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Verbesserung der Position

  • Schmiddi
  • 27. Juli 2020 um 14:17
  • Schmiddi
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    • 27. Juli 2020 um 14:17
    • #1

    Hi,

    ich habe das Problem, dass ich nicht in die richtige Position mit einem (mäßig) gestreckten vorderen Bein und einem (leicht) angewinkelten Hinterbein finde.

    Dieses Problem habe ich vorallem auf meinem Freerace Board (73 breit) und 8.3 S Type.

    Am besten kann ich es damit beschreiben, dass ich auch auf Halbwindkursen (oder tiefer) in etwa so stehe als würde ich gerade extrem Höhe ziehen müssen (also stark übergebeugt und getwistet, hinteres Bein getreckt, vorderes leicht gewinkelt). Das ist unfassbar anstrengend und kostet Speed.

    Ich denke ich weiß recht gut wie und weshalb es in der Theorie aussehen soll (alle möglichen Tutorials und Artikel gecheckt), aber ich finde nicht die richtige Stellschraube, die mich dort hinführt.

    Ganz okay klappt es beim kleinen Board, oder auch halbwegs beim 6.6er Segel auf dem großen. Mit 8.3 fasst nie - außer im super flachen Wasser, mit viel Konzentration auf die Haltung, aber das ist nicht in Balance.

    Manchmal finde ich ganz kurz in die richtige Position, was sofort mit Speed und Freude vom Board gewürdigt wird, aber es zieht mich dann sofort wieder aus dieser Balance raus.

    Hat jemand selbst in der Lernphase das Problem gehabt und hat eine Idee wo es hängen könnte? Ist das vielleicht ein Klassiker für Tampenposition, Mastfuß, zu großes Segel, Finne oder so etwas?!

    Ich habe am Wochenende ewig rumprobiert aber keinen Anfasser gefunden. Das kostet dann einfach richtig viel Kraft und ist zudem auch spinoutanfällig.

    Die Daten: 8,3 S Type, 73x236 Freerace, Fussschlaufen jeweils maximal hinten/ außen, Finne G10 44 (nur die Mitgelieferte), Tampen vario 28-34", 178/ 78kg Fahrer

    Danke schon mal!

  • mark120db
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    • 27. Juli 2020 um 14:26
    • #2

    Klingt nach Tampen zu weit vorne.

  • Schmiddi
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    • 27. Juli 2020 um 14:33
    • #3
    Zitat von mark120db

    Klingt nach Tampen zu weit vorne.

    Genau das sagt auch der "HTS" Trimm-Aufkleber im Segel. Als ich es aber entsprechend eingestellt auf die richtige Position eingestellt habe, war der Zug auf dem vorderen Arm unmenschlich...Trotzdem hat mir das auch zu denken gegeben.

    Aber interessant, dass du ohne die Info zum gleichen Schluss kommst - dann, nehme ich die Tampenposition schon mal in die enge Auswahl zum Justieren, Danke!

  • mark120db
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    • 27. Juli 2020 um 14:38
    • #4

    Verschiebe sie in kleinen Schritten nach hinten. Wenn du dich besser damit fühlst, wieder ein Stück. 2cm

  • silversurfer22002
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    • 27. Juli 2020 um 14:45
    • #5

    fährst du das Brett über die Luv oder Leekante ?

    ich würde denken, das du die Luvkante zu sehr belastest. Wenn du das vordere Bein UND Fuß streckst, sollte es besser werden

    wie aufrecht ist das Segel ?

    vorderen Arm wirklich fast gestreckt ?

  • Schmiddi
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    • 27. Juli 2020 um 15:06
    • #6
    Zitat von silversurfer22002

    fährst du das Brett über die Luv oder Leekante ?

    ich würde denken, das du die Luvkante zu sehr belastest. Wenn du das vordere Bein UND Fuß streckst, sollte es besser werden

    wie aufrecht ist das Segel ?

    vorderen Arm wirklich fast gestreckt ?

    zu (1), das scheint schon mal ein Fehler von mir zu sein, ich habe meinen vorderen Fuß eher gewinkelt (quasi in der Schlaufe "verhakt" mit den Zehen nach vorne zeigend). Ich denke zwar nicht, dass ich meine Luvkante extrem ins Wasser drücke, das Board ist recht flach (habe auch trotz Außenposition kein Wasserkontakt mit den Fersen), aber richtig schön auf die Leekante bekomme ich es defintiiv nicht. Könnte ja zusammenhängen mit dem Fuß. Den stelle ich so, da ich chronisch gegen Höhenverlust kämpfe

    Ich fühle mich auch in der Kombi immer so als würde ich Höhe knüppeln müssen, ich halte diese zwar solide, mache aber auch nicht wirklich Luv (am Brouwersdam auf 2 Schläge à 1.5 km vielleicht gerade mal 50 m).

    (2) das sollte passen, der ist schön ausgestreckt

  • Schmiddi
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    • 27. Juli 2020 um 15:11
    • #7

    Anmerkung: Das Ganze findet übrigens bei gemessenen 45-50 km/h statt - das Board ist also definitiv vernünftig im Gleiten ;)

    Schneller wird es dann aber auch nicht mehr (wahrscheinlich genau wegen meiner schlechten Haltung)

  • mark120db
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    • 27. Juli 2020 um 15:13
    • #8
    Zitat von Schmiddi

    Anmerkung: Das Ganze findet übrigens bei gemessenen 45-50 km/h statt - das Board ist also definitiv vernünftig im Gleiten ;)

    Schneller wird es dann aber auch nicht mehr (wahrscheinlich genau wegen meiner schlechten Haltung)

    Das ist schon zügig. Achte mal drauf, auf welchem Fuß du mehr Druck hast. Ich schätze auf dem hinteren.

  • silversurfer22002
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    • 27. Juli 2020 um 15:28
    • #9

    @Schmiddi

    es geht nicht um Fehler, sondern um Tipps ;)

    über die Leekante zu fahren bedeutet auch VIEL Körperspannung aufbringen => anstrengend :S

    (ich fahre oft mit dem hinteren Fuß VOR der hinteren Schlaufe, weil ich viel Druck über den GB aufs Brett bringe, das Segel SEHR senkrecht fahre. Dadurch gleite ich extrem lange durch, trotz 107Kg, habe aber wesentlich weniger Brettkontrolle :(, das abzustellen bei den kleineren Brettern ist dann immer X/)

    evtl würde ich an deiner Stelle auch mal 1-2 andere (Custrom Made) Finnen (38 & 42) probieren, ob es dann auch noch so ist (ich traue den mitgelieferten Finnen nicht weiter, wie ich sie WEGwerfen kann ;) )

  • Schmiddi
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    • 27. Juli 2020 um 15:43
    • #10
    Zitat von mark120db
    Zitat von Schmiddi

    Anmerkung: Das Ganze findet übrigens bei gemessenen 45-50 km/h statt - das Board ist also definitiv vernünftig im Gleiten ;)

    Schneller wird es dann aber auch nicht mehr (wahrscheinlich genau wegen meiner schlechten Haltung)

    Das ist schon zügig. Achte mal drauf, auf welchem Fuß du mehr Druck hast. Ich schätze auf dem hinteren.

    Ja definiv auf dem Hinteren. Diesen erhoffe ich mir durch die Verbesserung der Haltung dann auch deutlich zu reduzieren bzw. auf das vordere Bein zu verlagern.

  • Schmiddi
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    • 27. Juli 2020 um 15:51
    • #11
    Zitat von silversurfer22002

    @Schmiddi

    es geht nicht um Fehler, sondern um Tipps ;)

    über die Leekante zu fahren bedeutet auch VIEL Körperspannung aufbringen => anstrengend :S

    (ich fahre oft mit dem hinteren Fuß VOR der hinteren Schlaufe, weil ich viel Druck über den GB aufs Brett bringe, das Segel SEHR senkrecht fahre. Dadurch gleite ich extrem lange durch, trotz 107Kg, habe aber wesentlich weniger Brettkontrolle :(, das abzustellen bei den kleineren Brettern ist dann immer X/)

    evtl würde ich an deiner Stelle auch mal 1-2 andere (Custrom Made) Finnen (38 & 42) probieren, ob es dann auch noch so ist (ich traue den mitgelieferten Finnen nicht weiter, wie ich sie WEGwerfen kann ;) )

    (1) Den Fuß vor der Schlaufe stelle ich mir im Chop heftig vor - oder nimmst du ihn nur in einem Windloch phasenweise raus (das probiere ich auch manchmal)?

    (2) Ja da habe ich definitiv die Augen auf dem Gebrauchtmarkt. Ich dachte auch an eine 42er Hurricane/ C-Fins/ Vmax Select o.ä. damit ich noch genug Höhelaufen kann und schlage zu wenn ich eine mit Tuttlebox sehe. Nach allem was ich hier gelesen habe, traue ich der G10 auf nicht allzu viel zu. Allerdings schätze ich, dass eine vernünftige Fahrposition auch mit der mäßigen Finne klappen muss und ich mich da leider nicht einfach "freikaufen" kann 8o

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    • 27. Juli 2020 um 17:21
    • #12
    Zitat von Schmiddi

    Nach allem was ich hier gelesen habe, traue ich der G10 auf nicht allzu viel zu. ..

    es gibt daurchaus sehr gute G10 Finnen auch in lang - ich hatte z.b. eine 42er Tectonics Raptor (2019) - das ist schon eine sehr gute Finne mMn

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    • 27. Juli 2020 um 17:30
    • #13
    Zitat von c-bra
    Zitat von Schmiddi

    Nach allem was ich hier gelesen habe, traue ich der G10 auf nicht allzu viel zu. ..

    es gibt daurchaus ehr gute G10 Finnen auch in lang - ich hatte z.b. eine 42er Tectonics Raptor (2019) - das ist schon eine sehr gute Finne mMn

    ...ich hatte mich undeutlich ausgedrückt und meinte nicht das Material sondern den Fakt, dass es sich um die einfache mitgelieferte Finne handelt.

    Aber wie gesagt, wenn ich was nettes Gebrauchtes sehe probiere ich mal eine Carbonfinne aus, aber ich will meine Fahrtechnik-Defizite nicht darauf schieben;)

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    • 27. Juli 2020 um 17:47
    • #14

    Eine gute Finne ist schon schön, aber wird nichts an deinem Problem ändern.

    Versuche es mal mit mehr tampenlänge und Gabel etwas höher damit du den hinteren Fuß entlastet.

    Oder wenn möglich die hintere Fußschlaufe etwas weiter vor damit du mehr Druck auf den Vorderen

    Fuß bekommst.

  • Schmiddi
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    • 27. Juli 2020 um 18:30
    • #15
    Zitat von Rüdi

    Eine gute Finne ist schon schön, aber wird nichts an deinem Problem ändern.

    Versuche es mal mit mehr tampenlänge und Gabel etwas höher damit du den hinteren Fuß entlastet.

    Oder wenn möglich die hintere Fußschlaufe etwas weiter vor damit du mehr Druck auf den Vorderen

    Fuß bekommst.

    Dazu ein paar Fragen/ Anmerkungen:

    Ich hatte mich schon gefragt ob 28"-34" Tampen für ein 73er Brett nicht sogar eher grenzwertig lang sind. Ich habe damit schon viel rumgespielt (bei weniger Wind 28 bei viel bis 34) und fahre sie jetzt eher nur noch kurz, damit ich nicht so häufig eine Welle mit dem A*** mitnehme, bzw. das Segel noch ganz dicht nehmen kann.

    Woran merke ich, ob sie zu lang werden? Ich dachte jetzt mal, dass ich bei ausgestreckten Armen, das Segel ausschließlich über das Körpergewicht noch gerade ganz in die Brettmitte ziehen kann, oder?!

    Die Gabel fahre ich genau zwischen M und L (North Angabe), das entspricht bei mir etwa leicht über Schulterhöhe und ist komfortabel.

    Aber danke, ich werde auch das Ausprobieren.

    Schlaufen: Die sind ganz hinten, das heißt ich habe noch 4 Positionen Platz nach vorne. Ich dachte für Performance gilt "ganz hinten, ganz außen" und es ist nur schwerer reinzukommen (keine Probleme damit). Ist die hintere Position, also möglichst über der Finne, nicht zwangläufig die beste beim Racer?

    Grüße

  • User5120
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    • 27. Juli 2020 um 19:09
    • #16

    mit den Schlaufen ganz hinten und außen ist warscheinlich die schnellste Position wenn man es kontrollieren kann, aber nicht für jeden die beste Position.

    Gabel in Schulterhöhe ist etwas niedrig finde ich, ich fahre die Gabel in Kinn bis Nasenhöhe.

    Wenn du die Welle mit deinem Hinterteil mitnimmst dann fehlt es an Körperspannung?

    Was für ein Trapez fährst du Sitz oder Hüfttrapez?

  • Schmiddi
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    • 27. Juli 2020 um 21:37
    • #17
    Zitat von Rüdi

    mit den Schlaufen ganz hinten und außen ist warscheinlich die schnellste Position wenn man es kontrollieren kann, aber nicht für jeden die beste Position.

    Gabel in Schulterhöhe ist etwas niedrig finde ich, ich fahre die Gabel in Kinn bis Nasenhöhe.

    Wenn du die Welle mit deinem Hinterteil mitnimmst dann fehlt es an Körperspannung?

    Was für ein Trapez fährst du Sitz oder Hüfttrapez?

    Ich fahre ein Hüfttrapez. Die Körperspannung könnte bestimmt besser sein ^^

    Gabelhöhe passe ich mal entsprechend an.

    Insgesamt danke für die Tips ich werde weiter daran arbeiten und weiß jetzt tendenziell:

    - Gabelbaum höher

    - Tampen länger

    - Tampenposition weiter hinten

    - Vorderen Fuß durchstrecken und nicht nur Bein

    - Hintere Schlaufen ggf. eins, zwei Plugs nach vorne

    - Optional mal eine vernünftige Finne

    Wegen des letzten Punkts: Ich schiele auf die V-Max, da diese hier ja insgesamt ganz gute Resonanz als Allrounder im Forum hat und man die häufig gebraucht für ca < 150€ bekommt. Die gibt es konkret als 41 oder alternativ 43...falsch wäre wohl keine, aber welche würdet ihr bei meinem Level intuitiv empfehlen? Gehe ich richtig davon aus, dass mir die 43 eher hilft (auf Kosten von ein paar Knoten max Speed) weil sie ein bisschen mehr liftet und stabiler beim Höhelaufen ist? Mein Gedanke war, dass das Ray sowieso eher niedrig läuft, kein guter Frühgleiter ist (war beides auch das Surf Fazit) und die Vmax auch nicht mit dem super Lift angegeben wird...meine Tendenz geht also zur 43. Die 41 wäre vielleicht eher so der Durchschnitt vieler vergangener Threads, die ich durchgelesen habe, deshalb die Unsicherheit (im Bereich 72-75 cm Breite).

    Passt die Überlegung mit der 43er? Ich will keinen Finnenthread daraus machen, keine Angst ;)

    Grüße und Danke für die Tips!!

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    • 28. Juli 2020 um 14:50
    • #18
    Zitat von Schmiddi

    Genau das sagt auch der "HTS" Trimm-Aufkleber im Segel. Als ich es aber entsprechend eingestellt auf die richtige Position eingestellt habe, war der Zug auf dem vorderen Arm unmenschlich...Trotzdem hat mir das auch zu denken gegeben.

    Evtl. zu viel Schothornspannung? Das würde den Druckpunkt auch nach vorne schieben. Das S-typeSL sollte im Normalfall komplett ohne Schothornspannung getrimmt werden, für Leichtwind evtl sogar negative Spannung.

    Ich hatte so ein ähnliches Problem auch mal als die Markierung fürs Loose Leech im Segel zu weit hinten geklebt war. Mehr Downhaul hat dann geholfen.

    Ansonsten Pobacken zusammenkneifen und Körperspannung aufbauen und das Board auf die Leekante bringen. Dann schiebt sich eingentlich von alleine alles nach hinten. Fußschlaufen würde ich erstmal so lassen, es sei denn du bekommst Probleme die Boardnase unten zu halten. Gabel höher bringt auch eher noch mehr Druck auf den hinteren Fuß und die Finne... Ich würde erstmal den Fehler am Segeltrimm suchen. Gerade auch weil du schreibst, dass du kaum Höhe kriegst.

    Gruß, Onno

    wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.

  • Schmiddi
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    • 28. Juli 2020 um 16:02
    • #19
    Zitat von Slaughthammer
    Zitat von Schmiddi

    Genau das sagt auch der "HTS" Trimm-Aufkleber im Segel. Als ich es aber entsprechend eingestellt auf die richtige Position eingestellt habe, war der Zug auf dem vorderen Arm unmenschlich... Trotzdem hat mir das auch zu denken gegeben.

    Evtl. zu viel Schothornspannung? Das würde den Druckpunkt auch nach vorne schieben. Das S-typeSL sollte im Normalfall komplett ohne Schothornspannung getrimmt werden, für Leichtwind evtl sogar negative Spannung.

    ...

    Das klingt logisch, ich baue es mit 2 cm zu viel Gabel auf, da es ansonsten fast keinen Zug auf dem Schothorn bzw Tampen hat. Es ist mein erstes Cambersegel und während mir der Downhaul vernünftig vorkommt, bin ich mir beim Outhaul doch noch sehr unsicher.

    Also irgendwie scheint mein Problem eine Mischung aus schlechtem Trimm und zu geringer Körperspannung zu sein.

    Aber das sind ja schon mal gute Anhaltspunkte. Auch wenn das per Ferndiagnose alles schwierig ist, weiß ich jetzt wenigstens in welche Richtung ich beim Testen arbeiten muss.

    Anmerkung: Mit negative Spannung meinst du dann ein Stück weniger als der "Tampen-Rutscht-Durch-Zeigefinger-Und-Daumen Nullpunkt" ?

    Danke!

  • p51flier
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    • 28. Juli 2020 um 16:08
    • #20
    Zitat von Schmiddi
    Zitat von mark120db
    Zitat von Schmiddi

    Anmerkung: Das Ganze findet übrigens bei gemessenen 45-50 km/h statt - das Board ist also definitiv vernünftig im Gleiten ;)

    Schneller wird es dann aber auch nicht mehr (wahrscheinlich genau wegen meiner schlechten Haltung)

    Das ist schon zügig. Achte mal drauf, auf welchem Fuß du mehr Druck hast. Ich schätze auf dem hinteren.

    Ja definiv auf dem Hinteren. Diesen erhoffe ich mir durch die Verbesserung der Haltung dann auch deutlich zu reduzieren bzw. auf das vordere Bein zu verlagern.

    Hast Du da auch das Gefühl als ob Dein vorderer Fuß zu kurz währe? Wenn ja, dann liegt's meistens nur am Segeltrimm (Mastfußposition, Vorliek, Trapeztampenposition, Gablbaumhöhe). Wenn Du die Trapeztampen weiter zurück montierst, dann hast Du klarerweise "etwas" mehr Zug auf der Masthand, aber das zieht Dich denn eher "in die vordere Schlaufe rein". Gabel runter und Mastfuß vor haben den gleichen Effekt. Die Länge der Finne hat schon auch einen Einfluss auf das von Dir beschriebene Problem , aber Du änderst die Finne ja nicht gleich von 40 cm auf 46 cm.

    BTW manchmal hilft auch genau das Gegensätzliche: Mastfuß zurück und Gabel runter. Bei manchen Brettern wird das System bei einem weiter vorne montierten Mastfuß im Gleiten etwas leegierig und man neigt das Rigg immer weiter nach Hinten und drückt unbewusst die Luvkante. Irgendwann ist Schluss mit nach Hinten gehen und der Druck am hinteren Bein steigt und der vordere Fuß ist zu kurz. Höhelaufen ist dann auch schwierig. Mastfuß zurück kann die Leegierigkeit mindern, das Segel muss nicht mehr so weit nach Hinten geneigt werden und Du stehst bequem in beiden Schlaufen.

    Meistens trifft aber schon das weiter oben Gesagte zu.

    Wer sich hinter meinem Rücken den Mund über mich zerreißt, ist genau in der richtigen Position um mich am.......

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