Posts by teamrider

    Ich war gestern in einem Donaualtarm Windsurfen, Breite ist nur ca. 200m und befindet in der Nähe von Wien. Vor ein paar Jahren waren wir bei guten Bedingungen max. 5 Windsurfer. Nun sind plötzlich 20-30 Winger zusätzlich unterwegs, als Windsurfer ist man mittlerweile der Exot.

    Der Altarm ist auch bei Badegästen sehr beliebt, bin gespannt, wann es zu den ersten Beschwerden kommt... Was mich total überrascht hat war das Durchschnittsalter der Winger, lag bei min. 50+ Was ich so rausgehört habe, sind die meisten Wassersport Neueinsteiger. Sie sind aber durch die Bank relativ gut gefahren, aus meiner Sicht kann es damit keine allzu schwierige Sportart sein.

    Sportarten die man schnell beherrscht und danach kaum mehr etwas neues kommt verlieren für die Masse auch schnell wieder an Reiz. Zudem pusht die Industrie derzeit massiv, ist halt eine klassische hype Situation.

    Ich glaube aber nicht, dass sich der aktuelle Wing Hype nachhaltig manifestieren wird.

    ...

    Eine sehr gängige Qualität ist 8.8, sprich 800N/mm2 Zugfestigkeit. Die Querschnittsfläche bei M8 ist rund 30mm2, ergibt damit einen Kraftbedarf für einen Schraubenbruch (bei einer 8.8 Schraube) von 24000N, d.h rund 2400kg (!). Der Bruch ist von der Konstellation zwangsläufig durch Biegebeanspruchung erfolgt..

    hier gehts ja um rostfreie schrauben - da sind die "gängigen" festigkeitsklassen mmn deutlich weiter unten


    hab ich weiter oben irgendwo grob umrissen

    Ändert relativ wenig, wenn man von einer "typischen" rostfreien Schraube in M8 ausgeht hast du 700N/mm2 Zugfestigkeit, wären dann 2100kg

    Ideal wäre ein Bild mit direkter Draufsicht auf die Bruchstelle. Bei den vorliegenden Bildern kann man es nicht zu 100% bewerten, sehe aber keine Anzeichen für einen Dauerbruch sondern würde von einem Gewaltbruch ausgehen.

    Gewaltbruch entsteht durch Überbelastung der Schraube. Welche Qualität die Schraube hat (sprich Festigkeitsklasse), lässt sich mit einem Bild natürlich nicht bewerten. Eine sehr gängige Qualität ist 8.8, sprich 800N/mm2 Zugfestigkeit. Die Querschnittsfläche bei M8 ist rund 30mm2, ergibt damit einen Kraftbedarf für einen Schraubenbruch (bei einer 8.8 Schraube) von 24000N, d.h rund 2400kg (!). Der Bruch ist von der Konstellation zwangsläufig durch Biegebeanspruchung erfolgt.


    Meine conclusio aus der Ferne, die Hebelkräfte beim Surfbent dürften je nach Sturz und Mastlänge sehr heftig ausfallen.

    M8 ist wohl zu schwach, besser wäre M10 bzw eine höhere Festigkeitsklasse der Schraube.

    Wenn der Mastfuss hält bleibt aber immer noch die Beanspruchung auf die Mastschiene...

    Den Sieg in Sylt habe ich ihm sehr vergönnt, auch wenn er wohl nur durch höchst fragwürdige Entscheidungen der PWA zustande gekommen ist.

    Was war denn damals fragwürdig? :/

    Es wurden nur zwei Eliminations bei Leichtwind durchgeführt. Danach kamen anspruchsvollere Bedingungen, die PWA verzichtete aber auf weitere Eliminations aus sehr fragwürdigen Gründen. Das hat zu viel Unmut bei den Top-Ridern geführt, nachdem sie ihre Stärke bei anspruchsvolleren Bedingungen voll ausspielen hätten können.

    Im Endeffekt zählt das offizielle Endergebnis. Um einen PWA Event zu gewinnen braucht es Können und auch immer etwas Glück.

    Ich habe ihn lange vor seiner PWA Zeit kennengelernt, dass war am Pier am Gardasee. Da war er der Laufbursche vom Bouwmeester und ist auch den Shuttlebus zwischen Hotel Pier und Riva (wie ein Verrückter) gefahren.

    Zu der Zeit hat er geschätzte 70 kg gehabt und war ein Strich in der Landschaft :)

    Für mich war es sehr beeindruckend, wie er sich körperlich hochgeschraubt hat.

    Ich würde es ihm wünschen, wenn er seinen Job bei B&M behält.

    Stark war er bei Leichtwind mit Finne, denke es wäre für ihn auf der Tour mit der Dominanz der Foils bei diesen Bedingungen sehr schwierig geworden.

    Den Sieg in Sylt habe ich ihm sehr vergönnt, auch wenn er wohl nur durch höchst fragwürdige Entscheidungen der PWA zustande gekommen ist.

    Jedenfalls wünsche ich alles Gute für den nächsten Lebensabschnitt, irgendwann muss man auch Geld verdienen ^^



    Hallo,


    nach ersten Foilerfahrungen mit Leihmaterial bin ich auf den Geschmack gekommen :-)

    Ein eigenes Foilboard möchte ich mir (vorerst noch) nicht zulegen, sondern mit meinem foiltauglichen Freeraceboard (rund 114L / 71 Breite) den Einstieg probieren.

    Auf der Suche nach einem Anfängerfoil bin ich auf den Sabfoil KIT MW75C40 - W790 - S450 - FW900 gestoßen

    (https://sabfoil.com/en/products/kit-75c40-790-kite)

    Hintergrund: Mein Homespot leidet unter Wassermangel und hat nur eine durchschnittliche Tiefe von 115 cm... daher denke ich, ist es selbst mit einem 75 Mast schon eine knappe Sache...

    Anderseits bin ich im Urlaub am Meer unterwegs und könnte einen längeren Mast fahren.

    Wie ist eure Meinung, mach das angeführte Foil für meinen Einsatzzweck Sinn? Oder wäre ein Alufoil zweckmäßiger, nachdem die ein oder andere Grundberührung wohl nicht auszuschließen sein wird? Soll ich mir gleich einen zweiten Mast mit 85cm zulegen für den Einsatz in tieferen Gewässern?

    Vielen Dank vorab für Eure Kommentare!

    es soll um den pH wert und um den salzgehalt gehen soviel ich weiß (gehört habe).

    Ich bezweifle ganz stark, dass der ph-Wert und Salzgehalt besser für die Umwelt und Tiere ist, wenn dort nur noch eine Steppe vorhanden ist.
    Aber egal, ich kann es eh nicht ändern.

    Ja, es geht um die unterschiedlichen Wassereigenschaften, die aus meiner bescheidenen Wahrnehmung nicht kompatibel sind. Das Wasser im Neusiedlersee ist alkalisch.

    Der Wasserstand variiert auch stark, im Jahr 2015 war er noch sehr hoch, seither geht es nahezu kontinuierlich bergab...

    Lt. Unifiber Mast Selector ist Neilpryde seit 2016 Constant Curve, die von NP kommunizierte Progressive Flex Kurve konnten sie nicht verifizieren.


    Den FLX Masten würde ich keinesfalls kaufen, der stammt noch aus dem NP China Werk und die Serie war nicht gerade bekannt für Langlebigkeit...


    Seit 2016 lässt NP bei Italica fertigen (SPX/TPX), die mir bekannten Rückmeldungen zu diesen Masten sind sehr gut.

    Malcesine ist eine andere "regioni" keine Westenpflicht.


    Mfg

    Das stimmt so nicht. Ein Gerücht, dass sich hartnäckig hält. Schwimmwestenplicht besteht am ganzen Gardasee. Es wird nur regionsabhängig unterschiedlich intensiv kontrolliert. Seit Covid ist die Polizei durchaus auch mal in Malcesine präsent.

    Ja, die Sicherheitslage ist kritisch und sehr dynamisch. Die Situation kann jederzeit wieder eskalieren. Dann wird natürlich sofort der Luftraum gesperrt. Dadurch könnte sich eine An- bzw. auch Abreise schwierig gestalten.

    Schlussendlich muss es die PWA entscheiden, ob mit dieser Ausgangslage ein event darstellbar ist. Persönlich sehe ich es als nicht durchführbar an.

    Laut der Beschreibung von Patrik wird es aber nicht aus zwei getrennten Formen hergestellt, sondern gleich in einem Schritt. Ist aber letztlich auch egal, Surfbrett kaufen ist immer auch Vertrauenssache, weil wer schneidet sein Brett schon auf um es zu kontrollieren. Erst wenn was repariert werden muss hat man die Chance mehr heraus zu finden, wenn überhaupt.

    Ich möchte dich ja nicht enttäuschen, aber eine Monocoque Herstellung erfolgt immer durch Verklebung von (zumeist) vielen Einzelteilen. Die Aushärtung erfolgt im Regelfall unter Temperatur und im Vakuum.

    Die andere Variante ist zwei Schalen herzustellen und diese danach mittels Verklebung zu verbinden. Ich kann mich an Bilder von der Produktion der "originalen" Airinsides erinnern, die auf diese Produktionsweise hindeuteten. Bestätigen kann ich diese Aussage aber nicht (in diesem Forum herrscht ja ein strenges Regime bzgl nicht 100% belegbarer Aussagen ^^ )

    Ich habe ein Foto von einem geschnittenen Starboard Airinside, müsste ich aber erst raus suchen. Da gab es einmal eine Baureihe, wobei ich nichts zur produzierten Stückzahl sagen kann (Serie? oder Prototyp). Dieser hat jedenfalls einen Steg in der Mitte, das Deck ist mit zwei Schichten honeycomb ausgeführt. Zudem wurde er nicht als Monocoque gebaut, sondern man sieht sehr genau wo die zwei Schalen verklebt wurden. Die angeführte Folie innen wie Patrik sie anscheinend ebenfalls verbaut, hat auch schon dieses board gehabt.


    Bzgl. Monocoque, das können sich viele nicht vorstellen... ist aber grundsätzlich keine rocket science. Die Arbeit von Patrik ist in diesem Zusammenhang für den Windsurfbereich aber schon eine echte Innovation. Die Leistung möchte ich keinesfalls schmälern!
    Rahmen für Carbon- Fahrrader werden mittlerweile alle im Monocoque Verfahren gebaut. Diese sind von der Geometrie nochmals weitaus komplizierter als ein Windsurfboard, die honeycomp Bauweise ist aber natürlich auch deutlich anspruchsvoller.

    Die grundsätzliche Herausforderung ist, im Vakuumsack einen Zugang zu schaffen damit das Vakuum auch von innen anliegt. Nicht mehr und nicht weniger...

    Hallo,


    Kurze Frage, weiß jemand nähere Hintergründe zu den Besitzverhältnissen von Starboard? Soweit ich weiß, spielt Cobra International dabei ja durchaus eine Rolle.

    Würde mich über nähere Details freuen, danke!

    Die Gabel wurde schon mehrfach getestet und hat auch schon heftige Einschläge unbeschadet überstanden (war viel Wind die letzten Tage)...

    Einfach nur Top! Gratuliere :thumbup::thumbup:

    Mich würde interessieren, welchen Kleber du für den Gabelbaumbelag verwendest? Es wird ja immer Pattex empfohlen, ich habe damit aber keine guten Erfahrungen gemacht...

    Wer sich heute noch den PWA Zirkus antut, muss in gewisser Weise so und so verrückt sein. Die meisten (nahezu alle) kommen finanziell mehr schlecht als recht über die Runden. Bei den Damen sieht es noch katastrophaler aus und dementsprechend dünn ist das Starterfeld.

    Daher finde ich den Förderversuch der PWA grundsätzlich gut.


    Der Frauenanteil unter uns Windsurfern ist doch mehr als bescheiden.

    Solche Initiativen werden daran kurzfristig nicht viel ändern, langfristig aber vielleicht doch dazu führen, daß der Sport ev. auch für Frauen (wieder mehr) an Attraktivität gewinnt.


    Seit doch bitte nicht so borniert und schaut euch den Versuch der PWA gelassen aus der Ferne an. Wenn es nicht klappt, na dann passt man das System halt wieder an.

    Schon soweit klar ... aber als Angestellter der Firma in der Zentrale und dann noch im selben Land wie der Produzent macht das wenig logischen Sinn für mich ...

    Ist doch ne ganz einfache Rechnung. Wenn es für ihn und die Firma günstiger ist, dass er sein Materiel aus Deutschland nach Thailand mitbringt, als neues Material in Thailand auszufassen, dann sollte er es mitbringen. Auch bei Starboard kommt das Geld nicht einfach so aus dem Automaten, sondern muss erst erwirtschaftet werden.
    Ausserdem kann ich mir kaum vorstellen, dass Starboard von jedem Modell einfach so 10 Stück in jeder Größe rumstehen hat, damit jeder Mitarbeiter immer sein Lieblingsboard surfen kann.

    Er hat aber die boards NEU in Deutschland aus dem Karton gepackt und sie dann wieder, mehr oder weniger direkt (ja ich weiß, er er war dazwischen auch surfen) in sein Flugbag gepackt und nach Thailand transportiert.


    Als Deutscher bekommt er sein Material vom deutschen Importeur, als Österreicher vom Österreichischen. So schwer ist es also nicht zu verstehen... ;-)

    Die Logik erschließt sich mir nicht. Im Umkehrschluss würde das z.B. bedeuten, dass ein thailändischer Ingenieur der bei BMW arbeitet sein Mitarbeiterauto zum Vorzugspreis beim thailändischen BMW Generalimporteur abholen muss??


    Wie auch immer, es wird schon Gründe geben warum er es so gemacht hat. Seine Nachhaltigkeitsstory ist damit halt nicht rund, aber er hat ja auch gerade erst als Brand (Marketing) Assistant angefangen.