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Carbonanteil bei Masten

  • pollux68
  • 9. Juni 2010 um 12:40
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    • 3. Juli 2010 um 08:08
    • #21
    Zitat von Totti-Amun

    Ist das repräsentativ?
    Oder ärgern sich die Käufer und Brecher von 100% Masten nur mehr und kommunizieren das, weil sie mehr Geld gelassen haben? ;)

    Die Frage ist doch berechtigt, wie hoch ist überhaupt der tatsächliche Markt- und damit verbundene Bruchanteil hochprozentiger Masten...?...


    Genau diese Frage stell ich mir auch manchmal.
    Allzuoft wird wegen Aussagen in Foren eine Meinung gebildet, obwohl es keine repräsentative Zahlen dazu gibt.
    Anderes Beispiel:
    Ich persönlich habe schon deutlich mehr RDMs gebrochen gesehen als SDM, trotzdem schwören alle Stein und Bein die RDM wären haltbarer. Wo sind auch da die repräsentativen Zahlen?
    Aber zurück zu den 100%; die werden oft in den Überlängen gekauft, da treten höhere Kräfte auf und meist sind es Racesegel mit extremen Vorliekskurven die für deutlich höheres Bruchrisiko sprechen.
    Warum gibt es keine 530 oder 550er Masten mit 30%(wenn diese stabiler wären); bei der Kaufmentalität wären das sicherlich Verkaufsschlager.

  • Fredstyles
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    • 3. Juli 2010 um 09:11
    • #22
    Zitat von Totti-Amun

    Woher stammt eigentlich die Weisheit, daß 100% Masten bruchanfälliger sind...?...

    Wohl auch von Händlern, die sich davon noch weitere Geschäftsabschlüsse, hier Mastenupgrade, versprechen.

    Gruß

    Fred

  • Totti-Amun
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    • 3. Juli 2010 um 10:45
    • Offizieller Beitrag
    • #23

    Wenn ich mir meine Verkaufszahlen anschaue, habe ich bisher nur 75% und mehr % Masten verkauft, noch nie etwas darunter. Vielleicht ist das auch nicht repräsentativ als kleiner Shop, vielleicht die falsche Klientel in Verbindung mit dem Forum, keine Ahnung.

    Gebrochene Masten: Einen SDM vor 3 Jahren, im letzten Jahr 5 gebrochene RDMs (3 meine, 2 von Kunden). Daß das alles 100% Masten waren, denke ich spielt keine übergeordnete Rolle. RDM Masten sind längst nicht so stabil, wie gerne kommuniziert wird. Das ist alles Schwachsinn.

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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    • 3. Juli 2010 um 12:09
    • #24
    Zitat von Totti-Amun

    Wenn ich mir meine Verkaufszahlen anschaue, habe ich bisher nur 75% und mehr % Masten verkauft, noch nie etwas darunter. Vielleicht ist das auch nicht repräsentativ als kleiner Shop, vielleicht die falsche Klientel in Verbindung mit dem Forum, keine Ahnung.

    Gebrochene Masten: Einen SDM vor 3 Jahren, im letzten Jahr 5 gebrochene RDMs (3 meine, 2 von Kunden). Daß das alles 100% Masten waren, denke ich spielt keine übergeordnete Rolle. RDM Masten sind längst nicht so stabil, wie gerne kommuniziert wird. Das ist alles Schwachsinn.


    moin Totti,wo sind sie denn gebrochen ? wurden die 5 RDM s und der SDM als Garantiefall abgewickelt , also gab es ersatz für die Masten ?


    gruß ,der sitt

    :)

    Kapitalismus ist Sachen kaufen, die man nicht braucht - mit Geld das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht leiden kann.

    Volker Pispers


    :47:

    Einmal editiert, zuletzt von sittinggun (3. Juli 2010 um 12:24)

  • Stephan
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    • 3. Juli 2010 um 13:32
    • #25
    Zitat von Totti-Amun

    Woher stammt eigentlich die Weisheit, daß 100% Masten bruchanfälliger sind...?...

    Das kommt noch aus den Anfänger der Carbonmasten...als diese sich noch mit Epoxy- und Alumasten messen mussten. Während man seinen Epoxypargel auch mal auf nen Stein werfen konnte, sind die Carbonteile bei leichten "Ditschern" sofort und reichlich weggebrochen......seitdem hält sich das unter dem Deckmantel, dass viel Carbon den Mast "spröder" machen soll.

    Grüsse
    Stephan

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    • 3. Juli 2010 um 13:59
    • #26

    Ich fahre u.a. auch mehrere 100%ige, v.a auch in Racesegeln und habe bisher noch keinen einzigen geschrottet. Und das in ca. 10 Jahren. Wenn man ein bisschen drauf achtet die Sachen nicht allzu lange in der Sonne liegen zu lassen oder etwas moderater fährt, minimiert man auf jeden Fall das Bruchrisiko.
    Außerdem brechen nagelneue Masten eher als schon ein paar Mal benutzte...

    Gruß
    Raphael

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    • 3. Juli 2010 um 18:44
    • #27

    Warum brechen 100% Teile ( Masten, Gabeln usw) so schnell und unerwartet?

    Die Karbonfasern haben ein sehr schlechtes elastisches Verhalten, bei Belastung geben sie nur sehr wenig nach, die Fasern haben fast keine Dehnung unter Last. Dadurch ist der Faserverbund extrem empfindlich gegenüber kurzen, harten Schlägen (Punktbelastung).
    Wenn ein 100% Mast bricht, dann hatte er fast immer eine Vorschädigung. Diese Vorschädigung kann man nicht sehen, es reicht, ein Carbonteil kurz auf eine Kante zu schlagen und damit innen die Fasern zu zerbrechen, den Schaden kann man nicht erkennen.[B]Deshalb Hände weg von gebrauchten 100% Masten!!!!![B] Erst später kommt der Mast mal unter eine Belastung, die er normalerweise problemlos wegstecken kann, aber jetzt bricht er wegen der vorhandenen Vorschädigung.
    Ich habe schon einfach bei kräftigen Pumpen einen Mast abgebrochen ca 30 cm über der Gabel, sowas ist bei einem heilen Mast unmöglich.
    Auch herrscht das Gerücht, das gerade neue Masten leicht brechen - das ist richtig, da schon bei Herstellung und Transport Vorschäden erzeugt werden können und so ein Teil bricht dann unter der normalen Surfbelastung. Hält er die ersten Belastungen aus, dann hat er wohl keinen Vorschaden und kann bei pfleglicher Belastung uralt werden.

    Das Hauptproblem ist, das der Verbraucher kein Verhältnis von Ursache und Wirkung erkennen kann, da die Ursache (der Schlag, die Verletzung) und die Wirkung (der Schaden, der Bruch) oft monatelang auseinander liegen.

    Also 100% Masten immer, immer, immer schön sorgfältig behandeln und bei dem Verdacht einer Vorschädigung schnell verkaufen solange er noch ganz ist, da gibt es ja noch die E-Bucht

    meint

    Dr. Spin Out

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    • 3. Juli 2010 um 21:25
    • #28

    Ich fahre nur gebrauchte 100% Carbonmasten und die werden genauso behandelt wie die Carbonärmeren. Desweiteren habe ich schon unzählige gebrochene Carbonmasten gesehen und begutachtet(unterschiedlichster Carbonanteil)und entweder lag Überbelastung vor oder es waren Webfehler im Carbongelege ausschlaggebend. Ich habe schon 100% Masten gesehen die über 1mm tiefe Einkerbungen hatten von defekten Cambern und trotzdem klaglos weiter funktionierten.
    Das ist mir auf jeden Fall zuviel Bangemachen.
    Und zu den Rat mit Ebay sag ich lieber nichts, sondern denke mir meinen Teil.
    Und wenn das alles wirklich so schlimm wäre müßte ich laufend meine Finnen loswerden, denn die fallen mal runter oder kriegen den einen oder anderen harten Schlag von am Grund liegenden Steinen mit.
    Und das meint der Bernie

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    • 3. Juli 2010 um 23:35
    • #29

    Also wer Carbonmasten mit 1mm tiefen Einkerbungen duch Camber fährt, der ist in meinen Augen äußerst leichsinnig!
    Niemand behauptet, daß der Mast dann bricht, aber die Bruchgefahr ist um mindestens 200% oder 300% erhöht.

    Der Tip mit Ebay sollte nur eine Warnung sein, keine Aufforderung, denk also ruhig weiter.

    Ich habe auch schon viele gebrochene 100% Masten gesehen und daß ein vorgeschädigter Mast an Überlastung bricht habe ich ja auch beschrieben, nur die Belastungsgrenze liegt bei einem vorgeschädigten Mast eben wesendlich niedriger. An der Bruchstelle kann man eine Vorschädigung nicht erkennen!!!

    Ein Hinweis auf deine Finnen : wo ist die Bruchbelastung einer Finne denn am größten - am Finnenfuß oder am Tip? Also was juckt es die Finne, wenn sie am Tip einen Schlag bekommt. Dabei brichst du im Extremfall sogar den Finnenkasten mit raus, denn in der Richtung kannst du eine Finne fast nicht abbrechen. Aber nimm mal eine Formularfinne und hau ein paar mal seitlich knapp über dem Tuttlefuß mit nem Vorschlaghammer drauf, würdest du damit noch surfen?? Ich jedenfalls nicht.

    Dr. Spin Out

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    • 4. Juli 2010 um 07:56
    • #30

    Ich habe die Beispiele gebracht weil Du mir viel zu viel Panik wegen der Schlagempfindlichkeit gemacht hast.
    Denn Masten brechen meist an bestimmten Stellen, und die Wahrscheinlichkeit das man immer genau dort "vorschädigt" ist gleich null.
    Hauptursachen wurden hier schon genannt; Überlastung durch Pumpen oder beim Waschgang und starke UV Belastung beim aufgebauten Rigg.
    Zu Deinen Tip mit dem Vorschlaghammer; selbst da würde ich mir kaum Gedanken machen, denn erstens wären da sicherlich erhebliche sichtbare Spuren und möchte für wetten das die Finne unbeeindruckt weiterfunktioniert.
    Haue ich aber auf eine stark durchgebogene Finne auf die sich stark dehnende Matrix reicht wahrscheinlich schon ein leichter Schlag.
    Und so sieht es auch beim aufgebauten Rigg aus.
    Ein Racerigg(Mast unter voller Spannung) mal kurz aus 1m Höhe fallen lassen mit der Vorderseite des Mastes(da wo die Matrix stark gedehnt ist) auf eine Boardsteinkante dürfte zum durchschlagenden Erfolg führen.

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    • 4. Juli 2010 um 11:08
    • Offizieller Beitrag
    • #31
    Zitat von sittinggun

    moin Totti,wo sind sie denn gebrochen ? wurden die 5 RDM s und der SDM als Garantiefall abgewickelt , also gab es ersatz für die Masten ?


    gruß ,der sitt



    Alle sind an der Base gebrochen über der Gabel, aktuell gibt es einen Kundenbruch im Adapterbereich (das dünnere Stück welches ins Top geschoben wird ist abgeknickt). Da läuft seit 2 Monaten :rolleyes: die Rekla. Alle anderen wurden reguliert, einmal mit Zuzahlung auf ein Neuteil des Folgejahres.

    Gruß

    Totti

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    • 4. Juli 2010 um 11:11
    • Offizieller Beitrag
    • #32
    Zitat von RaS


    Außerdem brechen nagelneue Masten eher als schon ein paar Mal benutzte...

    Gruß
    Raphael



    Das kann ich nicht bestätigen. Masten werden allesamt in der Fabrik getestet. Es ist genauso eine Mär daß behauptet wird, ein Mast bricht nur beim ersten Riggen und dann nicht mehr...
    Sicherlich ist es nicht gut für einen Mast, wenn das Rigg in der prallen Sonne grillt. Das gilt aber auch für das Segel, da treten die Schäden halt nur ungleich später auf.

    Gruß

    Totti

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    • Offizieller Beitrag
    • #33
    Zitat von bernie b

    und entweder lag Überbelastung vor oder es waren Webfehler im Carbongelege ausschlaggebend. Ich habe schon 100% Masten gesehen die über 1mm tiefe Einkerbungen hatten von defekten Cambern und trotzdem klaglos weiter funktionierten.



    Es gibt tatsächlich viele Masten, die miserabel gewickelt wurden, auch bei vermeintlich renommierten Herstellern.

    Aber: Masten brechen eher an anderen Stellen als an denen, wo der Mast auf den Boden scheppert beim Fallenlassen. Sturzschäden kann man ganz gut erkennen, aber die meisten Masten brechen im Bereich oberhalb der Gabel oder im unteren Bereich. Top-Durchbrüche sind eher selten... Ich rede schon von kompletten Durchbrüchen, nicht Absplitterungen.

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    • 4. Juli 2010 um 12:51
    • #34

    Meine private Erfolgsquote:

    ca. 1990 Rotho Wave grün (der unzerbrechliche! mit 0,00% Carbon) Bruch direkt über der Mastverlängerung in Scheveningen
    ca. 1998 Fiberspar 60% Mast beim ersten Einsatz auf dem Wasser ohne jede Feindeinwirkung Top gebrochen, Garantiefall
    ca. 2000 North Excellerator Faserbruch im Gabelbaumbereich rechtzeitig erkannt, sofort auf Garantie getauscht
    ca. 2001 North Excellerator Bruch 30 cm über der Gabel, sofort auf Garantie getauscht
    ca. 2002 North Excellerator Bruch im Top ca. 30 cm oberhalb der Steckbuchse, sofort auf Garantie getauscht
    danach alle Masten ( waren duch den Umtausch ja noch fast neu) bei ebay verkauft und umgestiegen auf X3 400, X3 430, X6 460 und 490 Gun 100% und seitdem ist Ruhe im Mastbag, so gefällt mir das.

    Meine Meinung ist ganz klar: bei den großen Masten will ich auf die Leichtigkeit der 100% Masten nicht verzichten, muß dann aber sehr sorgfälig mit den Teilen umgehen, für den Rest ist 30%-60% ausreichend.

    Nebenbei: wenn man 110kg wiegt ist das Verhältnis der zu beschleunigenden Massen durch 400gr am Mast nicht so beeinträchtigt wie bei einem 65kg Surfer, das kann neben dem Volumen des Geldbeutels natürlich auch eine Rolle spielen.
    Für mich ist ein Surftag ein herber Verlust, den ich schwimmend wegen Mastbruch verbringe, den Tag kriege ich auch durch eine kulante Garantie nicht wieder.

    meint

    Dr. Spin Out

  • RaS
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    • 4. Juli 2010 um 15:33
    • #35
    Zitat


    Ein Racerigg(Mast unter voller Spannung) mal kurz aus 1m Höhe fallen lassen mit der Vorderseite des Mastes(da wo die Matrix stark gedehnt ist) auf eine Boardsteinkante dürfte zum durchschlagenden Erfolg führen.



    Im warsten Sinne des Wortes...:bonk:

  • RaS
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    • 4. Juli 2010 um 15:35
    • #36
    Zitat von Totti-Amun

    Das kann ich nicht bestätigen. Masten werden allesamt in der Fabrik getestet. Es ist genauso eine Mär daß behauptet wird, ein Mast bricht nur beim ersten Riggen und dann nicht mehr...
    Sicherlich ist es nicht gut für einen Mast, wenn das Rigg in der prallen Sonne grillt. Das gilt aber auch für das Segel, da treten die Schäden halt nur ungleich später auf.

    Gruß

    Totti

    Hatte daran nur gedacht, weil ich mal gehört habe, dass die Masten noch aushärten müssen?!:confused:

  • soulboy100
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    • 4. Juli 2010 um 18:08
    • #37

    Also ich habe zwar noch nie gesehen, wie ein Mast gefertigt wird, aber muß ein Carbonmast nicht in einen Autoklaven, damit die Carbonfasern ordentlich zusammen backen?!
    Wenn also ein Mast noch nachhärten müsste, dann wäre er ja nicht im Autoklaven gewesen.

  • michi
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    • 13. Dezember 2010 um 23:10
    • #38

    Hier die Ultimative Mastbruch Wahrheit.
    Ich fahre seit ca. 16 Jahren ausschließlich 100%. Alle Masten werden aufs übelste rangenommen und es ist mir voll egal ob der mal irgendwo gegen dengelt oder nicht. Seit 10 Jahren fahre ich nur noch RDM erst Thushingham dann Maverix jetzt z.t. Ezzy (90%)
    Wichtig ist das wenn 100% drauf steht das auch drin ist und davon viel, denn ich achte Grundsätzlich darauf das es nicht der leichteste Mast von den 100% ist ist ja auch logisch das man 100% auch mit 10Kg bauen könnte der würde ewig halten.
    Gebrochen sind mir genau 2 Stück: 1 Viper Wave von North nach 2 Jahren da dort Pappe vom Ende einer Spule mit eingewebt wurde (Volle Garantie) und ein Maverix nach 5 Jahren an der Verbindungshülse wegen Überbeanspruchung da nach Waschgang ein Welle das Top in den Sand drückte. Diesen habe ich repariert da nur Hülse gebrochen und der fährt heute noch. Einen Maverix 460 habe ich da sind schon 2 Pkw drüber gefahren einmal im Sand einmal auf der Strasse auch 5 Jahre alt und er hält.
    Das Wichtigste ist für mich, das die Verbindungsstelle nicht klappert, ich sprühe regelmäßig Klarlack oder Harz auf Hülse und Innenteil da durch den Sand sowie der Biegekräfte sich Material weckarbeitet. Vor allem im Innenraum kann das tödlich sein da brechen die meisten weil schlicht Material fehlt.
    Fazit kauft ruhig 100% nur auf keinen Fall einen Gewichtstestsieger die sind nur leicht und schlechte Freunde da nur kurz bei dir. Leistungsstärker sind die 100% für mich nicht, da mir das driet egal ist ob ich 40 oder 140 km/h fahre. Halten muß er!
    70% reichen auf jeden Fall.
    HangLoose Michi

  • storm-rider
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    • 14. Dezember 2010 um 11:34
    • #39

    mir sind erst 2 masten gebrochen seid ich surfe, ein alter ohne carbon, direkt an der mastfußaufnahme, und ein GUN 75% 490er, am aufgeriggten 8.0 Booster, das hinterm Wohnwagen hing (nicht in der sonne)
    garantieabwicklung innerhalb 5 tagen! SUPER SERVICE!!

    ich hab nen pryde CK75, der is doch sicher schon 10 jahre alt. ist leicht schief, da sich die aufnahme wo man das top draufsteckt leicht verzogen hat ,und unten hab ich ihn 15cm abgeschnitten damit er noch für ein non-vario top 5,3er passt.. mit brechen is aber garnichts. und der hat schon 2 segel überlebt die ich SEHR LANG gefahren bin, ein 7.0 VX3, ein 7,2 RX2. tolles ding.

    100% carbon? hm, denke immer, das muss nicht sein, 70% reichen auch. schließ mich also andi´s meinung an. ist billiger und (in meinen gedanken) bissl widerstansfähiger. obs wirklich so ist?! k. A....

    https://surf-forum.com/www.seaside-windsurfing.de
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  • teenie
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    • 15. Dezember 2010 um 13:12
    • #40

    Moin,

    Masten sind ja aus verschiedenen Gründen mein Lieblingsthema ;)
    Ich denke was Stephan sagte ist schon richtig. Diese gerüchte um Haltbarkeit kommt aus der Anfangszeit der Carbonmasten, wobei dort die Masten ja auch 'nur' 60% Carbonanteil hatten.
    Diese Dinger haben wirklich nicht gehalten. Aber auch die Epoxyteile waren nicht unzerstörbar.

    Ich war damals schon 'mutig' und hatte einen spacetech mit 30% Carbonanteil. Keine Ahnung ob der wirklich drin war, aber der Mast war von fahren her um welten vor dem 'wavetech' mit 0%.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass die heutigen Masten noch so anfällig gegen Schläge von aussen sind, denn dann würden wir viel mehr brechende Masten sehen.
    Bei den heutigen High- End Verfahren mit hochwertigem Prepreg Materialien im autoclaven oder im rollwrapping ist das Harz- Material Gemisch schon fast optimal, die Masten halten i.d.R. sehr sehr gut.

    Natürlich gibts billigheimer und einfach schlechte Verarbeitung, bei Masten bricht er dann einfach, bei Boards z.B. wird vielleicht nur irgendwo ne stelle weich...es gab in der Vergangenheit auch wahre Bruchserien bei Herstellern die neue Produzenten oder Methoden eingeführt hatten und damit Probleme hatten.

    Ich würde immer zu einem 100% (einige Hersteller sagen auch 92% oder so) greifen. Die Masten sind meistens mit den besten materialien verarbeitet und die Biegelinien passen, denn die Segel werden drauf entwickelt. Die 70, 50 oder sogar nur 30%igen sind nur Zusatzprodukte die eben mit angeboten werden müssen. Ich kaufe auch seit Jahren fast nur gebrauchte Masten ohne damit Probleme gehabt zu haben. Komischerweise sind meist die gebrauchten 100igen günstiger als die 70iger, weil eben alle glauben die 70iger würden besser halten... also, Leute, bleibt bei eurem Glauben.

    Ich hatte früher auch immer 'Ersatzmasten' dabei die 'ggfs wenn denn ma'l eigesetzt werden können... habe ich jetzt alle rausgeworfen, brauche ich nicht.

    Bei dem Thema RDM vs. SDM habe ich keine abschliessende Meinung (mehr), da die SDMs ja auch wieder dickwandiger (und schwerer) geworden sind, ich finde jedoch die RDMs vom Handling schöner.

    Grüße
    teenie

    Statistik:
    1x 460 SDM 100% unsachgemässer Gebrauch gebraucht gekauft, Base kurz unterhalb des Teilungsstückes
    1x SDM 430 75% Carbon s.o.
    1x RDM 370 70% nahezu ohne Fremdeinwirkung Bruch s.o. trotz abgel. Garantie getauscht wegen Materialfehlers (war unser Ersatzmast und nur 3x auf dem Wasser)

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