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Suche Finne für Blast 130 l 8,6 m^2 Segel

  • Viktory
  • 24. Juni 2020 um 09:55
  • Brandenburger
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    • 24. Juni 2020 um 14:10
    • #21

    Blöd bei Spinouts mit diesem Board ist, daß man sie nicht mehr "einfangen" kann. Da schlidderste endlose Meter und mühst dich ab, wo bei einem anderen Board `n kurzer Ruck des hinteren Beins reicht - und mußt am Ende doch neu angleiten.

    Und bei anderen Boards weiß man auch, daß man Fahrfehler gemacht hat, z. B. zu schnell Druck aufs hintere Bein, bei dem Setiing mit großem Segel kommt`s aus heiterem Himmel...

  • Schmiddi
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    • 24. Juni 2020 um 14:12
    • #22

    Ich hatte aus Zufall letztens ein Video gesehen von Guy Cribb. Bei Minute 0:40 empfiehlt er die Trapeztampen ein Stück nach hinten zu versetzen, als Nummer 1 Abhilfe gegen Spinouts.

    Ich habe das gemacht und konnte meine Spinouts wirklich deutlich reduzieren (ebenfalls nur eine Choco G10 Serienfinne). Allerdings konzentriere ich mich gerade auch sehr an meiner Technik zu arbeiten und immer erst bei sehr viel Speed upwind zu ziehen. Es könnte also auch sein, dass ich den Trapeztampen-Versatz zu viel Anteil anrechne.

    Ich verlinke dir das Video trotzdem mal, vielleicht hilft es ja.

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  • Brandenburger
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    • 24. Juni 2020 um 20:38
    • #23

    Hallo Victory,

    schreib bitte, wenn Du was für Dich Passendes gefunden hast!

    Ich werd beim nächsten Spinout mein Augenmerk auf den Segeltrimm legen: zu bauchig für die gerade herrschenden Verhältnisse?

    Grüße

  • mark120db
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    • 24. Juni 2020 um 21:17
    • #24

    Probiert mal ne Lessacher freeride oder Slalom in 42. gibts beide in 42 und powebox. Carbon oder G10. Dann habt ihr keine spinnouts mehr. Mit bisschen Glück gebraucht

  • Viktory
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    • 24. Juni 2020 um 22:13
    • #25

    Ok gut danke ich werde eure Praxistipps erstmal versuchen umzusetzen und dann eventuell nochmal bei einem guten Angebot zuschlagen!

    Danke für die viele Hilfe !

    Werde euch mal berichten wie es läuft. Aber schön zu hören, dass ich nicht der einzige bin der sowas hat.

    Zitat von Brandenburger

    Blöd bei Spinouts mit diesem Board ist, daß man sie nicht mehr "einfangen" kann. Da schlidderste endlose Meter und mühst dich ab, wo bei einem anderen Board `n kurzer Ruck des hinteren Beins reicht - und mußt am Ende doch neu angleiten.

    Und bei anderen Boards weiß man auch, daß man Fahrfehler gemacht hat, z. B. zu schnell Druck aufs hintere Bein, bei dem Setiing mit großem Segel kommt`s aus heiterem Himmel...

    Falls ihr eine gute Finne findet die abhilfe schafft sagt auch bescheid!

  • Viktory
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    • 24. Juni 2020 um 22:13
    • #26
    Zitat von mark120db

    Probiert mal ne Lessacher freeride oder Slalom in 42. gibts beide in 42 und powebox. Carbon oder G10. Dann habt ihr keine spinnouts mehr. Mit bisschen Glück gebraucht

    ok ich werde mal ausschau halten!

  • johnni
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    • 24. Juni 2020 um 22:20
    • #27

    Ich fahr den Blast 115l mit der 38er Choco Serienfinne und finde die gar nicht mal schlecht.

    Segel von 6 - 7.5 Spinnouts so gut wie keine.

    Hab mir allerdings noch eine Z-fins s in 38 zugelegt, aber noch nicht testen können.

    Werde dann bei Gelegenheit berichten.

    Im Windsurfing Jahrbuch wird ja für den Blast bei größeren Segel auch ein Finnentuning( länger und steifer) empfohlen.

  • Brandenburger
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    • 24. Juni 2020 um 22:28
    • #28
    Zitat von johnni

    Im Windsurfing Jahrbuch wird ja für den Blast bei größeren Segel auch ein Finnentuning( länger und steifer) empfohlen.

    Das würde sich genau mit meinen Erfahrungen decken. Werde es wohl mit`ner etwas längeren Edge Pro versuchen. Die funktioniert als 37er mit dem 6,2er auf dem Board gut.

    Danke!

  • Viktory
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    • 24. Juni 2020 um 22:34
    • #29
    Zitat von johnni

    Ich fahr den Blast 115l mit der 38er Choco Serienfinne und finde die gar nicht mal schlecht.

    Segel von 6 - 7.5 Spinnouts so gut wie keine.

    Hab mir allerdings noch eine Z-fins s in 38 zugelegt, aber noch nicht testen können.

    Werde dann bei Gelegenheit berichten.

    Im Windsurfing Jahrbuch wird ja für den Blast bei größeren Segel auch ein Finnentuning( länger und steifer) empfohlen.

    Das ist ja interessant... mit länger und steifer dann also doch in Richtung 44 er und eher in Richtung Carbon?

    bin auf deine Erfahrung gespannt!! Schreib mal was wenn du testen konntest!

    Brandenburger

    schon eine Ahnung welche Größe du dir genau holst ?

  • johnni
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    • 24. Juni 2020 um 23:11
    • #30

    Also zum 130l würde ja ein 8,6 Segel gut passen,

    ob es nur an der Serienfinne liegt?

    Ich würde vor Kauf erstmal eine andere Finne testen und schauen, ob sich dadurch die Spinnout - Situation verbessert.

    Wenn nicht,die vorher genannten Tipps beherzigen. :)

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    • 25. Juni 2020 um 08:01
    • #31
    Zitat von Viktory

    Das ist ja interessant... mit länger und steifer dann also doch in Richtung 44 er und eher in Richtung Carbon?

    bin auf deine Erfahrung gespannt!! Schreib mal was wenn du testen konntest!

    das ist nicht unbedingt ein zusammenhang -

    carbonfinnen können (und sollen) durchaus mehr biegen als G10 finnen - da gehts um die abstimmung der biegekurve, rückstellgeschwindigkeit, verhältnis von biege- zu torsionssteifigkeit etc.

    und eine längere finne biegt i.a. auch mehr, eine 3m holzlatte hängt auch mehr durch als eine 2m latte wenn material und querschnitt gleich sind

  • Brandenburger
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    • 25. Juni 2020 um 08:05
    • #32

    Ich beschreibe vielleicht mal eine typische Situation, wann bei mir in dem Setting mit dem 8,2er Spinouts auftreten.

    Letztes Wochenende gab`s hier guten und wie immer böigen Wind.

    Der hätte durchaus fürs 7,3er gereicht.

    Ich wollte aber (auch wie meist) auf keinen Fall dümpeln, sondern schön angepowert Gas geben.

    Das funktioniert alles - bis in voller Gleitfahrt so`n fieser Spinout passiert.

    Inzwischen glaube ich, daß diese Finne ein zu druckvolles großes Segel (das eben wegen der langen Gabel hinten drückt) nicht mag, bzw. eine Fahrweise, die viel Druck auf die Finne gibt, nicht mag. (Ich fahre gern so, weil das mit einem Falcon Lightwind und 9,5er Segel super funktioniert und so richtig Spaß macht. Da kann und muß man sich wahrscheinlich richtig gegenstemmen, was ich echt geil finde. Und womöglich kann man beide Settings nicht miteinander vergleichen und müßte die Fahrweise anpassen.)

    Habe dann am WE den Mastfuß einen knappen cm nach vorn genommen. Damit gab`s keinen Spinout mehr, dafür aber erlebte ich zum ersten Mal überhaupt ein Einschneiden in eine Welle - und das ist ja noch bekloppter als ein Spinout: Vollbremsung. Also, wie Victory schon schrieb, auch nicht die beste Idee.

    Trapeztampen, denke ich, stimmen bei mir. Da muß der Anstellwinkel stimmen und ich muß im Gleiten auch mal `ne Hand loslassen können.

    Glaube also, daß eher ein weniger bauchiges Segel Abhilfe schaffen würde - oder `ne andere (größere?) Finne.

    Finne ausprobieren wäre gut, müßte dann aber jemand am Spot haben. So viele sind wir hier auf`m kleinen See aber nicht.

    Vielleicht gibt das ja irgendwelche Ansatzpunkte für Abhilfe.

    Grüße

  • teenie
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    • 25. Juni 2020 um 09:04
    • #33
    Zitat von Brandenburger

    Ich beschreibe vielleicht mal eine typische Situation, wann bei mir in dem Setting mit dem 8,2er Spinouts auftreten.

    Letztes Wochenende gab`s hier guten und wie immer böigen Wind.

    Der hätte durchaus fürs 7,3er gereicht.

    Ich wollte aber (auch wie meist) auf keinen Fall dümpeln, sondern schön angepowert Gas geben.

    Das funktioniert alles - bis in voller Gleitfahrt so`n fieser Spinout passiert.

    Inzwischen glaube ich, daß diese Finne ein zu druckvolles großes Segel (das eben wegen der langen Gabel hinten drückt) nicht mag, bzw. eine Fahrweise, die viel Druck auf die Finne gibt, nicht mag. (Ich fahre gern so, weil das mit einem Falcon Lightwind und 9,5er Segel super funktioniert und so richtig Spaß macht. Da kann und muß man sich wahrscheinlich richtig gegenstemmen, was ich echt geil finde. Und womöglich kann man beide Settings nicht miteinander vergleichen und müßte die Fahrweise anpassen.)

    Habe dann am WE den Mastfuß einen knappen cm nach vorn genommen. Damit gab`s keinen Spinout mehr, dafür aber erlebte ich zum ersten Mal überhaupt ein Einschneiden in eine Welle - und das ist ja noch bekloppter als ein Spinout: Vollbremsung. Also, wie Victory schon schrieb, auch nicht die beste Idee.

    Trapeztampen, denke ich, stimmen bei mir. Da muß der Anstellwinkel stimmen und ich muß im Gleiten auch mal `ne Hand loslassen können.

    Glaube also, daß eher ein weniger bauchiges Segel Abhilfe schaffen würde - oder `ne andere (größere?) Finne.

    Finne ausprobieren wäre gut, müßte dann aber jemand am Spot haben. So viele sind wir hier auf`m kleinen See aber nicht.

    Vielleicht gibt das ja irgendwelche Ansatzpunkte für Abhilfe.

    Grüße

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    Moin,

    ich glaube das ist ein Teil des Problems. Der Lightwind mag und braucht hinten sehr viel Druck ähnlich wie ein Formula.

    Ein normaler Freerider oder Freeracer mag das nicht so gerne. Da musst du deine Fahrtechnik anpassen. Daher auch die verhältnismässig kurzen Finnenempfehlungen hier von denjenigen, die die Anpassung schon hinter sich haben.

    Die Serienfinne vom Blast hatte ich in einem Gecko gefahren, die ist nicht schlecht für eine Serienfinne, klar ist eine Hurricane o.ä. besser.

    Fazit: Eine neue bessere Finne kann helfen, aber umstellen musst du und der TE sowieso.

    Grüße

    teenie

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    • 25. Juni 2020 um 09:13
    • #34
    Zitat von Brandenburger
    ....

    Finne ausprobieren wäre gut, müßte dann aber jemand am Spot haben. So viele sind wir hier auf`m kleinen See aber nicht.

    ....

    v.a. ist bedingt durch PB die auswahl vermutlich sehr überschaubar - mit TB hättest du deutlich mehr möglichkeiten

    oben wurde doch ein hurricane mit PB angeboten - die wäre sicher referenz für das was mit der finne an potential machbar ist. hol dir die, wenn deine probleme gelöst sind fein, wenn nicht weist du dass du an was anderem arbeiten musst, wirst aber mit der hurricane in jedem fall ein stück mehr performance haben als mit einer G10 choco

  • Brandenburger
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    • 25. Juni 2020 um 10:57
    • #35

    Mein Blast ist aus 2019 und hat foiltaugliche TB, der Blast von Victory ist offenbar etwas älter.

  • User698
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    • 25. Juni 2020 um 11:04
    • #36
    Zitat von Brandenburger

    Mein Blast ist aus 2019 und hat foiltaugliche TB, der Blast von Victory ist offenbar etwas älter.

    da hast du dann einen grossen vorteil

  • Brandenburger
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    • 25. Juni 2020 um 11:06
    • #37
    Zitat von teenie
    Zitat von Brandenburger

    Ein normaler Freerider oder Freeracer mag das nicht so gerne. Da musst du deine Fahrtechnik anpassen.

    Kann man generell sagen, daß ein Slalomboard, egal welcher Größe, druckvoller gefahren werden kann/muß? Oder gilt das nur für Formula?

    Denn das find ich echt am befriedigendsten. So richtig reinstemmen...

  • cad184
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    • 25. Juni 2020 um 11:20
    • #38

    Manchmal ist Gefühl beim Windsurfen durchaus hilfreich...

    Aber im Ernst: ein Slalomboard verträgt schon mehr Druck am hinteren Bein als zB ein Multifin Freemoveboard. Mit größerer Finne tendentiell mehr. allerdings bring eine zu große Finne dann Kontrollprobleme bzw. weniger Speed mit sich, da kommt dann wieder das Gefühl ins Spiel. also: so groß wie nötig und so klein wie möglich.

    Lg

    alex

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    • 25. Juni 2020 um 11:25
    • #39

    @ brandenburger - was ist denn das für ein segel ( 8,2) das dir probleme mit der finne macht?

    hast eine trimmvorrichtung auf der gabel - würde ich mal anbauen und verwenden.

    für TB gibts zwischen 40 und 42 (43) unheimlich viele gebrauchte finnen zum ausprobieren - ich hab z.b. da auch mit gasoil und Z - fins was rumliegen, aber auch die tectonics raptor fand ich sehr gut (ist eine G10)

    vermutlich musst du da ein wenig spielen weil das board doch deutlich schmaler als die typischen slalomshapes ist.

  • teenie
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    • 25. Juni 2020 um 11:28
    • #40
    Zitat von Brandenburger
    Zitat von teenie
    Zitat von Brandenburger

    Ein normaler Freerider oder Freeracer mag das nicht so gerne. Da musst du deine Fahrtechnik anpassen.

    Kann man generell sagen, daß ein Slalomboard, egal welcher Größe, druckvoller gefahren werden kann/muß? Oder gilt das nur für Formula?

    Denn das find ich echt am befriedigendsten. So richtig reinstemmen...

    Siehst du, alles individuell. Das ist der Grund warum ich schon keine Freerider mag, dieser ständige Druck. Den habe ich lieber auf der Pedale beim Radfahren 8)

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