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Und immer wieder springen

  • David R-T
  • 24. Juli 2025 um 10:11
  • David R-T
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    • 24. Juli 2025 um 10:11
    • #1

    Grüß euch,

    zunächst einmal möchte ich für die vielen sehr hilfreichen Antworten von euch auf meine bisherigen Fragen danken.

    Nachdem nun der Wasserstart, sowie power und foilhalsen mit den meisten Brettern schon recht reproduzierbar klappt ist das neue Projekt endlich koordiniertes springen zu erlernen. Erst letzten Mittwoch hatten wir am Chiemsee einen echten Sahne Tag der am Schluss richtig gut belüftete Runs mit dem 105er Rocket und 5.4er e-Pace ermöglichte.

    Meiner Kolegin war es am Schluss etwas zu viel sodass ich erstmals auch mal Film Material von mir bekommen konnte. Nun ich hopse schon ganz fleißig über die steile Windwelle, und wenn ich etwas vor der Kante abdrücke, kommt auch schon die gesamte Finne aus dem Wasser. In eine richtige Flugphase komme ich aber noch nicht. Theoretisch ist mir klar, was zu tun ist:

    Speed holen

    Rampe suchen

    Aushaken

    Aufrechte Körperhaltung einnehmen

    2m vor der Lippe hinten abdrücken

    An der Lippe das hintere Bein hoch zur Gabel ziehen und das vordere durchstrecken.

    Kompakte Körperhaltung einnehmen und halten.

    Im Flug abfallen durch Segel nach vorne...

    Im Moment bekomme ich vor allem das hochziehen des hinteren Beines nicht richtig hin, weil ich einfach Angst habe im Flug die Kontrolle zu verlieren.

    Das führte manchmal zu zu frühem anziegen, sodass die Nase im Flug sehr deutlich runter ging und dann fast wie für einen Spock als erstes ins Wasser einschlug.

    Bei den meisten anderen Versuchen war es genau umgekehrt, das Heck blieb tief und die Landung damit meist mit anluven kombiniert mündete in einem stoll.

    Jetzt ist die konkrete Frage, wie ich denn beim echten koordinierten Springen die Board Längsneigung (Höhe der Nose) kontrolieren kann? Ziel wäre es etwas Flugzeit zu bekommen, dann aber das Brett nicht zu flach aber auch nicht im Stoll auf leichten downwind Kurs so aufs Wasser wieder aufzusetzen, dass ich sofort weiter gleite.

    Kann ich die Längsneigung im Flug überhaupt beeinflussen, oder muss dazu einfach der Absprung passen?

    Und ja ich weiß die Außenposition der Schlaufen sind sicher nicht optimal, ich mag den Rocket aber einfach sehr in diesem setup bei ruppigen Bedingungen.

    Wie schlimm ist es eigentlich, wenn man eingehakt bleibt? Ist mir auch öfters passiert ohne gefühlt gravierende Nachteile (halt für die Hopser, die kaum eine volle Boarlänge weit waren).

    Ich danke für eure Hilfe.

  • Erik Loots
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    • 24. Juli 2025 um 10:57
    • #2

    Honestly, jumping isn’t really my specialty. I do jump occasionally, mostly on freeride or slalom boards. When I jump, I rely mainly on my body positioning, body tension and adjustments to the sail. In short, I lean back—shifting my weight more towards the fin when viewed from the mast track. I slightly pull in with my front arm to angle the sail away from its upright position, more like a horizontal wing. I use an oncoming wave to launch myself, but I avoid jumping by pushing off with my legs on the board. That technique usually causes me to stall and fall mid-air, and if I'm unlucky, the board's nose dives—especially at higher speeds—which leads to a hard crash.

    When I don’t want airtime, I use my legs and body like shock absorbers to handle chop and waves. But when I do want to get airborne, I don’t absorb the impact; instead, I tense my leg muscles right before hitting the wave or chop. Since water is dense and the body stiff, this tension causes the gear to bounce up into the air.

    This link gives a lot of information: https://www.windsurf.co.uk/jem-hall-jumping-phases/

    Maybe this is too much information, I dont use all these details. But the picture illustraties the body leaning back and the sail less upright

  • sheshe
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    • 24. Juli 2025 um 11:11
    • #3
    Zitat von David R-T

    Speed holen

    Rampe suchen

    Aushaken

    Aufrechte Körperhaltung einnehmen

    2m vor der Lippe hinten abdrücken

    An der Lippe das hintere Bein hoch zur Gabel ziehen und das vordere durchstrecken.

    Kompakte Körperhaltung einnehmen und halten.

    Im Flug abfallen durch Segel nach vorne...

    Alles anzeigen

    Das passt ziemlich gut so. Nur das 2m vor der Lippe abdrücken ist zu früh, das passiert wirklich erst auf der (Wind)Welle (Hoch/Tief Bewegung wie in der Halfpipe/Pumptrack). Auch Aushaken musst du nicht zwingend, denn eigentlich müsstest du einen Klimmzug an der Gabel machen (dich also hoch zum Segel ziehen). Dadurch hakst du (meistens) automatisch aus. Du wirst aber sicher einige Stürze haben, weil du dich versehentlich einhängst - gehört dazu :P

    Den Flug kontrollierst du durch die Segelstellung (also Abfallen). Bei einem Chop Hop würde ich mich aber nicht darauf fokussieren, das bringt erst was bei grösseren Sprüngen. Für die ersten Versuche wirst du wohl eher richtung "Rocket" gehen, also Board steil in den Himmel und auf dem Po landen. Danach sollte das Board direkt nach Absprung unter den Po kommen und angewinkelt werden, so dass der Wind darunter greift und dich beim Flug unterstützt. Dadurch fällst du automatisch etwas ab in der Luft. Achtung, zu viel Abfallen in der Luft endet in einem ziemlich bösen Sturz!

    Kannst du einen Ollie? Das Prinzip ist genau gleich. Speed hilft, Schlaufen innen ebenso. Mut ist Voraussetzung :P

    "Ich komme von einer Farm in der Wüste, wo es weit und breit keine Wellen gibt. Also, wenn ich Wave-Weltmeister werden kann, dann kannst du es auch, wenn du nur willst - Live your dream!!"

  • David R-T
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    • 24. Juli 2025 um 11:38
    • #4

    Oi, da kommt aber oft die Wortkombination böser Sturz vor ;). Ollie, ja klar früher bin ich in voller Fahrt bis zu drei decks hoch gesprungen (ein deck ist immer gegangen, 2 oft, drei gaaanz selten) mit dem Skateboard. Ob ich heute noch den Boden verlasse? Müsste ich nach 20 Jahren mal wieder versuchen.

    ...wenn ich beim rocket automatisch abfalle, abfallen aber in einenziemlich bösen sturz endet,... sollte ich eher bewusst anluven, also das Segel nach hinten neigen, nehm ich mal an? Für den Anfang besser stall als full crash.

  • sheshe
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    • 24. Juli 2025 um 12:14
    • #5

    Nun ja, die Stürze gehören halt dazu. Aber die wirklich schlimmen Stürze kommen dann erst beim Loopen oder Freestyle-Moves. Aber dafür ist das Wasser (meistens) weich - ganz im Gegensatz zum Skaten.

    Noch einige Tipps:

    - NIEMALS, wirklich niemals den Gabelbaum loslassen!

    - Später solltest du versuchen, auf Raumwind zu landen. So vermeidest du Spin Outs bei der Landung.

    - Schlaufen sollten eher weit am Rist und eng an der Seite eingestellt sein. Die Schlaufe sollte wirklich oben über den Rist und nicht nur über die Zehen gehen. Es gehört dazu, dass du ab und zu mit einem Fuss aus der Schlaufe rutschst. Dann willst du möglichst einfach den Fuss aus der Schlaufe lösen können. Je nach Position im Wasser kann das aber schwierig sein. Bei mir ist es schon oft vorgekommen, dass ich kopfüber im Wasser lag und den verdrehten Fuss nicht lösen konnte (z.B. Segel liegt in Luv im Wasser, du aber in Lee trotz Fuss in der Schlaufe).

    - Schuhe mit oder ohne ist Präferenz-Sache. Ich bevorzuge mit Schuhe, aber ohne kann man sich besser is Pad reinkrallen. Dafür hat man weniger Halt in der Schlaufe.

    - Schwingende Tampen vermeiden und tendenziell mehr gegen das Segel als gegen dich ausrichten. So hängst du dich nicht versehentlich ein. Die MUF Tampen sind für mich ein Gamechanger. Viele andere schwingen zu viel und sind diesbezüglich sehr mühsam.

    - Achte dich am Anfang gar nicht mal zu sehr aufs Segel. Das kommt von alleine (intuitiv). Aber ja, die ersten Versuche lieber auf Halb-/Amwind machen, da hast du nicht so eine grosse Gefahr, dass es dich rüber zieht.

    "Ich komme von einer Farm in der Wüste, wo es weit und breit keine Wellen gibt. Also, wenn ich Wave-Weltmeister werden kann, dann kannst du es auch, wenn du nur willst - Live your dream!!"

  • daddy_o
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    • 24. Juli 2025 um 12:56
    • #6

    Welche Idee steckt dahinter? Willst du über die Welle hüpfen und weiter geht's in voller Fahrt? Willst du den Leuten am Strand dein tolles Board zeigen? Oder sind es Vorübungen für Loops?

  • surfpat
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    • 24. Juli 2025 um 13:21
    • #7

    An der Lippe das hintere Bein schon hochziehen und das vordere strecken kommt mir zu früh vor. Würde auch erklären, dass die Nase dann schnell runtergeht.

    An der Lippe ist das hintere Bein eher gerade und das vordere etwas angezogen. Das Anziehen hinten dann in der Luft. Dann wird das kontrollierter.

  • David R-T
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    • 24. Juli 2025 um 14:39
    • #8
    Zitat von daddy_o

    Welche Idee steckt dahinter? Willst du über die Welle hüpfen und weiter geht's in voller Fahrt? Willst du den Leuten am Strand dein tolles Board zeigen? Oder sind es Vorübungen für Loops?

    Hallo Daddy_o. Ja, Ja und ja. Erstmal wie auf der Skipiste eine Bodenwelle eligant und maßvoll zu überfliegen und sich nicht mit jedem kurzen Tal abquelen zu müssen hätte schon was. Zweitens macht es einfach Spaß und völlig abgeneigt später einmal auch gesprungene Manöver wie erst mal spoks aber auch vielleich irgendwann loops zu machen bin ich auch nicht. Wenn eine Sache funktioniert, such ich mir sehr gerne gleich das nächste Ziel aus. Am Snowboard mach ich ja auch jede session 360s (früher sogar ganz langsam gedreht über big air tables). Sogar einen Backflip hab ich da mal fast gestanden mir dabei aber die Nase gebrochen und es dannach aus Schiss nie wieder versucht.

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