Er spricht natürlich auch in erster Linie für seine eigene Marke. Auf eine anständige (Race oder Free-Ride) Foil mit Duotone-Logo warten wir immer noch vergeblich.
Sowohl Fahrer als auch Hersteller haben bei der ganzen Foil-Entwicklung ziemlich verkrampft reagiert und versucht, gleichzeitig das Ei und die Henne zu retten – mit dem bekannten Ergebnis.
Die „Lösung“, die er vorschlägt, passt genau in dieses Denkmuster.
Aber mal ehrlich: Hat man jemals die Entwicklung der Slalom-Disziplin gebremst, nur um den Free-Race-Markt nicht zu gefährden?
PS: Meiner Erfahrung nach sind die Windsurfer, die einfach nur gemütlich foilen wollten, längst aufs Wing umgestiegen.
Sehe ich genauso. Es gab zwar ganz am Anfang ein Foil von Fanatic, danach kam aber kam aber nicht mehr wirklich was. Andere Hersteller (Starboard, Neilpryde, Phantom, Patrik) haben das Thema Windfoil ernster genommen, mehr entwickelt und waren dann (aus meiner Sicht, kenne aber keine kommerziellen Details) auch erfolgreicher.
Das Interview offenbart ziemlich gut, wie Duotone mit seinen eigenen Misserfolgen umgeht:
Windfoil hat sich nicht entwickelt wie gewünscht? Die PWA ist schuld!
Marc Pare und Pierre Mortefon rausgeschmissen? Konnten nichts machen, die Investoren wollten es so.
Die Marke ist mir ziemlich unsympathisch geworden, auch wenn ihre Produkte immer noch ziemlich gut sein mögen.