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adjustable outhaul, wie einstellen?

  • papapatrick
  • 6. Juli 2011 um 20:22
  • papapatrick
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    • 6. Juli 2011 um 20:22
    • #1

    Hallo,

    ich habe nun endlich ein adjustable outhaul montiert und gestern ausprobiert,
    ich war ganz überrascht, dass es auf Anhieb halbwegs hingehauen hat mit den Tampenlängen, ein bißchen Feintuning ist aber noch notwendig;
    ich habe das System vom mb-fins, mit doppelter Umlenkung durch zwei Rollen; selbst im Trapez konnte ich das outhaul erhöhen, allerdings fällt durch die vermehrten Umlenkungen "hinter" der Klemme (also Richtung Gabelbaum-Endstück) mehr überschüssiger Tampen "vor" der Klemme an, der dann herumbaumelt wenn man das outhaul stark angezogen hat;
    wie sind eure Erfahrungen?
    Reicht eine einmalige Umlenkung aus um auch bei Druck im Segel noch das Schothorn anziehen zu können?
    Was sind eurer Meinung nach die größten Vorteile eines adjustable outhaul und die wichtigsten Erfahrungen, die ihr einem Neuling weitergeben würdet?

    Gruß

    Patrick

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  • poseidon
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    • 7. Juli 2011 um 18:20
    • #2

    Hi,

    ich lass es einfach baumeln, stört mich nicht. Ich habe es an allen Gabelbäumen, außer dem kleinsten für Wave und Crossover-Segel.

    Gruß
    Poseidon
    -------------------

  • TeacherMC
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    • 7. Juli 2011 um 22:38
    • #3

    Hallo Patrick,

    ich bin wie Du auch unerfahren mit dem System.
    Ich habe die Klemmen nach oben montiert, also nicht seitlich wie Du.
    Das habe ich gemacht, damit es sich auf keinen Fall löst, wenn ich an die Leine komme.

    Einige machen wohl einen Knoten in die Zugleinen um die minimale Schothornspannung einzustellen.
    Ich mache das mit der Verbindungsleine vorne um den Mast herum. Wenn also das Schothorn maximal gelöst ist, spannt diese.
    Keine Ahnung ob das so richtig ist, aber es funktioniert gut und ich kann an beiden Klemmen spannen.

    Mit dem Rollen kann ich Dir leider nichts sagen, da ich schon Leichtlaufrollen von Dragobert drauf habe
    und die funktionieren super. Dazu habe ich noch einen dünnen Tampen genommen, damit gehts noch leichter.

    Beim Fahren mit dem großen Race Segel ist es voll super. Ich bin diese Woche mit dem 11er völlig überraschend in
    einen Sturm geraten. Es waren 8-9 Knoten angesagt und es hat auf einmal locker mit 20-25 Knoten geballert. :eek:
    Als der Sturm anfing, konnte ich voll flach ziehen und konnte sogar noch fahren. Kurz zumindest.:)
    Danach hat es mir leider auch nichts mehr genützt. Ich bin mit meinem Formula senkrecht in die Luft, obwohl ich mich voll
    nach vorne in das Trapez gehängt habe. Keine Chance.
    Danach konnte ich auch nicht mehr starten. Ich musste etwa 30min auf dem Board sitzen bleiben
    bis der Wind etwas nachließ. Danach konnte ich mich dank dem flachgezogenen Segel Höhe ziehen und an Land retten.

    Also wenn es dann zuviel wird, hilft auch dass Trimmsystem nicht mehr...
    Ich war aber trotzdem froh, dass ich den Lappen so einfach ganz flach ziehen konnte.

    VG
    Niko

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    • 8. Juli 2011 um 01:28
    • #4

    Moin Patrick,

    das System von mb-fins habe ich auch, bin damit auch sehr zufrieden. Ich habe es nur mit einer Umlenkrolle untersetzt, und es lässt sich trotzdem ganz ordentlich bedienen, alerdings muss man beim 8,3er schonmal ein bisschen Druck rauslassen zum flachziehen.

    Tips: Immer schön flach ziehen und Höhe laufen, dann richtig Bauch reintrimmen und Raumwind zurückkacheln. Up and Down macht erst mit Trimmeinrichtung richtig Spaß! Und man kann dann auf Raumkurs mit superbauchigem Segel auch wirklich alle anderen aufm Teich verheizen ;)
    http://peterman.dk/windsurf-windsurfer-categories01.htm

    Gruß, Onno

    wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.

  • bodensee-rainer
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    • 8. Juli 2011 um 08:38
    • #5

    Wenn ich mir die Fotos so ansehe, frage ich mich wie effektiv das flachziehen bei Starklwind sein soll bei einer Alugabel mit 205-255 die komplett ausgefahren ist.

  • papapatrick
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    • 8. Juli 2011 um 10:03
    • #6

    Hallo,

    vielen Dank für Eure Erfahrungen, ich kann den nächsten windigen Tag gar nicht erwarten um noch mehr damit zu experimentieren :), vor allem freue ich mich auf hirnloses Downwind-Heizen mit schönem Bauch im Segel; der letzte Windtag war leider etwas mau;

    an Bodensee-Rainer:
    Die Gabel ist nicht ganz ausgefahren und es ist auch so kein Problem, dass outhaul komplett zu spannen und das Segel für Starkwind sehr flach zu trimmen,

    ich hoffe auf noch mehr Erfahrugen von Euch und werde meine auch posten;
    nächster Urlaub ist allerdings erst Mitte August auf Sylt

    Gruß

    Patrick

  • bodensee-rainer
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    • 8. Juli 2011 um 10:33
    • #7
    Zitat von papapatrick


    Die Gabel ist nicht ganz ausgefahren und es ist auch so kein Problem, dass outhaul komplett zu spannen und das Segel für Starkwind sehr flach zu trimmen,

    Das mag an Land betrachtet schon sein, auf dem Wasser bei Starkwind wirst du aber bei einer Schothornlänge von geschätzt 250 cm den Unterschied zwischen einer weichen Alu Gabel (biegt sich auf, Schothorn wird verkürzt, aus flachem Segel wird bauchiges Segel) und einer steifen Carbon merken (Gabel biegt sich kaum auf, Schothornlänge bleibt wie sie ist).
    Zugegeben sicher etwas überspitzt formuliert und für uns Hobbyfahrer welche eher nicht im Grenzbereich unterwegs sind auch meist vernachlässigbar.

  • papapatrick
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    • 8. Juli 2011 um 11:20
    • #8

    Hallo bodensee-rainer,

    das kann ich nachvollziehen, habe ich so auch schon öfters gelesen, aber für mich immer angezweifelt, dass das relevant ist;
    mich würde auch interssieren, wieviel das ausmacht; wäre die Gabel ganz rund, würde das bestimmt einige cm ausmachen, aber bei der länglichen Form dürfte die Verkürzung viel geringer ausfallen; kann jemand zuverlässig sagen, wieviel sich ein Gabelbaum verkürzt, wenn er im Griffbereich um bspw. 3 cm in die Breite gezogen wird?
    Mein Gefühl sagt mir, es ist weniger als 1 cm, damit für mich vernachlässigbar, aber wissen tu ich es nicht. Wahrscheinlich bräuchte man dafür einen Mathematiker.

    Patrick

  • poseidon
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    • 8. Juli 2011 um 11:33
    • #9

    Hi,

    die surf und das WSJ haben das mal gemessen.
    Den Unterschied merkst du erst, wenn du bei > 250cm mal selbst eine Carbongabel gefahren bist. Machs nicht, sonst wird es sehr teuer ;)
    Du kannst aber erst mal mit der vorhandenen Gabel und der Trimmeinrichtung viel Spaß haben. Ich bin selbst ein paar Jahre 12,5er mit 250 - 310cm Alu Gabel gefahren.
    Die Carbongabel hat Vorteile bei der Druckpunktstabilität und beim Anpumpen.

    Gruß
    Poseidon
    -------------------

  • Spaddl
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    • 8. Juli 2011 um 11:45
    • #10

    Habe eine alu gabel und carbon gabel gleicher länge 200-250cm wenn ich beidean den holmen greife und auseinander ziehe kriege ich bei der carbon gabel maximal 1cm auseinander gezogen. Bei der alu gabel sind es ca. 3-4cm. Wenn die dann noch ausgezogen werden ist es bei der carbon gabel vll. 1;5 cm bei der alu gabel dann schon so 6cm. Macht sich beim fahren auch stark bemerkbar wenn man das segel gutangepowert fährt. Ab nem bestimmten bereich ist das segel mit der alugabel (auf 240cm ausgezogen) nicht mehr kontrolierbar, fühlt sich sehr sltsam dann aufeinmal an.
    also ich denke wenn du ein freeride segel hast reicht wohl alu, bei nem racesegel was man eher gut angepowert fährt würd ich carbon nehmen.

  • TeacherMC
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    • 13. Juli 2011 um 19:38
    • #11
    Zitat von poseidon

    Hi,
    Den Unterschied merkst du erst, wenn du bei > 250cm mal selbst eine Carbongabel gefahren bist. Machs nicht, sonst wird es sehr teuer ;)
    Du kannst aber erst mal mit der vorhandenen Gabel und der Trimmeinrichtung viel Spaß haben. Ich bin selbst ein paar Jahre 12,5er mit 250 - 310cm Alu Gabel gefahren.
    Die Carbongabel hat Vorteile bei der Druckpunktstabilität und beim Anpumpen.



    stimmt. Du kannst aber auch mal ne größere Alu Gabel nehmen, die Du dann weniger ausziehen musst.
    Selbst das merkt man angepowert sehr gut und ist nicht ganz so teuer.
    Ich fahre zum Beispiel mein 7.5er sehr gerne mit der Gabel fürs 9er, die dann komplett
    zusammengeschoben wird. Sie ist zwar etwas unhandlicher, aber der Gewinn an Kontrolle
    macht einfach Spass.

    VG
    Niko

  • papapatrick
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    • 1. September 2011 um 10:02
    • #12

    Ich hatte nun wieder Gelegenheit mein adjustable outhaul zu testen;
    ich habe ja das System von mb-fins mit doppelter Umlenkung, dadurch kann man das Segel auch mit vollem Druck im Segel ohne große Kraftanstrengung flach ziehen, aber der Tampen vor der Klemme wird dadurch natürlich sehr lang, baumelt herum und hat mich gestört; ich habe jetzt einen dünnen Gummitampen gespannt und durch die kleine Kugel geführt, die den Trimmtampen hält, dadurch ist nun alles schön aufgeräumt (siehe Bilder); mit einem adjustable outhaul fährt es sich wie mit einer zusätzlichen Gangschaltung, ich finds genial, aber nur bei großen Segeln. Bei kleineren Segeln, wenn man mehr Manöver und Sprünge macht, würden mich die vielen Schnüre schon stören. So kann ich das system aber für große Segel jedem empfehlen.

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    viele Grüße

    Patrick

  • Luvstau
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    • 1. September 2011 um 11:55
    • #13

    ich fahre auch nur noch mit Trimmeinrichtung.
    Das einzige was mich nach 2 Jahren Einsatz stört ist, das man es den Segeln schon ansieht im Monofilm wenn man an der Stelle wo das Segel an der Klemmhalterung "scheuert" keinen Aufkleber ect. rein macht...

    gruss
    guido

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    • 11. September 2023 um 21:05
    • #14

    Hallo zusammen,

    ich bau mir demnächst auch so ein Schothorn Trimmsystem dran. Jetzt stellt sich mir folgende Frage:

    Wenn man immer in dieselbe Richtung Höhe zieht und die andere Raumschots fliegt, wandert eine Rolle zur Klemme und die andere zum Schothorn. Stört das nicht?

    Gruß, Thomas

  • User794
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    • 11. September 2023 um 21:24
    • #15

    Btw: Alu oder Carbon - auch eine Frage der Korrosions-und damit Bruch-Gefahr.

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