Mein uralt-Loftsails Switchblade 6.3 kommt in die Jahre (es lag vor dem Kauf lange im Keller des Händlers), es hat gute Dienste geleistet vor allem bei stärkerem Wind, gute Kontrolle und schnell, ich bin etwas unsicher, ob das Gunsails Spectro gleich kraftvoll ist (ich hätte einen passenden Gunsails SDM 430er Masten). Ich hatte mal ein Severne Turbo 7.0, erinnerlich auch mit zwei Cambern, aber das kam mir irgendwie wenig dynamisch vor, d.h. der Segeldruck wurde irgendwie nicht richtig d.h. unmittelbar in Vortrieb umgesetzt, so dass ich es wieder verkauft habe.
Loftsails Switchblade 6.3 vs. Gunsails Spectro 6.3
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Ohne jetzt schlafende Hunde zu wecken? Was ist deine eigentliche Frage?
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ob das Spectro 6.3 bei 25 knoten zum racen geeignet ist
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ob das Spectro 6.3 bei 25 knoten zum racen geeignet ist
Was bedeutet racen - Regatta oder Freeride?
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ich meine mit dem patrik f-race 100l rumheizen
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Kenne das Segel nicht. Wenn ich die Specs von Gun richtig lese, wird aber bei 6,3 ein RDM empfohlen. Für SDM gibt es aber Camber als Zubehör.
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Ich hab nur Vektor und Rapid, also eines drüber eines drunter von der Kategorie her. Das Vektor ist ein absolutes Race Segel, bocksteif, steht durch böen unbeeindruckt wie ein Brett aber kein Manöver wunder. Dümpeln und angleiten ist anstrengend, das Ding braucht satten Druck, dann ich es in seinem Element. Das Rapid ist ebenfalls für ein Camber Loses oben raus recht stabil (sehr vergleichbar mit einem Speedster) aber untenrum fehlt ihm die Power. Handling ist so lala, ok aber nicht ein Torro. Beide funktionieren zum Racen mit satt Druck im Segel gut. Ich kann mir kaum Vorstellen, dass das Mittelding Spectro hier nicht auch gut funktioniert.
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One thing that’s important to understand is that each type of windsurf sail has its own built‑in power characteristics. A freeride sail produces a lot of raw, low‑end power, which helps you plane early even with a relatively small sail. This is because the top of the sail twists less and the leech stays more closed, creating that strong “grunt” at low speeds.
A freerace sail, like your Switchblade, has a more open leech with more twist. This reduces the low‑end grunt, so it feels less powerful when you’re trying to get planing. But once you’re planing, a freerace sail feels lighter in the hands and stays fast.
Your Severne Turbo is actually more of a freeride sail compared to your Loft sails. The Gun Spectro is a 2‑cam freerace sail, so it should sit somewhere between the Severne Turbo and the Loft Switchblade in terms of behaviour.
Also, many people really like the Severne Turbo. I’ve owned Severne sails myself, and their design philosophy is very different from Loft. When I switched from Severne to Loft, one thing I noticed was that Severne sails need a lot more downhaul and outhaul tension. Without enough tension, a Severne sail feels heavy and actually planes later. So your bad experience with the Turbo may partly have been a tuning issue, simply because it rigs differently.
I don’t know exactly how Gun compares to Severne or Loft in terms of tuning, but with enough effort you can make it work. If you prefer a plug‑and‑play sail that rigs easily without much experimenting, I’d recommend sticking with Loft.
Maybe there is a Gunsails test event? If there is you could try (if there is wind) and visually see how the sail should look well trimmed. Even the best pro windsurfers struggle to find ways to make another sailbrand perform, soo when changing brand, make sure you give yourself some time to figure things out. It is also for me a reason not to change this year again, I know my current sails, they are still together and perform decent. Changing would take me quite some time to figure out a good trim, an investment of time I am not willing to make this year.
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Ich hab nur Vektor und Rapid, also eines drüber eines drunter von der Kategorie her. Das Vektor ist ein absolutes Race Segel, bocksteif, steht durch böen unbeeindruckt wie ein Brett aber kein Manöver wunder. Dümpeln und angleiten ist anstrengend, das Ding braucht satten Druck, dann ich es in seinem Element. Das Rapid ist ebenfalls für ein Camber Loses oben raus recht stabil (sehr vergleichbar mit einem Speedster) aber untenrum fehlt ihm die Power. Handling ist so lala, ok aber nicht ein Torro. Beide funktionieren zum Racen mit satt Druck im Segel gut. Ich kann mir kaum Vorstellen, dass das Mittelding Spectro hier nicht auch gut funktioniert.
ja eben genau das ist die sache, das vector fehlt, wenn's noch erhältlich wäre, wär's ein "no brainer", ich denke switchblade und vector haben die gleiche charakteristik, mit "nur" Spectro ist jetzt halt die frage, ob die lücke gleich gefüllt wird. aber vielleicht sind die unterschiede ja im mikrobereich. was mich etwas beunruhigt ist der test auf der gun webseite, wo es heisst "Das Spectro vereint die Zugänglichkeit und Leichtigkeit des Exceed mit der Gleitfreude und Kontrolle des Vector – ohne dessen reine Leistung zu erreichen."
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One thing that’s important to understand is that each type of windsurf sail has its own built‑in power characteristics. A freeride sail produces a lot of raw, low‑end power, which helps you plane early even with a relatively small sail. This is because the top of the sail twists less and the leech stays more closed, creating that strong “grunt” at low speeds.
A freerace sail, like your Switchblade, has a more open leech with more twist. This reduces the low‑end grunt, so it feels less powerful when you’re trying to get planing. But once you’re planing, a freerace sail feels lighter in the hands and stays fast.
Your Severne Turbo is actually more of a freeride sail compared to your Loft sails. The Gun Spectro is a 2‑cam freerace sail, so it should sit somewhere between the Severne Turbo and the Loft Switchblade in terms of behaviour.
Also, many people really like the Severne Turbo. I’ve owned Severne sails myself, and their design philosophy is very different from Loft. When I switched from Severne to Loft, one thing I noticed was that Severne sails need a lot more downhaul and outhaul tension. Without enough tension, a Severne sail feels heavy and actually planes later. So your bad experience with the Turbo may partly have been a tuning issue, simply because it rigs differently.
I don’t know exactly how Gun compares to Severne or Loft in terms of tuning, but with enough effort you can make it work. If you prefer a plug‑and‑play sail that rigs easily without much experimenting, I’d recommend sticking with Loft.
Maybe there is a Gunsails test event? If there is you could try (if there is wind) and visually see how the sail should look well trimmed. Even the best pro windsurfers struggle to find ways to make another sailbrand perform, soo when changing brand, make sure you give yourself some time to figure things out. It is also for me a reason not to change this year again, I know my current sails, they are still together and perform decent. Changing would take me quite some time to figure out a good trim, an investment of time I am not willing to make this year.
thanks, with the size 6.3 I intend to use the sail rather at the upper end of the wind spectrum, as you describe the switchblade is very good in this respect, it opens quite a bit in gusts and offers very good control. if you rig as indicated the loose leech appears actually a bit ridiculous, it's like half the sail is loose, so I always downhaul like 2cm less.
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Hm wenn du ein Gunsails möchtest und nicht zwingend auf Camber bestehst wäre das Rapid auch eine Option. Das ist definitiv vom Schnitt ein Freerace Segel aber halt ohne Camber, ist die Frage ob du die benötigst. Sicher ist ein camberloses Segel nicht so druckpunktstabil wie eines mit Camber das ist klar.
Ansonsten denke ich mal, dass das Spectro schon funktioniert ich würde mir da keinen allzu großen Kopf machen. Die 3 Cam Freerace Segel sind ja irgendwie bei sämtlichen Marken verschwunden.
Ich würde jetzt beim Vector David R-T etwas widersprechen, aber das ist auch immer die Frage mit was man vergleicht und somit subjektiv. Im Vergleich zu einem GSR ist das Vector schon deutlich einfacher / gedämpfter und ich kann mir vorstellen, dass das Spectro nochmal eine Nummer mehr in Richtung Dämpfung / Handling geht. Deswegen bist du aber nicht zwingend langsamer. Was ein Freeride Segel vom reinen Race Segel unterscheidet ist weniger der Top-Speed sondern die Beschleunigung was aber zu Ungunsten der Kontrolle geht, und gerade bei Halsen merkt man das natürlich auch.
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"Die 3 Cam Freerace Segel sind ja irgendwie bei sämtlichen Marken verschwunden."
Also bei Patrik, Point 7, Loftsails, Tribal, Duotone kann ich sie weiter finden. 🤷
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ah noch was: ich habe einen 430er gunsails mast SDM. vermutlich wird das spectro 6.3 hierdurch "kerniger" als mit rdm mast.
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nimm doch einfach ein Vorjahres Switchblade, dann bist du in der gleichen Preisklasse, weiss was dich erwartet und hast vermutlich noch einen Qualitätsvorteil.
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so heute bin ich mein nagelneues 6.3er spectro mit sdm mast in einer kaltfront auf dem see gefahren, böenspitzen bis 60 km/h. äusserlich sieht es super aus, coole farben, der monofilm scheint mir besonders dünn und leicht. easy zum aufriggen, die rdm camber konnte ich rasch durch sdm camber ersetzen, mit anleitung, wonach 1 spacer einzusetzen ist, praktisch.
gleich nach dem aufriggen kam die front daher, es war ziemlich ruppig, teils mit starkregen. was zuerst auffällt ist die ausgezeichnete kontrolle, selbst starke böen steckt das segel weg, ohne dass es unkontrollierbar würde oder dass man - zumindest am wind - aufmachen müsste. das segel ist schnell, beim zweiten oder dritten schlag hatte ich schon 60kmh / 2 s drauf, etwas scary war nur der chop bei dem tempo, raum musste ich manchmal "bremsen" und anluven, ich wurde zu schnell mit 100l für den chop. punkto speed brauch das segel m.e. den vergleich mit dem switchblade nicht zu scheuen.
nach der session merkte ich, dass es noch etwas mehr downhaul gebraucht hätte, ich vermute, dass das segel dann noch lebendiger ist und besser twistet. angenehm ist das rotieren der camber, es klappt nur einmal und nicht zweimal wie bei racesegel.
einziger minuspunkt ist das knarren der galbelbaumaussparung im wind ohne reissverschluss, vielleicht gewöhne ich mich dran oder ich mache ein tape dran (vielleicht gibt es einen trick).
zusammenfassend ein hervorragender erster eindruck, mit optimieren von gabelbaumhöhe, trapeztampenposition und downhaul / outhaul vermute ich, dass dem segel keine grenzen gesetzt sind.
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