Damit kann man (n) arbeiten , das ist erstmal ne Basis , alles andere kommt dann mit Wasser. Sieht so viel besser aus.
Wieder Problem mit Cambern
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Wenn der obere Cam im Vergleich zum unteren locker ist dann legt mal einen dünnen Spacer am oberen Cam ein. Damit reduziert du dann etwas Druck am unteren und erhöhst ihn leicht am oberen. Einfach beim nächsten Mal ausprobieren.
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Stimme den letzten Kommentaren auch zu - wenn die Camber jetzt dranbleiben (war ja Dein Hauptproblem) und Handling und Fahreigenschaften jetzt für Dich ok sind, dann ist ja alles in Butter.
Feintuning bzw. weitere Tipps:
-Um Loose Leech und F.R.E.D. am Boden zu beurteilen, muss man sich mit einem Fuß auf die Mastverlängerung stellen, damit das Top vom Boden abhebt. Wäre auch für Fotos hilfreicher. Als weiteren Test kann man das Rigg am Top anheben und mit der freien Hand auf die Toplatte drücken. Das Achterliek sollte dann bis zum Gabelbaum gleichmäßig gespannt sein.
-Am oberen Camber liegt normalerweise weniger Druck an, als am unteren. Die Rotation beginnt beim oberen Camber und setzt sich dann zum unteren fort.
-Rotation am Boden prüfen: Rigg mit Segelbauch zum Boden weisend hinlegen. Verlängerung am Boden fixieren (z.B. draufstellen) und 2. Person drückt Segeltop mit dem Fuß zum Boden. Das Cambersegel muss jetzt rotieren, der Segelbauch springt also nach oben. Wenn das nicht klappt z. B. beim Exceed, dann stimmt was nicht.
-Das Exceed würde ich nicht lose an der Gabel einhängen, sondern loopen oder 2x durch die Schothornöse fädeln (kostet weniger Kraft beim Spannen und schont den Tampen). Außerdem ziemlich eng bis zum Gabelbaumende trimmen. Mit der Outhaulspannung hast Du es erst dann übertrieben, wenn sich das Segel ca. auf Höhe der Gabelbaumverlängerung nicht mehr mit der Hand an den Holm drücken lässt. So hat das Exceed auch genug Platz um bei der Rotation zu arbeiten.
-Viel Bauch ist meiner Meinung nach beim Exceed eher ungesund: Etwas mehr Vortrieb, dafür trägeres und schwereres Handling, höhere Camberlattenbelastung, mehr Querkräfte (evtl. größere Finne nötig, vor allem beim Angleiten), fährt mehr Raumschot (Du verlierst mehr Höhe).
Das sind jetzt meine Erfahrungen mit dem Exceed bzw. bekannte Hinweise zum Segeltrimm und sollen eine Hilfe sein. Was für Dich am besten passt, musst Du selber ausprobieren. Gruß Martin
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Überlegt bitte immer, was Eure Maßnahmen/Tipps konkret an Land mit dem oberen Mast und seiner Biegung machen und ob das mit dessen Biegeverhalten in real life übereinstimmt. Also wann biegt er oben nach "Lee", wann eher in die gegenteilige Richtung.
Ad dritter Bindestrich: ... nach unten springen des Profils reicht auch
Lose einhängen betrifft ja nur die Frage der Spannung und nicht die Loop-/Fädelvariante.
Ob "genug Platz um bei der Rotation zu arbeiten" bestimmt sich mit dem Abstand von Schothorn zum Endstück.
Hoffe das hilft.
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Ich loope auch an der Schothornöse, ziehe aber nur mit 2 Fingern. Von nennenswertem Kraftaufwand würde ich da nicht sprechen. Handdruck auf Höhe des Gabelendstücks hängt sehr von Länge und Breite der verwendeten Gabel ab und funktioniert daher nicht immer gleich.
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@papapatrik...wenn bei Euch eh kein Wind ist, würde ich mir den Thread "Erfahrungsaustausch GUNSAILS Spectro" anschauen. Trifft im Wesentlichen auf das Exceed zu und Du siehst auch, wie andere mit der Trimmthematik umgehen. Gruß Martin
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Der ganze Trimm-Hassel fing damit an, dass ich dachte, der FRED sei sacro sanct. Bei meiner ersten Fahrt habe ich exakt auf FRED getrimmt – und prompt sind die Camber abgesprungen.
Da ich ja nicht ganz dumm bin, habe ich beim Folgetrimm einfach mal fünf Zentimeter über FRED gezogen. Ergebnis: Die Camber sind trotzdem abgesprungen. Da war ich dann perplex und wusste nicht mehr weiter, da ich meinte, dass mehr Vorliekspannung also nicht die Lösung ist, ich wollte das Segel auch nicht zu flach ziehen.
Also habe ich angefangen, mit Spacern, Lattenspannung, Achterliekspannung und allem möglichen herumzuexperimentieren – alles sinnlos.
Heute war ich am Silvaplanasee bei schönen 15-17 Knt. und habe, wie von euch empfohlen, am Vorliek noch weiter gezogen, gut zehn Zentimeter über FRED. Alle Spacer heraus, Lattenspannung normal, obere Schothornöse. Ich hatte zunächst Angst, dass ich damit zu viel Profil herausziehe.
Aber siehe da: Das Segel lief perfekt. Das Achterliek nur locker eingehängt war das Segel nicht zu flach, ich konnte gut angleiten und es ließ sich obenraus angenehm halten. Vor allem hat das Segel die Nose des Boards nicht mehr so stark nach unten gedrückt – für mich ein weiteres Indiz, dass der Trimm jetzt stimmt.
Mein Fazit: Offenbar ist FRED bei meinem Segel völlig falsch aufgedruckt. Hätte ich das früher gewusst, hätte ich mir den ganzen Trimm-Hassel sparen können. Aber jetzt bin ich happy! 😄
Nochmal danke an alle 🙏
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Hmja, ich könnte dir ja mal fotografieren, wo bei meinem Vector FRED sitzt, gern auch mit Zollstock vom Mast und von der anderen Seite. Nur um das Verhältnis zu haben. Oder jemand mit einem Exceed macht das.
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,,,Mein Fazit: Offenbar ist FRED bei meinem Segel völlig falsch aufgedruckt. Hätte ich das früher gewusst, hätte ich mir den ganzen Trimm-Hassel sparen können. Aber jetzt bin ich happy! 😄
Nochmal danke an alle 🙏
Danke auch für Deine Rückmeldung und Glückwunsch für´s erfolgreiche Durchbeißen

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