Global, allgemein, so ist das zu verstehen.
Wenn speziell bei Dir das so läuft musst Du Dich doch nicht angegriffen fühlen.
das wird ja immer schlimmer.... diese spritpreise
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Das ist ja ein richtig interessanter Thread hier...
Zum Thema Spritpreise.
Lest doch mal die Online Ausgabe der FAZ. Da findet sich ein guter Artikel zu dem Thema.ein kurzer Auszug:
1950 kostete ein Liter Diesel 17 Cent. Ein Arbeiter im produzierenden Gewerbe musste damals 15 Minuten dafür arbeiten.
2011 waren es keine 5 Minuten mehr.
Konnte ein Arbeiter von seinem Bruttomonatsverdienst 1950 sich 800 Liter Diesel leisten, waren es 1998 mehr als 3900 Liter. Heute sind es nur noch 2056 Liter.Also bitte kein Jammern mehr über Spritpreise und frohen Mutes ab an die Tankstelle

Wen der Artikel interessiert auf faz.net gehen, aktuell, finanzen , Devisen, Rohstoffe, (darf man das eigentlich verlinken??)
Was mich aber mehr interessieren würde wäre der Vergleich Surfbrett, Segel, Mast 1985 zum damaligen Einkommen und der Vergleich zu heute. Aber ich glaub net dass sowas in der FAZ kommt.
Gruß
Christian -
Moin Christian,
der Vergleich mit 1950 passt zu deinem Nick... typische Galileo-Halbwahrheiten. Guck dann mal etwas genauer, wie 1950 die allgemeine wirtschaftliche Lage in Deutschland war! Ich fände 1960 als Referenz wesentlich aussagekräftiger, da dann die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges nicht mehr ganz so stark das Bild verfälschen würden.
Gruß, Onno
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@Onno
bitte sehr....http://www.bmu.de/files/pdfs/all…fuer_benzin.pdf
Passt das nun besser für Deine Sicht der Dinge??
Gruß
Christian -
Wirklich interessant der Fred! Bei der Gelegenheit habe ich mal das Verdienst-Spritpreisverhältnis zu DDR-Zeiten ausgerechnet... Wir mussten im Schnitt 20 min für einen Liter Sprit arbeiten - zusammen mit den teuren Autos (Trabbi neu auf dem Schwarzmarkt ab 30.000 Ostmark, also 25-45 Monatslöhne oder 13 Jahre warten) und deren Haltung war Autofahren eine ziemlich exklusive Angelegenheit...
Ich versuche ansonsten auch soviele Wege wie möglich mit dem Fahrrad zu erledigen und drücke an meinem Schläppi auf Standby, wenn ich kurz etwas anderes mache.
In den letzten 20 Jahren hatte ich meinen Surfkram in einem Container hier hinter der Düne - also zum Surfen auch mit dem Fahrad. Das klappt leider nicht mehr und nun muss ich auch immer mit dem Transporter zum Wasser. -
Ist schon interessant, dass der Sprit gemessen am Arbeitslohn günstigeer geworden ist. Hätte ich auch anders erwartet. Dazu kommt, dass es auf dem billig-Auto Markt mittlerweile der Preisdruck aufrgund der Konkurenz aus Nah- und Fernost größer geworden ist. Und ein Kleinwagen verbaucht heutzutage ja auch weniger als so ein Käfer früher...
Wenn man ein Auto nach dem Aspekt "billig von A nach B zu kommen" kauft, ist Autofahren wahrscheinlich billiger geworden als es in den 60er der Fall war. Aber wer will den heutzutage noch so ne Knutschkugel haben. Auf den Parkplätzen an den Spots sieht man fast nur Autos die 8l und MEHR schlucken. Kann sich ja jeder aussuchen.Ich für menen Teil fahre auch einen Ducato bei dem ich den Spritverbauch seltend under 8l kriege. Dafür wird das Auto fast ausschließlich am Wochenende zum Surfen genutzt. Im Alltag bin ich ein großer Fan von den Öffntlichen, in denen ich mir weder um Spritpreise, schlechte Straße noch Staus Gedanken machen muss. Und auf dem Weg zur Arbeit kann ich noch ein bisschen länger schlafen oder gemütlich was lesen. Ob ich für eine Tankfüllung 5 Euro mehr oder weniger Zahle tut mir nicht weh.
Zugegeben, ein "Umweltaktivist" bin ich dadurch nicht geworden. -
P.S.: Mitfahrgelegenheiten sind übrigens eine unheimlich gute Metode die Spritkosten zu senken. Heute werde ich von HH nach Frankfurt mitgenommen und muss nur 25 Euro zahlen. Damit mach der Fahrer ein gutes Geschäft und ich komme günstig nach Frankfurt. Unter umweltaspeekten sicher nicht die schlimmste Art sich fortzubewegen. Leider kann man in Frankfurt nicht surfen. Mitfahrgelegenheiten zum Surfsports sind leider schwerer zu finden und aufgrund des Surfmaterials komplizierter.

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@Onno
bitte sehr....http://www.bmu.de/files/pdfs/all…fuer_benzin.pdf
Passt das nun besser für Deine Sicht der Dinge??
Gruß
ChristianGlaube keiner statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.

Sie geht ja nur bis 2005, und selbst das reicht schon aus um zu erkennen, dass die Spritpreise die letzten Jahre inflationsbereinigt steigen. Die Reallöhne sinken ja auch schon seit Jahren (in D) und da passt das doch gut zusammen.
Wenn man in Deiner Statistik die letzten 7 Jahre auch noch hätte, könnte man sehen wie stark der Preis tatsächlich gestiegen ist über die letzten 20 Jahre. Sicher wird er nicht auf dem Minuten niveau liegen wie 1960, aber der durchschnittliche Arbeitnehmer hat auch wesentlich längere Arbeitswege als noch 1960, das darf man dabei auch nicht vergessen.Ich persönlich habe kein Problem mit dem aktuellen Spritpreis. Ich werde allerdings auch niemals weit vorne in der Spritspargruppe liegen, denn ich nutze das Auto fast ausschliesslich für Ferien oder Wochenendbesuche mit Family und/oder Surfzeuchs
Kurzstrecken oder unbeladene Langestrecken sind wohl kaum drin...
Grüße
teenie -
Es ist ja schön und gut wenn jeder einzelne etwas für die Umwelt tut. Das muss auch so sein und da kommen wir nicht drum herum. Verantwortung hat jeder, auch und allein schon den Kindern gegenüber.
ABÄR:
Die Industrie trägt das alles schön auf dem Rücken der Verbraucher aus. Die sollten doch mal als erstes dafür sorgen das sämtliche Produktionsvorgänge ökologisch optimiert werden und Schadstoffemissionen so weit wie möglich verringert werden und das die Kosten dafür auch bei den Verursachern bleiben. Wir als Umweltenthusiasten zahlen schön die Solaranlage die Wärmepumpe und das E-Auto mit ihren Mehrpreisen und finanzieren so auch noch die Industrie doppelt die ja auch Subventionen vom Staat erhält (mal ganz zu schweigen davon ob die sich dann an die Vorgaben hält und sich dann noch schön mit der "umweltverträglichkeit" ihrer Produkte brüsten). Das kann ja keine Lösung sein. Mal davon abgesehen, das z.B. die Autoindustrie die Entwicklung von E-Autos total verschlafen hat. Auch die wissen, dass das Öl endlich ist. Und wer zahlt wieder die verspätete Entwicklung? Von dem Einfluss der gesamten Öl-Lobbie mal ganz zu schweigen.
Ich tue das was in meinem finanziellen Rahmen möglich ist, ohne das ich mich zu sehr einschränken muss. Denn in einer Gemeinschaft sollten alle an einem Strang ziehen.
Und mit dem E-Auto als Beispiel: Ich bin nicht bereit mich soweit einzuschränken dass Urlaube nicht mehr möglich sind, meine mobile flexibilität deutlich eingeschränkt wird etc. Alleine auch schon wegen meiner Kinder. Und dazu noch ein völlig überteuertes Produkt zu kaufen was nicht ausgereift ist und nicht die Anforderungen erfüllt, die ich daran stelle. Nö.
Aber wir haben zwei Autos ein kleines und ein großes, die beide in Relation gesehen wenig verbrauchen und nutzungsabhängig gefahren werden. Ich fahre öfter mit dem Rad zur Arbeit und ich achte in meinem Beruf auf ökologische Nachhaltigkeit. Von den ganzen anderen Kleinigkeiten mal abgesehen.
Aber ich habe auch nur ein Leben und denke die Hauptverantwortung liegt in der Politik und bei der Industrie. Und solange da nur Vorgaben/Lösungen kommen, die nicht vernünftig durchdacht oder unpraktikabel sind, bin ich auch nicht bereit auf Kosten meiner Familie den ideologischen Vorreiter zu geben. -
@Onno
bitte sehr....http://www.bmu.de/files/pdfs/all…fuer_benzin.pdf
Passt das nun besser für Deine Sicht der Dinge??
Gruß
Christiangeringfügig besser. Warum allerdings bezieht sich die Statistik lediglich auf das produzierende Gewerbe? In diesem Sektor haben sich die Beschäftigungszahlen im dargestellten Zeitraum halbiert (von ~60% auf ca 30% der Arbeitnehmer), von daher ist die Statistik nur wenig aussagekräftig. Wenn ich genauer recherchierte, fände ich bestimmt noch deutlich mehr Punkte, in denen die Statistik angreifbar ist, siehe teenies Einwand, den ich auch teile. Der interessanteste Bereich wird rausgelassen. Letztes WE war der Spritpreis im Schnitt bei 1,70 statt 1,20. Das sind mal locker flockig ~40% mehr, die Löhne sind in der Zeit kaum gestiegen, daher ergibt sich nun eine Arbeitszeit von ~6,3 min pro Liter Sprit, was dem Stand der späten 60er Jahre entspricht. Wenn ich weiter recherchieren würde, fände ich wahrscheinlich heraus, dass die Löhne im produzierenden Gewerbe relativ zum Durchschnittseinkommen in Deutschland im betrachteten Zeitraum deutlich gestiegen sind. So lese ich die Statistik. Interpretieren mag ich das gerade nicht.
Gruß, Onno
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- Offizieller Beitrag
Frankreich hat vergangene Woche die Preise um 6 Cent gesenkt. Subventioniert zur Hälfte vom Staat und von den Mineral-Ölkonzernen.
In Deutschland völlig undenkbar, unser kleines Röslein hat es auch direkt so klar gestellt...
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- Offizieller Beitrag
Ich habe die Beiträge über die alternativen Heizungsmöglichkeiten in ein eigenes Thema abgesplittet. Ich hoffe ich habe nichts übersehen: http://www.surf-forum.com/showthread.php?11427-Öko-Heizung-Wärmepumpen-oder-was
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- Offizieller Beitrag
Wird immer nur gejammert, was positives kommt selten...
Diesel heute 1,17 Euro der Liter, geht doch.
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Gib Gas, Sprit wird nie wieder so billig sein, wie heute!!
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- Offizieller Beitrag
Weiss man nicht, hat man vor 4 Jahren auch gesagt...
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Gib Gas, Sprit wird nie wieder so billig sein, wie heute!!
wird Zeit, mehr Steuer drauf zu kloppen


diese ganze korrupte Bande sollte echt ins tiefste Loch, z.B. in die Asse, mal ein paar Fässer sichern.
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- Offizieller Beitrag
Jo, und Autobahnmaut...

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Welche korrupte Bande? Diese Autobahnmautpartei wurde doch mehrheitlich in einem Bundesland gewählt, also wird doch nur Volkeswille umgesetzt?
Keine Angst, der Sprit wird schon noch teurer, obwohl wer weiss wie die Deflation dagegenarbeitet?
Aber insgesamt wird der Sprit nicht mehr billiger, garantiert! Diese Kriegswirren und die mom. Flutung mit billiger Fracking-Energie ist nur temporär.
Grüße
teenie -
- Offizieller Beitrag
Schade an der Autobahnmaut finde ich nur, dass die jetzt vollkommen verwässert kommt. Nach österreichischem Vorbild mit Vignette eine tolle Sache.
Wer Autobahnen nutzen will, soll dafür zahlen. Wer nicht, der nicht.
Was jetzt kommt, ist was für die Tonne... -
Unterm Strich,da zahle ich:D,
oder wir

Es gibt zu viele, die hier gut oder sehr gut an unserer Gesellschaft verdienen, aber hier nicht versteuert werden, da sie sich ihr Steuermodell selbst gebastelt haben.
Geht gar nicht , so etwas.
Diese Gesellschaft sollte da von befreit werden,hier ihre Geschäfte zu machen.
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