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Fanatic: Gecko 105 vs. HAWK 111

  • MaLi
  • 14. Februar 2013 um 09:25
1. offizieller Beitrag
  • MaLi
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    • 14. Februar 2013 um 09:25
    • #1

    Hallo zusammen,

    was denkt Ihr über diese beiden Alternativen?

    Nein, beide kaufen - geht nicht!!
    Wer fährt den HAWK 110 (111 ist wohl zu neu, aber ohnehin baugleich)?
    Ist der HAWK wirklich hauptsächlich zum geradeaus fahren?
    Wie ist er in Manövern?

    Hat jemand schon mal einen Eindruck von dem Gecko bekommen?

    Oder gibt es tatsächlich die Empfehlung für ein anderes Board,
    das nicht größer als 115 ltr sein sollte und im Kabbelwasser des Veluwemeers
    gebadet wird?

    Schon mal DANKE für Eure Beiträge

  • Manuel_Surf-Magazin
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    • 14. Februar 2013 um 12:36
    • #2

    Hallo MaLi,
    wir hatten beide Boards – und auch den neuen Freewave – beim Test in Südafrika dabei...Den Bericht dazu findest du in der kommenden surf, die ab Samstag bei den Abonnenten eintrudeln sollte, ab Mittwoch nächster Woche dann am Kiosk.
    Liebe Grüße
    Manuel

  • Slaughthammer
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    • 14. Februar 2013 um 12:48
    • #3

    Über den Gecko 105 gibts auch im aktuellen Windsurfing Jahrbuch einen Einzeltest, da der wohl in keine Testkategorie richtig reinpassen wollte. Wird das als ziemliche eierlegende Wollmilchsau bewertet, besonders für den mittleren Windbereich. Also easy going pur, Manöver auch kein Problem, Wellen abreiten bei wenig Wind, geht wohl alles ganz gut.

    Gruß, Onno

    wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.

  • MaLi
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    • 15. Februar 2013 um 12:58
    • #4

    Danke für die Info, Manuel.

    Ich habe zwar so meine Meinung über die SURF, aber das ist ja so ziemlich das einzige
    was man an Vorabinformationen bekommen kann.
    Vor langer Zeit habe ich das SURF-Testteam bei ihren Tests gesehen. Das hatte mit dem
    Otto-Normalverbraucher nichts mehr zu tun. Und ich weiss auch nicht, ob man sich noch
    in die Lage eines Durchschnittsssurfers versetzen kann, wenn so gut fährt wir die Tester.

    Kann Sebastian Vettel einen Diesel-Kombi so testen, dass ein Familienvater etwas mit
    dem Test anfangen kann?

    Ich denke, die Boards sind in ihrer Entwicklung so ausgereizt, daß es in einer Klasse kein wirklich
    schlechtes Board mehr gibt.
    Sind die Nuancen zwischen den Brettern, die ein Profi (vielleicht) erkennt, noch für den Normalfahrer,
    der gerade froh ist 2-3 durchglittene Manöver zu fahren,
    noch spürbar?
    Bsp: Urteil über den HAWK: Gleitet mit ein wenig aktiver Unterstützung schnell an!
    GECKO: Gleitet schnell an!

    Was jetzt?
    Ein Surfboard kann man eben nicht so leicht Probefahren wie ein Auto - also kauf man irgendwie immer
    die Katze im Sack - oder?

  • MaLi
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    • 15. Februar 2013 um 12:58
    • #5

    Danke Manuel für Deine Info.

    Zum Surf-Magazin hab ich so meine eigene Meinung.
    Leider hat man aber sonst wenig Chancen weitere Infos
    zum Surfmaterial zu bekommen.
    Vor vielen Jahren hatte ich die Gelegenheit die Surftester zu sehen
    (damals noch mit Kutte).
    Da stellt sich die Frage: Würde Sebastian Vettel einen Kombi Diesel so testen, daß
    das Ergebnis einem Familienvater mit 2 Kindern bei der Kaufentscheidung weiter hilft?
    Oder anders:
    Kann sich jemand aus dem Testteam noch in die Sorgen und Nöte eines
    Otto-Normalsurfers hinein versetzen, der froh ist, 2 oder 3 durchglittene
    Manöver zu fahren?

    Ich denke, dass die Entwicklung von Boards und Segeln so ausgereizt ist, dass es
    innerhalb einer Klasse kein wirklich schlechtes Material mehr gibt.
    Und, ob dann der Normalsurfer die feinen Nauncen noch bemerkt, halte ich
    für sehr fraglich.

    Bsp:
    HAWK: Gleitet mit leichter aktiver Unterstützung sehr früh an
    GECKO: Gleitet früh an

    Und jetzt? Trotzdem möchte man ja hinter seiner Kaufentscheideng stehen.

    Und da man ein Board als Normalsurfer nicht so einfach zum testen bekommt
    (ist mit viel Aufwand verbunden und nicht so einfach wie die Probefahrt für ein Auto)
    kauft man doch immer irgendwie die Katze im Sack.

    Ich bin an allen Ideen und Meinungen zu diesen Boards oder gar anderen Alternativen
    interessiert - aber vermutlich am Ende genau so schlau wie vorher.
    Trotzdem siegt meine Neugier nach den Erfahrungen und Einschätzungen der anderen
    Surfer.

    Du hast beide Bretter gefahren und ich bin auf den Test gespannt, wobei mich Deine persönliche
    Einschätzung auch interessieren würde.

    Tschöh einstweilen
    Martin

  • MaLi
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    • 15. Februar 2013 um 13:01
    • #6

    'tschuldigung, mein Rechner hatte Hunger und ich wusste nicht, ob mein
    Beitrag abgeschckt wurde oder nicht.

    Nu' gibt's den Doppelpack:

    Nochmals Entschuldigung!

  • MaLi
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    • 17. Februar 2013 um 18:19
    • #7

    Tjo, nun habe ich die SURF nicht nur gelesen bzw durchgearbeitet, sondern schon fast inhaliert.
    Bin ich dadurch schlauer geworden? Nein !
    Der HAWK, der noch in 2012 ach so toll war, schneidet jetzt gegenüber dem JP Allride
    deutlich schlechter ab. (Bezogen auf meine Gewichtungen)
    Meine Tendenz geht also jetzt erst mal zum Allride 106 Pro, aber das kann sich bis zur Bestellung in
    2 Wochen noch ändern (Tabou 3S ist auch noch im Rennen)

    Wenn also jemand seine Meinung zu diesen Boards kundtun möchte - ich bin sehr daran interessiert.

    Tschöh einstweilen

  • silversurfer22002
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    • 17. Februar 2013 um 22:00
    • #8

    sind die finnenbestückungen auch identisch geblieben ???

  • Slaughthammer
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    • 17. Februar 2013 um 22:49
    • #9
    Zitat von MaLi


    Wenn also jemand seine Meinung zu diesen Boards kundtun möchte - ich bin sehr daran interessiert.


    das wird aber schwer, da was sinnvolle hinzubekommen, wenn du

    Zitat von MaLi


    (Bezogen auf meine Gewichtungen)


    diese Gewichtungen nichtmal Ansatzweise erläuterst.

    Gruß, Onno

    wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.

  • strandlaeufer
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    • 17. Februar 2013 um 23:09
    • #10

    Hi,

    also dann versuche ich mich mal. Ich bin den Hawk in der 2010er Version ein paar mal gefahren. Den hätte ich eher unter schnellem freeride einsortiert. Der gleitet sehr sprunghaft an, ist einigermaßen schnell und hat auch einen anständigen top speed (soweit ich da ran gekommen bin ;)). Insgesamt also eher sportlich. Den Gecko bin ich nicht gefahren, aber ich habe einen RRD Firemove, der m.E. einen sehr ähnlichen Shape hat. Der fällt eher unter Freemove. Der gleitet recht angenehm easy an (zudem auch früh), und fährt sich sehr entspannt. Bei zu viel Wind (und entsprechend Kabbel) wird es ein bisschen schwierig, weil der dann hin- und wieder mal an einer Welle hängen bleibt. Ansonsten ist der supergut zu halsen. Meine Empfehlung wäre daher: zum heizen den Hawk, zum gemütlich fahren (und halsen lernen) den Gecko. Empfehlung für eine Alternative wäre ein 110er Firemove...

    Viele Grüße
    -Strandläufer

  • MaLi
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    • 18. Februar 2013 um 07:29
    • #11

    Ja stimmt, ohne die Gewichtung zu nennen ist's blöd 'ne Aussage zu treffen.
    Also ganz kurz:
    Angleiten: ist immer wichtig, ohne dem geht's eben nicht
    Schnell und Endgeschwindigkeit: nicht wichtig, ich muß nicht der schnellste sein.
    (Die Schnellen hat man am Veluwemeer ohnehin bei der nächsten Halse)
    Springen: Da übe ich gerade dran und das sollte leicht gehen
    360'er: Übe ich ebenfalls dran und sollte demzufolge entsprechend wendig sein

    Wie gesagt zur Zeit ist der Allride 106 der Favorit - ? -

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    • 20. Februar 2013 um 02:37
    • #12

    Ich habe den Hawk und den Allride gefahren, allerdings an verschiedenen Spots und mit ein paar Monaten dazwischen. Den Gecko habe ich noch nicht probiert, allerdings auch den RRD Firemove 110. Ich stimme durchaus mit Strandläufer überein - der Hawk für mehr speed, der Firemove dreht besser und ist einfacher zu fahren. Der Allride hat mir aber auch super gefallen.

    Ich habe ein 96 l 3S, und das ist ein tolles Brett wenn der Chop grösser wird. Für Kontrolle in schwierigen Bedingungen ist das 3S vielleicht am besten. Wenn ich mal annehme dass der Gecko dem Firemove sehr ähnlich ist, muss ich sagen, dass du dir genau die Bretter rausgesucht hast, die mir am besten gefallen. Ich glaube, dass du mit jedem von diesen Brettern viel Spass haben könntest. Der Hawk wäre vielleicht am wenigsten für dich geeignet, weil er wirklich mehr zum heizen ausgelegt ist als die anderen Bretter.

  • daddy_o
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    • 20. Februar 2013 um 07:02
    • #13

    Hallo Martin,
    kauf dir ein Board, daß vom Volumen her ungefähr hinkommt und dir vom Preis-Leistung und/oder Optik am besten gefällt. Danach investiere in ein leichtes, neutrales Rigg.

    Wenn sich dir das Segel nicht so stark "aufdrängt", wirst du die Vorzüge der jeweiligen Shapes erst richtig erspüren und ausnutzen. Halse und Wende werden mit einem leichten, neutralen Rigg richtige Boardmanöver und die Stehquote wird sich erhöhen.

  • MaLi
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    • 20. Februar 2013 um 08:34
    • #14

    Hmm, mit meinen Riggs, die ein wenig zusammen gebastelt sind (Segel, Mast, Gabel jeweils andere Hersteller) bin ich eigentlich sehr zufrieden.
    Insbesondere das meist gefahrene Severne NCX 6,5
    (größere Lappen möchte ich nicht fahren - dann trinke ich lieber 'n Bier am Strand)
    finde ich Klasse.
    Auch wenn sich Severne und die SURF vor Jahren den Flop erlaubt haben, die falsche Gabelbaumlänge
    im Prospekt / Heft zu drucken. Hat mich schon geärgert,
    ebenso ärgert es mich wahnsinnig (eigentlich ein eigener Thread wert) daß in den letzten Jahren die Gabelbaumhöhen so nach oben verlegt wurden, daß etwas kleinere Menschen ein neues Segel erst mal zum Segelmacher bringen müssen, um die Masttasche zu verändern. Wo liegt dann noch der Sinn nach einem Segeltest in der SURF zu schauen? Grrrr...

    Zur Boardwahl: es wird nach intravenöser Einnahme des letzten Surf-Test wohl der JP Allride 106 PRO
    werden.
    Ich werde berichten wie zufrieden ich mit dieser Wahl bin.

  • Lurchi
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    • 20. Februar 2013 um 08:44
    • Offizieller Beitrag
    • #15

    Moin MaLi,

    das NCX ist sicherlich schon eines der leichtesten Segel am Markt und insofern bist du eigentlich schon da was daddy_o angeregt hat. Aber ich gebe dir recht - das mit der Gabelbaumhöhe ist schon ein Mißgriff. Ich fahre gern die Gabel recht hoch, liege bei meinen neueren Severnesegeln aber mit der Gabel fast unten an der Masttasche an.

    Viele Grüße,
    Michael

  • acidman
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    • 15. März 2013 um 20:20
    • #16

    So bin beide boards gefahren mit 5.8 Naturals als Segel, Wasser sehr kabbelig Wind böig, mit sehr starken Böen

    Gecko 105:
    - sehr fehlerverzeihend
    - einfach zu fahren
    - gleitet einfach an
    - halse ist easy
    - jumpen geht gut
    - wird nicht richtig schnell, man hat sogar den Eindruck das Brett bremst
    - auch bei kabbel gedämpft
    - Wirkt größer als es ist und etwas langweilig

    Hawk 110 TE:
    - gleitet gut an und beschleunigt direkt, kann einen auch überfordern
    - wird richtig schnell, keine gefühlte bremse
    - gut gedämpft
    - gut zu Halsen,aber dabei deutlich anspruchsvoller als der gecko

    Mein Fazit gecko ist wirklich ein funboard für Gelegenheitssurfer, hawk für den ambitionierten Surfer
    Mein Favorit bei den Bedingungen war jedoch eher der 105 freewave oder besser sogar der 95er

  • daddy_o
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    • 16. März 2013 um 08:45
    • #17

    Ich würde behaupten, daß wenn es ordentlich kachelt, vielleicht schon etwas zuviel für die Brettgröße, bist du im direkten Vergleich mit dem Gecko so schnell wie mit dem Hawk. Bei einem gutmütigem Board gibt's du dann auch komplett Vollgas und bei einer Zicke hast du die Handbremse etwas angezogen oder bist sehr mutig :-).

    Vielleicht sollte man auch mal eine andere Finne beim Gecko als die Serienfinne probieren.

  • acidman
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    • 16. März 2013 um 12:36
    • #18

    Ich hatte leider kein GPS aber subjektiv fühlt sich der gecko gebremst er an, bei den Bedingungen bei denen ich es probiert habe

    Ich konnte einfach irgendwann den Druck vom Segel nicht mehr in Vortrieb umsetzen (vielleicht wäre es mit kleinerer Finne anders gewesen) beim hawk war das gefühlt nicht so.

    Das kann natürlich bei Flachwasser und größeren segeln auch anders sein,
    so ein test ist immer subjektiv und spiegelt auch nur meine Meinung bei den Bedingungen wieder bei denen ich testen konnte

    Ich finde beide Bretter super und überlege mir etwas vergleichbares für den Binnensee anzuschaffen

  • daddy_o
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    • 16. März 2013 um 13:54
    • #19

    Ja, danke für deinen Bericht. Hoffe, daß ich dieses Jahr auch mal auf den Gecko komme. Von Exocet gibt es jetzt auch so etwas.

  • bernie b
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    • 29. Dezember 2013 um 14:40
    • #20
    Zitat von acidman

    Ich hatte leider kein GPS aber subjektiv fühlt sich der gecko gebremst er an, bei den Bedingungen bei denen ich es probiert habe

    Ich konnte einfach irgendwann den Druck vom Segel nicht mehr in Vortrieb umsetzen (vielleicht wäre es mit kleinerer Finne anders gewesen) beim hawk war das gefühlt nicht so.


    War auch genau mein Eindruck!
    Stampft sich in Kabbel sofort fest, mit Druck im Segel fühlt er sich an wie ein 130 Liter Board(man wird gefahren), im dümpeln taucht dauernd die Nase weg(Wenden und Helitacks werden zum Profimanöver), Halsenradien sind vorgeschrieben je nach Druck im Segel.

    Spritzigkeit, Lebendigkeit und kleineres Boardgefühl suchte ich vergeblich.
    Er glitt passiv zwar leicht an, aber nicht wirklich früh.

    Fazit:
    Will ich das Fahrgefühl eines 130 Literboards kaufe ich ein solches, bei 105l erwarte ich ein Fahrgefühl was sich weniger anfühlt als 105l .

    Revier war Gold.

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