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Erste Teilnahme beim DEFI Wind

  • papapatrick
  • 14. Februar 2026 um 15:14
  • papapatrick
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    • 14. Februar 2026 um 15:14
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich würde sehr sehr gerne mal beim Defi mitmachen, voraussichtlich 2027, ich habe schon ein paar Kollegen, die auch mitmachen möchten.

    Ich kenne den Spot ganz gut, auch wenn es schon 30 Jahre her ist, das ich das letzte Mal dort war.

    Ich bin immer nach Gruissan gefahren, wenn es am Etang aufgrund der Windwellen nicht mehr fahrbar war und das Board abhob und man das 3.0er Segel in Gruissan ganz nah am Ufer aufgrund des absoluten Flachwassers noch handeln konnte.

    Ich hab aber auch ziemlich Respekt vor diesem Spot, zumal ich vor zwei Jahren eine negative Erfahrung bei Materialverlust gemacht habe.

    Ich glaube, ich hätte beim Defi ein mulmiges Gefühl, wenn ich bei 7 Bft. relativ weit draußen unterwegs wäre, auch wenn ich weiß, dass sie Sicherheitsvorkehrungen sehr sehr gut sein sollen.

    Somit möchte ich, um für mich ein bisschen Sicherheit zu gewinnen, euch fragen, wie ihr die Sicherheitsvorkehrungen einschätzt.

    Anscheinend gibt es weiter draußen eine Bojenkette, die aber nicht miteinander verbunden ist. Wisst ihr wie die Abstände zwischen den Bojen sind? Könnte man sich an so einer Boje überhaupt festhalten?

    Der Transponder dient ja meines Wissens nicht der Lokalisation, sondern dem Ein- und Auschecken und dem Nachweis, ob man die Bojen korrekt umrundet hat.

    Ich würde noch ein Handy mit aufs Wasser nehmen, um im Falle das Materialbruchs / Abtreibens geortet werden zu können.

    Wie schätzt ihr Sicherheitsvorkehrung dort ein?

    Habt ihr noch Tipps, wie man seine Sicherheit dort erhöhen könnte oder ist das übertrieben?

    Wie viele Jetskis und Rettungsboote sind dort bei den Rennen aktiv?

    Viele Grüße

    Patrick

  • Mias
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    • 14. Februar 2026 um 16:20
    • #2

    Während der Läufe ist die Absicherung echt gut. Da habe ich kein Problem auch nahe der Bojen zu fahren. Über den Transponder läuft sicher auch die Ortung bei Suche. Zwischen den Läufen bleibe ich näher am Ufer.

    Ich habe am Meer oft einen plb beacon dabei.

  • Mias
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    • 14. Februar 2026 um 16:22
    • #3

    Es sind bestimmt 20 Jetskis auf dem Wasser.

  • surfing-scientist
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    • 14. Februar 2026 um 16:55
    • #4

    Bin 2023 mitgefahren

    Waehrend Rennen alles safe

    Training ist die Gefahr - Wind echt krass ablandig - wenn Gruppe, dann mindestens zu dritt, so dass einer Hilfe holen koennte.

    Die Kunst waehrend des Rennrns ist nah am Ufer zu fahren (schnell und grds safe), aber nicht zu nah ( dann fiese Schleuderstuerze wenn Finne Boden berührt).

    Viel Spaß und vor allem Wind 🤙🏻 - nach 2 Ausfaellen ist statistisch gesehen aber hohe Chance auf Wind 🤙🏻

    PS: m.E geht die groesste Gefahr waehrend Rennen von Mitfahrenden aus - zu nahes Ueberholen etc - daher wenn man nicht wirklich auf Sieg faehrt, besser safe 🥳🤙🏻

    2PS: groesste Ursache für Rettung sind wohl rglm gerissene Trapeztampen - also in neue investieren oder sogar doppelt montieren 🤙🏻

  • papapatrick
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    • 14. Februar 2026 um 17:03
    • #5
    Zitat von surfing-scientist

    Bin 2023 mitgefahren

    Waehrend Rennen alles safe

    Training ist die Gefahr - Wind echt krass ablandig - wenn Gruppe, dann mindestens zu dritt, so dass einer Hilfe holen koennte.

    Die Kunst waehrend des Rennrns ist nah am Ufer zu fahren (schnell und grds safe), aber nicht zu nah ( dann fiese Schleuderstuerze wenn Finne Boden berührt).

    Viel Spaß und vor allem Wind 🤙🏻 - nach 2 Ausfaellen ist statistisch gesehen aber hohe Chance auf Wind 🤙🏻

    PS: m.E geht die groesste Gefahr waehrend Rennen von Mitfahrenden aus - zu nahes Ueberholen etc - daher wenn man nicht wirklich auf Sieg faehrt, besser safe 🥳🤙🏻

    2PS: groesste Ursache für Rettung sind wohl rglm gerissene Trapeztampen - also in neue investieren oder sogar doppelt montieren 🤙🏻

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    das sind wertvolle Tipps 🙂

    vielen Dank 🙏

  • doubleheelslide
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    • 14. Februar 2026 um 20:39
    • #6

    papapatrick

    Ablandiger Starkwind ohne Sicherheitsdispositiv (z. B. beim Defi-Training) ist natürlich etwas heikel. Ergänzend zum bereits gesagten:

    • Wie immer entscheidet die Summe der Risikofaktoren: Windstärke, eigene Verfassung, Anzahl Surfer, verfügbare Boote, Temperatur, alleine oder mit Buddy, Materialzustand, Setup-Wahl, jemand an Land informiert ja/nein. Daraus ergibt sich mein persönliches „Go / No-Go“-Gefühl.
    • Wenn ich vor dem Defi Wind am Rand des Defi WING trainiere (vor oder nach deren Läufen), sind zumindest Rettungskräfte vor Ort. Letztes Jahr wurde auch ein Windsurfer geborgen. Darauf darf man sich aber keinesfalls verlassen oder es in die eigene Risikokalkulation miteinbeziehen.
    • Geht man am Defi-Beach raus, fährt tief unter der Mole Richtung Rennstrecke und kommt der Wind eher westlich statt nordwestlich, entfernt man sich – bedingt durch den Küstenverlauf – schnell deutlich vom Ufer, selbst wenn man glaubt, gut Höhe zu laufen. Das kann mental unangenehm werden. Man sollte dann wissen, was man tut, Reserven haben und solide Höhe laufen können. Gleichzeitig darf man nicht vergessen: Wenden ist möglich, und bei dieser Windrichtung kommt man nach der Wende auch gut wieder Richtung Land.
    • An Trainingstagen schwimme ich lieber (vom Defi Parkplatz herkommend) mit dem Material durch den Fluss an der Mole und starte auf der anderen Seite direkt am Strand. So kann ich ufernah bleiben.
    • Ufernahes Fahren empfinde ich nicht als besonders gefährlich, weil man die Untiefen gut erkennen kann. Wer bei Vollgas ohne Revierkenntnis in flache Zonen fährt, betreibt im Grunde „natürliche Selektion“. Man muss allerdings auch fähig sein, bei starkem Wind auf tiefen Raumschot-Kurs abzufallen, um solchen Passagen ausweichen zu können. Sinnvoll ist es, potenzielle Untiefen zunächst mit reduzierter Geschwindigkeit anzufahren, abzusteigen und die Tiefe zu prüfen.
    • Dass bei Trainings kein offizielles Rettungsdispositiv besteht, war für mich ein Grund, zweimal an einem Defi-Camp teilzunehmen. Heute habe ich mehr Vertrauen in mich.
    • Kleine, wenn auch nicht ausreichende Maßnahme: In einer WhatsApp-Gruppe jeweils ab- und anmelden, Setup mitteilen und nach der Session kurz Rückmeldung geben.

    Frage: Ich kann mein Handy bei Regen kaum bedienen – funktioniert das bei euch wirklich zuverlässig auf dem Wasser?

  • papapatrick
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    • 14. Februar 2026 um 20:55
    • #7
    Zitat von doubleheelslide

    papapatrick

    Ablandiger Starkwind ohne Sicherheitsdispositiv (z. B. beim Defi-Training) ist natürlich etwas heikel. Ergänzend zum bereits gesagten:

    • Wie immer entscheidet die Summe der Risikofaktoren: Windstärke, eigene Verfassung, Anzahl Surfer, verfügbare Boote, Temperatur, alleine oder mit Buddy, Materialzustand, Setup-Wahl, jemand an Land informiert ja/nein. Daraus ergibt sich mein persönliches „Go / No-Go“-Gefühl.
    • Wenn ich vor dem Defi Wind am Rand des Defi WING trainiere (vor oder nach deren Läufen), sind zumindest Rettungskräfte vor Ort. Letztes Jahr wurde auch ein Windsurfer geborgen. Darauf darf man sich aber keinesfalls verlassen oder es in die eigene Risikokalkulation miteinbeziehen.
    • Geht man am Defi-Beach raus, fährt tief unter der Mole Richtung Rennstrecke und kommt der Wind eher westlich statt nordwestlich, entfernt man sich – bedingt durch den Küstenverlauf – schnell deutlich vom Ufer, selbst wenn man glaubt, gut Höhe zu laufen. Das kann mental unangenehm werden. Man sollte dann wissen, was man tut, Reserven haben und solide Höhe laufen können. Gleichzeitig darf man nicht vergessen: Wenden ist möglich, und bei dieser Windrichtung kommt man nach der Wende auch gut wieder Richtung Land.
    • An Trainingstagen schwimme ich lieber (vom Defi Parkplatz herkommend) mit dem Material durch den Fluss an der Mole und starte auf der anderen Seite direkt am Strand. So kann ich ufernah bleiben.
    • Ufernahes Fahren empfinde ich nicht als besonders gefährlich, weil man die Untiefen gut erkennen kann. Wer bei Vollgas ohne Revierkenntnis in flache Zonen fährt, betreibt im Grunde „natürliche Selektion“. Man muss allerdings auch fähig sein, bei starkem Wind auf tiefen Raumschot-Kurs abzufallen, um solchen Passagen ausweichen zu können. Sinnvoll ist es, potenzielle Untiefen zunächst mit reduzierter Geschwindigkeit anzufahren, abzusteigen und die Tiefe zu prüfen.
    • Dass bei Trainings kein offizielles Rettungsdispositiv besteht, war für mich ein Grund, zweimal an einem Defi-Camp teilzunehmen. Heute habe ich mehr Vertrauen in mich.
    • Kleine, wenn auch nicht ausreichende Maßnahme: In einer WhatsApp-Gruppe jeweils ab- und anmelden, Setup mitteilen und nach der Session kurz Rückmeldung geben.

    Frage: Ich kann mein Handy bei Regen kaum bedienen – funktioniert das bei euch wirklich zuverlässig auf dem Wasser?

    herzlichen Dank 🙂

  • stepau
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    • 15. Februar 2026 um 23:17
    • #8

    doubleheelslide : Hat viele wichtige Punkte genannt und ich wollte noch mal einen wichtigen Punkt unterstreichen.

    Ich war letztes Jahr urlaubsbedingt in Leucate und wir haben dann vor Start des DEFI für Windsurfer in Gruissan Halt gemacht. Mein Kumpel wollte an dem Hauptstrand surfen, während ich mir dachte: "Einfach mal um die Mole rum und dann bist du auf der DEFI Strecke". Beim ersten Mal hat das noch gut geklappt, einmal nach Port la Nouvelle und zurück, mega :) . Weil es so gut geklappt hat, am Nachmittag noch mal das Gleiche. Diesmal war es aber so, dass der Wind gedreht und aufgefrischt hat, ich kam nach der Mole partout nicht mehr Richtung Strand (siehe Komoot-Karte) Optisch hat es sich aber für mich dargestellt, als wenn ich Höhe laufe. Ein großer Trugschluss. Ich war viel zu weit auf dem offenen Meer und habe gebetet, dass nicht irgendetwas Unvorhergesehenes passiert =O . Nach einiger Zeit erblickte ich die lange Hafenmole von Port la Nouvelle und beschloss da anzulanden und mich kurz auszuruhen. Das hat dann auch geklappt, danach schräge Richtung Strand gekreuzt und ich war wieder direkt am Ufer. Ich war soo happy.

    Wird mir nie wieder passieren...

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  • Mias
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    • 16. Februar 2026 um 08:07
    • #9

    Wenn der Wind dreht ist man wirklich in eine Richtung gefühlt weit vom Ufer weg. Aber zum Glück kommt vor allem Richtung Port la Novell das Ufer zum Schluss wieder deutlich näher. Man muss aber vom Kopf die lange Strecke durchhalten. Defekt oder Verletzung sollte man nicht haben.

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