- Offizieller Beitrag
Letztendlich kann man froh sein, dass es das surf Magazin noch gibt. Eine deutschsprachige Alternative gibt es bekanntlich nicht.
Ich glaube, dass ein Printmedium in einer (Rand-) Sportart wie Windsurfen keinen besonders gefestigten Stand mehr hat und zu einem Auslaufmodell mutieren wird. Vielleicht wird eine noch größer angelegte Kooperation mit den anderen Magazinen der Welt den rasanten Abschwung verzögern. Sprich, jeder steuert was bei und es wird letztlich nur noch übersetzt. Alles andere wird nicht mehr finanzierbar sein und aus purer Sentimentalität wird kein ausgeschlafener Unternehmer eine verlustreiche Sparte weiter durchfüttern. Die reinen surf Zahlen kenne ich nicht, aber es wird kein goldenes Tablett sein, auf dem die Zahlen serviert werden.
Da beisst sich halt die Katze in den Schwanz. Verkäufe der Industrie sind dauerhaft zurück gegangen, damit auch die Budgets. Der Kunde spekuliert nur auf Auslauf (es wird gar gemeckert, dass es nur 30-40% Rabatt gibt), also kommt auch mit den "kleiner gewordenen" Verkäufen nichts rein. Eine Ausgabe von 10 Euro zahlt auch keiner. Also wo soll es auch herkommen bei den paar tausend Stück an Auflage?
