizeitsurfer liegt die wahl des materials an beratung von freunden und shops, angeboten und vor allem dem eigenen geschmack! letzteres auch auf design bezogen, nicht unbedingt auf die fahreigenschaften. denn wie viele können schon behaupten ihr jetziges segel im vergleich zu allen anderen auf dem markt getestet zu haben, und mit seiner wahl deshalb 100% das gefunden zu haben was zu ihm passt?? - 1 von 1000 vielleicht. wenn überhaupt.

    ICH PERSÖNLICH würde nie north fahren, weils für mich ne verkackte seglermarke ist!!!!! Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.

    :12::12:

    ich bin gun gefahren, weil mir preis/leistung und service gefallen hat. auch verarbeitung und design. die neuen finde ich potthässlich, hätt ich mir nie gekauft. mit den masten bin ich allerdings nicht mehr zufrieden, 3 gebrochene masten in 3 jahren...

    heute fahre ich point-7, weil sie mir gefallen, der shop vor der haustüre ist, der kontakt supernett ist und der preis auch stimmt. noch dazu kann ich mitm cheffe persönlich quatschen, wo gibts das schon?! - ob ich damit besser surfe?? sicher nicht...

    schade das solche diskussionen sooo weit weg vom grundgedanken des surfens führen. einfach nur spaß auf dem wasser zu haben, egal wie und womit.

    MEINE MEINUNG :) peace!

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    Einmal editiert, zuletzt von storm-rider (26. Mai 2011 um 14:09)

  • rrd248
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    • 26. Mai 2011 um 14:09
    • #106
    Zitat von Aerialandy

    Sorry, ich bin markenfrei und schiesse hier nicht gegen einen Mitbewerber... (Wettbewerber wäre gegebenenfalls ich wäre ein Markenvertreter falsch)

    Soviel dazu...

    Wenn aber eine Marke auf den Markt will und sich aber in punkto Qualitätstandards minimiert um überhaupt eine Chance zu haben, spricht dies nicht gerade für Kompetenz und Intelligenz... egal ob 248.65€ oder 699.-€ - Jeder unzufriedene Kunde hat dann immer mehr Kumpels als man sich das je vorstellen kann, die dessen negative Erfahrungen und die damit verbundene Meinung, in die Welt hinaustragen...

    Richtig, daher glaube ich auch, dass der Erfolg dieser Strategie überschaubar sein wird, wenn nicht an der Preis- und Qualitätsschraube gedreht wird - nach oben wohlgemerkt.

    Denn diese Preis Strategie wurde doch mit "Nivea" Segeln auch versucht, und wir fahren nicht alle mit diesen Segeln.

    Der einzige mittelfristig negative Aspekt könnte sein, das sich Secret Sails vom deutschen Markt zurück ziehen muss, und dabei
    angeschlagene Wettbewerber zurücklässt, die dann in der Folge aufgeben müssten.

    Dies wäre für mich als Kunde wenig wünschenswert, da ich die aktuellen Marken im grossen und ganzen schätze und für ausreichend erachte.


    Daher werde ich als Kunde diese Marken unterstützen, dies ist meine einzige Möglichkeit.

    Gruss
    Gerhart

    Einmal editiert, zuletzt von rrd248 (26. Mai 2011 um 14:13)

  • Totti-Amun
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    • 26. Mai 2011 um 14:10
    • Offizieller Beitrag
    • #107

    Also, wenn ich eins sicher weiß, das Auflegen der Niveasegel hat sich finanziell deutlich gelohnt.

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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    • 26. Mai 2011 um 14:11
    • #108

    Hi,

    hatten wir ja schon: jeder darf seine Meinung haben.

    Mich interessiert nach wie vor vor allem:

    * Was kann man über die Produktionsbedingungen bei der Segelherstellung sagen? Wenn Secret den Arbeitern in China weniger zahlt, ist die Marke für mich raus. Wenn man mir aufzeigt, dass North schlechtere Produktionsbedingungen als andere hat, werde ich demnächst andere Segel kaufen. Warum? Noch vor gefällt mir, kommt für mich ein (halbwegs) gutes Gewissen. Sicher ist nicht jeder Großverdiener, aber man muss vielleicht von seinem beschränkten Gehalt auch nicht Plasmafernseher, Multivan und Surfequipment haben, wenn dafür andere (!) ihre Familie noch weniger ernähren können. Ich jedenfalls muss dass nicht haben.

    * Was genau wurde denn nun in den letzten zwei Jahren verbessert? Mir sind Tests vergleichsweise schnuppe, aber ich finde es schon skurril, wenn ein Magazin schlecht getestete Segel ohne Bericht zurückschickt. Wofür sind dann Tests da? Mag natürlich sein, man wollte eine neue Marke nicht gleich dissen. Dann stellt sich die Frage, wie fallen Tests heute aus?

    Gruß
    Strandläufer

  • Don Limpio
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    • 26. Mai 2011 um 14:14
    • #109

    wer weiss denn hier bescheid?

    Im Impressum sieht man ja, dass es ich bei der firma um eine spanische firma handelt, somit ist ja wie bereits beschrieben Gerichtsstand Spanien. Wie sieht dass denn mit Garantiefällen aus?

    Ich müsste ja im Streitfall nach Spanien fahren und einen spanischen Anwalt konsultieren. Oder sehe ich das falsch? :confused:

  • storm-rider
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    • 26. Mai 2011 um 14:15
    • #110
    Zitat von Totti-Amun

    Also, wenn ich eins sicher weiß, das Auflegen der Niveasegel hat sich finanziell deutlich gelohnt.



    .. hatte ich im übrigen eins in 6,5m2. bin ich jahrelang gefahren und habe sogar damit den wasserstart gelernt :o)

    nur so nebenbei...

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  • teenie
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    • 26. Mai 2011 um 14:23
    • #111
    Zitat von Aerialandy


    Sieht man mal wieder wie genau du Texte verstehst in deinem Sparwahn... Wir reden von Segeln "neu" sprich aktuelles Modell regulärer VK..
    Einen Auslauflappen 2 Jahre alt eventuell aus einer Lagerräumung gekauft entspricht nicht der Vorgabe... sorry...
    Ausserdem handelt es sich hierbei um eine "wahrscheinlich" liegen gebliebene Einzelgrösse/n...

    Was das aber mit Blender zu tun frage ich mich schon und finde diesen Vorwurf als absolut nicht gerechtfertigt...

    Moin Andy,

    ich habs geahnt, es war natürlich ironisch von mir gemeint bzgl. des Blenders! Sorry, das es nicht ersichtlich war, ich dachte eigentlich ich hätte es so krass ausgedrückt, das dies der einzig verbleibende Schluss sein müsste... insofern brauchst du dich nicht angegangen von mir zu fühlen.

    'Neu' ist eine relative Bezeichnung, z.B. darfst du einen 'Neu'-wagen auch als solchen verkaufen, obwohl er schon nen paar Km auf dem Tacho hat, geht logistisch gar nicht anders. Ebenso dürfen 'Neu'-Reifen auch schon nen paar Jahre beim Händler abgehangen sein....
    Wie und warum dieser Preis zu Stande kommt kann ich nicht sagen, aber 229,- für ein ungebrauchtes Marken-Segel aus 2009 empfinde ich als sehr günstig!

    Billig ist nicht gleich billig. Ich kaufe zwar nicht (mehr) beim Saturn oder Mediamarkt, weil die nicht die günstigsten Preise haben, oder die Marken die ich bevorzuge, aber der Service ist bei den beiden war bisher gut, die Beratung inexistent. Auch gute Preise und guter Service geht zusammen (siehe notebooksbilliger.de oder amazon).

    Ich glaube ich beobachte den Gebrauchtmarkt (in D) sehr intensiv und die erzielbaren und erzielten Preise hängen nicht immer mit der 'Qualität' zusammen, sondern mit vielen anderen Dingen auch noch u.a. viel mit dem Image und vor allem mit Testberichten. Ein Gaastra Manic z.B. ist ein eher günstiges Segel gebraucht, aber 120 oder auch nur 160,-€ für ein 2009er ist doch eher selten.

    Falls du mich als 'Schnäppchenjäger' titulierst, hast du schon auch recht. Denn so gering wie die Unterschiede zwischen einzelnen Segelgenartionen ausfallen, da wäre ich nicht bereit nur für ein aktuelles 250,-€ mehr auszugeben. Mir reicht ein 1-2 Jahre altes gebrauchtes aus, aber die 'Qualität' muss stimmen. Als ich das letzte Mal Segel kaufte, stand es daher zwischen 3 Modellen fast unentschieden und ich war nicht bereit (bei 4 Segeln) für meinen Favoriten über 1000,-€ mehr auszugeben (incl. Masten) und habe daher ein anderes Modell gekauft.

    Ich stehe ja da auf Kosten/ Nutzen Rechnungen und bin etwas unglücklich, wenn der Nutzen für mich nicht so rüberkommt oder ich ihn nicht erkennen kann.

    Backtotopic: Der Onlineshop sieht ja jetzt nicht soo schlecht aus. Etwas spartanisch, aber ok. Gut finde ich die etwas detaillierteren Bilder der Segel.

    Grüße
    teenie

  • brewcrew
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    • 26. Mai 2011 um 15:24
    • #112
    Zitat von michel

    P.S Die HUNDERT ist voll...

    YESSSSSSS. ich danke allen für ihre konstruktive mitarbeit...

  • Stephan
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    • 26. Mai 2011 um 15:38
    • #113

    Jepp, aber ich finde, es reicht jetzt auch...hier wird doch gerade nach meinem Empfinden für ein nicht wirklich marktrelevantes Produkt zuviel Aufsehen erregt.

    Was mich allgemein stört, ist die Verschiebung der Verantwortlichkeit für das Versagen des Surfmarktes auf die Konsumenten.
    Zunächst mal schaffen die Produzenten ein Überangebot, allein deshalb gibt es überhaupt einen derartigen Preisverfall. Die Konsumenten reagieren doch nur auf Angebot. Ein Käufer wird immer versuchen, ein möglichst gutes Produkt zum möglichst geringsten Preis zu bekommen. Solange die Produzenten das ermöglichen, dürfen sie sich auch nicht beschweren.

    Sich also hinzustellen und die Käufer aufzufordern hochpreisige Produkte zu kaufen, obwohl der Markt gleichwertige Produkte zu niedrigeren Preisen bietet, ist in meinen Augen schlichtweg ignorant und weltfremd.

    Wenn die Herstellerseite es irgendwann mal schaffen sollte, ein passendes Angebot zu erstellen, was meiner Meinung nach nie auf freiwilliger Basis geschehen wird, weil dann einige ganz einfach aufgeben müssten, kann man auch zu einer vernünftigen Preisfindung kommen. Hier wären dann die Hersteller erst Recht gefordert ein realistisches Preis-Leistungsverhältnis zu präsentieren.....das dürfte aber noch absolute Zukunftsmusik sein.

    Grüsse
    Stephan

    Windsurfing needs quality...
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  • michel
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    • 26. Mai 2011 um 15:47
    • #114
    Zitat von Aerialandy

    cool wenn die Gruppe die grösste Käuferschicht ist, wie soll das dann zukünftige weitergehen.... wer kauft dann noch die neuen Segel die später günstig für diese Käuferschicht auf dem Markt ist?
    Bald niemand mehr... Aber dann kommt ja das nächste Problem, Angebot und Nachfrage, kaum gebrauchte, sehrgut bis gut erhaltene Segel auf dem Markt... Gebrauchtpreis steigt nach oben...
    oder
    Neue Segel von Topmarken mit guter Qualität werden nicht gebraucht angeboten das sie ja noch vollends taugen... also... Gebrauchtpreis steigt für das wenig verbleibendene....

    Gut nun kommst du wahrscheinlich mit dem Argument Secretsails hat ja dann Segel im günstigen Bereich... genau aber das müsste dann weltweit angeboten werden um einen Marktanteil zu ergattern... Dies geht nicht ohne Distributoren und Fachhandel, auch nicht ohne Werbung, Team und Marketing - sprich Preis der Segel steigt.... damit wären wir dann schnell beim Gunsails Preisniveau als Direktversender...
    Ich glaube nicht das ein Einziges der geheimen Segel auch nur einem Gun das Wasser reichen kann, sei es in Qualität, Quantität und Performance...
    Schon allein die Angebotspalette von Gunsails dank der Anguloboards nun endlich wieder ein Komplettanbieter schlägt Secret um Längen...
    Und Gun besteht in den wichtigsten Märkten

    Übrigens ist Gun in Spanien bis zu 70 Euro teuerer als in Deutschland...

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    Ziehen wir die Geschichte doch mal anders auf:

    - wie viele Windsurfer gibt es deiner Meinung nach in Deutschland?? 500.000; 1.000.000 oder etwa 350.000 ???

    Gehen wir mal von der kleineren Zahl aus und vergleichen die mal mit den Verkaufszahlen der Hersteller.

    Wenn du lange in der Branche tätig warst, kennst du 100% die Zahlen einiger Hersteller, die Ihnen ihre Marktanalyse gebracht hat..oder??

    Ich wäre dir sehr verbunden , wenn uns da mal ein paar nennen könntest!!!
    z.B Geschätzte Windsurfer in Deutschland- Gesamt reicht.
    Wie viele davon kaufen alle 2- 5 Jahre aktuelles Material; wie viele Älteres, aber Ungebrauchtes und wieviele Gebrauchtes Material???
    Interessant ist noch Zahl , der Surfer die Ihr Material 5- 10 Jahre fahren.

    Dies sind Zahlen, die eigentlich jedem Hersteller vorliegen müßten, sofern er ernsthaft auf den Markt reagieren will bzw. den nötigen finanziellen Rückhalt hat.
    Secret Sails war für mich nur ein Beispiel, dass stellvertetend für viele dieser Marken von mir genannt wurde !! Ich gehe mal davon aus , dass diese Marken nicht die Möglichkeit von Marktanalyse haben und daher versuchen über ihre "Vertreter", Käufer usw. bekannt zu werden.

    Gruß Michel

    :windsurfing:

  • Aerialandy
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    • 26. Mai 2011 um 16:03
    • #115
    Zitat von Stephan

    Hier wären dann die Hersteller erst Recht gefordert ein realistisches Preis-Leistungsverhältnis zu präsentieren.....das dürfte aber noch absolute Zukunftsmusik sein.

    Grüsse
    Stephan

    uiuiuiui.... das ist immer von der Sicht der Personengruppe zu sehen, da wären Segelfabrik, Marke die dort fertigen lässt (insofern keine eigene Fabrik vorhanden sprich wie bei Gaastra & NP), Distributor für das Land/Kontinent, Shop/Onlinehändler und zu guter Letzt der Endkunde...

    Jeder vertritt die Maxime seiner Wünsche, bis auf die letzte Gruppe wollen alle Geldverdienen.

    Gruppe Endkunde will aber nicht nur das beste Segel sondern Haltbarkeit, Qualität, Beratung vor Ort/Fachhandel, Vorratshaltung, einwandfreie Garantieabwicklung im Falle "wen...", teilweise Markenimage, Tests in jedem Magazin, positives Image beim Surfkumpel usw...

    Sprich Letztere wollen Viel für wenig Geld... schwierig unter einen Hut zu bringen oder einfach - wenn ich als Marke - viele Punkte weglasse...

    Ergebnis könnt ihr ja sehen... Dicke Marken reduzieren die Qualität anstatt erstmal die Kosten anderstwo einzuschränken oder marktorientiert zu produzieren um Überhänge und damit Preistreiberei zu verhindern, kleine Marken machen auf "billig" und traben mit selbsternannten Opinionleader/Werbehelden an den Strand bzw. im Kundenfeld voran...
    Gute Marken versuchen die Mitte zu treffen, Gun als Bsp. sehr gute Qualität zu akzeptablen Preisen - aber auch Onlineshop/Onlineberatung mit ein paar kleinen Anbietern (ohne Vorratshaltung), online gemanagte Garantieabwicklung usw... aber eben nicht zum Dauerniedrigpreis... eben genau kurz vor den Grossen mittlerweile. Eben so wie fast die ganze Top, Premium- und Schwellenimage-Marken es ohnehin schon ohne den Fachhandel tun, der ja Dank der Onlineramscher und Messeverchecker ausgeschlossen wurde oder wie NP in Frankreich mit eigenen Proshops oder in der USA nur noch Online, ausgebootet. Somit ist der Preis von Premiummarken ganzjährig mindestens 30% unter ihrer veröffentlichten Cyber Verkaufspreis anzusetzen und genau an dieser Grenze, hat sich nun der Kunde, dank Keppler und Co den max. Preis festgesetzt...

    Ein Kreis... kein Ausweg und wie du Stefan selber schon erleben konntest der Tod der Branche und finalemente des Sports...

    Zu viele inkompetente Verkaufsleiter oder Brandmanagers in der Branche... anderstwo wären die alle schon H4 Empfänger...

  • Aerialandy
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    • 26. Mai 2011 um 16:18
    • #116
    Zitat von michel

    Ziehen wir die Geschichte doch mal anders auf:

    - wie viele Windsurfer gibt es deiner Meinung nach in Deutschland?? 500.000; 1.000.000 oder etwa 350.000 ???

    Gehen wir mal von der kleineren Zahl aus und vergleichen die mal mit den Verkaufszahlen der Hersteller.

    Wenn du lange in der Branche tätig warst, kennst du 100% die Zahlen einiger Hersteller, die Ihnen ihre Marktanalyse gebracht hat..oder??

    Ich wäre dir sehr verbunden , wenn uns da mal ein paar nennen könntest!!!
    z.B Geschätzte Windsurfer in Deutschland- Gesamt reicht.
    Wie viele davon kaufen alle 2- 5 Jahre aktuelles Material; wie viele Älteres, aber Ungebrauchtes und wieviele Gebrauchtes Material???
    Interessant ist noch Zahl , der Surfer die Ihr Material 5- 10 Jahre fahren.

    Dies sind Zahlen, die eigentlich jedem Hersteller vorliegen müßten, sofern er ernsthaft auf den Markt reagieren will bzw. den nötigen finanziellen Rückhalt hat.
    Secret Sails war für mich nur ein Beispiel, dass stellvertetend für viele dieser Marken von mir genannt wurde !! Ich gehe mal davon aus , dass diese Marken nicht die Möglichkeit von Marktanalyse haben und daher versuchen über ihre "Vertreter", Käufer usw. bekannt zu werden.

    Alles anzeigen

    Sagen wir mal wenn es 20-30.000 Aktive sind, dann wärs sehr genau die Zahl von der man ausgehen sollte,
    wovon sich nur etwa 10% jedes Jahr etwas kaufen...

    Uuups hab ich ne Illusion zerstört?

    Surfmarkt so klein?
    Ok gleich kommen die Zahlen um die Ecke wie 7500 Boards in 2010 in Deutschland verkauft... jaja geile Nummer, nur beinhaltet die sehr wahrscheinlich auch all die Schulaustattungen welche vornehmlich ab D fakturiert werden aber direkt ab Werk nach E, I, GR, CRO, NL, P, A, CH sowie auf die vielen Inseln in den Weltmeeren, nach Ägypten und andere Länder schwimmen...
    Die meisten Schulen, Verleih und Testcenter sind in deutschsprachiger Hand...

    Wenn du es genau wissen willst, es gibt keine Markterhebungen, das ist es ja gerade... Prangere ich seit Jahren an... Bedarfs- und marktorientiert Produktion und Bevorratung ist nicht vorhanden...
    Eigentlich ein Job des Verbandes der Surfindustrie, wer da aber nicht drin ist oder zu den Top3 gehört hat verloren. Zusätzlich, >Achtung schwäbisches Sprichwort< Schwätzen die sich gegenseitig das Veschper in die Tasch´... Keiner will wahre Zahlen, Umsätze ect. angeben, um sich selbst nicht blosszustellen.
    Diese Herren sind im übrigen auch diejenigen welche das Schlamassel verursacht haben.

    Nun wer hat Einfluss und könnte was bewegen?

    Die Presse?
    Der Kunde?
    Der Händler?

  • Stephan
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    • 26. Mai 2011 um 16:43
    • #117
    Zitat von Aerialandy


    Ein Kreis... kein Ausweg und wie du Stefan selber schon erleben konntest der Tod der Branche und finalemente des Sports...

    Kein Kreis ! Eine Spirale, momentan abwärtsgerichtet. Ich bin froh, dass ich da raus bin, nie wieder habe ich so viel Illoyalität, Unehrlichkeit und Scheinheiligkeit erlebt, wie in dieser Branche.

    Alle Argumente der Produzenten/Importeure sind zu vernachlässigen. Letztlich würde die Nachfrage den Preis regeln. Der Verbraucher kauft das Produkt, welches ihm den besten Nutzen (Preis-Leistungs-Verhältnis) bringt. Letztlich ein Kompromiss aus vielen Eigenschaften.

    Hier immer gleich den "Tod des Surfsports" zu beschreien halte ich für reine Panikmache oder Hysterie.

    Letztlich wird sich die ganze Sache bereinigen. Es wird weiter Windsurfer geben und weiter Produzenten, die versuchen, deren Nachfrage bedienen. Der Weg wird schmerzhaft für die Anbieter und wahrscheinlich noch schmerzhafter für die, die zwischen Anbieter und Endverbraucher geschaltet sind, aber letztlich passt sich das Angebot an die Nachfrage an.

    Grüsse
    Stephan

    P.S. Auch heute behaupte ich noch, dass es den Kunden nicht gibt, der eine komplette Surfausrüstung hier in Deutschland irgendwo zum empfohlenen Verkaufspreis kauft. Irgendeinen "Bonbon" gibt es immer oben drauf......das würde ich drauf wetten.

    Windsurfing needs quality...
    ...http://www.lorch-boards.de , https://sailloft.de und http://www.windcraft-sports.de

    Einmal editiert, zuletzt von Stephan (26. Mai 2011 um 16:50)

  • Luvstau
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    • 26. Mai 2011 um 16:53
    • #118
    Zitat von Aerialandy


    Die Presse?
    Der Kunde?
    Der Händler?



    diese ganze Diskusion um Preise und was gerechtfertigt ist und was nicht, taucht hier ja min. 5 mal im Jahr auf durch verschiedenste Auslöser.
    Ich meine es muss sich nix ändern. Es gibt Händler in D die seit Jahren Ihre Geschäfte machen und davon leben können - ob gut oder schlecht ist mir egal. Jeder kann selbst entscheiden was er macht.
    Es gibt Hersteller die anscheinend auch Ihren Schnitt machen, sonst gäbe es die nicht mehr. Ich sehe das der Surfmarkt wohl interessant sein muss, sonst würde es nicht laufend neue Brands geben. Die machen das ja nicht aus Hobby sondern um Kohle zu scheffeln.

    Wenn jetzt einer meint, er kann mit günstigen Segeln noch was reißen - bitte schön. Nachvollziehen kann ich das auch nicht - muss ich aber auch nicht. Auch was der 20. Finnenbauer will, der auch keine Weltneuheit präsentieren kann, verstehe ich nicht - muss ich aber auch nicht. Auch was der 10. Ex Worlcupper will, der jetzt noch Slalombretter hobelt - verstehe ich nicht - muss ich aber auch nicht.

    Wenn es der Entwicklung dient ist es ja ok. Vom Grundsatz her meine ich, ist der Direktvertrieb mit attraktiven Konditionen für eine Nischensportart der richtige Weg.

    Über Nachhaltigkeit darf ich gar nicht Nachdenken - da wird mir eh schlecht. Um am Samstag und Sonntag die 7bft an der Nordsee abzugreifen verbrenne ich mal locker 70 Liter Diesel. Ich weiß nicht wie oft ich schon gesagt habe, das surfen in Summe ein echter scheiß Sport ist für einen der 250km vom Wasser wohnt - aber was hilfts - ich will nicht anderes machen...

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    • 26. Mai 2011 um 17:07
    • #119
    Zitat von Secretsurfer

    .....reefhawai und iwi44 sind normale Kunden und ihre Beiträge sind bitte auch so zu lesen.
    Wenn sie für die Marke werben, ist das ihr Sache, nicht von Secret gefordert oder gefördert.


    Moin, moin,

    da sich die Diskussion nunmehr in eine grundsätzliche Marktentwicklungsanalyse verwandelt hat, möchte ich mal wieder auf das Ursprungsthema Secret Sails zurück kommen.

    Es ist wohl tatsächlich so, dass reefhawaii und ich zufriedene Secret Sails Kunden sind und sowohl die Qualität als auch die Fahrleistungen unseren Ansprüchen genügen. Wir sind, wie Secretsurfer richtig schreibt, weder mit Secret Sails geschäftlich verbunden noch irgendwie gefördert oder gefordert, Endkunden halt. Daher wäre es wirklich schön, wenn sich alle Kritiker, so wie wir, erst einmal durch einen Test der Secrets ein Urteil über die Segel bilden würden, auch wenn das Ergebnis dann halt negativ ausfällt.

    @ Aerialandy: nachdem du wirklich verständlich dein Wissen als jahrelanger The Loft Teamrider und Vertreter in die Waagschale geworfen hast und auch die Anforderung an Surfsegel eindrucksvoll erläutert hast, würde ich wirklich gerne einmal wissen, ob du evtl. ein 2011er Secret Sails überhaupt schon mal gesehen oder gefahren hast? Denn eine Beurteilung aus 2008 ist bei der rasanten Entwicklung im Surfsport wohl nicht mehr sehr aussagekräftig!? Und bitte nur ohne große Umschweife auf die Frage mit ja oder nein antworten....!

    Danke, Jürgen

  • Totti-Amun
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    • 26. Mai 2011 um 17:10
    • Offizieller Beitrag
    • #120
    Zitat von michel

    Ich wäre dir sehr verbunden , wenn uns da mal ein paar nennen könntest!!!
    z.B Geschätzte Windsurfer in Deutschland- Gesamt reicht.
    Wie viele davon kaufen alle 2- 5 Jahre aktuelles Material; wie viele Älteres, aber Ungebrauchtes und wieviele Gebrauchtes Material???
    Interessant ist noch Zahl , der Surfer die Ihr Material 5- 10 Jahre fahren.

    Dies sind Zahlen, die eigentlich jedem Hersteller vorliegen müßten, sofern er ernsthaft auf den Markt reagieren will bzw. den nötigen finanziellen Rückhalt hat.



    Ich kann dir sagen, daß 2010 7.800 Boards über Deutschland abgewickelt wurden.

    Ich gehe davon aus, daß alleine rund 3.500 - 4.000 davon (das ist das allermindeste, aber meine Schätzung) an Schulen (meist Ausland) gegangen sind...

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
    Tipp Weltmeister F1 2011 & 2013, Tipp Team-Weltmeister F1 2009, 2010, 2011, 2017, 2019, 2020, 2021!

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