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Dyneema Gewebe 80g/qm?

  • marvvin
  • 30. Dezember 2011 um 19:59
  • marvvin
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    • 30. Dezember 2011 um 19:59
    • #1

    Hi Leute,

    suche seit Tagen im www nach Dyneema-Gewebe. Bisherige Treffer:
    Vectran 170g
    Vectran 210g
    Dyneema 130g

    hört sich gut an, nur: Das 130g ist fertig laminiert schon ca. 400g schwer(35%Faservolumen).

    Gibt es dünneres Dyneema-Gewebe? Brauche so 50-80g/qm.

    Danke
    Martin

    P.S. Suche Reste Nomex waben 4-5mm für Vorversuche!

  • watermonstertje
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    • 10. Januar 2012 um 13:02
    • #2

    Dyneema ist schwierig in dieses gewicht und auch schwierig zu verarbeiten..........Aramide auch moglich??? 36g/m2 https://www.carbonwinkel.nl/Details/236/Aramide-weefsel-36-g-m².html

    Schreibe nicht so gut deutsch...........bin Holländer, sorry!

  • Fredstyles
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    • 10. Januar 2012 um 13:41
    • #3

    Ich habe tatsächlich evtl. noch Restbestände Dyneema in 80g/m2 auf Lager, die ich abgeben würde. Bei Interesse mach ich gern mal eine Inventur.

    Gruß
    Fred

  • marvvin
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    • 11. Januar 2012 um 10:50
    • #4

    Hi Fredstyles,

    sorry für den Fehlalarm. Habe festgestellt: Dyneema und Kevlar haben ein Verhältnis Druckfetsigkeit/Zugfestigkeit 1/3. Damit Scheidet das Material fürs Sandwich leider aus.
    Wo verwendest Du es?

    Grüße Martin

  • Fredstyles
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    • 11. Januar 2012 um 11:23
    • #5

    Hi Martin,

    habe das Material im Brettbau verwendet. Hör mal, wer da hämmert... http://www.youtube.com/watch?v=c29FzPbR7B4

    Meine Bestände sind übrigens bereits VERKAUFT!

    Gruß
    Fred

  • marvvin
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    • 11. Januar 2012 um 11:32
    • #6

    Hi Fred,

    klar ist das Zeug schlagzäh ohne Ende.
    Hilft aber alles nix. Macht auf der Druckseite des Sandwich die Grätsche.

    Grüße Martin

  • michi
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    • 11. Januar 2012 um 11:43
    • #7

    Vergesst nicht das das Material nicht in überlagertem Zustand verarbeitet werden sollte es sollte ein Spezieller Harz genommen werden. Nur wenige Customschmieden können es mit Erfolg verarbeiten (Surfproducts,Witchcraft), die aber mit sehr viel Erfolg es gibt nichts stabileres glaubt mir wie Witchcraft! Ich haue relmäßig mal in die Steine oder ans Riff im allgemeinen überlebt das Board nur mit Kratzer! Genau kein Fake: http://www.youtube.com/watch?v=c29FzPbR7B4
    hangLoose Michi

  • User698
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    • 11. Januar 2012 um 11:47
    • #8

    dyneema und co machen mMn im sandwich nur in ausnahmefällen sinn

    ich verwende es entweder als schlagschutz im aufbau an besonders gefährdeten stellen oder wenn das teil dämpfende eigenschaften haben soll, beispielsweise ski oder hockeyschläger

    habe auch mal ei8nen katamaran - rumpf gebaut aus einem hybridgelege vectran/glas (carbon war da nicht erlaubt) - war auch gut und ziuemlich unkaputtbar

  • michi
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    • 11. Januar 2012 um 12:04
    • #9

    Glaube mir die Kombi Carbon mit Dyneema ist in Sachen Haltbarkeit unschlagbar. Ich sage das als Praktiker mit mittlerweile 5 verschiedenen boards die ich hart ran nehme. Meine Serienboards die ich nur für Flachwasser nehme kommen da nicht bei weitem nicht dran die bin ich ständig am flicken.
    Wer über Felsen in die Welle einsteigt wo man immer mal anstößt hat keine Alternative, außer er ist Profi der die Boards eh für lau bekommt!
    http://vimeo.com/7571618
    Ich zahle lieber mal über 2000,- € und habe dann Ruhe! Wie gesagt um das so zu verarbeiten muß man echte Ahnung haben. Starboard und verschiedene andere haben auch im Kantenbereich damit rumexperimentiert ist voll in die hose gegangen da die das falsche Harz für einen richtigen Verbund nicht verwendet haben. So eine Delaminierte Kiste hatte ich auch mal! Nie wieder!!!


    Zitat von c-bra

    dyneema und co machen mMn im sandwich nur in ausnahmefällen sinn

    ich verwende es entweder als schlagschutz im aufbau an besonders gefährdeten stellen oder wenn das teil dämpfende eigenschaften haben soll, beispielsweise ski oder hockeyschläger

    habe auch mal ei8nen katamaran - rumpf gebaut aus einem hybridgelege vectran/glas (carbon war da nicht erlaubt) - war auch gut und ziuemlich unkaputtbar

  • michi
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    • 11. Januar 2012 um 12:06
    • #10

    übrigens 80 gramm Gewebe zu bekommen ist wie ein 6er im Lotto meist ist es schwerer!

  • User698
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    • 11. Januar 2012 um 13:39
    • #11
    Zitat von michi

    Glaube mir die Kombi Carbon mit Dyneema ist in Sachen Haltbarkeit unschlagbar. Ich sage das als Praktiker mit mittlerweile 5 verschiedenen boards die ich hart ran nehme. Meine Serienboards die ich nur für Flachwasser nehme kommen da nicht bei weitem nicht dran die bin ich ständig am flicken.
    Wer über Felsen in die Welle einsteigt wo man immer mal anstößt hat keine Alternative, außer er ist Profi der die Boards eh für lau bekommt!
    http://vimeo.com/7571618
    Ich zahle lieber mal über 2000,- € und habe dann Ruhe! Wie gesagt um das so zu verarbeiten muß man echte Ahnung haben. Starboard und verschiedene andere haben auch im Kantenbereich damit rumexperimentiert ist voll in die hose gegangen da die das falsche Harz für einen richtigen Verbund nicht verwendet haben. So eine Delaminierte Kiste hatte ich auch mal! Nie wieder!!!

    der felskontakt ist z.b. einer der von mir angesprochenen sonderfälle bzw. schlagschutz - keine frage, das wird unkaputtbar

    und da das 80er schwer zu bekommen ict bin ich der käufer ;)

  • michi
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    • 11. Januar 2012 um 15:03
    • #12

    wenn du das irgendwie besorgen kannst sag Bescheid dann werden meine Bretter noch leichter!
    Michi

  • flocki
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    • 11. Januar 2012 um 16:48
    • #13

    hallo,

    ich hab mir grad ein hybird Dyneema-carbongewebe besorgt. Da ich mit meinem Flikka-Board so gute Erfahrungen gemacht habe,will ich dies in zukunft auch bei meinen Brettern verbauen...

    Wenn ihr von speziellen Harz sprecht, was meint ihr? Kann vielleicht jemand ein paar Tips geben auf was man beim Laminieren aufpassen sollte. Ich hatte das Gewebe für die Kanten vorgesehen. Darüber hätte ich eine 80er Glas Schleif-Schicht geplant...

    dankeschön.

    http://www.swiss-composite.ch/

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    • 11. Januar 2012 um 18:04
    • #14
    Zitat von flocki

    hallo,

    ich hab mir grad ein hybird Dyneema-carbongewebe besorgt. Da ich mit meinem Flikka-Board so gute Erfahrungen gemacht habe,will ich dies in zukunft auch bei meinen Brettern verbauen...

    Wenn ihr von speziellen Harz sprecht, was meint ihr? Kann vielleicht jemand ein paar Tips geben auf was man beim Laminieren aufpassen sollte. Ich hatte das Gewebe für die Kanten vorgesehen. Darüber hätte ich eine 80er Glas Schleif-Schicht geplant...

    dankeschön.

    http://www.swiss-composite.ch/


    ich habe dyneema bzw. dyneema/carbon von R&G mit L20 verarbeitet ( Härtung bei RT, teilweise Härtung bei 60°C, fallweise Temperung) und sehr gute Erfahrungen gemacht. ebenso im Skibau bei warmhärtungh 110° mit den üblichen Skisystemen in Epoxy oder PU von Ciba oder Hexcel

  • michi
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    • 11. Januar 2012 um 18:30
    • #15

    Dyneema muß für eine Optimale vernetzung angeraut sein entweder mit Strahlen oder mechanisch das ist super wichtig damit der Harz mehr oberfläche hat. Das Harz sollte speziell für Dyneema geeignet sein!

  • p51flier
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    • 12. Januar 2012 um 07:41
    • #16

    Und welches spezielle Harz verbindet sich nun vernünftig mit Dyneema?

    Michi, wie rauhst Du denn das Gewebe an? Strahlen, klar, aber wie? Einfach mit der Sand/Glas/Alu-Strahldüse draufhalten und dann absaugen? Kann mir vorstellen, dass es sooo einfach wohl auch nicht gehen wird ;)

    Oder reicht für unser aller junk-Laminat (alles ausser Formel 1 und Raumfahrt ist doch junk, oder? :) ) normales Dyneemagewebe und Wald&Wiesen-L20 so wie Christian es macht?

    Sepp

    Wer sich hinter meinem Rücken den Mund über mich zerreißt, ist genau in der richtigen Position um mich am.......

  • michi
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    • 12. Januar 2012 um 07:57
    • #17

    Ich mach das gar nicht, habe nur gehört das das der hersteller machen muß! Es ist nicht einfach das zeug 100% zu verarbeiten aber wem es gelingt der baut stabil!

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