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surfline munich madd 136

  • Leichtwindsurfer
  • 11. Dezember 2015 um 19:11
  • Leichtwindsurfer
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    • 23. Dezember 2015 um 11:22
    • #61
    Zitat von teenie

    Moin,

    ich möchte nochmal ein paar sachliche Argumente in die Diskussion bringen:

    - Eine mittlere Schlaufenposition macht bei einem singlefinboard nur in Verbindung mit einer deutlich kleineren Finne Sinn, denn es sind die Hebelkräfte gegen die man angehen muss.
    Eine kleinere Finne bedeutet aber auch gleich schlechtere Fahrleistungen.
    Bei den SLM Twinsern sind die Hebelkräfte wesentlich geringer, eine mittlere Schlaufenposition macht daher dort Sinn.

    - Durch die geringen Hebelkräfte lässt sich das Board viel weiter nach oben sehr gut kontrollieren. Ein Singlefinboard wird da auch mit wieter nach innen verstellten Schlaufen und kleinerer Finne nicht so gut dastehen.

    - Das Manöverhandling ist viel einfacher, sie drehen durch die kurzen Finnen viel besser.

    Diese Eigenschaften machen die SLM in gewisser weise einmalig. Natürlich sind sie bei gemässigten Bedingungen nicht so deutlich anders zu fahren als ein Singlefin.

    Die Thermoplaste Dinger die wieder über Hejfly an Surfschulen vertrieben werden haben so wie ich das sehe singlefin, die Teile für Aufsteiger zu gleiten hingegen mittlerweile 3 (dropinn).

    Ich habe damals die allerersten Madd, 274 hiessen die in babyblau, gefahren, die waren wirklich echte Funboards und keine Racingmaschinen die unglaublich nach LUV gehen. Leider ist in der heutigen Leistungsgesellschaft das nicht mehr einfach reine Funboards zu verkaufen, es müssen eben Fahrleistungssieger sein.

    Klar, die SLM sind gebraucht selten und neuere Konzepte kommen dem easygoing nahe, aber dort ind längst nicht alle boards gleich, und auch ein Gecko ist in 2. Generation viel viel lebendiger und nicht mehr so träge.

    So, viel Spass mit dem Madd, ist sicher keine falsche Wahl.

    Grüße
    teenie

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    Apropo Dropin.
    Mir ist aufgefallen, das die empfohlenen Segelgrößen trotz der beachtlichen 146 ltr. 4,5 -9,0 m2 betragen.
    Ist doch schon eine riesen Spannweite.

  • aurum
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    • 23. Dezember 2015 um 12:18
    • #62

    das problem ist nicht der Rocket, das Problem steht auf dem Rocket ;)
    das hat mit Volumenverteilung usw nichts zu tun, sondern mit Segelgröße zu Winddruck und Gesamtmasse der Fuhre und mit der richtigen Körpergewichtsverteilung über schlaufen und Trapez

    Einmal editiert, zuletzt von aurum (23. Dezember 2015 um 12:21)

  • iwi44
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    • 23. Dezember 2015 um 14:50
    • #63
    Zitat von acidman

    mag alles sein, aber der Verweis mit deinem Amateur Surfkumpel, der sagenhafte Geschwindigkeiten fährt, ist doch wohl kein Argument für Jemanden, der noch nicht mit dem Schalufenfahren klarkommt......


    Damit wollte ich lediglich ausdrücken, dass solch ein Board (SLM Madd 136) auch nach dem Schlüpfen aus den Aufsteigerschuhen noch massig Spaß macht und da ja fast alle heute so auf Speed schauen, habe ich halt mal die Geschwindigkeit in den Ring geworfen....!! Egal, nach dem wirklich ausführlichen, fachlich fundierten und aufschlussreichen Statement von teenie sollte unser Leichtwindsurfer jetzt so langsam wissen, was für ihn ein geeignetes Board sein könnte...;):rolleyes:

  • bernie b
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    • 23. Dezember 2015 um 14:59
    • #64
    Zitat von aurum

    das problem ist nicht der Rocket, das Problem steht auf dem Rocket ;)
    das hat mit Volumenverteilung usw nichts zu tun, sondern mit Segelgröße zu Winddruck und Gesamtmasse der Fuhre und mit der richtigen Körpergewichtsverteilung über schlaufen und Trapez


    :D:D:D
    Hart aber wahr!

    Man kann es sich auch richtig schwer machen und es dann aufs Material(hier Board/im anderen Thread Trapez)schieben.
    So geht die Branche doch nicht vor die Hunde.

    Was du kaufst ist eigentlich völlig wumpe; wenn es das Prädikat "Aufsteigerfreundlich "hat macht man nichts verkehrt.

    Lernen tut man an Spots die es erleichtern; solche Kackseen wie der in Haltern mit Verwirbelungen; Hackstreifen und völlige Flautenstreifen bringen selbst gute Surfer an und über ihre Grenzen.
    In deinen Stadium sucht man sich möglichst Reviere mit glatter Wasseroberfläche, gleichmäßigen und nicht zu starken Wind(der der Boardgröße angepasst ist, also 10-14kn)und übt, übt, übt....
    Wenn ein Rocket zu wilden Rodeoritten neigt ist er sicherlich nicht im passenden Windbereich unterwegs.

  • Bligh
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    • 23. Dezember 2015 um 16:20
    • #65
    Zitat von Henning93

    Hallo Leichtwindsurfer,


    Die Verarbeitung ist bei Patrik mMn noch besser als bei SLM, da Carbon/Kevlar oben UND unten verwendet wird; die Boards sind super leicht und trotzdem sehr haltbar.


    Henning

    meines Wissens nach nur im Deck Kevlar. Steht auch auf Herstellerseite.

  • Terence
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    • 23. Dezember 2015 um 16:47
    • #66
    Zitat von Bligh

    meines Wissens nach nur im Deck Kevlar. Steht auch auf Herstellerseite.

    Bei f-ride ist's tatsächlich Carbon Kevlar rundherum.
    Bei f-race: Glas unten.

    Nach dem Surfen ist vor dem Surfen

  • Henning93
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    • 24. Dezember 2015 um 02:17
    • #67

    @ Bligh Auf der Herstellerseite steht folgendes: FINAL LAMINATION Deck: Full Carbon/Kevlar 90°-90° (Black Resin) / Bottom: Full Carbon/Kevlar 90°-90° (Black Resin)

    @ Leichtwindsurfer

    Hallo Michael,

    so wie Du das beschreibst mit Mastfuß ganz vorne und diesem Stand auf dem Board (vorderes Beim ganz gestreckt am Mastfuß) kann das nur etwas mit dem Trimm des Boards zu tun haben, nicht mit dem Board selbst. Du fährst wahrscheinlich zu kleine Segel und dadurch wird der Bug nicht ausreichend belastet und steigt. Deine im Profil angegebene Segelrange geht von 4,5 - 7,7. Auf dem Rocket wirst Du nur das 6,5 (mit Einschränkungen) und das 7,7er fahren können. Das 4,5 und 5,5 ist für Deine Brettgröße ungeeignet.

    Zum Unterschied Rocket und F-Ride:
    Da ich noch den Rocket 135 und den F-Ride 135 habe (Rocket wird im Sommer verkauft), ist auch der Vergleich der Boards gut möglich. Ich komme mit meinen 100 kg auf dem F-Ride besser zurecht; der F-Ride halst einfacher, da hinten mehr Volumen im Board ist und er ist mMn schneller als der Rocket (ich habe aber vom Rocket die Standard Version, die ja auch schwerer ist). Bei weniger Wind (zwischen den Böen) komme ich mit dem F-Ride auch besser zurecht. In die Schlaufen kommt man auf dem F-Ride eh wesentlich einfacher.
    Und noch ein weiterer meines Erachtens nicht unwichtiger Punkt: Beim F-Ride kann man eventuelle Schäden ohne großen optischen Makel beheben; eine Fachwerkstatt wird das so hinbekommen, daß optisch kein Makel verbleibt. Beim Rocket ist das Reparieren zwar möglich aber aufgrund dieses mit Aufklebern herbeigeführten Designs wird das immer zu sehen sein.

    Wegen den Tests der F-Ride 145 und 125 im Windsurfing Jahrbuch schick mir eine PN oder wende Dich an den Terra Oceanis Verlag.


    Mit dem Madd 136 dürfte am ehesten der F-Ride 135 zu vergleichen sein, da die Maße (Länge bei beiden 2,52 m und Breite beim Madd 74 cm und beim F-Ride 71,5 cm) nicht sehr weit auseinanderliegen. Der F-Ride ist schneller , das Einsteigen in die Fußschlaufen bei beiden Boards einfach und für Flachwasserreviere habe ich die Lessacher Rake 30 in 35 cm und das geht sehr gut. Da kann man auch gut eine kleinere nehmen.

    Wenn Du in meiner Gewichtsklasse bist (100 kg) und überwiegend auf Binnenseen fährst, wäre der Rocket 145 gut durch den F-Ride 155 zu ersetzen (der Rocket dürfte eh mehr Volumen haben als angegeben). Ansonsten wurde z.B. im Test im Windsurfing Jahrbuch der F-Ride 145 als fast ebensoschnell wie ein Slalomboard bewertet (mit wesentlich einfacherem Fahrverhalten) und der F-Ride 125 hat auch nicht gerade schlecht abgeschnitten. Die gesamte Range der Patrik F-Ride sind tolle Boards für Surfer, die entspannt von A nach B kommen wollen (und zurück).

    Meine Empfehlung: Prüfe erst einmal. ob Dein Problem nicht eher an zu kleinen gefahrenen Segelgrößen liegt. Du solltest auf Deinem Rocket eigentlich als einziges Segel Dein 7,7er sinnvoll einsetzen können, das 6,5er mit Einschränkungen und alles andere ist zu klein und bringt den Bug bei viel Wind zum steigen. Die von Tabou angegebene Segelrange ist 6,0 - 8,5 und man kann da bestimmt auch ein 9er Camber (z.B. Severne Turbo) noch gut drauf fahren. Ein Umstieg auf den Madd oder F-Ride wird Dein Problem mMn mit ziemlicher Sicherheit nicht lösen. Ich selbst bin auch kein Slalomcrack oder so sondern einfach Freerider, der entspannt fahren möchte. An die großen Segel mußte ich mich auch erst gewöhnen aber das geht recht schnell.

    Sind Deine "großen" Segel eigentlich Camber-Segel?

    Ach so, für den Einsatz Deiner beiden kleinen Segel wirst Du kaum um den Kauf eines kleineren Boards herumkommen.

    Henning

  • Leichtwindsurfer
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    • #68

    Hallo Henning,
    vielen Dank für deine ausfühliche Stellungnahme.
    Eine PN habe ich leider nicht.
    Wäre es dir vielleicht möglich, die Seite abzufotografieren und hochzuladen?
    Dann hätten alle was davon.
    Camber Segel habe ich keine. Damit kann ich nicht umgehen.
    Mein größtes ist ein 8,5 m2 Freeridesegel von Severne.
    Von der Gewichtsklasse bin ich mit 76kg etwas leichter.

    Michael

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    • 24. Dezember 2015 um 16:34
    • #69

    DU, Leichtwindsurfer, sollst IHM eine PN (Private Nachricht) schicken ;)

    Du musst einmal auf den Benutzernamen klicken, dann geht ein Festerchen auf, 2. von oben, Private Nachricht, was wie ein Briefumschlag aussieht

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