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Longboard zum Windskaten

  • surfnbulli
  • 22. März 2020 um 21:33
1. offizieller Beitrag
  • surfnbulli
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    • 22. März 2020 um 21:33
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich möchte gerne Windskaten. Einen alten Gabelbaum und ein 4.1er Segel hab ich schon.

    Jetzt benötige ich nur noch ein Longboard.

    Möchte ein wenig herumcruisen und Manöver üben um die Halse auf dem Wasser hin zu bekommen.

    Ich wiege zur Zeit 87kg. Was für ein Longboard empfiehlt sich da? Eher etwas weicher oder härter vom Flex?

    Gruss

    Surfnbulli

    Gruss

    surfnbulli

  • Carl Aasch
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    • 22. März 2020 um 21:46
    • #2

    Flex ist mE total unnötig. Ein tief liegendes Deck mit Ausschnitten über den Rollen halte ich für sinnvoll. Damit kannst Du einen größeren Durchmesser fahren und hast bessere Kontrolle.

    Hier sieht man schön die unterschiedlichen Deck-Shapes:

    https://www.titus.de/skate-skateboa…s-komplett/?p=1

  • Vinzenz
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    • 22. März 2020 um 22:15
    • #3

    Ich schalte mich mal ein. Gibt es irgendwo eine Anleitung, wie man den Mastfuß auf dem Board befestigt? Ist es mit einfach Loch bohren, Platte drunter und Mastfuß festschrauben getan?

  • Carl Aasch
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    • 22. März 2020 um 22:46
    • #4

    Ich habe das Loch für den Mastfuß kurz hinter der vorderen Achse gebohrt, so weit vorne wie möglich.
    Funktioniert super...

    Bei meinen alten North Race Base konnte ich die Schraube gegen eine längere tauschen und habe mir noch passende Flügelmuttern besorgt. Ist Luxus, aber praktisch. Alternativ kann man aber sicher auch die Kunststoffscheibe unter der Base weglassen, dann ist die Schraube auch lang genug für ein normales Deck und ne Standard-Mutter.

  • Vinzenz
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    • 22. März 2020 um 22:54
    • #5

    Cool, danke. Und dann lieber Räder mit großem Umfang nehmen, richtig? Gibt es da einen Richtwert?

  • Carl Aasch
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    • 22. März 2020 um 23:02
    • #6

    Was nötig ist, hängt vom Untergrund ab. Am flexibelsten bist Du, wenn Du einfach die größtmöglichen nimmst... ;)


    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen.


    Habe aus den Bildern von heute ein Foto mit Base-Position und den großen Rollen entdeckt.

    Das Board hatte ich gebraucht gekauft, mit angebrochenem Deck. Habe einfach noch Holzleisten drunter geschraubt, da flext nichts mehr und mein 12jähriger fährt mit seinen 47kg darauf Halsen, die man mE (subjektiv, Vaterstolz...) schon als Race-Jibe bezeichnen kann.

  • Carl Aasch
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    • 22. März 2020 um 23:14
    • #7

    PS: Die Rollen müssten 80 oder 85mm Durchmesser haben, das sind schon echt fette Walzen und nicht gerade günstig: https://www.titus.de/skate-skateboa…f=59786%7C57744

    Man kann auf gutem Asphalt auf jeden Fall auch mit der ganz normalen „Serienbereifung“ Spaß haben, vllt die erstmal ausprobieren. Auf Pflastersteinen, Betonplatten oder mit Kanten, Rinnen oder vielen Fugen sind größere Rollen angenehmer.

  • Vinzenz
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    • 22. März 2020 um 23:53
    • #8

    Super, Danke Dir! ??
    Da habe ich doch ein Projekt für die nächste Zeit. ?

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    • 23. März 2020 um 07:19
    • #9

    Brett möglichst lang. Je weniger FLEX umso besser. In den Kurven hat man viel Fliehkraft, das drückt ganz schön. Die bushings( Lenkgummis der Achse) eher hart. Rollen groß.( Viel angenehmer um über Steinchen.... zu fahren. Viel weniger Sturzgefahr durch blockiere der Rollen) gehen bis 100mm . Achsen breit und vom Lenkwinkel nicht extraflach. Mit riserpads so einstellen das das die Rollen in der Kurve nicht am Brett schleifen. Evtl. Noch wheel wells in das Brett schleifen. Mit Keilen und Hänger der Achse flippen den Lenkwinkel einstellen.

    Mastbase so weit wie möglich über die Achse. Am besten zentral in die Mitte der 4 Bohrungen der Achse. Dann braucht man aber 1 cm riserpads mit Hohlraum in der Mitte. Da ist dann Platz für Gewinde und Beilagscheibe. Ansonsten gleich hinter die Achse. Dadurch wird das Brett etwas laufruhiger.

    Es ist aber so einfach wie du sagst . 9 mm Loch bohren. Gewinde von mastbase durchschieben und von unten das Blättchen, das normal in der Mastschiene ist, dagegenschrauben.

    Für freestyle kann man an der hinteren Achse noch eine halbe Schlaufe aus Blech befestigen.

    Für ein optimales Longboard ist man so schnell ≥300 € los:-( Für den Anfang tut es auch ein 100€ Einsteigermodell. Die meisten hochwertigen Komplettboards sind von Preisleistung nicht optimal da sie zwar deutlich hochwertiger aber nicht auf Streetsurfen ausgelegt sind. Da tauscht man mit der Zeit dann doch auch viele Teile.

    Wichtig für den Anfang, wenig Wind, keine Böen und lieber die Gabel früher loslassen als zu Stürzen!

    Da kommen wir dann auch noch schnell zur Gabel. Da sie extrem schnell durchwetzen habe ich mir vorne und hinten im Bereich der Biegung einfach Flacheisen aufgeklebt kostet max 10 € und die Gabel leidet nicht.

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    • 23. März 2020 um 08:27
    • #10

    Wo fährt man am besten?

    Große Parkplätze!

    Powerjoint besser vor oder hinter Vorderachse anbringen?

    Hab schon beides gesehen!

  • surfnbulli
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    • 23. März 2020 um 08:29
    • #11

    gibt es noch was bei den Kugellagern zu beachten oder ist das am Anfang egal?

    Gruss

    surfnbulli

  • kai.weisweiler
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    • 23. März 2020 um 09:01
    • #12

    Normale Stahlkugellager laufen relativ schnell nicht mehr gescheit wenn du ab und zu mal ein Pfütze mitnimmst. Egal wie gut sie abgedichtet sind. Für den Anfang langt das bestimmt, wenn du häufiger fährst kommst du um Keramiklager nicht mehr rum. Ich habe einen dreistelligen Betrag für richtig gute Keramiklager hingelegt, die laufen nach zwei Jahren wie am ersten Tag und sind wartungsfrei. Die brauchen auch keine grosse Abdichtung, alles was da an Dreck reinkommt wird fein zermahlen wieder ausgespuckt.

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    • 23. März 2020 um 10:33
    • #13

    Bones Superreds oder reds. Die besten Kugellager die ich je hatte. Keramik habe ich noch nicht ausprobiert. +100€ für Kugellager<X aber sie sollen schon gut sein

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    • 23. März 2020 um 10:36
    • #14

    Powerjoint vor der Achse ist viel besser zum tricksen, man kann die Hinterachse ohne Mühe anheben. Hinter der Achse macht das Brett laufruhiger

  • Totti-Amun
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    • 23. März 2020 um 10:40
    • Offizieller Beitrag
    • #15

    Ich hatte den Powerjoint immer exakt über der Achse montiert, hat sich am besten herausgestellt. Muss man die Achse halt einmal demontieren...

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
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    • 24. März 2020 um 19:10
    • #16

    Reicht so ein Brett oder größer?

    Hier noch eins vom Mitbewerber!

    Gerne mal Features ansagen ;)

    - Große Rollen

    - Lang und hard

    - um die 150,- €, wenn es passt pimp ich es selber ;)

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    • 24. März 2020 um 19:17
    • #17

    Hilfe, hab noch einen gefunden ;)

    Sieht aus, als ob an den weißen Befestigungen den Powerjoint anbringen könnte!

    Style

    Terrain: Carving, Cruising, Dancing | Flexstufe: Medium/Flexy

    Features

    • Maße: 9.25" x 40"
      Achsen: Nice 7" RKP
      Rollen: 70mm 85A
      Kugellager: Abec 9
    • Herstellernummer: NLBLSK49
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    • 24. März 2020 um 20:28
    • #18

    Nimm keinen Dancer! Der ist für niedrige Geschwindigkeit.

    Globe ist bei komplettbiards schon eine brauchbare Marke aber ich würde das nehmen.

    https://www.blue-tomato.com/de-DE/product/…varid=303809084

    Auch kein Hightech aber schaut wirklich brauchbar aus. Da warscheinlich auch bei dir dieses Jahr wenig Splitt auf der Straße liegt sind 70 mm Rollen zum ausprobieren/anfangen ausreichend

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    • 24. März 2020 um 20:43
    • #19

    Das weiße ist die Achse. Da kannst du nur sehr schwer den Mastfuß anbringen. Es handelt sich dabei um eine Drop-through Achse. Die bringt das Deck weiter runter. Hat den großen Vorteil daß man beim anschieben nicht so weit runter muss bzw mehr anschieben kann. Nachteil ist aber das du mit großen Rollen eher am Deck anstößt und du nicht mit Unterlegppatten den Abstand und mit Unterlegkeilen den Lenkwinkel anpassen kannst

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    • 24. März 2020 um 20:45
    • #20

    Das weiße ist die Achse. Da kannst du nur sehr schwer den Mastfuß anbringen. Es handelt sich dabei um eine Drop-through Achse. Die bringt das Deck weiter runter. Hat den großen Vorteil daß man beim anschieben nicht so weit runter muss bzw mehr anschieben kann. Nachteil ist aber das du mit großen Rollen eher am Deck anstößt und du nicht mit Unterlegppatten den Abstand und mit Unterlegkeilen den Lenkwinkel anpassen kannst

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