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Light/LTd Versionen - Haltbarkeit und Gebrauchtkauf

  • la1402
  • 16. Oktober 2014 um 18:27
  • la1402
    Lars
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    • 16. Oktober 2014 um 18:27
    • #1

    Hi zusammen,

    ich schaue ja nach einem Board für den Wiedereinstieg und habe eine Menge Kommentare gelesen, dass die heutigen Boards doch deutlich empfindlicher (aber auch leichter) sind als vor 12 Jahren.

    Macht es da überhaupt Sinn, ein z.B. 6 Jahre altes Brett in einer diese leichten Sandwich Konstruktionen zu kaufen? Halten die trotzdem lange?

    Im Falle eines Neukaufs - ist da überhaupt ein großer Unterschied - wenn ich z.B. den Rocket in LTD statt CED nehme?

    Danke für Euer Feedback!

  • teenie
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    • 16. Oktober 2014 um 19:37
    • #2

    Moin,

    also leichter als vor 12 Jahren wird schon schwierig. Die Slalomboards sind eigentlich die einzige Boardgruppe die noch in etwa so leicht oder leichter ist als
    z.B. 2006, das letzte Jahr wo noch sehr viele Boards komplett in Carbon gebaut wurden...

    Im Freeridebereich sind die Board vielleicht leichter als noch vor 15Jahren, aber selbst da bin ich mir nicht sicher.

    Viel wichtiger bei dne Boards ist jedoch die Weiterentwicklung bei den Shapes. Die Freerider wie z.B. der Tabou sind da eher vorsichtig
    'optimiert' worden, auch ein 2006er ist noch gut dabei.
    Andere Boardgruppen haben da sicherlich mehr Entwicklungssprünge gemacht, ganz 'neu' hinzugekommen sind Freeracer die sehr viel einfacher
    schnell zu machen sind als noch 2006.

    Ganz 'neu' in der Freeridegruppe sind die rel. breiten und sehr dünnen Shapes, da würde ich den 1. Generation nicht kaufen, sondern erst die 2.Gen.

    Die SURF hat sich schon mehrfach mit dem Thema LTD oder normal oder günstig auseinandergesetzt. Merken tut jeder einen Unterschied, beim tragen an den Strand.
    Wenn dein Bildchen von Dir ist, dann wirst du ihn auch beim fahren spüren. Ob es einem die 200-400,-€ im Neukauf- Falle wert sind muss jeder selbst sehen.
    Das jedoch die LTD generell empfindlicher sind als die Standardbauweisen ist auch eine Mär...

    Ich würde mir eher einen passenden Shape aussuchen und dann erst nach der Bauweise gucken, der Shape ist wesentlich wichtiger als die Bauweise.
    Die günstigste Bauweise verspricht jedenfalls den geringsten Wertverlust wenn du dich doch mal anders orientierst. Allerdings hat idR die günstigste Bauweise auch
    den größten Abstand bzgl. der Fahreigenschaften.

    Ich sach mal so, für den einen muss es unbedingt ein Sportfahrwerk sein, dem anderen reicht der Standard oder er gefällt ihm sogar besser weil er bei Bodenwellen nicht aufsetzt...

    Zur Haltbarkeit: Auch ein Surfboard altert. Gerade wenn es sehr häufig gebraucht wird oder in der Sonne liegt wird es irgendwann spröde und es gibt vermehrt
    Gelcoat abplatzer oder es wird weich. Alles eine Frage wie es behandelt wurde. Ich hatte schon absolut einwandfreie Modelle die wie neu waren nach 6-7 Jahren.
    Ich fahre aber auch nicht in südliche Gefilde...

    Bei Segeln ist da mit Sicherheit mehr Verschleiss zu erkennen.

    Grüße
    teenie

  • Peter Essen
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    • 16. Oktober 2014 um 21:02
    • #3

    Meine Meinung: Je größer das Board, desto wichtiger ist ein geringes Gewicht. Im Abgleiten macht sich der Gewichtsvorteil am deutlichsten bemerkbar. Ich glaube, die Surf kam in einer der letzten Ausgaben zu dem gleichen Ergebnis. Für mich persönlich ist das zumindest subjektiv deutlich spritzigere Fahrgefühl der leichten Bauweisen den Mehrpreis wert. Ich kann mir aber vorstellen, dass das viele anders sehen. Das muss jeder für sich selbst entscheiden.

    Meine Boards sind alle mindestens fünf Jahre alt. Beim kleinsten, dem 85l Lorch, bin ich gut damit gefahren, dass er trotz Vollcarbon-Bauweise noch zu den schwereren, weil sehr stabil gebauten Jahrgängen gehört. Das Brett ist immer noch 1A, keine weiche Stellen, keine Dellen, bis auf ein paar Lackkratzer durch den Trapezhaken beim Wasserstart nichts dran.

    Meine beiden größeren Bretter sind in sehr leichter Bauweise und weisen bei vergleichbarem Alter doch einige Dellen im Nasenbereich auf, die von "Einschlägen" des Masts bzw. des Gabelbaums herrühren. Diese Boards werden natürlich auch mit deutlich größeren und schwereren Riggs gefahren als das kleine und müssen daher wohl auch mehr aushalten. Zum Glück bisher durch diese Dellen keine Beeinträchtigungen, weder Delaminierungen noch offene Stellen mit Wassereinbruch - Glück gehabt. Da berichten einige hier im Forum von deutlich gravierenderen Schäden. Mich stören diese Altersspuren eigentlich gar nicht. Sie würden natürlich den Wiederverkaufswert voraussichtlich deutlich mindern, aber das spielt für mich keine Rolle. Aufgrund dieser Erfahrungen würde ich sagen, dass man auch gute gebrauchte Bretter in Leichtbauweise bekommen kann, die schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben. Dem Risiko, dass trotz optischer Begutachtung weiche Stellen auftreten, steht halt ein sehr deutlich niedrigerer Preis im Vergleich zum Neukauf gegenüber. Ein selten und nicht so hart rangenommenes älteres Brett kann ein guter Kauf sein. Ist aber nicht immer leicht zu erkennen.

    Viele Grüße
    Peter

  • Wolfman
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    • 17. Oktober 2014 um 17:28
    • #4

    Ich kenne die Boards von vor 15 Jahren nicht genau. Mein F2 ist jetzt 21 Jahre alt und wiegt bei 149 Litern 10,x kg, wenn ich es richtig in Erinnerung hab'. Und das war damals die "mittlere" Bauweise, glaub ich. Mein X-Cite Ride wiegt nur noch 7,9 kg, glaub ich, und war vor einigen Jahren die leichtere Bauweise. Da gibt es also schon einen Unterschied. Das F2 ist allerdings auch wirklich stabiler als das X-Cite Ride. Dem X-Cite Ride hab ich einen Nose-Protektor aus Schaumstoff gebaut, außerdem bekommt der Mast immer einen Mast-Protektor unter dem Gabelbaum. Beim F2 nehmen wir nur die normalen Baumprotektoren (weil da nicht der Mast auf die Nose schlägt, sondern wegen der größeren Länge das Kopfstück des Gabelbaums).

    Bei Boards aus dem gleichen Jahr und unterschiedlicher Bauweise ist allerdings nicht immer das leichtere weniger stabil. Zum Beispiel waren die Sharks aus einigen Jahrgängen in der schwereren und billigeren Bauweise HRS sehr anfällig bei Schleuderstürzen und platzten an der "Naht" zwischen Ober- und Unterschale richtiggehend auf. Das hat man von der leichteren, teureren Bauweise nicht gehört. Bei anderen Boards oder Jahrgängen mag das anders herum sein. Ich würde einfach schauen, was du günstig bekommst, und dann im Zweifel auch einen Nose-Protektor kaufen oder bauen. Damit reduziert sich das Risiko eines Schadens deutlich.

    HL - Wolfman

    P.S.: bei Gebrauchtkauf mußt du natürlich genau hinschauen, dass das Board noch keinen Schaden hat.

    2 Mal editiert, zuletzt von Wolfman (17. Oktober 2014 um 17:31) aus folgendem Grund: Ergänzung

  • la1402
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    • 17. Oktober 2014 um 17:55
    • #5

    Also wenn die Nase schon mal repariert wurde, lieber Finger weg?

  • silversurfer22002
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    • 17. Oktober 2014 um 18:37
    • #6
    Zitat von la1402

    Also wenn die Nase schon mal repariert wurde, lieber Finger weg?

    nein, aber die Nase sollte dicht sein

    wenn dir der Mast auf die Brettspitze fällt, dann ist das halt so, die Bretter heutzutage sind ALLE recht empfindlich (ausser du macht da nen Protektor drauf) und es kann dir beim ersten Fahren passieren.
    Du kannst Bretter vor 15 Jahren (wenn es keine Customs oder Leichtbauversionen waren) nicht mehr mit Aktuellen vergleichen, die heutigen sind einfach empfindlicher (bei unsachgemäßem Gebrauch (würde Totti sagen :) wozu halt nen Schleudersturz oder irgendwo gegenbaseln gehört) aber oftmals auch ca 20 - 30% leichter, was sich überall (für MICH positiv) bemerkbar macht

    ein leichtes Brett fühlt sich immer auch etwas lebendiger an, bei besserem Durchgleiten, Abgleiten, Beschleunigung (weniger Masse).

  • jojo62
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    • 19. Oktober 2014 um 09:35
    • #7

    Bei den Modernen Boards mit geringen Längenmaßen schauts so aus , das der GB Kopf nicht die Nose beschädigen kann weil er sie nicht trifft schwachpunkt sind hier einzig
    die Kanten im vorderen Bereich links u rechts der Nose ( ca 40 cm ) läßt sich alles mit den ION Protectoren sehr gut schützen hab sie in RDM u SDM und beste Erfahrungen gemacht und so schlecht schaun sie auch nicht aus
    Bei längeren Boardmodellen ist ein Noseprotector sinnvoll ( hab so in Erinnerung das kaktus aus dem Forum sehr geile Teile als Sonderanfertigung baut )
    und mal ganz ehrlich > die wenigsten Boards sind an der Nose Unfallfrei wies auch immer entstanden ist weil die Teile dort HOHL sind !!!! warum auch immer ein hoch auf die Hersteller . Wenn gut repariert ist warum soll mans nicht kaufen ????
    Lg

    Einmal editiert, zuletzt von jojo62 (19. Oktober 2014 um 09:36)

  • teenie
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    • 19. Oktober 2014 um 10:08
    • #8

    Wieso sind die Boards an der Nase hohl? Hab ich da eine entscheidende Entwicklung verpasst?

    Meist ist es so, dass die LTD von rel. guten Surfern gekauft werden und daher tendenziell eher mal unfallfrei sind.
    Bei den kurzen Boards hilft ein Noseprotektor natürlich genauso, denn der Mast schlägt genauso auf die Nase ein,
    wie bei längeren Boards der Gabelkopf.

    Grüße
    teenie

  • schnully
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    • 19. Oktober 2014 um 16:01
    • #9

    Das die Boards an der Nase hohl sind habe ich auch noch nicht gehört,aber viele haben ein sehr dünnes Laminat an derNase.
    So ist es nicht verwunderlich wenn die Boardnase einen Schaden erleidet,da hilft ein Noseprotector schon!
    Ein gut repariertes Board wird keine Nachteile gegenüber einem nicht reparierten Board haben,nur einen Preisvorteil!
    Grüsse Jens

  • teenie
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    • 19. Oktober 2014 um 17:33
    • #10

    Das Problem ist immer, das man von aussen nicht erkennt, ob es gut oder schlecht repariert ist... und naklar, es ist nei Wasser eingetreten und
    wurde immer 'professionell' repariert, ist eh klar...

    Grüße
    teenie

  • schnully
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    • 19. Oktober 2014 um 19:30
    • #11

    Da gebe ich Dir Recht,man weiss nicht ob Wasser eingetreten ist,aber das sollte in den meisten Fällen nicht der Fall sein wenn am Bug repariert worden ist.
    Wenn eine Reparatur von aussen gut aussieht ist die Gefahr das die schlecht ausgeführt ist deutlich geringer als wenn die Reparatur schon schlampig aussieht.
    Zu viele "professionell reparierte Stellen" sollte ein Board nicht haben,dann würde ich es auch nicht kaufen.
    Ich habe immer das Glück gehabt das ich Boards gekauft habe die im guten Zustand waren,nur wenn sie bei mir angekommen waren brauchten sie eine Reparatur,
    Die Vorbesitzer wussten nie von den Schäden,alles beim Transport passiert;-)
    Grüsse Jens

  • Wolfman
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    • 20. Oktober 2014 um 10:49
    • #12

    Die Vorschreiber haben die Probleme beim Kauf eines gebrauchten Boards gut auf den Punkt gebracht. Ohne vorherige Besichtigung würde ich nie ein gebrauchtes Board kaufen. Und selbst mit Besichtigung wäre ich sehr vorsichtig. Hinzu kommt, dass die gebrauchten Boards der Art, wie sie für la1402 in Frage kommen, recht gesucht und entsprechend teuer sind. Neue Boards vom Vorjahr sind da nach meinem Geschmack oft relativ günstig. Wenn also finanziell möglich, würde ich nach so etwas schauen.

    HL - Wolfman

  • la1402
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    • 20. Oktober 2014 um 21:34
    • #13

    Hi Danke zusammen[emoji1] . Der Markt ist tatsächlich dünn. Aber ich habe ja Gottseidank ein halbes Jahr Zeit
    ...

  • coolk
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    • 21. Oktober 2014 um 09:44
    • #14

    Hallo La 1402, ich fahre seit ca. 6 Jahren LTD Boards und habe im August meinen geliebten Shark in LTD verkauft. Das einzige was hier anzumerken war, ist dass das Gelcoat an der Seite ganz leichte Haarrisse hatte (Schönheitsfehler den man leicht beheben kann). Das Gleiche hatte ich an meinem XTC (fahre ich immer noch), dort an der Nase auch schon einen Schaden repariert (Nase nicht hohl). Nach der Reparatur mit geeignetem Material konnte man nur mit der Lupe diese Reparatur erkennen. Jetzt fahre ich einen Gecko LTD. Ich würde nicht generell sagen, dass die Boards sehr viel empfindlicher sind, aber dennoch behandele ich sie sicher anders als ein herkömmliches Board. Ich merke den Unterschied in der Geschwindigkeit, die Boards sind steifer. Bevor ich mich wieder für ein LTD entschied, bin ich am Gardasee den Gecko in Bamboo Bauart gefahren. Das Board war gut im angleiten, dennoch habe ich später den Unterschied zu meinem jetzigen sofort bemerkt.
    Ja und die Katze im Sack würde ich nicht kaufen, immer vorher ansehen.

  • silversurfer22002
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    • 22. Oktober 2014 um 07:22
    • #15

    coolk
    hast du geschwindigkeitsunterschiede der einzelnen bauweisen gespürt oder gemessen ?

  • coolk
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    • 22. Oktober 2014 um 10:06
    • #16

    Hallo Silversurfer, nein messen war nicht drin, ist auch schwierig, da man die Boards selten sofort zusammen testen kann. Es ist eine rein subjektive Feststellung da die LTD Versionen, wie beschrieben, auch steifer sind und damit das Gefühl sofort wegzukommen und in der Geschwindigkeit immer schnell zu bleiben einfach da ist.

    Grüße aus dem regnerischen Südwesten

  • silversurfer22002
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    • 22. Oktober 2014 um 10:34
    • #17

    hallo coolk
    die "Surf" hatte mal nen interessanten Test dahingehend gemacht, mit fundierten Messungen per GPS

    Fazit war, das der Topspeed, weil identischer Shape, identisch ist
    bei allem, wo ein Mindergewicht interessant ist, Beschleunigung, Durchgleiten, Angleiten waren die leichteren Bretter im Vorteil
    Was aber interessant nachzulesen war, das die Leichtbauten manchen Freizeitsurfer sogar teilweise überforden, weil die Bretter nicht so ruhig im Wasser liegen und somit anspruchsvoller zu fahren sind.

    subjektiv ist ein härteres Brett natürlich sportlicher, reagiert schneller auf Belastungen, aber für manchen eben auch nur umkomfortabel und zickig

  • coolk
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    • 22. Oktober 2014 um 17:16
    • #18

    dem kann ich zustimmen, als ich meine ersten LTD, hier den XTC gefahren hatte, dachte ich zuerst auch, dass ist ein Sportwagen mit sehr geringem Federweg. Man muss diese direkte Art mögen.Bei den normalen Versionen ist der Komfort am "Fuß" etwas höher, gerade bei Bedingungen wie am Gardasee wo das Wasser an manchen Tagen sehr unruhig sein kann.

  • surfmei
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    • 23. Oktober 2014 um 15:18
    • #19

    nochmal zum Alter/Haltbarkeit von Ltd. Boards.
    Meine F2 XTC von 2008 und Hawk 120 von 2011 sind nach wie vor von ein paar Kratzern abgesehen top in Ordnung, wobei der Hawk mit Abstand das leichteste meiner 3 Boards ist (6,6Kg ohne Schlaufen und Finne). Ich nutze keine Protektoren an Mast oder Bug. Diese Bauweisen sind aber für Einsteiger eher ungeeignet.

    Kein gebrauchtes Board ohne gründliche Besichtigung kaufen.

    Ich vermute dass die Anfälligkeit für Schäden zwischen den verschiedenen heutigen Sandwichbauweisen nicht sehr unterschiedlich ist. Die Boards mit ASA-Außenhaut waren jedenfalls noch deutlich robuster gegen Schläge. Habe im Frühjahr z.B. einen F2 Ride aus 1998 ohne irgendwelche Schäden verkauft.

  • tempograd
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    • 23. Oktober 2014 um 16:39
    • #20

    Hi la1402,
    nun, die Empfindlichkeit muss nicht immer mit harten Einschlägen zu tun haben, dabei geht auch eine preiswerte Version zu Bruch. Oftmals geht es hierbei mehr darum mit dem Material zum Teil sehr aufmerksam umgehen zu müssen. Siehe z.B. die aktuelle Surf in dem Artikel zur den Pickeln bei "unsachgemässer" Lagerung des Boards. Meines Wissens kam es zu solchen Schäden nicht bei den günstigen Bauweisen, sondern viel mehr bei den teuren Ltd. Versionen mit Schleiflacken.
    Es kam ja sogar zu Delaminationen durch "Naß-Lagerung" in der Boardbag. Korrigiert mich wenn ich da falsch liege und das auch bei den "einfachen" passiert ist.
    Mich würde es nerven jedesmal mein Brett abtrocknen zu müssen, bevor ich es einpacke......das bei einer Wassersportart ist schon fast ein Witz.
    Außerdem kann man sagen, dass günstige Versionen meistens ein mehr oder weniger weißes Design bekommen (ja es gibt Ausnahmen). Die teuren leichten haben oftmals Sichtcarbon oder wenigstens dunkle/schwarze Stellen, soll ja edel wirken. Die sind gerade in südlichen Gefilden etwas problematisch, da sie sich in der Sonne (bei Surfpausen am Strand) extrem aufheizen was im schlimmsten Fall zu teilweiser Delamination führt.
    Aber beim Fahren spüren wirst Du den Unterschied nur wenn Du direkt vergleichen kannst. Ein leichteres Brett gleitet im direkten Vergleich früher und es fühlt sich deutlich direkter, spritziger und agiler an.
    Aber wie teenie schon sagt, dann lieber die günstigere Version und einen schnellen direkten Shape und für den Rest der Kohle noch Mast, Segel oder Gabel holen.

    Reparierte Boards würde ich mir nur kaufen, wenn ich sie vorher vor Ort ansehen kann. Du glaubst nicht wie viele angebliche "leichte unerhebliche Lackabplatzer" sich in der Realität als schwere Schäden mit Microrissen und offenem hygroskopischem Gewebe erweisen...und die Leutz gehen damit immer noch aufs Wasser. Und es gibt wirklich wenige Reparaturen die so stabil sind und aus Profihand stammen, dass das Board anschließend wieder genauso belastbar ist an der Stelle.

    jj

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