Posts by Christian Graßmann

    Hier mal ein paar Einblicke wie man "Airinside" Technik im Flugzeugbau seit Jahrzehnten umsetzt. Das ist alles Handwerk und drum macht bitte aus der Technologie kein Buch mit 7 Siegeln. Die Boards sind wirklich genial und ich liebe meinen PD4. Jeder hat seine eigene Vorgehensweise aber im Grunde nichts aussergewöhnliches.


    Die Übergangsbereiche/Klebebereiche an Vorder und Hinterkante werden auf einer Hälfte ca. 30-40mm (in diesem Fall von der Unterseite) in die andere Hälfte laminiert. Dazu hat man eine extra Form, die nur für diesen Bereich montiert wird. Nach dem Laminieren wird diese wieder enfernt. So bekommt man eine ausreichend große Fläche zum Verkleben. Man kann recht gut die "Mümpe" erkennen. Selbstverständlich müssen für alle Lastfälle die notwendigen Holme und Rippen vorgesehen werden - so ist es auch beim Board.


    Das letzte Bild zeigt die Ruderfläche einer Kunstflugmaschine. Die wird mit 14g getestet. Aufbau 245er CFK Köper 2/2 45° - 2 Lagen - dann Hart PVC 5mm - man könnte auch Aramidwabe nehmen, und dann wieder 2 Lagen 245er. Natürlich noch etliche UD Bänder und Rippen und Stege....


    Ich denke das kann man über eine 2 teilige Form realisieren. Ich kenne das von Flugzeugtragflächen bei Ultraleichtflugzeugen. Die Form ist in Ober und Unterschale getrennt (Deck/Unterwasserschiff) - falls Hinterschnitte vorkommen ggf. auch noch in weitere Segmente.


    Zunächst werden die Aussenlagen in die Formenhälften laminiert, dann kommt die Aramidwabe rein. Ich würde dann im Vakuumsack diesen Aufbau verpressen und aushärten lassen. Dann werden die Übergänge verschliffen und es werden die inneren Gewebe/Gelegelagen laminiert.


    Bei der Tuttle Box und im Standbereich wird sicherlich ein hoher Aufwand betrieben - aber das ist in meinen Augen keine Hexerei. Es sind stehende Sandwichplatten eingeklebt. Die sorgen dafür dass die Kräfte über einen größeren Bereich verteilt werden können. Wenn dann Oberschale und Unterschale fertig laminiert sind, werden die Klebeflächen sauber zueinander angepasst, so dass diese anschließend verklebt werden können.


    In der Regel mit "Mümpe" also EP und BW-Faserflocken aus der Spritztüte. Da kann man ggf. noch Schaumtreibmittel mit dazu geben.


    Die Formen werden dann aufeinander fixiert (Paßdübel/Formendübel) und nach dem aushärten wird das Brett entformt. Ich würde die Ränder/Übergangsbereiche von aussen noch mit einer Lage CFK 45/45° verstärken.


    Ich hoffe ihr könnt euch das so in etwa vorstellen.


    Ich hab einen PD4 und hab da schon mehrmals drüber nachgedacht - eine 2-teilige Form davon abnehmen......aber das kostet Wochen bis das alles umgesetzt ist...und für was....


    Gruß


    Christian

    custommade ist in 5min gemacht, einfach stück aluflachstahl biegen, dann adapter drauf schrauben, fertig :)

    ich weiß ist jezz wieder Klugscheissmodus aber ich kann nicht anders......die neue Legierung Alustahl ;) ich denk jeder weiß was Du meinst - Alurechteckprofil.....sorry, halt mich jezz auch wieder still....und die Vorrichtung ist wirklich simpel und gut :thumbup:

    hier mal was aus Israel zum Thema Impfen


    ... und bitte in Zukunft dazuschreiben, wo der Mist (in dem Fall) herkommt, ok? :)

    Diese Statistik kommt von Our World in Data - siehe 5. Zeile in diesem Diagram - ohne Quelle stelle ich nichts ein. Also bitte erstrmal genau lesen und dann Oberlehrermodus an - die Quelle war immer angegeben.


    Und wenn Menschen sterben sollte man keine Kommentare wie von dir empfohlen - sieht doch gut aus - einstellen. Ich kann das nicht wirklich gut finden.


    Die Todesrate lag vor dem Impfbeginn bei 14,24 / 10 Mio Einwohner

    Seit dem Beginn der Impfkampagne ist dieser Wert auf 42,72 / 10 Mio Einwohner gestiegen.


    Drum finde ich "sieht gut aus" eher unpassend und ist in meinen Augen - um es mit deinen Worten zu beschreiben - "Mist" :thumbdown:


    Gruß


    Christian

    Hallo,


    interessante Diskussion. Ich komme ja aus einem ganz anderen Bereich - Formula. Auch hier haben wir extrem hohe Trimm- und Haltekräfte, allerdings auf SDM. Ich verwende die NP Carbon mit den Nuten und dem Stahlring - und es hat die letzten 7 oder 8 Jahre keine Probleme damit gegeben. Gibt es diese Ausführung bei den RDM Verlängerungen nicht? Haben die alle Pins?


    Viele Grüße


    Christian

    Lorch Dolphin - das Beste für die schweren Jungs - und der ist auch richtig schnell, den kann man wunderbar mit den Füßen über die Finne anpumpen. Kommt schneller ins Gleiten als die Formulas. 2,77m Länge - damit auch eine relativ große Fläche zum angleiten....

    Hallo Christian,


    bist Du so ein Formula-Hardliner, dass Du auch bei Peler Fomula fährst? Bei Ora auf Höhe Capo verstehe ich es ja, aber bei Peler würde ein Medium Slalomboard doch noch viel mehr Spass bringen?

    ja, da hast Du mit dem Slalomboard vermutlich Recht - ich hab immer mein Breeze M mit 141l dabei, bin aber bestimmt 3 Jahre nicht mehr damit gefahren.


    Ich bin das Formula gewohnt und fahr eigentlich nur bei Ora mit dem Formula und da zu 95% 10,7er und 73er Finne. Man kann Winkel fahren die mit einem Slalomboard nie möglich wären. Irgendwie ist es auch eine Herausforderung mit einer solchen Klotür bei 15 - 20 knts aufs Wasser zu gehen. Das ist für mich der Reiz an der Sache. Ausserdem bin ich Langschläfer. Ich geh nur in der Früh aufs Wasser - und das ist für mich nach dem Frühstück um 9 - wenn die Tage vorher kein ausreichender Wind war und der Leidensdruck groß genug ist. Die Jungs sind mit Slalombrettern und 5,0 bis 6,5 unterwegs - und ich geh dann mit dem 8,6er raus.


    Da hab ich dann aber auch mein Schema um das zu "überleben". Mit Formulasegel und 5 Cambern kannst Du bei jedem Wind Höhe laufen. Da gibs auch kein umschlagen des Profils - das steht wie eine Wand - Schothorn dicht gezogen. Also lauf ich erst mal gnadenlos Höhe. Von der Marina bei Navene gehts in den nördlichen Bereich von Limone - meist bis kurz vor dem Hotel Panorama (hat jetzt einen neuen Namen). Dann rüber zum Felsen - das kann bei extremen Windrichtungen bis nach Tempesta sein, dann Pier, Corno di Bo, Ponale und auch schon mal bis zum Conca d Oro - wohlgemerkt bei Nordwind - ist schon komisch, normalerweise meine Standardstrecke bei Ora.


    Je nachdem wie lange der Wind anhält beginne ich dann wieder weiter nach Süden runterzufahren. Das ist dann wirklich ein Eiertanz und nur mit Chicken Straps zu meistern. Körperspannung und Arschbacken zusammenkneifen - des geht scho! Hart wird es dann, wenn der Peler mal duchbläst oder auch mal wieder zulegt. Aber irgendwie gings immer gut aus. Man darf nie an sich selbst zweifeln und auch nicht so halbwind versuchen Höhe abzubauen - immer voll rein und tiefsten Winkel - dann kann man das auch stehen - und dann wird man zwangsweise schnell....


    Meist bleibe ich so 2 Stunden draussen und bin zum Schluss auf Höhe vom Hotel Panorama. Da ist dann bei Nordwind richtig Flachwasser und man kann in Wellental angasen. In der Regel komm ich dann mit dem letzten Windhauch wieder nach Malcesine zurück....meistens dümple ich dann raus - und bin megaglücklich - is scho geil was wir da machen!


    Gruß


    Christian

    Also mit Formula, 70er Finne und 10,7er komm ich auf 48 bis 50 km/h - Revier Gardasee bei Ora - ums Capo rum.

    Mit Formula und 56er Finne und 9,0er Segel hatte ich mal 56 km/h - da hab ichs aber wirklich drauf angelegt und

    das war auch richtig hart...Die Finne - speziell die Größe ist da das A und O


    Ich bin auch bei Peler meist mit dem Formula draussen - das können dann schon mal 20knts sein - 68er Finne und 8,6er Segel.....downwind nur mit Chickenstrap - den Lift kannst sonst nicht mehr halten


    Gruß


    Christian

    Im Prinzip ja, vorderer Flügel mehr Richtung Mast und die hinteren durch eine in der Mitte ersetzen - da wo die Finne normalerweise sitzt.


    Beide Foils mit großer V-Form. Wenn die Geschwindigkeit steigt kommen die äußeren Spitzen der V-förmigen Wings aus dem Wasser und erzeugen keinen Auftrieb mehr. Weniger Fläche im Wasser - weniger Auftrieb.


    Das ist ein in sich selbstständig regelndes System. Ggf. könnte man auch eine Regelung wie bei den Motten installieren - dazu kommt dann ein Höhenruder an die hinteren Foils - mit einem Gestänge betätigt. Was sind die vor dieser Erfindung rumgetaucht - seit es diese Regelstange gibt laufen die ohne Zutun sauber in gleichmäßiger Höhe......soweit meine Vorstellung davon....

    Das Foilen auf 2 unabhängigen Foils in der Mitte um den Mast und hinten am Ruder ist die einzige Art die ich beim Foilen akzeptiere. Wenn dann würde ich ein Surfbrett auch genauso aufbauen und nicht mit dem einen Mast und dem umgedrehten Flugzeug im Abstand von nicht mal einem Meter darunter. Wie kippelig muss das sein.


    Damit hat man einen großen Abstand zwischen beiden Tragflächen und das bringt Stabilität und Sicherheit. Die vorderen Foils V förmig - je nach Geschwindigkeit hebt sich das Board raus......jaja....graue Theorie


    Ich weiß jetzt kommt ein Shitstorm - aber das musste ich mal loswerden :)8)


    Gruß


    Christian

    ...echt geil das mit zu verfolgen - mir fehlt noch etwas der esoterische Ansatz - in einer Vollmondnacht Fischgräten drum rum binden, Räucherstäbchen anzünden, und eine Jungfrau drüberpinkeln lassen - so ähnlich wie die guten alten Top Gear Jungs das angehen würden.....dennoch viel Erfolg dabei


    :D8).....ein Schamane - oder Aborigine mit Didgeridoo......ich stell mir grad Jeremy Clarkson vor.......herrlich


    Gruß


    Christian