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Hat jemand Erfahrung mit Foilbox-Umbau?

  • embo
  • June 18, 2020 at 11:23 AM
  • embo
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    • June 18, 2020 at 11:23 AM
    • #1

    Hallo zusammen,

    hat von euch jemand Erfahrung mit dem Umbau von Finboxen auf Foil-Ready?

    Kurz zu meiner Situation: Wie viele andere würde ich gerne mit dem Foilen anfangen, habe aber noch ein altes Board mit Powerbox (Tabou Rocket 115l). Jetzt ist die Frage... komplett neues Board oder Umbau der Finbox mit verstärkter Deep-Tuttle? Bei Seatex am Gardasee gibt es ja z.B. eine verstärkte DT-Box für ca. EUR 120,- mit DIY-Anleitung zum Einbau.

    Ich habe leider gar keine Erfahrung, was Boardreparaturen angeht. Wenn man sich Videos vom Umbau auf Youtube ansieht, scheint das wiederum aber auch kein Hexenwerk zu sein. Jetzt wollte ich euch mal fragen ob das hier jemand schon mal selbst gemacht hat und wenn ja, auf welche Schwierigkeiten seid ihr gestoßen? Bzw. meint ihr, ein Neuling wie ich würde so etwas hinbekommen?

    Wenn etwas schiefgeht wäre es mir um das alte Board nicht schade, das hat genügend Jahre auf dem Buckel und ist sowieso nur noch paar hundert Euro wert. ^^

    Eine andere Alternative wäre halt ein neues Board (oder 1-2 Jahre gebraucht mit Foil Ready Box). Vllt. würde ich mir dann aber gleich ein Freerace oder Slalom holen (Manta, Futura, Isonic oder Slalom). Ja und gebrauchte Boards mit Foil Ready findet man sehr schwer... Echt schwierige Entscheidung... ;(

    Vielen Dank für Eure Einschätzungen!

  • powerded
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    • June 18, 2020 at 11:50 AM
    • #2

    Tabou Rocket 115 ist etwas zu klein fürs Foilen und ich würde gleich ein Foilboard holen. Da machst du sicherlich schneller Fortschritte. Die gibt es glaub jetzt auch ab ca. 800 Euro gebraucht.

    Ich bin sebst fast 1,5 Jahre mit den Slalomboards geflogen (81cm Breit). Es geht, es ist aber eben nicht optimal. Die Körperpositon ist krum und z.B. "TouchDowns" mit dem Wasser sind extrem, das ist fast jedes Mal eine Vollbremsung drin und am Anfang sind die ja gar nicht so selten.

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    • June 18, 2020 at 12:16 PM
    • #3

    Ein Kumpel an der 23er hat einen alten breiten Freestyler umgebaut und ist super happy damit.

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    • June 18, 2020 at 12:21 PM
    • #4

    ich kenne andrea (seatex) und seine boxen sehr gut, die boxen sind top.

    einbau - kann dein geschick nicht einschätzen

    ggf baut dir andrea das auch ein, urlaub in torbole ist nie falsch ;)

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    • June 18, 2020 at 12:24 PM
    • #5
    Quote from embo

    Hallo zusammen,

    hat von euch jemand Erfahrung mit dem Umbau von Finboxen auf Foil-Ready?

    Kurz zu meiner Situation: Wie viele andere würde ich gerne mit dem Foilen anfangen, habe aber noch ein altes Board mit Powerbox (Tabou Rocket 115l). Jetzt ist die Frage... komplett neues Board oder Umbau der Finbox mit verstärkter Deep-Tuttle? Bei Seatex am Gardasee gibt es ja z.B. eine verstärkte DT-Box für ca. EUR 120,- mit DIY-Anleitung zum Einbau.

    Ich habe leider gar keine Erfahrung, was Boardreparaturen angeht. Wenn man sich Videos vom Umbau auf Youtube ansieht, scheint das wiederum aber auch kein Hexenwerk zu sein. Jetzt wollte ich euch mal fragen ob das hier jemand schon mal selbst gemacht hat und wenn ja, auf welche Schwierigkeiten seid ihr gestoßen? Bzw. meint ihr, ein Neuling wie ich würde so etwas hinbekommen?

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    Vielen Dank für Eure Einschätzungen!

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    AUF FB Gruppe Surfmaterial verkauft einer aus Augsburg einen Foil Ready Falcon für 850 inkl. Bag

    https://www.facebook.com/groups/248607815156286/

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    • June 18, 2020 at 12:26 PM
    • #6

    auch auf DD https://www.dailydose.de/private-kleina…p?siteid=333842

  • Mias
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    • June 18, 2020 at 12:47 PM
    • #7

    Ohne Erfahrung würde ich arbeiten gehen und dann ein foilboard kaufen oder es machen lassen. Ist kein Hexenwerk aber beim ersten Mal sicher ein paar Tage Arbeit. Zusätzlich zur Erstausstattung an Material, Werkzeug Incl.. Vakuumpumpe. Ich habe es gemacht, lohnt sich aber nur wenn du die Zeit eh zum beschäftigen in der Werkstatt verbringst. Maschinen waren bei mir alle vorhanden oder ich habe sie sowieso gebraucht

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    • June 18, 2020 at 12:52 PM
    • #8

    ich verstehe aber den ansatz dass man (z.b. aus platzgründen) nur mit einem board durchkommen will und das foil nur bei leichtwind drunterschraub um ein bisserl zu üben. - kenne das von freestylern, und auch ich habe mich noch nicht von dem ansatz getrennt - erstmal foilen üben und dann den Frace 130 zu missbrauchen.

    eigenes foilboard will ich (noch) nicht

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    • June 18, 2020 at 1:37 PM
    • #9

    Hallo Embo,

    was spricht dagegen ein Neil Pryde Wind:Glide oder das Fanatic FlowFoil jeweils mit Powerbox-Adapter zu testen? Hängt etwas von Deinem Gewicht ab, aber wenn Du planst mit einem 115er Rocket zu foilen, liegst Du vermutlich unter 85kg. Das sollte eigentlich langen und da die Foils sich mittels Platte am UWS abstützen ist das zum Reinschnuppern ausreichend. Der Vorteil: Du musst Dein Board erst einmal nicht kaputt machen. Bei uns wird alles Mögliche an Boards umgebaut, vom Freestyler bis zum Slalomboard, bevorzugt mit US-Boxen, aber auch mit der Foilbox von Flikka.

    Wenn ich es richtig heraus gelesen habe, ist das Ziel mittelfristig eher ein Racefoil. Dann machst Du mit der oben beschriebenen Einstiegs-Variante nichts verkehrt, da das Foil dann über kurz oder lang sowieso ausgetauscht wird. Wie an anderer Stelle schon geschrieben: Mach das Board erst einmal kaputt bevor du es reparierst :)

    Gruß,

    David

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    • June 18, 2020 at 5:21 PM
    • #10

    Ich habe zwei freestyle Bretter umgebaut für's foilen. Habe mit einer Foilbox angefangen, aber dann gesehen, dass die Foil zu weit hinten war. Habe dann auch noch einen Track reingebaut, und beim zweiten Board nur einen Track. Der Track gibt mehr Spielraum, um die Foil and genau den richtigen Platz zu bekommen. Meine Frau hat sogar das grössere Brett (110 l) zum wingsurfen nehmen können mit dem Adapter ganz vorne in der Box. Sie ist gleich in der ersten Session mit der Wing gefoilt. Aber sie lernt schnell und hatte viel Wind. Normalerweise foilt sie auf einen (alten) 90 l Skate.

    Der Einbau kann auch gut ohne Vakuum-Pumpe gemacht werden. Ich habe eine, hab sie aber nicht benutzt. Allerdings ist es ein bisschen komplizierter als eine einfache Reparatur. Ohne Reparatur-Erfahrung würde ich nicht empfehlen, das selber zu machen. Ist auch nicht billig, wenn du alles kaufen musst was du brauchst.

  • embo
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    • June 20, 2020 at 5:06 PM
    • #11

    Hallo nochmal,

    so... jetzt endlich genügend Zeit zum Antworten. :)

    vielen Dank erst mal für Eure Einschätzungen, das hilft mir schon mal super weiter!

    Quote from c-bra

    ich verstehe aber den ansatz dass man (z.b. aus platzgründen) nur mit einem board durchkommen will und das foil nur bei leichtwind drunterschraub um ein bisserl zu üben. - kenne das von freestylern, und auch ich habe mich noch nicht von dem ansatz getrennt - erstmal foilen üben und dann den Frace 130 zu missbrauchen.

    eigenes foilboard will ich (noch) nicht

    Genau das habe ich angestrebt! Hätte ich vllt. dazuschreiben sollen. :) Also der Platz zuhause und im Auto ist sehr eingeschränkt (kein Keller und Transport mit Kleinwagen). Deswegen kommt momentan nur eine 1-Brett-Lösung in Frage. Wenn dann vor Ort der Wind nicht ausreicht, einfach mit Foil 'raus und gemütlich cruisen und wenn der Wind stärker ist, umstöpseln und "konventionell" windsurfen. :DIch möchte jetzt auch nicht Foil-Weltmeister werden oder Freestyle machen, sondern einfach nur die Zeit auf dem Wasser verlängern. Von daher würde ich mich vorerst schon mit einer Kompromiss-Lösung zufriedenstellen, was das Foilen angeht, weil meine Prio nicht beim Foilen liegt (zumindest noch nicht, wer weiß ^^). Deinen Ratschlag, ein Foil-Board zu kaufen, powerded, finde ich gut. Aber momentan ist das bei mir wegen oben genannten Platzgründen schwierig. Deshalb würde ich gerne bei einer 1-Brett-Lösung bleiben, auch wenn es bedeutet, dass ich länger brauche, um es zu lernen oder es nicht optimal ist. X/

    Quote from NiRo432
    Quote from embo

    Hallo zusammen,

    hat von euch jemand Erfahrung mit dem Umbau von Finboxen auf Foil-Ready?

    Kurz zu meiner Situation: Wie viele andere würde ich gerne mit dem Foilen anfangen, habe aber noch ein altes Board mit Powerbox (Tabou Rocket 115l). Jetzt ist die Frage... komplett neues Board oder Umbau der Finbox mit verstärkter Deep-Tuttle? Bei Seatex am Gardasee gibt es ja z.B. eine verstärkte DT-Box für ca. EUR 120,- mit DIY-Anleitung zum Einbau.

    Ich habe leider gar keine Erfahrung, was Boardreparaturen angeht. Wenn man sich Videos vom Umbau auf Youtube ansieht, scheint das wiederum aber auch kein Hexenwerk zu sein. Jetzt wollte ich euch mal fragen ob das hier jemand schon mal selbst gemacht hat und wenn ja, auf welche Schwierigkeiten seid ihr gestoßen? Bzw. meint ihr, ein Neuling wie ich würde so etwas hinbekommen?

    Wenn etwas schiefgeht wäre es mir um das alte Board nicht schade, das hat genügend Jahre auf dem Buckel und ist sowieso nur noch paar hundert Euro wert. ^^

    Eine andere Alternative wäre halt ein neues Board (oder 1-2 Jahre gebraucht mit Foil Ready Box). Vllt. würde ich mir dann aber gleich ein Freerace oder Slalom holen (Manta, Futura, Isonic oder Slalom). Ja und gebrauchte Boards mit Foil Ready findet man sehr schwer... Echt schwierige Entscheidung... ;(

    Vielen Dank für Eure Einschätzungen!

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    Vielen Dank für das das Angebot, NiRo432 ! Hätte ich vllt. auch dazuschreiben sollen... Ich wiege ca. 65 kg. Deswegen würde ich mir kein größeres Board als ein 115 ltr holen. Ansonsten wäre es eine gute Lösung !

    Quote from c-bra

    ich kenne andrea (seatex) und seine boxen sehr gut, die boxen sind top.

    einbau - kann dein geschick nicht einschätzen

    ggf baut dir andrea das auch ein, urlaub in torbole ist nie falsch ;)

    Der Urlaub in Torbole wäre kein Problem! Ich bin wahrscheinlich im Juli eh unten. :)Ich habe auch bei Andrea angefragt und der Umbau würde EUR 400-450 kosten (inkl. Box). Bräuchte dann auch eine DTB / TB Finne, dann bin ich um die EUR 600,- los. Für ein Board, das vllt. nur noch 200-300 EUR wert ist. Das macht fast keinen Sinn. Vllt. wäre es einfach geschickter, gleich in ein neues Board zu investieren.

    Quote from boardsurfr

    Ich habe zwei freestyle Bretter umgebaut für's foilen. Habe mit einer Foilbox angefangen, aber dann gesehen, dass die Foil zu weit hinten war. Habe dann auch noch einen Track reingebaut, und beim zweiten Board nur einen Track. Der Track gibt mehr Spielraum, um die Foil and genau den richtigen Platz zu bekommen. Meine Frau hat sogar das grössere Brett (110 l) zum wingsurfen nehmen können mit dem Adapter ganz vorne in der Box. Sie ist gleich in der ersten Session mit der Wing gefoilt. Aber sie lernt schnell und hatte viel Wind. Normalerweise foilt sie auf einen (alten) 90 l Skate.

    Der Einbau kann auch gut ohne Vakuum-Pumpe gemacht werden. Ich habe eine, hab sie aber nicht benutzt. Allerdings ist es ein bisschen komplizierter als eine einfache Reparatur. Ohne Reparatur-Erfahrung würde ich nicht empfehlen, das selber zu machen. Ist auch nicht billig, wenn du alles kaufen musst was du brauchst.

    OK, danke für deine Einschätzung. Ich glaube von dem DIY -Gedanken werde ich mich dann wohl verabschieden. :|

    Quote from tahfiet

    Hallo Embo,

    was spricht dagegen ein Neil Pryde Wind:Glide oder das Fanatic FlowFoil jeweils mit Powerbox-Adapter zu testen? Hängt etwas von Deinem Gewicht ab, aber wenn Du planst mit einem 115er Rocket zu foilen, liegst Du vermutlich unter 85kg. Das sollte eigentlich langen und da die Foils sich mittels Platte am UWS abstützen ist das zum Reinschnuppern ausreichend. Der Vorteil: Du musst Dein Board erst einmal nicht kaputt machen. Bei uns wird alles Mögliche an Boards umgebaut, vom Freestyler bis zum Slalomboard, bevorzugt mit US-Boxen, aber auch mit der Foilbox von Flikka.

    Wenn ich es richtig heraus gelesen habe, ist das Ziel mittelfristig eher ein Racefoil. Dann machst Du mit der oben beschriebenen Einstiegs-Variante nichts verkehrt, da das Foil dann über kurz oder lang sowieso ausgetauscht wird. Wie an anderer Stelle schon geschrieben: Mach das Board erst einmal kaputt bevor du es reparierst :)

    Gruß,

    David

    Hallo David, danke für den Tip! Das Wind Glide mit Powerbox Adapter hatte ich nicht auf dem Schirm! Ich bin zwar skeptisch, was Powerbox und diese Adapter angeht, weil man ja in vielen Foren liest, dass die Leute ihr Board schrotten oder sogar manche Hersteller davon abraten. Aber vllt. wäre mein geringes Gewicht von Vorteil und es wäre für die ersten Lernversuche tatsächlich ein guter Kompromiss! Und vllt. hält es ja solange stand, bis ich tatsächlich das Board dann wechsle. Ich werde mich mal schlau machen!

    Vielen Dank euch allen für die Tips! Hat mir sehr weitergeholfen! Wenn euch noch was einfällt, schreibt gerne!

    Schönes Wochenende!

  • tahfiet
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    • June 20, 2020 at 6:12 PM
    • #12

    Hi embo,

    es hat beim Surffestival im Testpool gehalten und ich stand mit 30kg mehr auf dem Brett :). Bei deinem Gewicht sehe ich da kein Problem. Ich würde eine große Gegenplatte unter den Schraubenkopf legen, in Verbindung mit der großen Platte am Foil-Mast werden für die ersten Wochen und Monate die Kräfte ausreichend großflächig eingeleitet. Wie du selber geschrieben hast: ein Umbau ist wirtschaftlich kaum zu rechnen, es sei denn man macht ihn selber. Dann würde ich lieber in Ruhe nach einem passenden Board suchen. Das NP-Foil kostet Liste €999,- mit gutem Draht zum Surfshop dürfte es mit Powerbox-Adapter für unter €900,- zu bekommen sein. Günstiger kann man kaum zum Foilen kommen.

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