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Sardinien 2026 Januar Anreise/Unterkunft/Spots/Aktivitäten

  • PaulePleusen
  • 1. März 2025 um 12:01
  • PaulePleusen
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    • 1. März 2025 um 12:01
    • #1

    Hey Leute,

    Die SuFu machte mich nicht sonderlich schlauer, bzw. erhoffe ich mir ein paar "Insider".

    Wir wollen mit dem Bulli nach Weihnachten 2025 für 2 Wochen nach Sardinien.

    Habt ihr Tips zur Anreise (welche Fähre - Preis/Leistung)?

    Wir kommen aus Brandenburg.

    Habt ihr Tipps zu einer Unterkunft?

    Gern ein modernes Haus mit 3 Schlafzimmern.

    Was kann man alles außerhalb vom Windsurfkosmos machen (ich weiß Google hilft)?

    Gerade Thema MTB fahren.

    Danke für eure Hilfe.

  • PaulePleusen 1. März 2025 um 12:03

    Hat den Titel des Themas von „Sardinien 2026 Januar“ zu „Sardinien 2026 Januar Anreise/Unterkunft/Spots/Aktivitäten“ geändert.
  • hary
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    • 1. März 2025 um 12:18
    • #2

    Zum Windsurfen kommen Norden, Westen oder Süden in Frage. Was sucht ihr denn? Welle/Flach? Für MTB schaut einfach mal auf Komoot und Wikiloc. Hotel in Strandnähe dürfte um die Jahreszeit nicht einfach werden. Fähre für euch am besten von Livorno, z.B Moby.

  • PaulePleusen
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    • 1. März 2025 um 12:46
    • #3

    Spotmäßig mit 2 Aufsteigern in Gepäck eher was "ruhiges".

    Für einen guten Tag Welle mache ich mich dann gern auf einen längeren Weg

  • hary
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    • 1. März 2025 um 14:41
    • #4

    Dann schau dir mal

    - Porto Pollo

    - die Gegend um Alghero (dort könnte man ein offenes Hotel finden) oder im Süden

    - die Gegend um Sant'Antioco oder auch

    - Chia

    an.

    Wenn die Bedingungen passen gibt es zwischendrin auch noch die Sinis-Halbinsel mit einem amtlichen Wavespot.

    Kritisch dürfte überall die Hotelunterkunft werden. Direkt am Strand hat sowieso alles zu. Als Ostseesurfer sollten euch die Temperaturen hoffentlich nicht schrecken.

    Gegend erkunden mit MTB/Gravel ist überall super. Amtliche MTB-Touren findet man kaum ohne die Hilfe der Locals.

  • PaulePleusen
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    • 1. März 2025 um 15:39
    • #5

    Danke Leute.

    Noch mal konkreter.

    Welche Fähre nimmt man ab wo?

    Welche hat den besten Preis?

    Gibt es Empfehlungen für Ferienhäuser, AirBnb, private Unterkünfte?

  • hary
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    • 1. März 2025 um 16:11
    • #6

    Um die Jahreszeit gibt es wenig Konkurrenz bei den Fähren, weil nur wenige fahren. Moby hat ab Livorno zumindest jeden Tag eine harte im Angebot mit einem großen Schiff, das auch bei schlechtem Wetter nicht ins Schlingern kommt. Alternative Sardinia Ferries.

    Unterkünfte finden sich auf allen gängigen Portalen, so sie um die Zeit offen haben. Voraussetzung ist natürlich dass ihr euch über die gewünschte Region/Ort klar seit. Sardinien ist immerhin die 2. größte Insel Italiens. Nicht zu vergleichen mit Fehmarn oder Usedom. ?

  • hary
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    • 1. März 2025 um 16:26
    • #7

    Empfehlenswertes Reisebüro für Unterkünfte und Fährbuchungen turisarda.com. Am besten telefonisch anfragen! Mails werden nur nachlässig bearbeitet.

  • PaulePleusen
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    • 1. März 2025 um 17:37
    • #8

    Danke.

    Das Bedenken der Größe der Insel kam ein bisschen zu kurz.

    Welche Region empfiehlt sich euer Meinung nach in dieser Jahreszeit..?

  • PaulePleusen
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    • 17. Dezember 2025 um 06:49
    • #9

    Moin, ich wärme den Thread mal mit unserem konkreten Plan auf, Danke!

    Wir planen über Silvester bis Mitte Januar nach Sardinien, in die Gegend um Porto Pollo (unser Haus ist etwas im Landesinneren).

    Wir haben schon ein paar Spotguides gelesen, aber vielleicht hat ja jemand noch ein paar extra Tipps.

    Kurz zu uns:

    – Könnensspektrum reicht von Trapez-Surfen/Training bis hin zu Wellenreiten.

    – Wir haben alles an Material dabei.

    – Außerdem nehmen wir Mountainbikes mit und würden die gern als Kontrastprogramm oder Ausweich-Optionen nutzen, falls’s Flaute gibt.

    Worüber wir uns freuen würden:

    1. Empfehlungen für Spots in/um Porto Pollo (insbesondere wintertaugliche Spots, Wave- oder Freeride-Ecken).
    2. Hinweise zu typischen Winterbedingungen dort (Windrichtung/-stärke, Wellen, Öffnungszeiten von Schulen/Shops im Winter, Park-/Launch-Tipps).
    3. Gute Orte für vielleicht etwas Kultur/Gastronomie
    4. Mountainbike-Strecken oder Empfehlungen fürs Inland (Touren, Singletrails).
    5. Sonstige praktische Tipps: lokale Shops/Schulen, Strecken mit schönem Kontrastprogramm, Dinge, auf die man im Winter achten sollte.
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    • 21. Dezember 2025 um 12:50
    • #10

    Hi,

    also mit Ferienwohnung/-Haus kann es auf Sardinien sehr schnell sehr teuer werden. Daher wäre nicht schlecht zu wissen was Du so investieren willst. Es ist kein Problem eine Ferienwohnung in Porto Pollo zu buchen, aber die kosten eben mal schnell +/-200 € pro Nacht.

    Ein Tipp der im Rahmen bleibt ist nach wie vor das Windsurfvillage: Link

    Es liegt direkt am Spot Porto Pollo - an dem haste auch zwei Spots in einem, wenn es richtig Wind hat, hast Du auf der einen Seite der Isola dei Gabiani (Halbinsel in der Mitte der Bucht) Flachwasser mit Stehbereich für die Aufsteiger und auf der anderen Seite Welle, allerdings mit auflandigem Wind. Die Westseite von Sardinien ist meines Wissens zumindest für Aufsteiger nicht wirklich Ideal.

    Fähre hab ich immer über die Tirrenia gebucht: Link

    Da wir die Strecke bis Civitaveccia als extrem nervig und anstrengend empfanden haben wir zuletzt immer ab Genua nach Porto Torres gebucht und sind über Nacht gefahren. Von Porto Torres nach Porto Pollo sind es nur einpaar Kilometer.

    Der Vorteil von Genua aus, der Hafen ist größer und die Zufahrt angenehmer, weiterhin erspart man sich die Schleicherei hinter LKW's bis zum Hafen von Civitaveccia über kleine Straßen. Außerdem ist es von Olbia aus ugf. gleich weit nach Porto Pollo. Aber man fährt praktisch den Stiefel zuerst runter, setzt dann über und fährt wieder ein Stück gen Norden.

    Gatronomie wird schwierig in der Jahreszeit - in Palau gibt es einige sehr gute Restaurants (CuCumiao, Il Paguro) und Pizzerien (Sa Pinta, Il Ghiottone), aber ob die alle geöffnet haben in dieser Jahreszeit muss man schauen. Je weiter Richtung Costa Smeralda ihr fahrt umso teurer und exklusiver wirds von den Preisen. Richtung Santa Teresa geht es eingermaßen, aber auch dort gilt - was halt offen hat....

    Ausflug würde ich einen Trip auf die Insel la Maddalena empfehlen, die Fähre geht vom Hafen von Palau aus, dann auch mal ein Besuch des "Bären" von Palau (Felsformation). Die Costa Smeralda runter gibt es viel zu sehen und auch einige Spots.

    Ggf. lohnt auch ein Blick in die Sardinien Videos von Nils Bach und Mario Kümpel, hier nur ein Beispiel: Link

    und sicher kennst Du dies hier, da sind so ziemlich alle Surfspots drauf: Link

  • hary
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    • 21. Dezember 2025 um 17:29
    • #11

    Fähre fährt von Genua auch nach Olbia. Dann hast du nur 1 Stunde Anfahrt nach Palau. Alternativ Sardinia Ferries von Livorno nach Golfo Arranci. Wenn ihr über den Brenner anreist ist Livorno sowieso der Beste Hafen. Genua bei Anreise über die Schweiz.

    Bei Appartments unbedingt auf Heizung achten. Heizen mit der Klima-Anlage oder mit offenem Kamin ist sehr gewöhnungsbedürftig, insbesondere wenn man aus dem Wasser oder vom Bike kommt.

    Echte Bike Trails werdet ihr in der Gegend nur schwer finden, eher Sterrate (

    Feldwege), die aber in den letzten 30 Jahren auch großzügig asphaltiert wurden. Für Tracks am besten bei Komoot oder noch besser bei Wikiloc schauen.

    Für Ausflüge ist Costa Esmeralda an sich ziemlich langweilig. Schaut mal in Tempio Pausania oder in Olbia vorbei. Für einen Ganztagesausflug Alghero.

    Dennoch: unbedingt einen Besuch wert (aber besser April-Juni oder September -November).

    Die Vorhersage für die nächsten Wochen sieht ziemlich nach kühlem Regen, aber auch nach Wind aus.

  • PaulePleusen
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    • 22. Dezember 2025 um 06:45
    • #12

    Guten Morgen, Danke für Eure Beiträge.

    Wir Reisen nun mit der Fähre von Livorno nach Olbia und sind Valle Erica untergebracht.

    Nach Porto Pollo sind es knapp 30min.

    Das sollte dann der Spot der Wahl werden es sei denn "da oben" gibt es auch noch etwas.

    Wetter/Wind - nunja, wir sind die "hauptsache Wind" Fraktion.

    Mistwetter kennen wir zu genüge aus Dänemark - alles besser als kein Wind zu Hause;)

  • hary
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    • 22. Dezember 2025 um 11:02
    • #13

    Im Valley Erica seid ihr kulinarisch ziemlich im Niemandsland. Da wird wohl meist Selbstversorgung angesagt sein.

    In Olbia gibt es zwischen den Jahren größere Veranstaltung direkt beim Riesenrad. Macht da mal einen Stop.

  • PaulePleusen
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    • 14. Januar 2026 um 07:58
    • #14

    So Leute,

    wir hatten zwei richtig tolle Wochen auf Sardinien und ich möchte euch kurz an unseren Erfahrungen teilhaben lassen. Für den einen sicher nichts Neues und ein alter Hut, aber vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen bei der Planung.

    Anreise:

    Die Anfahrt vom Berliner Umland nach Livorno hat bei uns satte 17 Stunden gedauert. So war das eigentlich nicht geplant, aber aufgrund der Witterung und Staus an der österreichischen Grenze im Nachhinein dann doch absehbar. Wir waren etwa eine Stunde vor Abfahrt der Fähre im Hafen von Livorno – alles entspannt, typisch italienisch. Auch die Überfahrt selbst war ruhig, die 4-Mann-Kabine für eine Nacht völlig okay.

    Die Rückfahrt ging mit ordentlich Seegang (ca. 30Kn auf dem Mittelmeer) auch.

    Generell sind die Fähren (Grimaldi, Moby) top organisiert, sauber und irgendwie abendteuerlich:)

    Unterkunft:

    Wie hier beschrieben, lag das Haus in Valle dell’Erica wirklich im „Niemandsland“ – dafür aber auch unfassbar schön. Die Aussicht ist unbezahlbar:

    Wir konnten bis Porto Pollo schauen und quasi schon morgens die Bedingungen checken.

    Was ebenfalls wie beschrieben zutraf: "Die Heizsituation" -> Warmwasserboiler und drei Elektroheizkörper gleichzeitig bedeuteten Sicherung raus. Der Kamin aus der Beschreibung war zwar vorhanden, aber leider außer Funktion. Für uns Jungs war das machbar, mit Familie stelle ich mir das allerdings deutlich problematischer vor ( Zimmertemparaturen zwischen 14C und 17C - trotz Elektroheizer.).

    Spots & Surfen:

    Wasserfarben und Wind waren ein absoluter Traum. Porto Pollo war für unsere Anfänger allerdings eine echte Herausforderung: sofort tief, entweder ordentlich Kabbel auf der Luvseite oder extrem böig und ablandig.

    Wir hatten insgesamt 6 Surftage mit Windrichtungen von Südwest bis Ost. Gesurft sind wir hauptsächlich in Porto Pollo und Porto Liscia – letzterer wurde schnell unser Favorit. In Porto Pollo war oft deutlich mehr los: viele Winger im vorderen Bereich und auch einige Kiter, denen das Winter-Kiteverbot offenbar nicht allzu viel bedeutet.

    Für mich persönlich waren die Bedingungen gut surfbar: Wind, Sonne, Wasserfarben – einfach perfekt. Materialmäßig war alles dabei, von 4.2 an zwei Tagen bis 7.8.

    Abseits vom Wasser:

    Ein Wochenende haben wir in Cagliari verbracht. Wer die Zeit hat: absolute Empfehlung!

    Sehr schöne Stadt und bei der knapp 4-stündigen Fahrt vom Norden in den Süden lernt man die Insel nochmal ganz anders kennen.

    Biken:

    Mit dem Gravelbike auf der Straße hätte man sicher mehr Kilometer machen können. Die Touren bei Komoot & Co. waren teilweise veraltet (oder gesperrt), und einige Feldwege waren entgegen Google Maps einfach an der Hauptstraße zugemacht.

    Trotzdem hatten wir drei richtig tolle Touren (zum Capo Testa, Rena Majore) und auch ein bisschen Glück, dass wir manchmal an traumhaften Buchten „ausgespuckt“ wurden.

    Sonstiges:

    Ein Besuch auf La Maddalena rundete den Trip perfekt ab.

    Der Besuch von Korsika (Bonifacio 1h ab Santa Teresa Galura) fiel leider einer defekten Fähre zum Opfer.

    Am 31.12. waren wir – wie hier empfohlen – in Olbia zum Feuerwerk, sehr sehenswert!

    Fazit:

    Alles in allem kann ich eine Sardinien-Tour über den Jahreswechsel absolut empfehlen:

    6 Surftage (zwei "Zusätzliche" leider wegen des Cagliari-Trips verschenkt), Temperaturen zwischen 9 und 17 °C, mehr Sonne als Regen – das perfekte Kontrastprogramm zum Winterchaos hier oben.

    Inklusive ungläubiger Blicke, wenn bei -5 °C an der Raststätte in Bayern Surfboards auf dem Dach liegen statt Skiern 😉


    Falls Fragen sind: immer her damit!

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    • 14. Januar 2026 um 11:22
    • #15
    Zitat von PaulePleusen

    Falls Fragen sind: immer her damit!

    Und verpflegungstechnisch?

  • PaulePleusen
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    • 14. Januar 2026 um 11:43
    • #16

    Wir haben uns überwiegend selbst versorgt.

    Die Supermärkte hatten ganz normal geöffnet, teilweise sogar sonntags oder an Feiertagen (z. B. Heilige Drei Könige).

    Entsprechend haben wir viel selbst gekocht.

    Preislich gab es – je nach Supermarkt – Unterschiede: Große Discounter waren günstiger als kleine Citymärkte, was man auch hier kennt.

    Insgesamt würde ich das Preisniveau im Vergleich zu Deutschland als ähnlich bzw. gleich einschätzen (wobei ich selbst nicht extrem viel einkaufe – das übernimmt meist meine Liebste - daher subjektiv).

    Restaurants hatten ebenfalls geöffnet, allerdings mit deutlich eingeschränkter Auswahl im Winter. Es waren eher ein bis zwei von zehn Lokalen offen, dafür aber fast immer leer. Das Personal war durchweg sehr freundlich und die Preise wirklich top. Besonders in Cagliari sind uns sowohl beim Streetfood als auch in Frühstücksbistros die im Vergleich zu Deutschland niedrigeren Preise positiv aufgefallen.

    Kurz gesagt: Verpflegung war absolut unproblematisch, wenn man sich mit dem eingeschränkten Angebot in der Wintersaison arrangieren kann. In unserem Fall kam noch hinzu, dass wir die etwa 13 Minuten Fahrt nach Santa Teresa Gallura zum Supermarkt gern in Kauf genommen haben.

    Meist haben wir das nach dem Surfen oder nach Sonnenuntergang erledigt (gegen 17 Uhr) – dadurch war der Abend ohnehin lang und entspannt.

  • chris87
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    • 14. Januar 2026 um 15:00
    • #17
    Zitat von PaulePleusen

    So Leute,

    wir hatten zwei richtig tolle Wochen auf Sardinien und ich möchte euch kurz an unseren Erfahrungen teilhaben lassen. Für den einen sicher nichts Neues und ein alter Hut, aber vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen bei der Planung.

    Anreise:

    Die Anfahrt vom Berliner Umland nach Livorno hat bei uns satte 17 Stunden gedauert. So war das eigentlich nicht geplant, aber aufgrund der Witterung und Staus an der österreichischen Grenze im Nachhinein dann doch absehbar. Wir waren etwa eine Stunde vor Abfahrt der Fähre im Hafen von Livorno – alles entspannt, typisch italienisch. Auch die Überfahrt selbst war ruhig, die 4-Mann-Kabine für eine Nacht völlig okay.

    Die Rückfahrt ging mit ordentlich Seegang (ca. 30Kn auf dem Mittelmeer) auch.

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    Unterkunft:

    Wie hier beschrieben, lag das Haus in Valle dell’Erica wirklich im „Niemandsland“ – dafür aber auch unfassbar schön. Die Aussicht ist unbezahlbar:

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    Wasserfarben und Wind waren ein absoluter Traum. Porto Pollo war für unsere Anfänger allerdings eine echte Herausforderung: sofort tief, entweder ordentlich Kabbel auf der Luvseite oder extrem böig und ablandig.

    Wir hatten insgesamt 6 Surftage mit Windrichtungen von Südwest bis Ost. Gesurft sind wir hauptsächlich in Porto Pollo und Porto Liscia – letzterer wurde schnell unser Favorit. In Porto Pollo war oft deutlich mehr los: viele Winger im vorderen Bereich und auch einige Kiter, denen das Winter-Kiteverbot offenbar nicht allzu viel bedeutet.

    Für mich persönlich waren die Bedingungen gut surfbar: Wind, Sonne, Wasserfarben – einfach perfekt. Materialmäßig war alles dabei, von 4.2 an zwei Tagen bis 7.8.

    Abseits vom Wasser:

    Ein Wochenende haben wir in Cagliari verbracht. Wer die Zeit hat: absolute Empfehlung!

    Sehr schöne Stadt und bei der knapp 4-stündigen Fahrt vom Norden in den Süden lernt man die Insel nochmal ganz anders kennen.

    Biken:

    Mit dem Gravelbike auf der Straße hätte man sicher mehr Kilometer machen können. Die Touren bei Komoot & Co. waren teilweise veraltet (oder gesperrt), und einige Feldwege waren entgegen Google Maps einfach an der Hauptstraße zugemacht.

    Trotzdem hatten wir drei richtig tolle Touren (zum Capo Testa, Rena Majore) und auch ein bisschen Glück, dass wir manchmal an traumhaften Buchten „ausgespuckt“ wurden.

    Sonstiges:

    Ein Besuch auf La Maddalena rundete den Trip perfekt ab.

    Der Besuch von Korsika (Bonifacio 1h ab Santa Teresa Galura) fiel leider einer defekten Fähre zum Opfer.

    Am 31.12. waren wir – wie hier empfohlen – in Olbia zum Feuerwerk, sehr sehenswert!

    Fazit:

    Alles in allem kann ich eine Sardinien-Tour über den Jahreswechsel absolut empfehlen:

    6 Surftage (zwei "Zusätzliche" leider wegen des Cagliari-Trips verschenkt), Temperaturen zwischen 9 und 17 °C, mehr Sonne als Regen – das perfekte Kontrastprogramm zum Winterchaos hier oben.

    Inklusive ungläubiger Blicke, wenn bei -5 °C an der Raststätte in Bayern Surfboards auf dem Dach liegen statt Skiern 😉


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    Ich war letztes Jahr Mitte März dort und habe ziemlich genau die gleichen Erfahrungen, Bedingungen und Temperaturen erlebt. Wir hatten im Appartment die Klimaanlage heizend auf voller Stärke aber dennoch war in den anderen nicht beheizten Räumen alles super feucht damit muss man einfach leben.

    Aber ansonsten wunderschön und vor allem im Gegensatz zur Hauptsaison super leer und entspannt. Ich persönlich finde auch Porto Liscia besser als Porto Pollo, ist einfach weitläufiger.

  • hary
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    • 14. Januar 2026 um 19:56
    • #18

    Um diese Jahreszeit könnte auch der Süden von Sardinien eine gute Alternative sein. Immer etwas wärmer und windmäßig auch sehr abwechslungsreich.

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