Lorch Breeze Blackline 130 angleiten?!

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  • Hallo und Grüße an alle vom Comersee,

    Ich dachte ich tu mir was gutes und hab mir als Ersatz für meinen in die Jahre gekommen Fanatic Sting Ray 130 einen Loch Breeze 130 Blackline GT1 schenken lassen😉.

    Habe jetzt hier das erste mal Gelegenheit das Board zu fahren und bin nach 3 Tagen immer noch total ratlos was ich verkehrt mache.

    7er NCX od. 6,2er Hellcat, 41er Select Vmax od.42er MAUI Fin Co. alle das selben Probleme.

    Board ist fast nicht zum abfallen zu bewegen und. wenn ich's doch mal schaffe ist die Geschwindigkeit so la la ( die meisten sind schneller). Ich wünschte ich hätte meinen Sting Ray nicht verkauft und hier🙁. Vielleicht haben ja die eingefleischten Lorch Fahren ein paar gute Tips für mich.

    Danke im voraus

    Windjammer

  • die Segel sind für das Board zu klein, die Finne dafür aber zu groß


    ich hatte den 130er Sting Ray auch mal, ist mit den heutigen Brettern nicht zu vergleichen, war "nett" und einfach zu fahren, mir heute zu langweilig


    pack auf den Lorch mal nen 7,5 bis 8,5m2 Segel drauf ... dann geht der auch ordentlich

  • Es kann schon sein, daß du dich im Fahrstil etwas umgewöhnen mußt:

    • Bist du mit den (relativ kleinen) Segeln wirklich im Vollgleiten?
    • Sind die Schlaufen weit genug hinten und außen? Muß nicht in der Maximalposition sein, aber auf jeden Fall nicht in der vordersten.
    • Mastfuß kurz hinter der Mitte bei den Segeln.
    • Gewicht voll im Trapez.

    Wenn das Brett dann voll über die Finne läuft (Rails haben nur hinter den vorderen Schlaufen Wasserkontakt) braucht es eigentlich nur ein bisschen Druck auf die Ballen und die Fuhre geht ab. Wenn es für das 6.2er hackt, kann die Finne auch etwas kleiner werden. Optimaler Bereich für den Breeze 130 liegt zwischen 7 und 8 m2.

  • Mastfuß habe ich natürlich + und - 2-3 cm von der Mitte probiert. Hinteren Schlaufen sind ganz hinten.

    Aber es gibt mir zu denken wenn ihr sagt Segel 7,5 - 8,5 . Das wäre für den momentanen Wind zu groß und ich hätte Cambersegel mitnehmen müssen und bei dem unruhigen,welligen Wasser wollte ich mir das nicht antun wenn mal alles im Bach liegt😉und du musst shotstart machen.

    Also morgen mal die 38 od. 36 Finne ,je nachdem welches Segel gebraucht wird und weiter üben.

    Grüße

  • Moin,

    das ist erstmal auch eine Umstellung. Hatte sowohl den Ray 130, wie auch den Breeze 130. Der Ray ist im Vergleich zum Breeze ein Ponton, weil er so flach und breit, satt im Wasser liegt. Bin den Breeze mit einer 40er Finne und einem Gun Sunray 7,5 gefahren und hatte auch öfter das Gefühl, dass das Segel gern einen halben Quadratmeter größer hätte sein dürfen. Nicht, weil die Kombi nicht superfrüh ins Gleiten gekommen wäre, sondern mehr so ein Gefühl, dass da noch größer bequem gehen würde.

    Schlaufen würde ich nicht ganz nach hinten machen. Mastfuß habe ich nie über der Mitte gefahren.

    Meine Erfahrung ist, dass der Breeze keinesfalls später ins Rutschen kommt, als der Ray, aber viel besser beschleunigt, schneller wird und sich deutlich looser (aber nicht unkontrollierter) fahren ließ.


    Gruß

    Stephan

  • Hi Windjammer


    meine Erfahrung zu Breeze 130 (allerdings schon etwas älteres Modell) ist rundum positiv.
    Das ist mein Brett sobald der JP Superlightwind mit dem 8,6qm Segel ungemütlich wird. Mit meinem Kampfgewicht von 95kg (inkl. Neo und Trapez) bin ich so ab oberen 4 Windstärken mit dem Breeze, der 42cm Originalfinne und dem 6,5 qm Escape mit 2 Cambern schon gut unterwegs. Mastfuß ist ca. 1,5 cm hinter der Mastspurmitte.
    Das Brett wird schnell und ist trotz allem recht einfach zu fahren. Sicherlich gleitet das Brett bei weniger Fahrergewicht und größerem Segel auch noch besser an. Ich bin als größtes Segel ein Traction mit 7,5qm gefahren, größere Segel fand ich für den Breeze eher nicht passend.

    Ich hatte im Vergleich zu JPs oder Rockets in ähnlicher Volumenklasse aber nicht das Gefühl eines merklich schlechteren Angleiten vom Lorch. Mein Breeze ist aber bedingt durch den Shape (etwas länger aber dafür schmaler als die vergleichbaren Boards) ein Ticken kippliger.

    Gib dem Brett noch eine Chance, Du wirst es waahrscheinlich nicht bereuen.


    Gruß


    Dag

  • Hallo vom Comer See,

    Hätte gestern ein paar mal wirklich das Gefühl, jetzt geht's.

    Wirklich nur noch ab den vorderen Schlaufen Wasserkontatakt aber ich war regelrecht mit dem ganzen Rigg nach hinten "gebogen", aber es ging gut ab. Zwischen Kloster und Gravedona schöne lange Schläge bei ziemlich Wellen von Süden.

    Das Anfahren aber immer noch problematisch . Kann es am Hellcat liegt? Habe das Gefühl es drückt regelrecht auf das Board. Ein weiterer Faktor sind die Wellen die beim Anfahren das Board irgendwie kleben lassen. Wenn mal durch das Schiff eine ruhige Stelle entsteht geht es viel besser anzufahren.

    Grüße

    Windjammer

  • Natürlich können Wellen das Angleiten behindern, wenn Du eher gehen die Wellen surfst oder das Board von hinten mit dem Bug an einem Wellenrücken abbremst.


    Du kannst die Wellen zum Angleiten aber auch nutzen, wenn Du etwas abfällst und die Welle etwas schräg runterfährst, so dass sie von hinten schiebt. Dabei muss das Gewicht etwas nach hinten verlagert werden, zusammen mit etwas pumpen geht es dann ganz leicht los.


    Wenn Du mit nach hinten gebogen Deinen Körper meinst stimmt diese Haltung nicht, lass mal jemand da hinschauen, sonst sind bald Rückenschmerzen angesagt.


    VG Gerhart

  • Jedes neue Board was man fährt braucht meist auch eine etwas andere Technik.!

    Das wird aber bei jedem mal besser.

    Du musst dir nur die Zeit geben Dein neues Material richtig einzustellen.

  • Aloha. Ja, die Umstellung...gar nicht so einfach.

    Als ich von nam 140l Board aus 99 auf ein 128er aus 2008 gewechselt bin, war das auch erstmal komisch.

    Wenn Mann sich aber daran gewöhnt dass das neue Board am besten beim abfallen mit einem leichten zupfer an der Gabel angleitet dann merkt man, dass es tatsächlich früher losgeht als das alte...das ist aber erstmal ein Prozess...

    Bei den sportlichen Boards ist es ja auch zumeist so dass zur gewichtsoptimierung ein halbgleitzustand wegrationalisiert wurde...entweder blubbern oder gleiten...ob das beim Breeze auch so ist, weiß ich aber nicht....