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Schmales oder breites Heck

  • Manuel Notter 12345678
  • 25. Februar 2020 um 13:42
  • Manuel Notter 12345678
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    • 25. Februar 2020 um 13:42
    • #1

    Hallo Leute

    Ich habe eine Frage an euch (falls es dazu schon einen trööt geben sollte dürft ihr mir dass gerne sagen) da ich ursprünglich aus dem Segelsport komme und dort die Schiffe, die auf Gleitfahrt ausgelegt sind fast wie ein Keil geformt sind, wollte ich fragen ob beim Windsurfen ein breites Heck bei Gleitfahrt ebenfalls von Vorteil ist.

    Danke schonmal für die Antworten

  • Django
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    • 25. Februar 2020 um 13:53
    • #2

    Mit einem breiten Heck (und breitem Board) gleitet man schneller an.

    Bei höherer Geschwindigkeit stört die Breite und wird zunehmend schwer fahrbar.

    Deshalb schmales Heck und/oder CutOuts und Brettgrößen je nach Wind.

    Mit anderen Worten: Gleitfahrt ist nicht gleich Gleitfahrt :)

    Und mit einem Segelboot ist es nicht zu vergleichen, da ein Surfbrett über die Kanten gesteuert wird

    und hier gibt es Grenzen für die Heckbreite je nach Wind.

  • Manuel Notter 12345678
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    • 25. Februar 2020 um 14:29
    • #3

    Danke schonmal

    Ist ein breites Heck dann auch instabiler ( schlingert mehr ) ich brauche noch ein Leichtwind Brett deswegen frag ich

  • hary
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    • 25. Februar 2020 um 15:41
    • #4

    Breites Heck: besseres Angleiten, begrenzte Höchstgeschwindigkeit, extrem manöverunfreundlich. (Ich weiß von was ist spreche: Habe mir damals 1981 Stancius erstes Selbstbauboard aus der Surf nachgebaut!)

    Surfbretter werden anders als (Kiel)Segelboote über die Gleitfläche (Scoop-Rocker-Linie), Outline und die Finne definiert.

    Da mußt du die Einschätzungen komplett neu lernen. Was allerdings gilt, ist daß sich Ein- und Aufsteiger mit breiteren Boards zunächst leichter tun. Allerdings sollte diese Breite in der Board-Mitte liegen.

  • Manuel Notter 12345678
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    • 25. Februar 2020 um 17:20
    • #5

    Begrenzte Höchstgeschwindigkeit wegen Festsaugen oder was ist der Grund

    Manöverunfreundlich wegen einer weniger runden Outline oder denke ich falsch

    Denke ich zusehr als Segler :bonk:

  • User5120
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    • 25. Februar 2020 um 17:33
    • #6

    ein Breites Board ist im oberen Windbereich schwerer zu kontrollieren, heißt aber nicht das die breiten Boards langsam

    sind! Halsen gehen auch mit einem breiteren Board gut, es braucht halt mehr Körpereinsatz!

    hary, was verstehst du unter begrenzter Höchstgeschwindigkeit?

    Zu 99% begrenzt der Surfer die Höchstgeschwindigkeit, seltenst das Board!

  • Manuel Notter 12345678
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    • 25. Februar 2020 um 18:11
    • #7

    Mit Höchstgeschwindigkeit meine ich die vom Material obwohl ich die eh nicht erreiche außer vllt bei nem Windglieder oder so :D

  • Manuel Notter 12345678
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    • 25. Februar 2020 um 18:13
    • #8

    Mal schauen wie hary des definiert

  • hary
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    • 25. Februar 2020 um 19:37
    • #9

    Höchstgeschwindigkeit: Große Fläche erzeugt wohl viel mehr Reibung. Deshalb reduzieren die Slalom-Boards die Fläche im Heck nochmals mit Cutouts. Das wirkt sich zusätzlich sicherlich auch noch auf die Manövrierbarkeit aus. Aber da kann ich dann als Freizeitsurfer nicht mehr mitreden.

  • Django
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    • 25. Februar 2020 um 19:51
    • #10

    Jedenfalls sieht man im Speed-Bereich keine breiten Boards und keine breiten Hecks.

    Warum ... wurde jetzt alles gesagt.

  • Manuel Notter 12345678
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    • 25. Februar 2020 um 20:00
    • #11

    Wie gesagt mir sind vor allem die Leichtwind Eigenschaften wichtig da es am Bodensee leider nur selten hackt und ich am Comersee wenn's gut läuft nur einmal pro Jahr bin

  • Django
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    • 25. Februar 2020 um 20:07
    • #12

    Wenn es dir nur um „geradeaus“ geht, nimm das breiteste Slalom-Board, das du findest.

    Wenn du auch halsen willst, nimm ein großes Freeride-Board. Die großen sind alle auf

    Leichtwind und Frühgleiten angelegt. Lassen sich aber leichter halsen.

    Wobei, am Bodensee ist der Wind selten gleichmäßig. Ich habe da lieber 2 Nummern kleiner,

    gleite bei wenig Wind später, aber mich weht es nicht weg, wenn dann richtig Wind kommt.

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    • 25. Februar 2020 um 20:44
    • #13

    hary,

    An der Reibung liegt es nicht das ein großes Board langsamer ist , irgendwann ist es nicht mehr kontrollierbar

    und fliegt ab.

    Gute Surfer schaffen mit einem 85cm breiten Slalomboard über 38 Knoten!

  • hary
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    • 26. Februar 2020 um 07:51
    • #14
    Zitat von Rüdi

    hary,

    An der Reibung liegt es nicht das ein großes Board langsamer ist , irgendwann ist es nicht mehr kontrollierbar

    und fliegt ab.

    Gute Surfer schaffen mit einem 85cm breiten Slalomboard über 38 Knoten!

    Auf einem deutlich schmaleren Heck mit Maxi Cutouts.

    Die ursprüngliche Frage des TE bezog sich auf die Eigenschaften von breiten Hecks. Breite Boards sind ein ganz anderes Thema und haben natürlich ihre Existenzberechtigung.

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    • 26. Februar 2020 um 08:43
    • #15

    schau dir mal das Video von Patrik an, da wird gut beschrieben was es mit Cutouts auf sich hat

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  • Django
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    • 26. Februar 2020 um 09:39
    • #16

    Er erklärt leider nur, warum Cutouts nicht noch größer sein sollten.

    Aber was es mit den CutOuts auf sich hat, erklärt er, in diesem Video, nicht.

    Wäre interessant gewesen, wenn er auch sagen würde, was etwas kleinere
    CutOuts bewirken würden. Oder gar keine.

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    • 26. Februar 2020 um 10:11
    • #17

    ich habe noch keine bessere Erklärung für die Funktion der Cutouts gesehen .

    Das ganze Video erklärt doch super was die Fahreigenschaften wie beeinflussen tut.

  • Peter Essen
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    • 26. Februar 2020 um 10:27
    • #18

    Cut Outs sind ja vereinfacht gesagt dazu da, auf schnellen Boards ein breites Heck auf Brettoberseite mit einem schmaleren Heck auf der Brettunterseite zu kombinieren. Auf der Oberseite wird die Breite benötigt, durch weiter aussen stehende Fußschlaufenpositionen die großen Slalomfinnen zu kontrollieren, ohne dass das Board durch den Auftrieb der Finne aufkentert. Auf der Unterseite wird ein kleineres Heck benötigt, um das Board bei hohen Geschwindigkeiten auf dem Wasser noch kontrollieren zu können und mehr Speed zu machen.

    Wenn wir Boards für den Normalsurfer betrachtet - Freerideboards - die ausgewogene Gesamteigenschaften haben sollen, kann man sagen:

    - Je niedriger der Windeinsatzbereich, desto breiter ist das Board,

    - je höher der Windeinsatzbereich, desto schmaler ist das Board.

    Immer wird darauf geachtet, dass das Heck harmonisch zum Shape passt und nach hinten schmaler wird, um, wie oben von anderen richtig bemerkt, die Kontrollierbarkeit zu erhalten.

    Früher hat man mal "Hinkelseinboards" gebaut, mit breiten Hecks und schmalen Boardnasen. Diese waren aber nur in einem relativ kleinen Windbereich zu kontrollieren und tanzten bei mehr Wind relativ schnell schwer kontrollierbar über die Wellen.

  • Django
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    • 26. Februar 2020 um 11:27
    • #19
    Zitat von Rüdi

    ich habe noch keine bessere Erklärung für die Funktion der Cutouts gesehen .

    Das ganze Video erklärt doch super was die Fahreigenschaften wie beeinflussen tut.

    Ja, indirekt sagt er, dass die Cutouts beim Angleiten stören.

    Er sagt, die dürfen nicht zu groß sein, weil es auf den schnellen Start ankommt. Bei großen Cutouts

    kommt das Board später ins Gleiten, das holt man dann nie mehr auf. Soweit das, was er sagt.

    Bedeutet im Umkehrschluss: Kleinere Cutouts, schneller Angleiten bzw. keine Cutouts = besser angleiten.

    Dann wirst du aber nie so schnell kontrolliert „über Finne“ frei fliegen wie ohne Cutouts.

    Letztlich ist es immer ein Kompromiss zwischen Kontrollierbarkeit, Anstellwinkel, Halseneigenschaften
    (dazu sagt er auch was) und Angleiten.

  • User5120
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    • 26. Februar 2020 um 11:41
    • #20

    jetzt verstehen wir uns?

    Mit den Cutouts ist eh so eine Sache, manche Cutouts sehen aus wie das Heck eines Lamborghini,

    Andere sind einfach nur rund.

    Ich habe drei Boards mit drei verschiedenen Cutout Formen und alle funktionieren.

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