Posts by kai.weisweiler

    Hornhechte sind gefährtlich für Surfer? Ich wusste nicht dass die springen und irgendwo im Surfer oder Board stecken bleiben können.

    Wenn du schon gegessen und starke Nerven hast, google nach "needlefish accident surfer" und schau dir die Bilder an.
    In der La Ventana-Gruppe auf Facebook wird das Thema diskutiert und über die Ursachen spekuliert:
    https://www.facebook.com/group…/posts/10164978960514896/
    Beobachtung/Theorie dort ist, dass die Fische nach längerer Zeit Sturm und aufgewühltem Wasser nicht mehr genug Beute machen und auf blau-weißes (normalerweise ist die Beute Flying Fish) an der Wasseroberfläche zielen. Spekuliert wird, ob es gehäuft Surfer mit blauen Boards, Segeln oder Anzügen trifft.

    Können die auch beißen? Laut wikipedia sind nur die 4m Arten als potentiell gefährlich eingestuft, nicht die 2m Arten.

    "Großer Hammerhai" heißt übrigens eine 4m Art.

    Angeblich ist dort die ganze Küste hoch und runter noch nie was passiert mit Haien. Aber wo Kleine sind sind auch Große. Es gibt eine große Population an Walhaien, die sind riesig und absolut harmlos.
    Die meisten Unfälle bei Surfern passieren dort mit Needlefish (Hornhechte) die einem irgendwo steckenbleiben wenn sie aus dem Wasser springen.

    Mein unvergesslichster Fischkontakt war ein geschätzt zwei Meter großer Hammerhai. Er - bzw. sie - war auf jeden Fall größer als ich. Ich bin im Gegenlicht genau drübergefahren und habe die Schwanzflosse mittig unter den Bug geschlagen bekommen. Wir sind beide glaube ich gleichermaßen erschrocken, wobei ich garantiert den höheren Adrenalinpegel danach hatte.

    Laut den Locals in Los Barriles (Golf von Kalifornien) kommen die Hammerhaiweibchen um diese Jahreszeit zum Brüten. Hat mir zum Glück vorher keiner gesagt, sonst wäre ich die ganze Zeit schon unentspannt unterwegs gewesen.

    Die Idee mit den Airtags ist super das werde ich von nun an auch so handhaben :thumbup: :thumbup:

    Ich hatte auf meinem letzten Trip nach Mexiko erstmalig Airtags (bzw. Samsung Smarttags) in jedem Gespäckstück und im Boardbag. Und die Dinger haben mir echt den Ar... gerettet.
    Keine 5 Minuten aus dem Flughafen raus komplett allein in stockdunkler Nacht wurde mein gesamtes Boardbag vom Pickup geklaut. Das war dort mit anderem Gepäck zusammen auf der Ladefläche festgezurrt. Ich war nach dem Flug so durch, dass ich das erst eine Stunde später beim Erreichen der Unterkunft bemerkt habe.


    Nach einer Flasche Frustwein fiel mir wieder ein, dass ich Wochen vorher schon alles mit Smarttags ausgestattet hatte. Das Tracking auf dem Handy zeigte wunderschön live, wie sich das Boardbag immer weiter nach Norden bewegte, bis es schließlich mit mehreren Aufenthalten in irgendwelchen Hinterhöfen in einem mäßig guten Wohngebiet in La Paz stoppte.


    Aus reinem Zufall kannte ich in La Paz einen Kiter. Den am frühen Morgen angeschrieben, er war sofort angefixt und sagte ich solle sofort die zwei Stunden hergefahren kommen. Als Local wusste er welche Polizei für sowas am Besten ist, bei meiner Ankunft haben die dann schwerbewaffnet das Haus gestürmt und das Boardbag tatsächlich fast unbeschädigt wieder rausgeholt. Wir einigten uns darauf, dass der nette junge Mann das Bag am Flughafen "gefunden" hat und nicht dem Richter vorgeführt wird, ich wollte mich ja noch ein paar Wochen in dieser Region bewegen und lebend wieder heimkommen. Die Polizisten waren mit einem großzügigen Trinkgeld einverstanden.

    Summasummarum, solche Tracker sind Gold wert. Ohne hätte ich nie eine Chance gehabt mein Material wiederzufinden.

    Stimmt nicht ganz - mit einer Kreditkarte (Kostenpunkt 30€ / Jahr) darf man jeweils eine Sportausrüstung für den Inhaber sowie für den Partner mitnehmen. Ich mache das seit mehreren Jahren schon so: ich habe ein Double Boardbag mit 2 Boards und meine Freundin hat drei Slalom Riggs dabei ;)


    Spart man damit Geld? Man braucht halt nen Mietwagen den muss man sicher Gegenrechnen und der muss auch eine gewisse Größe haben damit das Zeug rein /drauf passt, also mit so nem billigen 70 ps Auto kommt man da nicht weit...aber dafür habe ich mein eigenes Zeug und ich bin vor Ort flexibel je nach Wind und kann an Spots ohne Verleih surfen. Muss aber ehrlich sagen bei Kurztrips würde ich mir das überlegen ob sich der Aufwand lohnt aber bei längeren Reisen sicher....

    Ja, Du hast recht. Für den Partner ist auch noch eine Sportausrüstung dabei. Bei uns meistens dann ein Fahrrad.

    Um Geld sparen geht es mir dabei nicht. Ich bin im Winter fast immer weit entfernt von Verleihstationen oder Shops unterwegs. Ohne eigenes Material geht dann nix bei Traumbedingungen.
    Für Kurztrips ist mir das Reisen mit Material auch zu aufwändig, auch das Verlust- oder Beschädigungsrisiko sollte man bedenken.

    Naja, also ich hab dieses Jahr bei Eurowings für 32 kg nur 50 € pro Strecke gezahlt. Ein Surfer vor Ort hatte noch nen gute Tipp: eine Eurowings-Visa, wenn man die hat geht das Surfgepäck bis 32 kg angeblich kostenlos mit. Condor ruft inzwischen auch schon 69,-- pro Strecke auf (Langstrecke nach Ägypten), allerdings nach wie vor 30 kg max.

    Wenn ich mir die Mietpreise so anseh, ich finde das Mitnehmen lohnt sich nicht überall, aber an einigen Spots durchaus immer noch.

    Das mit der Eurowings-Kreditkarte (eigentlich eine Barclays) kann ich bestätigen. Da geht pro Buchung eine Sportausrüstung für umme mit. Und man kann weltweit (außer Deutschland) gebührenfrei Geld abheben. Feine Sache.

    Dachte ich auch bis unlängst. Mein jetziger Flikka Freestyler ist 204*62.5, vorne sehr sehr breit und funktioniert zum Freeriden super easy. Freestyle kann ich gar nicht :S


    flikka92.jpg


    Und in Bewegung:

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    Bei uns hier im Süden der Republik sieht es eher anders rum aus. Wir haben seit Wochen eine stabile Nordost-Lage, die fast jeden Tag zumindest mit dem Foil fahrbar ist. Meine häufigsten Segelgrößen pendeln sich gerade auf 3.1 und 3.6 ein. Bisher 35 Surftage dieses Jahr auf der Uhr. Und eine Wetteränderung ist nicht in Sicht.

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    Ich hatte auf Rhodos damals einen simplen Fiat Panda. Boardbag passt da locker drauf. Segel, Gabel und Masten sind sogar innen rein gegangen, wenn man die Rücksitzbank umlegt. Dann ist nur noch das Board auf dem Dach. Befestigt mit den Northcore Single Soft Roof Racks.

    Bei zwei Bags musst du dann halt zwei Pandas nehmen. Wird günstiger sein als ein Transporter ;)

    Condor hat bei mir eigentlich immer nachgewogen, sowohl in München wie in Frankfurt. Ein Sessionbag geht mit etwas rumgeschiebe schon auf die normale Kofferwaage beim Checkin.
    Irgendwo in der Karibik und auf Rhodos musste ich während des Checkins auch schon das Bag durch den halben Flughafen tragen um es am Übergepäckschalter wiegen zu lassen, Zettel bekommen, wieder zurück zum Checkin für die Banderole und dann wieder zurück zum Übergepäckschalter. Seitdem habe ich immer ein Ersatz-Tshirt und ein Deo dabei.
    Gestern bin ich von Athen heimgekommen, Eurowings fragt sowohl dort wie auch in Stuttgart nur das Gewicht ab. Kann aber auch am Priority-Checkin gelegen haben.
    Wegen den Abmessungen gab es wie gesagt noch nie Probleme, die 60 cm Breite von Condor wären nicht einhaltbar.

    Mein Bag wiegt immer unter 30 kg, diesmal 28,8 kg selbst gemessen. Ein (Hybrid-Foil-)Board, eine Gabel, 1 1/2 Masten, drei Segel und ein Foil. Alles aber sehr sehr gewichtsoptimiert.

    Die Staustufe ist kein Spielplatz. Es ist eine Schifffahrtsstraße, es hat Strömung, es hat Treibholz.
    Wenn Du nicht 100% weißt was Du tust, dann push Dein Level bitte zuerst in Plobsheim.

    Einen Unfall an der Staustufe können wir uns nicht leisten, dann ist der Spot passé.