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Hot Sails Maui 2010

  • Mcbob3
  • 14. September 2009 um 20:54
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    • 27. November 2009 um 09:28
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    • #61

    Guten Morgen!
    Dacron wird in so gut wie jedem Segel irgendwo verwendet. Meist in der langen Bahn von fast ganz unten bis fast ganz oben, direkt hinter der Masttasche. - Um dem Segel ein etwas weicheres Fahrgefühl zu geben und Schläge von Kabbelwasser auszugleichen. Glaubt ihr wirklich dass jeder Segelmacher weltweit Dacron verwenden würde, wenn Dacron dafür bekannt wäre dass es schnell ausleihert? Besonders in den Bahnen direkt am Mast?! Wenn sich dort das Material dehnt, dann ist sofort der gesamte Shape des Segels im Eimer.
    Das Gegenteil ist der Fall: Dacron wird verwendet weil es extrem robust, leicht und eben "undehnbarer" als Monofilm ist.
    Ich persönlich mochte das Superfreak anfangs nicht. Rückblickend muss ich aber sagen dass ich mir da selbst im Weg stand. Ich dachte "so ein uncooles Segel. Das sieht gar nicht nach high-tech aus". Aber genau das ist ja das coole. Damals war ich noch nicht Importeur und stand voll auf den ganzen Materialwahn. Ich bin mit 140 Kilo Surfgepäck nach Kapstadt geflogen.
    Heute (ein paar Jahre reifer) hätte ich mehr Material zur Verfügung denn je. Aber ich fliege in den Urlaub mit einem Brett, 2 Segel, 1 Mast und 1 Gabel. -Und mir geht es besser dabei als damals.
    Das Superfreak macht Surfen einfacher. Du kannst von 3,2 bis 9,0 ein Segelmodell fahren, es nach deinen Wünschen designen und musst es nicht nach zwei Jahren tauschen (weil es schrott oder mittlerweile uralt ist), sondern kannst es locker 5 Jahre fahren. Damit graben wir uns zwar selbst das Wasser ab, aber dem Sport tut es gut!
    Euch allen ein schönes Wochenende,

    Torben

    Einmal editiert, zuletzt von Torben Sonntag (27. November 2009 um 09:36)

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    • 27. November 2009 um 10:04
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    • #62
    Zitat von Torben Sonntag

    .... Damit graben wir uns zwar selbst das Wasser ab, ....

    Moin Torben,

    genau das glaube ich nicht. Denn wenn jemand Gefallen an dem Segel findet wird er, ähnlich wie ich auch, den Wunsch haben auch andere Größen zu fahren. Und er wird nicht mal diese Marke oder jene Marke fahren.

    Ich denke diese Markenbindung ist ein Mehrwert für HSM was sicherlich nicht kurzfristig in der Kasse zu spüren ist; aber längerfristig eine super Option bildet.

    Viele Grüße
    Michael

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    • 27. November 2009 um 10:29
    • #63
    Zitat von Lurchi

    Moin Torben,

    genau das glaube ich nicht. Denn wenn jemand Gefallen an dem Segel findet wird er, ähnlich wie ich auch, den Wunsch haben auch andere Größen zu fahren. Und er wird nicht mal diese Marke oder jene Marke fahren.

    Ich denke diese Markenbindung ist ein Mehrwert für HSM was sicherlich nicht kurzfristig in der Kasse zu spüren ist; aber längerfristig eine super Option bildet.

    Viele Grüße
    Michael

    das sehe ich auch so - Anfangs kaufte ich mir das SF in komplett schwarz weil ich die Idee cool fand ein Segel selber zu designen - und da gabs noch kein komplett schwarzes Segel. Und als ich es dann fuhr, war ich von seiner robustheit vollends überzeugt. Latscht mal über ein Monosegel - die Leute werden euch verständnisslos ansehn - mach es mit nem SF - und du wirst bewundert ^^!!!

    Und am ende hat es sich ausgezahlt, mitlerweile hab ich meine Segelrange komplett auf SF´s umgestellt - und wer weiss, vielleicht kommt die eine oder andere Grösse noch dazu!!!

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    • 27. November 2009 um 10:33
    • #64
    Zitat von ElRumpo

    1.Die z.T. durchgehenden Kevlarstrings geben nicht nach und bilden somit IMHO ein gleichbleibendes Segelskelett. Die Panels dazwischen können sich in Stresssituationen dehnen und bilden sich danach wieder zurück, nehmen also Belastungsspitzen auf. Ermüden auch nicht so leicht wie starre Materialien, die halt bis zu ihrer Belastungsgrenze formstabil bleiben und jede Belastung direkt an die schwächeren Nähte weitergeben. Vielleicht ist die Kombination (starr und flexibel) ja die gewisse "Magie" für stark verlangsamtes Ausleieren ;) Der Haltbarkeit kommt es jeden Falls immens entgegen.


    2.Ehrlich gesagt, gefällt mir das Vorurteil sogar ein wenig. Das hält nämlich etliche Leute fern, die so oder so nicht zum Segel passen würden :D


    Morgen
    Ich bin schon verwundert warum gerade um dieses Segel solch ein Erklärungsbedarf der Nutzer besteht.

    Nun zu den Aussagen:
    zu 1:
    Das mit den Kevlarbahnen ist zu verstehen, auch die vielen kleinen"Flicken" statt großer Bahnen leuchtet ein; aber nur wenn das Material großflächig Probleme hat, formstabil zu bleiben.
    Und wieso sind Nähte "schwächer"?
    Erstens werden Monofilm Segel heute erst geklebt und dann genäht; und wenn Nähte wirklich so problematisch sind, warum in aller Welt wird im neuen SF kleine Panels genutzt, denn dadurch steigen die Mengen der Nähte ja extrem an!
    zu 2:
    Warum wird diese Floskel genutzt?
    Was macht Euch "besonders", das Ihr und nur Ihr dieses Segel fahren dürft?
    Und wie kann man zu einen Segel passen oder auch nicht?
    Die genauen Kriterien würden mich mal interessieren.

    Zitat von Torben Sonntag

    Das Superfreak macht Surfen einfacher. Du kannst von 3,2 bis 9,0 ein Segelmodell fahren, es nach deinen Wünschen designen und musst es nicht nach zwei Jahren tauschen (weil es schrott oder mittlerweile uralt ist), sondern kannst es locker 5 Jahre fahren. Damit graben wir uns zwar selbst das Wasser ab, aber dem Sport tut es gut!


    Auch da möchte ich nachhaken:
    Wieso macht das SF surfen einfacher?
    Brauch ich keinen Mast/Gabel/Verlängerung?
    Wieso sind andere Segel nach 2 Jahren schrott bzw. uralt?
    Hast Du diese Erfahrung mit Euren Monofilmsegeln gemacht?
    Und wieso tut es dem Sport gut?Ist der Sport krank, braucht der Hilfe?
    Und wie war das auf kürzlich auf Maui; welche Segel bis Du da gefahren?

    Zum Glück ist mir noch keiner mit innovativen Materialien und Optik gekommen wie sonst, ich hab da noch ein 94er North Zeta in 5,7; da muß man 2mal hinschauen, um den Unterschied zu sehen und quitschiger (Optik)gehts kaum noch.
    Übrigens gabs damals schon Kevlarverstärkungen im Material(die wußten warum).
    Eure Begeisterung in Ehren, aber bleibt ein wenig sachlicher(und nachvollziehbarer)dabei.
    Gruß Bernie

    P.S. Und bevor es losgeht, ich finde das Konzept wirklich gut(wählbare Optik und längere Halltbarkeit); deshalb fahre ich immer noch einen ganzen Satz Zetas aus 94.
    Wenn die den Geist aufgeben, werde ich auch das SF kaufen.

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    • 27. November 2009 um 10:53
    • #65
    Zitat von noworkteamsurfer

    Und als ich es dann fuhr, war ich von seiner robustheit vollends überzeugt. Latscht mal über ein Monosegel - die Leute werden euch verständnisslos ansehn - mach es mit nem SF - und du wirst bewundert ^^!!!

    Robustheit ist wirklich das Kriterium!
    Doch warum sollte Jemand über sein Segel latschen?
    Und warum man bewundert wird wenn man es beim SF macht entzieht sich auch meiner Vorstellungskraft.
    Dieses Szenario ist da schon eher angezeigt:
    Das Hunde über das Segel laufen, doch gegen die Krallen sieht selbst Dacron schlecht aus.
    Gruß Bernie

  • noworkteamsurfer
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    • 27. November 2009 um 11:09
    • #66
    Zitat von bernie b

    Robustheit ist wirklich das Kriterium!
    Doch warum sollte Jemand über sein Segel latschen?
    Und warum man bewundert wird wenn man es beim SF macht entzieht sich auch meiner Vorstellungskraft.
    Dieses Szenario ist da schon eher angezeigt:
    Das Hunde über das Segel laufen, doch gegen die Krallen sieht selbst Dacron schlecht aus.
    Gruß Bernie

    ^^, man haben wir die grosse Fragestunde?^^
    ist einfach so - die wenigsten würden das bei ihrem Monofilmsegel machen aus Angst nen Knick reinzulatschen oder das ein Stein darunter liegt und ne Beule entsteht - beim SF brauch man sich deswegen keine gedanken zu machen - und das ist einfach mit dem Bsp. gemeint - eben Robust das Teil.
    Und wie oft wurde "neidisch" geguckt wenn ich mein Segel einfach so eingerollt hab, unterm Arm genommen und ab zum Wagen - mach das mal mit nem Mono, Knicke sind garantiert!!! deswegen!!!

  • ElRumpo
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    • 27. November 2009 um 11:32
    • #67
    Zitat von bernie b


    Und wieso sind Nähte "schwächer"?
    Erstens werden Monofilm Segel heute erst geklebt und dann genäht; und wenn Nähte wirklich so problematisch sind, warum in aller Welt wird im neuen SF kleine Panels genutzt, denn dadurch steigen die Mengen der Nähte ja extrem an!

    Die Verklebung hält wohl nicht alleine, sonst würde nicht "zusätzlich" genäht werden. Die Verklebung ist nach meinem Wissenstand auch erst mal hauptsächlich dazu da, das zu nähende zu fixieren und nicht um richtige Kräfte aufzunehmen. Die vielen Stecknadeln zum Fixieren wären da wohl auch etwas hinderlich. ;)
    Klar gibt es auch speziell nur verklebte Segel, aber davon reden wir ja nicht. Das Klebeband, das ich von meinen früheren Filmsegeln kenne, löst sich ja mit der Zeit schon fast von alleine auf.

    Christian hat ja erklärt, dass die Überlappungen groß sind, also auch mit mehr Nähten fixiert werden, als sonst üblich. Vielleicht ist das eine Erklärung.

  • ElRumpo
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    • 27. November 2009 um 12:16
    • #68
    Zitat von bernie b


    Was macht Euch "besonders", das Ihr und nur Ihr dieses Segel fahren dürft?
    Und wie kann man zu einen Segel passen oder auch nicht?
    Die genauen Kriterien würden mich mal interessieren.

    Nene so habe ich das nicht gesagt, bzw. gemeint. "Besonders" habe ich nirgends erwähnt!

    Ich meine eher, dass es Leute gibt, die sich allzu schnell von anderen bequatschen lassen, bzw. wenig eigene Meinung oder Selbstbewußtsein haben und auch sonst schnell einem Gruppenzwang unterliegen. Solche Leute geben das Segel rein wegen der Meinung anderer oder der oft frotzelnden Bemerkungen wieder ab, z.B. manchmal auch nur um wieder "dazu zu gehören" und schimpfen später auch noch darüber. Ich kann ja selber über die Frotzeleien lachen, auch wenn es gewisse Leute am Strand gibt, die aus finanziellem Hintergrund das auch gerne permanent zur allgemeinen Lachnummer machen wollen. Aber andere können das eben nicht.
    Und das Segel hat nun mal einen eigenen Character, den man von vornherein mögen muss oder man muss dem Segel einfach etwas entspannter begegnen können. Sonst geht es wohl eher in die Hose.

    Ich bin zudem ebenso wie Torben wesentlich entspannter, was den sonst eher vorherrschenden Materialwahn anbetrifft und schaue mehr auf Spaß, Funktion und Robustheit.

  • Boddi
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    • 27. November 2009 um 12:41
    • #69
    Zitat von ElRumpo

    Nene so habe ich das nicht gesagt, bzw. gemeint. "Besonders" habe ich nirgends erwähnt!

    Welcome to the real world...

    Es ist lustig, wie bei einem solchen Talk immer wieder krasse Unterstellungen geäußert werden. Grund:confused: ?
    Allein bei mir:mad::
    - "Beweihräucherung"
    - Ich kann nicht surfen
    - Das was ich schreibe geht den meisten auf den Krecks

    W T F ! ! !

    Zum Thema:

    - Dacron dehnt sich.
    - Das Dacron was andere Hersteller in Vorlieksbahnen verwenden ist meist viel dicker und doppelt-> weniger Dehnung
    - Wie ich schon geschrieben habe, ist die Dehnung des Darcon im Sf unter "Kontrolle" (Kevlar-Ropes, kleine Panels, viele Überlappungen in Stresszonen)

    schönen (windigen) Tag noch

  • Totti-Amun
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    30. Mai 1970 (56)
    • 27. November 2009 um 12:56
    • Offizieller Beitrag
    • #70
    Zitat von noworkteamsurfer


    Und wie oft wurde "neidisch" geguckt wenn ich mein Segel einfach so eingerollt hab, unterm Arm genommen und ab zum Wagen - mach das mal mit nem Mono, Knicke sind garantiert!!! deswegen!!!

    :rolleyes:

    Da hätte ich mich eher mitleidig gefragt, ob es keine Segeltaschen dabei gab...

    Knicke sind bei meinen Segeln jedenfalls nicht garantiert, wenn ich es unterm Arm habe...
    :bonk:

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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    • 27. November 2009 um 13:11
    • #71
    Zitat von Torben Sonntag

    Dacron wird verwendet weil es extrem robust, leicht und eben "undehnbarer" als Monofilm ist.
    Torben

    Sorry, das glaube ich aber nicht! (wenn wir unter dehnbar verstehen daß sich das Material bei bestimmtem Zug um eine bestimmte Größe verlängert)
    Dacron ist sicher dehnbarer als Monofilm, wozu denn sonst die Kevlarverstärkungen gegen dehnen?

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    • 27. November 2009 um 13:13
    • Offizieller Beitrag
    • #72

    Hi Bernie,
    ich habe noch nicht rausgefunden wie das Zitat-tool funktioniert, daher mache ich es oldschool mit Gänsefüsschen (so nannten wir die in der Grundschule)

    „Ich bin schon verwundert warum gerade um dieses Segel solch ein Erklärungsbedarf der Nutzer besteht.“
    - Ich denke es liegt daran, dass das Superfreak am Meisten Fragen und vielleicht auch Missverständnisse aufwirft. Es ist nunmal weltweit das einzige Segel aus Dacron. Es begeistert die Besitzer mehr als ein Monofilmsegel. Ich bekomme superviel Feedback von Superfreak-Kunden. Von Käufern „normaler“ Segel hört man in der Regel nichts mehr nach dem Kauf.

    „Das mit den Kevlarbahnen ist zu verstehen, auch die vielen kleinen"Flicken" statt großer Bahnen leuchtet ein; aber nur wenn das Material großflächig Probleme hat, formstabil zu bleiben.“
    -Großflächige Bahnen würden die Möglichkeiten zum Selbstdesignen stark reduzieren.

    „Und wieso sind Nähte "schwächer"?
    Erstens werden Monofilm Segel heute erst geklebt und dann genäht; und wenn Nähte wirklich so problematisch sind, warum in aller Welt wird im neuen SF kleine Panels genutzt, denn dadurch steigen die Mengen der Nähte ja extrem an!“
    Nähte sind nunmal Schwachstellen. Dacron wird ebenfalls erst verklebt und dann genäht. Wir verarbeiten sogar noch Segelmachertape in den Nähten, das macht meines Wissens nach kein anderer Hersteller.

    „Warum wird diese Floskel genutzt?
    Was macht Euch "besonders", das Ihr und nur Ihr dieses Segel fahren dürft?
    Und wie kann man zu einen Segel passen oder auch nicht?
    Die genauen Kriterien würden mich mal interessieren.“
    - Ich denke das ist eine Geschmacks- oder Herzensangelegenheit. Das Superfreak fällt aus dem Rahmen. Der Vater meiner Freundin hat einen Morgan (http://www.morgan-importeur.de/). Der Wagen kostet nicht mal halb zu viel wie ein Porsche. Aber wenn er irgendwo parkt erregt der Wagen Aufsehen und die Leute finden den Wagen cool und bewundern ihn. Einen Porsche sieht man an jeder Ecke, damit zieht man eher Neid auf sich. Ich glaube nicht dass man das an genauen Kriterien festmachen kann, es ist ne emotionale Kiste.
    Zitat:
    Zitat von Torben Sonntag
    Das Superfreak macht Surfen einfacher. Du kannst von 3,2 bis 9,0 ein Segelmodell fahren, es nach deinen Wünschen designen und musst es nicht nach zwei Jahren tauschen (weil es schrott oder mittlerweile uralt ist), sondern kannst es locker 5 Jahre fahren. Damit graben wir uns zwar selbst das Wasser ab, aber dem Sport tut es gut!
    „Auch da möchte ich nachhaken:
    Wieso macht das SF surfen einfacher?“
    Ein Segel für alle Bedinungen. Du musst nicht überlegen ob du ab 5,5 oder 5,8 oder 6,3 von einem Wave zu einem Freeride- Freestylesegel greifst. Du brauchst keine anderen Segelkategorien und kennt das Fahrgefühl in allen Größen.

    „Brauch ich keinen Mast/Gabel/Verlängerung?“
    -Brauchst du nicht, aber dann kannst du es nur als Sonnensegel nutzen.

    „Wieso sind andere Segel nach 2 Jahren schrott bzw. uralt?“
    Monofilm knittert und knickt und reisst dann ein. Oftmaliges Benutzen und UV-Licht lassen das Material viel schneller ermüden als Dacron.
    Das Superfreak ist durch sein Design nicht Saisongebunden. Das Alter eines Monofilmsegels erkennst du sofort am Desing. Das Superfreak ist zeitlos. Es hält ewig und es muss dich auch nicht peinlich sein mit einem 5 Jahre alten Segel zu fahren. -Es merkt ja keiner!

    „Und wieso tut es dem Sport gut?Ist der Sport krank, braucht der Hilfe?“
    Meiner Meinung nach sollte Surfen einfacher und nicht technischer werden. Der Sport sollte leichter zugänglich sein und Einsteiger nicht durch den Materialwahnsinn abgeschreckt werden. Ich finde Surfen cool und freue mich auf andere Surfer zu treffen. Momentan fühlt man sich als Surfer aber als Zugehöriger einer Randgruppe.

    „Und wie war das auf kürzlich auf Maui; welche Segel bis Du da gefahren?“
    - ich in in der glücklichen Situation jeden Tag jedes Segel in jeder Größe nehmen zu können. Ich kann am Strand stehen und sagen „heute fahre ich 4,7 Fire“. Am Tag danach nehme ich vielleicht 4,7 Superfreak. Ich fahre wonach mir gerade ist und ich bin auf Maui Fire, Smack und Superfreak gefahren. Fotos haben wir nur mit dem Fire gemacht, da hier noch gute Bilder fehlten.

    Ich persönlich finde die alten Zetas geil!

    Totti: seit der größten Innovation bei Segeln der letzten 10 Jahre (diese kleinen Gummibänder, die das Segel nach dem einrollen zusammenhalten) habe nie Segelsäcke dabei. Wozu auch?
    Ein Monofilmsegel bekommt IMMER Knicke. Ob sie nun vom Tragen, vom Surfen oder vom Nachbarhund herrühren ist doch völlig egal!

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    • 27. November 2009 um 13:16
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    • #73

    Hallo Onefoot.
    Aluminium wird im Flugzeugbau verwendet weil es dehnbar ist. Sonst würde ein Flieger bei Turbolenzen einfach auseinander brechen. Aber Alu kommt zurück in seine ursprüngliche Form. So ist es mit Dacron auch. Deshalb leiert es nicht aus und daher stammt das weichere Fahrgefühl. Monofilm gibt jeden Schlag weiter. Es reißt oder bleibt starr.

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    • 27. November 2009 um 13:46
    • #74
    Zitat von Torben Sonntag

    Damals war ich noch nicht Importeur und stand voll auf den ganzen Materialwahn. Ich bin mit 140 Kilo Surfgepäck nach Kapstadt geflogen.
    Heute (ein paar Jahre reifer) hätte ich mehr Material zur Verfügung denn je. Aber ich fliege in den Urlaub mit einem Brett, 2 Segel, 1 Mast und 1 Gabel. -Und mir geht es besser dabei als damals.

    Mache ich auch und je nach Reiseziel unterschiedliches setup, aber meistens werden's dann doch drei (Monofilm-)Segel, die dann auf einen Mast 370 od. 400 passen, von denen dann wiederum zwei dabei sind.
    Kannst Du mal kurz durchgeben, in Bezug auf die Bedingungen in Kapstadt zum Beispiel, wie Dein one board - two sails setup gemessen am Körpergewicht mit den Superfreaks aussieht?

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    • 27. November 2009 um 14:09
    • #75

    Wird nicht auch Carbon im Flugzeugbau eingesetzt, und ist das dehnbarer als Alu?

    Nach Deinen neuen Erläuterungen ist Monofilm also doch starrer (und weniger dehnbar?) als Dacron oder wie soll ich das jetzt verstehen?

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    • 27. November 2009 um 14:11
    • #76
    Zitat von ElRumpo


    Christian hat ja erklärt, dass die Überlappungen groß sind, also auch mit mehr Nähten fixiert werden, als sonst üblich. Vielleicht ist das eine Erklärung.


    Das ist mir neu, das nur weil die Überlappungen größer sind auch mit mehr(wie soll ich das verstehen)Nähten fixiert werden.
    Und nochmals, wenn Nähte(nach Deiner Aussage) schlecht wären, warum hat das SF dann mehr davon?

    Zitat von ElRumpo

    Ich bin zudem ebenso wie Torben wesentlich entspannter, was den sonst eher vorherrschenden Materialwahn anbetrifft und schaue mehr auf Spaß, Funktion und Robustheit.


    Wieso kommt laufend eine Wertigkeit in Euren Aussagen:
    Entspannt=positive Wertigkeit
    Materialwahn=negative Wertigkeit
    nach dem Motto: Wir gut, ihr böse
    Gehts nur so?
    Ich kann mein Material trotzdem gut finden, ohne über anderes oder Andere im gleichen Atemzug negativ reden zu müssen.
    Und laufend verteidigt Ihr Eure Vorliebe zum SF; das erweckt den Eindruck von mangelden Selbstbewußtsein.
    Und Deine Prioritäten gönnt Dir doch hoffentlich Jeder, so wie mir meinen Materialwahn!
    Und nicht zu vergessen, die Kompatibilität von Masten auf der HSM Seite kann man auch als Materialwahn auslegen, wenn man es denn will. Für mich ist sowas aber positiv, und entspannt bin ich auch beim Materialwahn.

    Boddi:
    Krasse Unterstellungen?
    Von mir jedenfalls nicht!

    Torben:

    Zitat von Torben Sonntag

    Ich denke es liegt daran, dass das Superfreak am Meisten Fragen und vielleicht auch Missverständnisse aufwirft. Es ist nunmal weltweit das einzige Segel aus Dacron.


    Ist legitim. Doch warum der oftmals übertriebene Eifer der Nutzer?

    Zitat von Torben Sonntag

    Großflächige Bahnen würden die Möglichkeiten zum Selbstdesignen stark reduzieren.


    Das ist schon einleuchtender.
    Auch Deine Aussage zu Nähten. Da kann ich also Christians Aussagen als unrichtig einstufen(war mir auch zu widersprüchlich)

    Zitat von Torben Sonntag

    Ich glaube nicht dass man das an genauen Kriterien festmachen kann, es ist ne emotionale Kiste.


    Das hört sich schon anders an. Muß also eine emotionalere Bindung zu meinen Segeln eingehen, sonst bin ich der Falsche.(obwohl ich ungern emotionale Bindungen eingehe zu Gebrauchsgegenstände. Die behalte ich mir lieber den Surfbedingungen und den netten Leuten am Spot vor.)

    Zitat von Torben Sonntag

    Ein Segel für alle Bedinungen. Du musst nicht überlegen ob du ab 5,5 oder 5,8 oder 6,3 von einem Wave zu einem Freeride- Freestylesegel greifst. Du brauchst keine anderen Segelkategorien und kennt das Fahrgefühl in allen Größen.


    Gut, doch das können auch andere. So etwas nennt sich Freeridesegel.

    Zitat von Torben Sonntag

    Aluminium wird im Flugzeugbau verwendet weil es dehnbar ist. Sonst würde ein Flieger bei Turbolenzen einfach auseinander brechen. Aber Alu kommt zurück in seine ursprüngliche Form.


    Das würde ich schnell mal wieder löschen:tongue:
    Denn da laufen Leute, die mit Aluminium beruflich zu tun haben Amok(habe beruflich damit zu tun).Zum Glück bin ich eher der enspanntere Typ.
    Und Flugzeugentwickler bekommen einen Herzkasper.
    Gruß Bernie

    Einmal editiert, zuletzt von bernie b (27. November 2009 um 14:17)

  • Boddi
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    • 27. November 2009 um 14:52
    • #77
    Zitat von bernie b


    Boddi:
    Krasse Unterstellungen?
    Von mir jedenfalls nicht!

    Das ist schon einleuchtender.
    Auch Deine Aussage zu Nähten. Da kann ich also Christians Aussagen als unrichtig einstufen(war mir auch zu widersprüchlich)

    1. Du warst doch auch nicht gemeint:)

    2. Ich liege nicht falsch.:cool: Die Überlappungen gehören zu Konzept und die größere Gestaltungsmöglichkeit ist ein positiver Nebeneffekt.

    Jeff sagt im übertragenen Sinn zu den einzelnen Panels und deren Überlappungen: It is to reduce the loads.
    Ich werde mal die entsprechenden Stellen raussuchen und posten. Ich kann mich noch gut an sein Argument der 30 (?) Überlappungen erinnern, dass er gegen den Einwand der Zugbelastungen im Shape nannte.

    Das ist ja das Schwere wenn man mit Dacron arbeitet: Den Strech des Materials in Griff zubekommen. Denn Dacron ist nur sehr bedingt elastisch (ganz im Gegensatz zum UL Material).
    Ich hab ein Bild auf dem Rechner wo einer böse is Sf gestürzt ist und ein Delle im Dacron hinterliess...
    Es geht ja darum die Kräfte und Belastungen des Dacrons über Jahre so gering wie möglich zu halten, damit es so bleibt wie es ist.;)

    Wenn man sich die einzelnen Sf-Generationen anschaut, wird das noch deutlicher.

    Ich kann ja gerne im Ask Jeff Forum fragen ob das ein Design- oder ein Antistretch-Hintergrund hat. Ich erwarte keine Überraschungen....

    Einmal editiert, zuletzt von Boddi (27. November 2009 um 15:12)

  • herry
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    • 27. November 2009 um 15:03
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    • #78

    Hi,

    na was solls, wer wird schon komplett alle technischen
    details verstehen, bzw. wird sie Jeff H. verraten....

    einfach mal probefahren und ordentlich probe-trimmen, dann
    kann jeder sich wohl am besten ein bild machen.. dann haben alle was davon.

    gruß herry

    how long is now

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    • 27. November 2009 um 15:21
    • #79

    Ach eins fällt mir noch ein...
    Warum überlappen sich die einzelnen Panels so "großflächig"? wenn es nur einen Design-Aspekt geht, könnte man doch die einzelnen Bahnen "Kante an Kante" zusammennähen, oder?;)
    Das würde noch viel besser aussehen...

    Warum sieht das Design am Shothorn so aus wie es aussieht mit den radial verlaufenden Überlappungen in Zugrichtung?!;)

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    • 27. November 2009 um 15:22
    • #80

    Hallo Christian,
    ich kann die Argumentation schon verstehen, warum kleinere Panels bei Dacron angebracht sind.
    Dacron reagiert flexibler auf kurzzeitige Überbelastungen wie Monofilm(ähnlich wie ein Trampolin), leiert trotzdem(großflächig gesehen) selbst bei normaler Belastung mehr als Monofilm aus, entsprechend mehr bei Überbeanspruchung.
    Das gilt es in den Griff zu bekommen. Da hilft ein stützendes Korsett aus Kevlar und auch das benutzen von kleineren Flächen. Doch auch El Rumpos Aussagen zu Nähten haben ihre Berechtigung, also muß ein Kompromiß geschaffen werden.

    Doch wie Ihr Eure Argumentationen bringt, widersprecht Ihr Euch.
    Ich kann nicht einerseits die Vorzüge bringen, und andererseits die Kompromisse(da sind dann auch negative Seiten) unterschlagen.
    Und so kommt der Verdacht auf, die wollen uns ein "vom Pferd erzählen". Bleibt sachlicher/ehrlicher und kommt nicht nur zu Schönfärbereien(emotionale Komponente ala wie toll), die nerven gewaltig.(und da bist nicht nur Du gemeint)
    Denn die Meisten durchschauen solche einseitigen Hervorhebungen sofort . Und da kommt auch negative Assoziation zum Thema SF auf.
    Denn die muß nicht sein, denn das Konzept SF hat gute Argumente um erfolgreich zu sein.
    Gruß Bernie

    2 Mal editiert, zuletzt von bernie b (27. November 2009 um 15:40)

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