Faszination Windsurfen

  • Hi Surfergemeinde,
    seid Langem möchte ich mal was übers Surfen schreiben, was ihr sicher alle auch schon mal erlebt aber noch mit keinem geteilt habt. Ich habe jedenfalls in meinem Freundes und Bekanntenkreis versucht die Sucht nach Windsurfen zu beschreiben. Mir ist jedoch nicht gelungen einen einzigen anzustecken und mit der Sucht zu infizieren.
    Folgende Geschichte habe ich dabei immer mit leuchtenden Augen erzählt:
    Ich liege in meinen Zelt direkt am Ijsselmeer in Hindeloopen. Ich weiß nicht genau wie spät es ist, aber bei den Lichtverhältnissen bestimmte erst 6.00 oder 6.30 Uhr. Ich bin wach, weil das Zelt laute Balzgeräusche von sich gibt und mir die ersten Gedanken durch den Kopf strömen ohne das ich es verhindern kann. " Das ist bestimmt ein guter 6er. Dann nehme ich heute das 4,7ner. Das liegt schon aufgeriggt direkt neben dem Zelt. Mit dem Segel kann heute noch mal an der Powerhalse üben. Das klappt bestimmt besser, als letztens mit dem 6,7ner Racetuch." Ich schaue endlich auf die Uhr und sehe tatsächlich 6.34 Uhr. Dann drehe mich auf die Seite und möchte noch weiterschlafen. Doch schnell merke ich das geht nicht. Ich will aufs Wasser und zwar jetzt und sofort. Also stehe ich auf, mache meine Frau mit dem Reisverschlußlärm noch wach und sage zu ihr: "Ich bin auf´m Wasser." Vor dem Zelt weht mir ordentlich der Wind ins geschwollene Gesicht, doch ein leichtes Grinsen kann ich mir doch nicht verkneifen. Schnell ziehe ich den Neopren an schnappe mir erst mein Brett und schleppe es die 50m ans Wasser. Dort angekommen begrüßen mich die netten weißen Schaumkronen und der gleichmäßige Wind schreit mindestens 6Beaufort. Ich merke wieder dieses Kriebeln in den Fingern und meinen Herzschlag der am Hals zu spüren ist. Vorfreude! Mit schnellen Schritten hole ich das 4,7ner stapfe ins Wasser und hüpfe gekonnte aufs Brett, der Wind haut sofort ins Segel, lasse kurz abfallen und bin auch schon in den Fußschlaufen und mit vollem Gewicht im Segel und beschleunige. "Das fängt ja schon gut an." Denke ich und mache, warum auch immer, diesen bescheuerten Cowboyschrei `Yiihaa´. Ich habe das Gefühl, schneller als ich kann man gar nicht fahren und erinnere mich an die Worte von Björn Dunkerbeck: "Um schnell zu sein, mußt du die richtige Körperspannung haben." Für mich heißt das :Arschbacken zusammenkneifen, dann hab ich die richtige Körperspannung und tatsächlich es klappt. Ich fahre die ganze Zeit hin und her und bin der glücklichste Mensch auf der Welt. Ich denke sogar über die Frage nach:" Ist Surfen besser als Sex?"
    Tommek

  • Och also ich muss sagen, wenn kein Wind ist kann Sex auch schön sein :D


    Surfen kann man nicht verstehen man muss es erlebt haben!


    Gurß Manuel

  • Leute, Ihr wisst ja:
    Die, die am meisten über Sex reden und prahlen, haben noch nicht mal welchen... ;)


    :keks:


    Soooo, jetzt aber back to topic, besser isses... :eek:

    Dieser Text wurde nach alter, neuer und eigener Rechtschreibung geschrieben und ist daher fehlerfrei!
    Tipp Weltmeister F1 2011 & 2013, Tipp Team-Weltmeister F1 2009, 2010, 2011, 2017, 2019, 2020!


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  • Kurz und knapp :


    Der Threadersteller hätte sich den Wecker mal lieber auf 6 Uhr stellen sollen, Sex haben und dann auf s Wasser !


    Meiner Meinung nach sollte man nich fragen was besser ist, denn die meisten wissen wohl das beides elementar wichtig is :)



    Ich fand die Story gut, vielleicht sollten wir einen eigenen Surfstory-Thread aufmachen.
    Solche Geschichten liest doch jeder gern :thumbs:


    Da stimme ich dir voll und ganz zu ...
    Ich bin raus !