Posts by teamrider

    Hallo,


    Kurze Frage, weiß jemand nähere Hintergründe zu den Besitzverhältnissen von Starboard? Soweit ich weiß, spielt Cobra International dabei ja durchaus eine Rolle.

    Würde mich über nähere Details freuen, danke!

    Die Gabel wurde schon mehrfach getestet und hat auch schon heftige Einschläge unbeschadet überstanden (war viel Wind die letzten Tage)...

    Einfach nur Top! Gratuliere :thumbup::thumbup:

    Mich würde interessieren, welchen Kleber du für den Gabelbaumbelag verwendest? Es wird ja immer Pattex empfohlen, ich habe damit aber keine guten Erfahrungen gemacht...

    Wer sich heute noch den PWA Zirkus antut, muss in gewisser Weise so und so verrückt sein. Die meisten (nahezu alle) kommen finanziell mehr schlecht als recht über die Runden. Bei den Damen sieht es noch katastrophaler aus und dementsprechend dünn ist das Starterfeld.

    Daher finde ich den Förderversuch der PWA grundsätzlich gut.


    Der Frauenanteil unter uns Windsurfern ist doch mehr als bescheiden.

    Solche Initiativen werden daran kurzfristig nicht viel ändern, langfristig aber vielleicht doch dazu führen, daß der Sport ev. auch für Frauen (wieder mehr) an Attraktivität gewinnt.


    Seit doch bitte nicht so borniert und schaut euch den Versuch der PWA gelassen aus der Ferne an. Wenn es nicht klappt, na dann passt man das System halt wieder an.

    Schon soweit klar ... aber als Angestellter der Firma in der Zentrale und dann noch im selben Land wie der Produzent macht das wenig logischen Sinn für mich ...

    Ist doch ne ganz einfache Rechnung. Wenn es für ihn und die Firma günstiger ist, dass er sein Materiel aus Deutschland nach Thailand mitbringt, als neues Material in Thailand auszufassen, dann sollte er es mitbringen. Auch bei Starboard kommt das Geld nicht einfach so aus dem Automaten, sondern muss erst erwirtschaftet werden.
    Ausserdem kann ich mir kaum vorstellen, dass Starboard von jedem Modell einfach so 10 Stück in jeder Größe rumstehen hat, damit jeder Mitarbeiter immer sein Lieblingsboard surfen kann.

    Er hat aber die boards NEU in Deutschland aus dem Karton gepackt und sie dann wieder, mehr oder weniger direkt (ja ich weiß, er er war dazwischen auch surfen) in sein Flugbag gepackt und nach Thailand transportiert.


    Als Deutscher bekommt er sein Material vom deutschen Importeur, als Österreicher vom Österreichischen. So schwer ist es also nicht zu verstehen... ;-)

    Die Logik erschließt sich mir nicht. Im Umkehrschluss würde das z.B. bedeuten, dass ein thailändischer Ingenieur der bei BMW arbeitet sein Mitarbeiterauto zum Vorzugspreis beim thailändischen BMW Generalimporteur abholen muss??


    Wie auch immer, es wird schon Gründe geben warum er es so gemacht hat. Seine Nachhaltigkeitsstory ist damit halt nicht rund, aber er hat ja auch gerade erst als Brand (Marketing) Assistant angefangen.

    Warum hat Prien eigentlich sein Surf Zeug mitgenommen ... sollten doch vor Ort genug haben ...? 😬

    Das habe ich mir auch gedacht (Materialtransport Thailand-DE-Thailand). Noch dazu, wo er den Nachhaltigkeitsaspekt von Starboard so sehr als Motivation für den Wechsel in den Vordergrund stellt. Das wirkt dann nicht sehr glaubwürdig...die Nachhaltigkeit seines Materials ist mit der Aktion mehr als vernichtet worden. Erinnert mich irgendwie an die ganzen Travelstories, wo Windsurfer einmal um die ganze Welt geflogen sind um Umweltschutz zu betreiben...

    Über weichgetretene boards kann nahezu jeder Surfer ein Lied singen (speziell über 85kg). Und das zieht sich über alle Hersteller hinweg, natürlich mit Ausreißern nach oben und unten.

    Ist das so ? Hast Du belegbare Zahlen ?

    In meinem Surfumfeld ist es so.

    Für belegbare Zahlen kannst du ja gerne eine Umfrage hier im Forum einstellen^^ Denn ich betreibe privat keine Statistik dazu ;)


    PS: Und bitte bei der Umfrage den Hinweis nicht vergessen, dass auch wirklich eine Druckprobe an den neuralgischen Stellen vorgenommen wird. Vielen ist nämlich gar nicht bewusst, dass sie bereits mit weichen boards unterwegs sind.

    Ich bin zwar kein Jurist, habe aber mit diesem Thema beruflich sehr viele Überschneidungen und gebe im Schnitt zum Thema Produktbezeichnung und Vermarktung zwei Rechtsgutachten pro Jahr in Auftrag. Über die Jahre bekommt man damit ein sehr gutes Gefühl, bin aber teilweise immer noch überrascht, wie strikt die rechtlichen Vorgaben sind und bei Anklagen auch ausjudiziert werden. Aber wie gesagt, wo kein Kläger da kein Richter...

    Über weichgetretene boards kann nahezu jeder Surfer ein Lied singen (speziell über 85kg). Und das zieht sich über alle Hersteller hinweg, natürlich mit Ausreißern nach oben und unten. Etwas mehr hochwertige Fasern und eine geringfügig optimierte Bauweise speziell im Standbereich würden Abhilfe schaffen. Die Materialkosten wären geringfügig höher (kleiner 100EUR) und die Boards relativ langlebig (Stichwort Umweltschutz...). Naturgemäß hat kein Hersteller bzw die ganze Kette danach mit Importeur und Shops ein Interesse daran, solche Produkte in Umlauf zu bringen. Schlussendlich ist auch die Masse der Surfer nicht im Stande, bei der Produktentscheidung das Materialthema in die Entscheidung miteinfließen zu lassen. Und da möchte ich den Kreis schließen, der Wissensaufbau wäre eine Aufgabe für die diversen Surfmedien (z.B mit Erklärungen zum Materialaufbau, Langzeittests usw).

    Bei den eingesetzten composite Materialien geizen die Hersteller dass einer Sau graust...sorry für meine Ausdrucksweise aber da habe ich echt kein Verständnis. Die Boardpreise sind in den letzten Jahren massiv nach oben geschraubt worden, bei den eingesetzten Materialien hat sich aber nichts verbessert. Starboard veröffentlicht zumindest noch den Materialaufbau, andere Hersteller machen nicht mal mehr das.

    Bei den ganzen Boardtests in diversen Medien (Surf, windsurf.uk, usw) wird auf das Materialthema nicht eingegangen, finde ich persönlich sehr schade...


    Zu den OT Themen:

    Die Angaben der Hersteller zu den Bauweisen (z.b hier futura carbon) sind bei fast allen rechtlich gesehen "irreführend". Den ein unbedarfter Kunde darf davon ausgehen, dass bei einer ausgelobten Carbonbauweise diese auch vollflächig (zumindest im Deck) verbaut wird und nicht nur ein paar cm2.

    Starboard könnte sich zumindest auf die veröffentlichte Darstellung auf der Website berufen, sie würden rechtlich aber mit großer Wahrscheinlichkeit abgemahnt werden und müssten andere Bezeichnungen auf den Boards verwenden. Nur ist das Windsurf Business so klein, dass sich die Hersteller untereinander rechtlich nicht "anpatzen" bzw auch der öffentliche Konsumentenschutz null Interesse daran hat. Schade für uns Surfer:P


    Bzgl Umweltschutz: Eine saubere und allumfassende Bewertung geht nur mittels einer Ökobilanz (LCA). Zum Thema Windsurfen ist mir keine LCA jemals untergekommen, daher möchte ich nur ein paar Denkanstöße geben: Was macht die Produktion eines Boards im gesamten Windsurf Lebenszyklus denn wirklich aus? Ist nicht der Materialtransport (Auto oder ev. sogar mit dem Flugzeug) zum Spot ein überproportional größerer Stellhebel?

    Es ist ja schön, wenn die Hersteller auf das Thema setzen, wir Surfer sollten aber nicht den Blick aufs Wesentliche verlieren wie wir den Sport möglichst umweltschonend ausüben.

    Sorry, aber auf so ein trolliges Diskussionsniveau begebe ich mich nicht..

    Mir als Windsurfer ist es völlig egal, ob eine Marke Marktführer ist oder nicht. Ich vergönne es B&M dass sie die "Größten" sind. Was mich aber persönlich an der Geschäftsgebahrung stört sind die folgenden Punkte:


    - Meine lokalen Surfshops sind zwischenzeitlich von B&M unterwandert. Ergebnis: Es gibt keine individuelle Beratung mehr sondern jedes Verkaufsgespräch wird sehr offensichtlich in Richtung von B&M Produkte gelenkt (nachdem auch die Produktpalette im Shop kaum mehr etwas anderes hergibt)

    - Surfspots: Örtlich ansässige Windsurfshops, Verleihstationen und Surfschulen werden mit Duotone/Fanatic/ION Werbeartikeln (Banner/Fahnen usw.) regelrecht zutapeziert (erinnert mich an Bilder aus Nordkorea); ich verstehe schon, es braucht Marketing aber man kann es auch übertreiben (!!)

    - Es werden mit großem Marketingaufwand vermeintliche Trends generiert (z.B. Stubby), von denen sich dann andere Marken nur schwer verschließen können und wohl oder übel mitziehen müssen; Ergebnis: Diese künstlichen Marketingprodukte finden sich dann ein paar Jahre im Windsurfportfolio ohne nennenswerten Mehrwert für den Windsurfsport; es werden nur kurzzeitig die Verkaufszahlen angekurbelt

    - Es steht ein Investor im Hintergrund, der auf Umsatz- und Gewinnmaximierung pocht um einen lukrativen Exit zu schaffen.


    @Graig Gertenbach: Von meiner Seite ist alles gesagt, ich hoffe ihr nehmt euch mein feedback zu Herzen.

    v3ä

    ...bei den Plastiksups sind gefühlt F2 und Mistral Dank der Discounter in Deutschland vorne... zumindest hier an der Küste

    Und wenn man mal die F2 Stückzahlen erfahren hat (zumindest was BF so sagt) für Lidl usw., dann erscheint mir das Interview nur noch wie ein Marketing-Blabla... ;-)

    Fazit: Alles richtig gemacht B+M, insgesamt wahrscheinlich von der Masse positiv aufgenommen.

    Genau so ist. Interviews von B&M kann man schon lange nicht mehr ernst nehmen, ist doch nur mehr Marketing blabla...Man erinnere sich an den Markenwechsel North-Duotone, die Absatzzahlen stiegen in den Himmel... Die Stubby's waren ein Verkaufsschlager, werden aber aufgrund des Riesenerfolgs wieder nahezu eingestellt...und zu Corona Zeiten läuft auch alles bestens... so gut, dass der Investor die Gruppe leider erst in drei Jahren abstoßen kann...


    Aber für B&M läuft es perfekt, die Masse glaubt den Blödsinn und sie haben einen hohen Markanteil den sie in den letzten Jahren sogar noch ausbauen konnten.

    Das Beste bei Duotone ist das Marketing :) Die Segel sind solider Durchschnitt. Preislich sind sie eher am oberen Ende angesiedelt und das Preis/Leistungsverhältnis ist für mich damit unterdurchschnittlich.

    Was mir bei vielen Fahrern von Duotone Segeln auffällt ist, dass sie brav die weiteren Markensticker (Fanatic, ION) geklebt haben. Mit etwas Abstand zur Marke ist diese Kundenbindung (oder Blendung?) schon interessant zu beobachten und wäre mir bei anderen Markenkombis in dieser Häufigkeit noch nicht aufgefallen. Zudem haben sie ihre Präsenz in Surfschulen ständig erweitert und wie man aus dem vorherigen Beitrag sieht, kann man Anfänger damit sehr einfach abholen.

    BTW, die Power XT ist von Uli Bitterolf erfunden worden (Firma UB Tech) und North hat sie vermarktet. Zwischenzeitlich ist er auch beim Duotone Team angeführt.

    Generell hat die B&M Gruppe (Duotone, Fanatic, ION,...) einen Investor der halt einen möglichst lukrativen Exit anvisiert.

    Das ist an und für sich usual business, erklärt aber anderseits einiges an der

    Produkt- und Markenstrategie.

    Die Verarbeitung des Standlacks hat bei mir super und absolut problemlos funktioniert (Auftrag mit der Rolle). Mir ist der Nautix Standlack aber zuwenig rau (weit weg von einem neuen board) und ich habe auch den Eindruck, dass er sich schnell wieder abnützt. Bei der letzten Starkwindsession hatte ich sehr ungute Probleme mit mangelnder Fußhaftung am Surfboard...das nervt und ist zudem auch noch gefährlich.

    Noch besser geht das mit der Sprühpistole.

    2K Klarlack drauf und dann das Remmers ADD mit der Sprühpistole und großer Düse drauf sprühen. Wird sehr schön gleichmäßig.

    Ich finde das Zeug echt Top!!

    PeeJott17: Ich finde dein Projekt toll und auch dass du uns daran teilhaben lässt! Nachdem ich selbst gerne "bastle" verstehe ich dich voll und ganz, es geht dabei nicht ums Geld oder um die vielen Arbeitsstunden... aber das können nur die Wenigsten verstehen:)

    kaktus: Bzgl. Standlack, die Methode mit Remmers ADD kenne ich nicht, hört sich aber sehr vielversprechend an. Gibt es ev. auch Erfahrung mit Epoxy als Basis? Oder muss es 2K Klarlack sein? Muss bei der Sprühpistole auch ein Wasserabscheider angebracht werden?

    Vielen Dank vorab für deine Rückmeldung:)


    Bzgl. Nautix Standlack, der ein paar threads später angeführt wird kann ich nur bestätigen -> das Zeugs taugt nichts...

    Ich würde dir 2K Bootslack empfehlen. Dieser kann mit der Rolle aufgetragen werden plus einer unmittelbar anschließenden Verschlichtung mit dem dem Pinsel. Damit erhält man ein sehr gutes Lackergebnis und hat zudem noch einen sehr beständigen Lack. Die Lacke + Zubehör kannst du z.B. bei Boot Behnke beziehen.