Und meine Prophezeiung:
Die Kites zum Speeden sind noch nicht annähernd in der Entwicklung ausgereizt und die 60kn werden in absehbarer Zeit fallen.
Lüderitz 2013
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Guter Punkt!
Segel überziehen auf einem solch raumen Kurs ist immer sehr ungünstig. In dem Moment belastet man automatisch die Finne etwas falsch, da kann man nicht mehr viel retten, insbesondere wenn im Zuge des Überziehens das Körpergewicht schon etwas nach vorne gekommen ist.Frage:
Bist du in ein Windloch gekommen oder wie kam das Überziehen zustande?Ich wollt einfach noch mehr pushen und habe dabei völlig unterschätzt, dass auch bei einem voll angeblasenen 5.1 das ganze System doch sehr sensibel auf "rohe Gewalt" reagiert. Zuvor hatte ich mich mit anderen über die Finne unterhalten die meinten dass die asy Finnen gut Druck aushalten, ich der Finne ruhig vertrauen kann...Naja diese
Lektion habe ich auf schmerzhafte Weise gelernt:-) -
glaub ich nicht, die max Beschleunigung bekommen die kites an der Corner, Übergang von Amwind in Raum, weil der Kite selber schon auf Raum Kurs ist und das Brett den Druck aufbaut, welcher zum Slingshot führt. Der kite fliegt so schnell wie der Wind aber nicht schneller vgl. hierzu AC Cupper vor San Fransico 25kts. Wind 44kts. Boatspeed.
Auch das Bild von Albeau zeigt deutlich, dass bei so tiefem Kurs, die Strömung am Segel eigtl. keine Rolle spielt, ich glaube die Zukunft für noch mehr Speed wäre eine Art Spie oder Genaker in Verbindung mit einem Kanal ohne Amwind Kurs, der ist so gesehen für uns Surfer ungeignet und dient deutlich mehr dem Ansinnen von Seb um den Worldrecord bei den Kitern zu halten. Vgl. 7 qm Kite vs. 5.4 EVO 6 inkl dem Vorteil mehr Wind in der Höhe des Kites.
Also die Zukunft: Hydrofoil in Verbindung mit Genaker auf einem Kanal bei dem Lenken unnötig ist.
Nur ist das dann noch surfen?
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Den Knick im Segel sehe ich nicht als bedenklich an, ich schätze da knallt gerade eine Böe rein. Sicherlich würde das ein härterer Mast etwas einschränken, aber in der Gesamtsumme wird es wohl nichts bringen.
Man kann natürlich auch über das nicht vorhandene Close the gap diskutieren.Naja, inwieweit Close-the-gap auf einer Speedneedle wirklich erstrebenswert ist, ist auch eine Frage, wenn das Unterlieg am Board anliegt ist man schon verdammt nah am Überziehen oder gar schon dabei. Für mich sieht das schon sehr effizient aus von der Segelposition.
Ich denke auch er verspürt gerade gut Druck. Das Segel arbeitet insofern perfekt. Flügelsegel dürften für Windsurfer wohl kaum beherrschbar sein, sie sind es ja schon für Segler kaum. Das dürfte alles aber nicht effizient sein. Vielleicht kann man einen härteren Mast reinstecken, aber ist der Surfer damit schneller?
Ich gehe mal soweit und sage ein Entwicklungsschritt wäre den Knick noch ausgeprägter zu gestalten durch entsprechende Profiländerung. -
Spie oder Genaker ... oben am Mast befestigt??

Davor müssten die Segel nach oben hin erst mal viel bauchiger werden.
Also pack nächstes mal noch ein altes Segel von 1980 ein..
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glaub ich nicht, die max Beschleunigung bekommen die kites an der Corner, Übergang von Amwind in Raum, weil der Kite selber schon auf Raum Kurs ist und das Brett den Druck aufbaut, welcher zum Slingshot führt. Der kite fliegt so schnell wie der Wind aber nicht schneller
Ok. Das kenne ich vom Wakeboarden. In der Kurve nimmt man Fahrt auf, man wird sozusagen herumgeschleudert, so viel, daß man schneller als die Bahn wird und das Seil schlaff. Das ist das, was totti mit der Fahrer überholt den Kite meint.
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- Offizieller Beitrag
Naja, inwieweit Close-the-gap auf einer Speedneedle wirklich erstrebenswert ist, ist auch eine Frage, wenn das Unterlieg am Board anliegt ist man schon verdammt nah am Überziehen oder gar schon dabei. Für mich sieht das schon sehr effizient aus von der Segelposition.
Ich denke auch er verspürt gerade gut Druck. Das Segel arbeitet insofern perfekt. Flügelsegel dürften für Windsurfer wohl kaum beherrschbar sein, sie sind es ja schon für Segler kaum. Das dürfte alles aber nicht effizient sein. Vielleicht kann man einen härteren Mast reinstecken, aber ist der Surfer damit schneller?
Ich gehe mal soweit und sage ein Entwicklungsschritt wäre den Knick noch ausgeprägter zu gestalten durch entsprechende Profiländerung.Ich denke, der zu große Spalt Unterliek -> Board liegt an einer einfallenden Böe, daher auch das Auswehen des Mastes. Definitiv ist der Spalt zu groß und da sieht man auch einen weiteren Schwachpunkt: Der Fahrer, der die Böe nicht auffangen kann, weil das Segel es schon nicht kann.
Was meinst du mit Knick weiter ausprägen? Einen geknickten Mast nach Lee? Denkbar. Aber damit entnimmt man auch nur weitere Power.
Auf jeden Fall muss an den Segeln und Boards was getan werden. Die Segel brauchen mehr Fläche im Unterliek und bei Boards muss das Eintauchen verhindert werden. Ein breiteres Board (im Heck) wird es nicht tun, man wird das nicht kontrollieren können bei 50+ Knoten.
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Ok. Das kenne ich vom Wakeboarden. In der Kurve nimmt man Fahrt auf, man wird sozusagen herumgeschleudert, so viel, daß man schneller als die Bahn wird und das Seil schlaff. Das ist das, was totti mit der Fahrer überholt den Kite meint.
Woher kommt eigentlich diese Meinung?;)
(Frage geht eher Richtung Silbersurfer)
Der Kite befindet sich immer Richtung Raum; nur beim Höhelaufen versucht man den Kite möglichst weit an den Windfensterrand zu bekommen, dort ist es also nur leichter Raumkurs.
Und überholen wie an der Wakeboardanlage kann man den Kite auch nicht, kaum fehlt nur ein paar Zentimeter Leinenspannung, stallt er sofort vom Himmel.
Und nochmal auf dem Vergleich zur Wakeboardanlage:
Der Kiter fährt normal so durch die Gegend als wenn ich mich an der Wakeboardanlage weit raus tragen lasse; also so wie bei den ausholenden Kurven die man fährt an den Ecken.Die einzige wirkliche Beschleunigung die ich noch bekommen könnte wäre ein tiefer Kiteloop.
Doch dann ist es fliegen und nicht mehr kiten.Warum sind Kiter im Vorteil?
Weil sie viel weniger benetzte Fläche im Wasser haben, den Kite beim Starten stark depowern können und ihn zusätzlich dabei in die Softzone stellen.P.S. Man kann den Kite mit dem Board überholen, aber mit gespannten Leinen springt man sofort .
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Ich denke, der zu große Spalt Unterliek -> Board liegt an einer einfallenden Böe, daher auch das Auswehen des Mastes. Definitiv ist der Spalt zu groß und da sieht man auch einen weiteren Schwachpunkt: Der Fahrer, der die Böe nicht auffangen kann, weil das Segel es schon nicht kann.
Was meinst du mit Knick weiter ausprägen? Einen geknickten Mast nach Lee? Denkbar. Aber damit entnimmt man auch nur weitere Power.
Auf jeden Fall muss an den Segeln und Boards was getan werden. Die Segel brauchen mehr Fläche im Unterliek und bei Boards muss das Eintauchen verhindert werden. Ein breiteres Board (im Heck) wird es nicht tun, man wird das nicht kontrollieren können bei 50+ Knoten.
Hmm, mag sein, dass der Spalt am Unterliek zu groß ist, das sehe ich aber ehrlich gesagt nicht als sonderlich großes Problem an sich an. Wo ich dir vollkommen recht gebe ist, dass es problematisch wird, wenn Böen nicht gut abgefangen werden und das Segel so eigentlich dauerhaft wechselt zwischen "open" und "close".
Zum Knick:
Nicht unbedingt ein geknickter Mast, ich denke eher an den von dir genannten Punkt mehr Fläche im Unterliek. Die Power und der Vortrieb wird hauptsächlich im Bereich unter der Gabel und vielleicht minimal darüber generiert. Hier könnte man darüber nachdenken noch mehr Profil reinzuschneidern und vielleicht sogar mehr Fläche. Das könnte meiner Meinung nach auch sehr starr sein, vielleicht müsste man die Gabel dann noch etwas tiefer fahren um das zu kontrollieren, aber es sollte gehen. Hier wäre durchaus auch ein sehr harter Mast (Base) ein Ansatz. Der obere Teil des Segels ist aber eher in den Phasen wichtig wo keine Böen da sind um etwas mehr Schub zu generieren. Es sollte aber keinesfalls dazu führen, dass bei einfallenden Böen der Surfer keine Kontrolle mehr hat. Im Optimalfall macht das Segel im oberen Teil von sich aus auf wärend der Fahrer "dicht" halten kann und durch die kontrollierte Power im unteren Bereich die Böe in Vortrieb umsetzt. Hier wäre ein noch extremerer Flextop Mast nicht verkehrt.Mir fallen spontan die Segel von Severne und NeilPryde ein, die deutlich in diese Richtung gehen.
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- Offizieller Beitrag
Warum sind Kiter im Vorteil?
Weil sie viel weniger benetzte Fläche im Wasser haben, den Kite beim Starten stark depowern können und ihn zusätzlich dabei in die Softzone stellen.Da gibt es noch mehr: Kiter können bei weniger Wasserstand fahren, bzw. auch näher am Ufer. Das bedeutet zwangsläufig weniger Wellenbildung. Gibt sicher weitere Vorteile...
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Hydrofoil ist für Windsurfer auch machbar.Aber dann brauchst Du keine tollen Bretter mehr,kannst alten Kram als Brett verwenden,
Finnen verlieren ihren Sinn, usw.Drei -vier Versuche. Hoffentlich mach ich die nicht. Wolfgang -
Zitat bernie b
Die einzige wirkliche Beschleunigung die ich noch bekommen könnte wäre ein tiefer Kiteloop.
Doch dann ist es fliegen und nicht mehr kiten.Warum sind Kiter im Vorteil?
Weil sie viel weniger benetzte Fläche im Wasser haben, den Kite beim Starten stark depowern können und ihn zusätzlich dabei in die Softzone stellen.P.S. Man kann den Kite mit dem Board überholen, aber mit gespannten Leinen springt man sofort .[/QUOTE]
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Und meine Prophezeiung:
Die Kites zum Speeden sind noch nicht annähernd in der Entwicklung ausgereizt und die 60kn werden in absehbarer Zeit fallen.geht bestimmt noch viel schneller,z.B. angeschnallt in einem weichgepolstertem Carbonei bei Orkan über Wasser zerren lassen.
schon mal einer probiert,10 m in zwei Tagen zu surfen ? Dann kommste auch ins große golde Buch.
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Hydrofoil ist für Windsurfer auch machbar.Aber dann brauchst Du keine tollen Bretter mehr,kannst alten Kram als Brett verwenden,
Finnen verlieren ihren Sinn, usw.Drei -vier Versuche. Hoffentlich mach ich die nicht. WolfgangDu musst direkt,festgeschnallt auf der Finne sitzen,das gibt es aber schon,und kann auch richtig weh tun
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Habe leider oben ohne eigen Text zitiert.
Ich glaube nicht, dass die Kiter weniger Fläche im Wasser haben. Wenn man sich Videos oder Bilder anschaut, sieht man, dass das Board gleizeitig Finne ist, unterschiedlich viel Board im Wasser, je nach Druck der erzeugt werden kann, manchmal schon ab Mitte. Da ist erheblich mehr Fläche im Wasser, muss auch, da die Jungs erheblich mehr Kraft übertragen bekommen. Die Hebelverhltnisse sind einfach viel günstiger als auf dem Surfboard. Dafür verpulvern die erheblich mehr Energie (riesige Wasserfontäne inter dem Board). Ich glaube wenn es gelingt die Hebel für die Kraftübertragung zu verbessern, so dass mehr Kraft kontrolliert übertragen werden kann, wird ein Surfer schneller sein als ein Kiter. Die Verlagerung des Segelschwerpunkes nach unten (kürzere aber breiter Segel, weiss ich nicht). Zudem wandert bei positiv gepfeilten Flächen der Auftriebschwerpunkt immer nach aussen (hier also am Segel nach oben). Wolfgang kann, denke ich, für den Finnenbau (Weed-Finne) ein Lied davon singen. Ich glaube die Bretter müssten hinten breiter werden( Oberseite, Unetrwasserschiff muss man schauen) und Die Gabelbaumkonstruktion muss überdacht werden. Hydrofoiltechnik halte ich im Normalwindbereich für super, aber bei viel Wind brauchst du Ausleger um das Gefährt zu stabilisieren.
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- Offizieller Beitrag
Ich glaube die Bretter müssten hinten breiter werden( Oberseite, Unetrwasserschiff muss man schauen)
Wir hatten mal mehrere solcher Boards gebaut. Ist schon wieder 6 Jahre her...
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Mit welchem Ergebnis?
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- Offizieller Beitrag
Boards sind verbrannt ohne getestet werden zu können. Danach die Idee aus den Augen verloren wegen Sponsorwechsel des Fahrers, der sie eigentlich nutzen wollte. Jetzt fährt er in Lüderitz vollkommen konservative Boards und Seriensegel, wie alle anderen auch...
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Schade eigentlich, aber genau deshalb fahren uns die Kiter davon. Zudem macht RRD mit dem X-fire z.Z. nichts anderes.
Formtechnisch würde ich aber nach vorne erheblich verjüngen, wie Speedneedle. Es sollen ja reine Rennboards werden und die Angriffsfäche für den Wind so klein wie möglich sein.
Die Sailrocket2 ist auch kein Seriensegler oder? -
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Ich glaube, wir sind die Boards doch 2x oder 3x gefahren, ich kann mich nicht mehr recht erinnern, ist schon so lange her. Es gab auf jeden Fall mehrere Größen. Ich frage mal nach, wie damals die Meinung dazu war. Die Boards gibt es auf jeden Fall nicht mehr.
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