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Mal wieder eine reperatur Anfrage

  • Interrozitor
  • 14. Januar 2016 um 20:09
  • Interrozitor
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    • 14. Januar 2016 um 20:09
    • #1

    Wie man auf dem Bild unschwer erkennen kann, ist das Board zwischen den Schlaufen durchgebrochen.
    bis zum Unterwasserschiff- das ist noch OK

    Kann man da noch was retten?
    muß nicht schön aussehen hinterher - wenn schwerer wird auch nicht so tragisch - sollte als Anfängerboard herhalten!

    Oder Kernschrott - ab in den gelben Sack ;)

    Über Kommentare würde ich mich freuen

    Gruss Marc

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  • Brigge
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    • 14. Januar 2016 um 21:17
    • #2

    Wie es aussieht, ist auch der Finnenkasten total zerstört. Nach meiner Meinung lohnt da keine Reparatur mehr. Aber es gibt ja immer Hobby-Bastler, für die das eine Herausforderung seien könnte.

  • potz!
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    • 14. Januar 2016 um 21:20
    • #3

    Oha. Ist das Brett gebrochen, weil die Finne mit irgendwas kollidiert ist? Über Grasfinnen braucht man sich da keine Gedanken mehr zu machen.

  • gottlieb
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    • 14. Januar 2016 um 21:48
    • #4

    Den Bruch kann man auch als Leie ganz gut reparieren. Wenn es als Übungsboard dienen soll, dann erst recht. Unterwasserschiff muss ja nicht auf den Mikrometer stimmen. Ich mache das gleiche gerade bei einem Madd-Wave, bloß ist der auf der Unterseite gebrochen, das macht es komplizierter. Finnenkasten ersetzen bzw. einsetzen wird da schon anstrengender. Insgesamt nur etwas wenn du gerne bastelst und Zeit hast. Machen lassen wird sich kaum lohnen.
    Bevor du es aber entsorgst sag nochmal bescheid ;)

  • Interrozitor
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    • 14. Januar 2016 um 22:42
    • #5

    Ja zum basteln würde ich mir Zeit nehmen!
    gibt es irgendwo eine "Anleitung" wo man sowas nachlesen kann?
    Ich habe hier schon so einiges gelesen, aber das ist ja keine "gebrochene Nase" die man kürzt und wieder "drüberspachtelt"

    Ich denke das ist wohl etwas aufwändiger...

    Gedanklich war ich bei :" ich baue irgendwas längs rein - beide seiten zusammen-kleber dazwischen- drüberspachteln."

    nur was ich da reinbaue-und wie ich das befestige - und wieder steif bekomme - das weiß ich nicht.......

  • Interrozitor
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    • 14. Januar 2016 um 22:45
    • #6
    Zitat von potz!

    Oha. Ist das Brett gebrochen, weil die Finne mit irgendwas kollidiert ist? Über Grasfinnen braucht man sich da keine Gedanken mehr zu machen.

    Original war das keine "grasfinne" ;)

    ja, die gemauerte Fahrrinne, lag nur ca 20cm unterwasser.
    Das erste mal in dem revier unterwegs - nicht gesehen , und dann war es zu spät. Sämtlich Leinen am Rigg gerissen. zu glück konnte ich das bei Auflaufendem Wasser auf der Mauer flicken und mit dem Board den Strand wieder erreichen.

    Daher frage ich jetzt immer , wenn ich neu irgendwo bin die locals nach "gefahren" im wasser!

  • Leucate
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    • 15. Januar 2016 um 06:44
    • #7

    Wäre es eine POWERBOX gewesen, hätte es vermutlich nur die Finne rausgerissen aber das Board wäre noch heil.
    Hoch lebe die Powerbox, die hat nicht nur Nachteile.

  • kaktus
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    • 15. Januar 2016 um 07:54
    • #8

    Machen kann man das natürlich. Nur nicht machen lassen. Den Aufwand kann man nicht bezahlen. Schau doch mal bei der Boardlady.com
    Da ist auch die Reparatur eines durchgebrochenen Boards beschrieben. Man braucht aber schon etwas Geschick und know how. Ohne entsprechende Werkzeuge wird es wohl auch nix. Material brauchst du auch noch. Speziell beim Airex sind kleine Mengen schwierig und damit teuer. Für mich würde ich es aber auf jeden Fall machen. Man lernt natürlich auch eine Menge.
    Aber zuerst muss die kKiste mal wieder richtig trocken werden. Das dauert auch eine ganze Weile. Sonst delaminiert sich die Kiste nach der Reparatur, wenn es mal schön warm wird.

    man sollte sich die Ruhe und Gelassenheit eines Stuhls zulegen, der muss auch mit jedem Arsch klar kommen

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    • 15. Januar 2016 um 07:55
    • #9

    @ interrozitor - du schreibst du bist so noch zurückgesurft, d.h. das board hat ordentlich wasser gezogen - bevor du irgendwas weiter machst muss das mal trocknen - also mal längere zeit im warmen so aufstellen dass das wasser raussickern kann ( loch unten) oder noch besser in einen holztrocknungsofen. wenn du die feuchhtigkeit nicht rauskriegst ist die ganze reparaturarbeit umsonst.

    den bruch zu reparieren ist sicher machbar, einen finnenkasten richtig einsetzen ist nicht mehr ganz so einfach

    @ leucate - wenn gewinde und schrauben richtig abgestimmt sind ist das auch bei tuttle so dass sich zuerst die verschraubung verabschiedet und nicht das board schaden nimmt. Ich sehe bei der PB gegenüber TB nur nachteile - aber das ist hier OT

  • kaktus
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    • 15. Januar 2016 um 08:02
    • #10

    http://www.boardlady.com/snap.htm
    Da steht wie es geht. Aber selbst die Boardlady sagt. Die ultimative Herausforderung.
    Dann kommt natürlich noch der Finnenkasten. Das muss dann schon genau werden. Du musst da schon einiges an Druck unterbringen können. Also alles machbar. Wie unser Vereinsvize immer sagt" nichts ist schwierig, wenn man es kann".
    Aber irgendwo muss man ja anfangen.

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    • 15. Januar 2016 um 14:39
    • #11

    Passiert ist das ganze 2011 im Sommerurlaub, trocken sollte es mitlerweile sein - hing die ganze Zeit im Keller.
    ich werde mich gleich mal bei Boardlady einlesen - ud dann mal schauen - Danke schon mal für Eure Antworten!
    gruss Marc

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    • 16. Januar 2016 um 01:29
    • #12

    Machbar ist das auf jeden Fall, aber es ist jetzt nicht unbedingt das ideale Projekt, um in die Materie einzusteigen. Nur so, damit du den Aufwand ungefähr abschätzen kannst mal eine kurze Aufzählung der Arbeitsschritte:
    - Fußschlaufen runter, Fußpads entfernen
    - alles was gebrochen/weich/bröselig ist entfernen, auch im Styroporkern
    - Ränder der Reparaturstelle flach auslaufend verschleifen (Schäftung)
    - Styroporkern mit PU-Schaum zusammenflicken, dabei die Rockerlinie fixieren
    - Decksshape im Reparaturbereich neu machen
    - innere Glaslage und Airex in Vakuumtechnik auflaminieren, dabei Rockerlinie fixieren
    - Deck verschleifen
    - Außenlaminat in Vakuumtechnik auflaminieren (Rockerlinie sollte jetzt eh fixiert sein)
    - schleifen, spachteln, schleifen, lackieren
    - Footpads wieder anbringen
    - Standlack neu machen
    Den Finnenkasten würde ich versuchen zu reparieren:
    - in einem gut passenden Finnenkopf alle Löcher zuspachteln
    - das ganze sehr gut eintrennen (ich habe komplett mit Trennwachs und Folientrennmittel gearbeitet, und dann doch noch eine Flischhaltefolie drüber gezogen)
    - Carbonfasern in den Finnekasten legen, insbesondere in die Bereiche wos kaputt ist
    - Carbon im Finnenkasten gut mit Harz tränken, eingetrennten Finnenkopf ebenfalls mit Harz einstreichen und dann in den Finnenkasten stecken
    - Finnenkasten durch die Schraubenlöcher mit Harz vollgießen
    - Finne nach abbinden des Harzes herausziehen
    - Schraubenlöche durchbohren

    evtl. kann man das auch ohne Vakuum machen, indem man einen Sack Quarzsand zum Laminatandrücken nutzt. Im Bereich der Rails muss man dann mit Tape oder Folienwicklungen arbeiten. Schwierig dann noch das Heck mittes Rockerschablone richtig auszurichten. Aber wie gesagt, nicht unbedingt was für Anfänger.

    Gruß, Onno

    wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.

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    • 16. Januar 2016 um 08:45
    • #13

    Moin onno,das hast du super erklärt und beschrieben,als Gegendruck ,wie schon beschrieben,einige stabiele Müll Säcke mit Kiessand,also Spielsand füllen.So kannst du sehr gut Druck aufs frische Laminat oder Fusspad aus üben,und die Säcke verbindet sich auch nicht mit dem Epoxyd.Und evl. das Epoxy etwas an dicken,so läuft es nicht ins board und macht Gewicht.

    :)

    Kapitalismus ist Sachen kaufen, die man nicht braucht - mit Geld das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht leiden kann.

    Volker Pispers


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    • 16. Januar 2016 um 10:05
    • #14

    Was haltet ihr davon, wenn man statt Airex ein mit Microballoons gefülltest Epoxi draufspachtelt? Dann darüber ein Paar Decklagen Carbon/Glas. Schön mit Klebeband verpresst. Klar ist schwerer, aber Kosten/Nutzen muss man abwägen. Jedenfalls hab ich das bei meinem Bruch jetzt so gemacht, weil ich mir für die Reparatur nicht etxra Hartschaum und Vakuum besorgen wollte und alles andere da war. Ist aber noch nicht erprobt. Vielleicht fliegt es beim ersten Draufsteigen auseinander :D
    Außerdem würde ich vielleicht noch ein Paar Stringer verpassen. Einfach mit der Flex oder einem Fräser einschneiden und dann getränkte Glas/Carbon Fäden.

  • kaktus
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    • 16. Januar 2016 um 10:16
    • #15

    Man muss das Board auch noch gegen verdrehen stabilisieren. Aber wenn das Board einmal auf der Rockerschablene fixiert ist, kann man ed auch gut gegen verdrehen sichern. Statt Airex könnte man noch auf Kork zurück greifen. Kleiner Stellen, speziell an den Rails habe ich schon mit Schläuchen vom Moped angepresst. Einfach stramm umlegen und aufpumpen. Geht prima und man braucht kein Vakuum. Aber immer schön PE Folie dazwischen.

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    • 16. Januar 2016 um 11:04
    • #16
    Zitat von gottlieb

    Was haltet ihr davon, wenn man statt Airex ein mit Microballoons gefülltest Epoxi draufspachtelt? Dann darüber ein Paar Decklagen Carbon/Glas. Schön mit Klebeband verpresst. Klar ist schwerer, aber Kosten/Nutzen muss man abwägen. Jedenfalls hab ich das bei meinem Bruch jetzt so gemacht, weil ich mir für die Reparatur nicht etxra Hartschaum und Vakuum besorgen wollte und alles andere da war. Ist aber noch nicht erprobt. Vielleicht fliegt es beim ersten Draufsteigen auseinander :D
    Außerdem würde ich vielleicht noch ein Paar Stringer verpassen. Einfach mit der Flex oder einem Fräser einschneiden und dann getränkte Glas/Carbon Fäden.

    Also Deine Methode ohne Airex habe ich so in kleinen Bereichen (v.a. an der Nase bei den Nasenumbauten) auch so verwendet. Microballons ist aber nicht der Hammer, Glasschnipsel wären besser oder Baumwollflocken.
    Ist auch hart, aber eben deutlich schwerer.

    Wenn ich auf planen Flächen arbeite, nehme ich jetzt immer Kork...lässt sich sehr gut verarbeiten, weil ist nicht so störrisch wie AIREX ;-))

    Stringer würde ich m.E. nicht machen...hat die Boardlady viel zu geschrieben, warum Stringer, wenn zu weich nix bringen und wenn zu hart auch nicht...

    BAY-6868

  • kaktus
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    • 16. Januar 2016 um 11:35
    • #17

    In einem sind wir uns ja alle einig, man kann es reparieren! Jetzt muss sich der Themenersteller nur einig werden, wo die Reise hingehen soll. Für einen Anfängr ist die Nummer wahrscheinlich zu groß. Also sollte man wissen was man will. Habe ich Bock auf solche Sachen und möchte in Zukunft öfter Reparaturen selber machen, dann richtig. Sonst sollte man die Finger davon lassen. Wegen einer Reparatur lohnen sich die ganzen Investitionen nicht.
    Wenn das Board seit 2011 rum liegt, scheint zumindest kein Zeitdruck zu bestehen. Also entweder sich in das Thema einarbeiten, Vorversuche machen, Technik anschaffen und und und, oder die Kiste an einen Bastler abgeben und ein anders Anfängerboard erwerben.
    Wenn man soetwas öfter machen möchte, kann man sich in der Bucht auch mal eine Pumpe schießen und Airex kaufen. Dann kann man alles selber machen und dümmer wird man davon auch nicht. Nur ist halt der Aufwand schon nicht gering und auch den anfallenden Müll sollte man nicht unterschätzen.

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  • Interrozitor
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    • 17. Januar 2016 um 00:59
    • #18

    Das hört sich nach verdammt viel arbeit an!
    Etwas einfacher hätte ich mir das schon vorgestellt.
    Ich bin auch noch nicht hinter die Geschichte mit dem Vakuum gestiegen....
    auch nicht dieses Seil eingespanne bei Boardlady mit meine mageren englisch kenntnissen....
    also einfach kleber rein,zuklappen(zusammenpressen) , gewebematte mit epoxi drüber - fertig ist es wohl dann nicht :(

    Ich werde mich doch noch intensiver mit der Materie beschäftigen müssen - oder die Säge nehmen und es in den gelben Sack packen.

  • sittinggun
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    • 17. Januar 2016 um 06:54
    • #19

    Du musst es nicht unter Vakuum kleben !
    Das sind zu hohe kosten,für nur eine Reparatur.

    Du brauchst ,24 h Epoxy incl. Härter,Glasfasermatten in grob,und fein,Arosilpulver zum Andicken,Baumwollflocken für Spachtelmasse,Handschuhe,Schleifpapier und ne menge lust und zeit;)

    bevor du es zersägst,frage mal in die Runde,ob es sich wer abholt.

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    Volker Pispers


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    Einmal editiert, zuletzt von sittinggun (17. Januar 2016 um 06:57)

  • kaktus
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    • 17. Januar 2016 um 07:55
    • #20

    Meine Rede. Für nur eine Reparatur lohnt der Aufwand nicht. Also muss man sich entscheiden, wo es hin gehen soll. Wenn man aber Lust, Zeit und etwas Geschick hat, steht der Sache doch nichts im Wege. Ach ja, eins haben wir wohl noch vergessen. Platz brauchst du natürlich auch. Am besten noch beheizt. Sonst musst du bis zum Frühjahr warten.

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