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Welches Board nach aufblasbarem Wind-SUP?

  • Manuel001
  • 3. Juni 2025 um 07:24
  • Manuel001
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    • 3. Juni 2025 um 07:24
    • #1

    Hallo!
    Ich habe vor 2 Jahren im Urlaub mal 2 Stunden ins Windsurfen reinschnuppern dürfen.

    Dann habe ich mir ein Wind-SUP (WATTSUP MAKO 10'5) gekauft und fahre damit mit einem 5m² Segel.

    Ich habe 55kg.

    Damit erreiche ich bei ca. 20-25km/h Wind mit 30-40 km/h Böen ca. 10km/h. Mein "Rekord" auf einem etwas größeren See liegt bei 14km/h. Ich denke, recht viel mehr geht mit solchen Boards auch nicht.

    Insgesamt war ich damit ca. 10h am Wasser.

    Jetzt möchte ich mich weiterentwickeln.

    Ich lese schon länger im Forum mit. Deshalb denke ich, dass ein Board wie das Fanatic Gecko dafür gut geeignet wäre.
    Nachdem ich bei mir in der Nähe nur auf Baggerseen außerhalb der Badesaison fahren kann, möchte ich mir kein neues Board kaufen.
    Deshalb wäre interessant, welche Boards geeignet wären, damit ich gebraucht ev. etwas finde.

    Ein Mistral Syncro 124 würde aktuell verkauft werden. Aber das ist wohl vom Jahr 2008. Was meint ihr dazu?
    Ich bin aus Oberösterreich und würde mir auch aus Bayern eines holen, falls es was geben würde.

  • RobertP
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    • 3. Juni 2025 um 08:19
    • #2

    Hallo Manuel,

    mit einem Windsup ist deutlich mehr drin als 10km/h. Wir haben ein Naish Crossover, mit dem man auch ins gleiten kommt.

    Das Mistral Syncro würde ich dir nicht empfehlen, da es relativ schmal ist. Für den Anfang sind Bretter mit um die 75cm Breite einfacher, da sie stabiler im Wasser liegen.

    Schau dich lieber nach einem Gecko, Rocket oder Magic Ride um.

    Bei deinem Gewicht würde ich für das erste kleinere Board in der 115-125 Literklasse suchen.

  • haselnuss
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    • 3. Juni 2025 um 08:21
    • #3

    Moin Manuel,

    an deiner Stelle würde ich erstmal an einer Surfstation kleinere Boards ausprobieren. Der Sprung von einem Schulungsboard, und auch einem WindSUP zu einem kleineren Board mit 125l Volumen ist riesig.

    In Oberösterreich gibt es doch am Salzkammergut einige Seen und mit Sicherheit Surfstationen.

    Ich habe selbst vor 3 Jahren angefangen, und die ersten 1,5 Jahre viel ausgeliehen bis runter zu einem 150l oder 160l Board. Erst dann habe ich mir das erste eigene Material gekauft - ein 125l Brett (Tabou Rocket), welches aber einen moderneren breiteren Shape hat.

    Das Tabou fahre ich aber (leider) quasi fast nur im Urlaub, oder wenn es mal guten Wind in der Gegend hat, zu einen größeren See.

    In der Nähe finde ich bei mir ebenfalls nur Baggerseen. Dort funktioniert nur ein WindSUP, welches ich auch habe ... der Wind ist da so wechselhaft, da würde es mit dem Tabou keinen Spaß machen.

    Mit meinem WindSUP (Fanatic Viper Air) schaffe ich mit einem 5,5er Segel und 73kg deutlich mehr als 10km/h.

    Das Mistral Syncro kenne ich nicht, aber aus dem Gefühl heraus würdest du damit keine Freude haben. Die alten Shapes sind relativ schmal, und daher für Anfänger sehr kippelig.

    Wenn du aber dennoch ein Hardboard kaufen möchtest, könnte ich dir Sport Roth in Wackersdorf empfehlen: https://www.sport-roth.de/

    Da habe ich auch meine Sachen gekauft, Micha Roth hat mehrere gebrauchte Sachen in der Halle. Die Beratung durch einen Experten fand ich für mich auch sehr hilfreich.

  • David R-T
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    • 3. Juni 2025 um 09:51
    • #4

    Ich fahre viel in Oberösterreich, zB am Attersee. Vom Wind SUP kommend ist ein 125er schon verdammt klein, auch mit 55kg. Ein Zwischenschritt mit 140 ltr hilft dir sehr, auch wenn du rasch herauswachsen wirst. Fang so bald wie möglich an konsequent das Trapez zu nutzen, auch mit der Gummiente. Dann kannst du auch bei mehr Wind größere Segel fahren, was die Voraussetzung ist, später kleinere Bretter ins Gleiten zu bringen. Das alles lässt sich auf der Gummiente gut üben. In so ein Halbgleiten kommt das Ding auch, braucht aber schon sehr viel Segeldruck dafür. Wenn du unbedingt was anderes Haben willst, ist ein 160er Dagger Board gut. Meine Frau hat nach dem Windsup von mir einen 160er RRD easy rider Smal bekommen und liebt das Ding. Sie kann damit sehr gut Höhe laufen, was am Anfang entscheidend ist. Mit dem Windsup ist sie wenn die Bedingungen nicht ideal waren, gerne abgetrieben und ich musste wieder schwimmen... Auch die Stabilität auf einem "harten" Brett ist sehr angenehm, man steht hart auf dem weichen Wasser. Am Sup stehst du weich auf weich, was sehr schwammig ist und oft passt die Center Finne nicht gut zum Segeldruckpunkt. All das machte den Easyrider zum überlegenen Board, und sie kommt seither gerne mit, wenn es für mich nur zum Foilen reicht. Bei mehr Wind bist du aber bald am Limit mit dem großen Brett. Nimm aber trotzdem kein winziges Wave Segel zum über. Die 3.5er Wave Dinger sind gemacht für richtigen Sturm und ziehen bei leichtwind kaum ein Provil. Damit ist es schwierig den Druckpunkt zu finden.

    Du hast also zwei Optionen: 1. Nutze die Gummiente weiter und lerne gut Trapez Fahren auch bei etwas mehr Wind und gehe dann sofort auf einen Freerider der 120 bis 130ltr Klasse. Der Schritt fühlt sich Groß an, lässt sich aber in einem Revier mit konstantem Wind (z.B. Podersdorf) dennoch in einer Woche gut überwinden.

    2. Hol dir ein 150 -160 ltr Dagger Board. Das ist einfacher zu fahren, im Manöver sowie beim Höhelaufen als die Gummiente, und du kannst sogar erste Gleitübungen und Schlaufen Erfahrung damit sammeln. Dieses Brett wirst du aber nicht lange brauchen, daher hol es dir gebraucht oder leihe es aus.

    Und pass auf, dass du kein zu kleines Wave Segel dazu nimmst, das frustriert.

  • David R-T
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    • 3. Juni 2025 um 09:57
    • #5

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da Sie keine Berechtigung haben, diesen Inhalt zu sehen. Das ist das Ding, da gibt es aber sehr viele Kandidaten.

    Easy rider soft skin V2 small

  • Manuel001
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    • 4. Juni 2025 um 05:27
    • #6

    Vielen Dank für die schnellen und vielen Rückmeldungen!

    Ich werde mir das am Abend im Detail ansehen und auf die verschiedenen Punkte eingehen.

  • Manuel001
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    • 4. Juni 2025 um 20:28
    • #7

    RobertP
    Ev. liegt es auch am Segel, dass ich keine höhere Geschwindigkeit erreiche (Ist schon etwas älter). Ich habe schon viel probiert. Es fühlt sich eigentlich eh schneller an, aber GPS lügt nicht.

    haselnuss

    Zitat von haselnuss

    Dort funktioniert nur ein WindSUP, welches ich auch habe ... der Wind ist da so wechselhaft, da würde es mit dem Tabou keinen Spaß machen.

    Das zerstört gerade meine Hoffnungen. Das mit wechselhaften Wind aus allen Richtungen kenne ich leider zu Genüge. Meine Hoffnung wäre gewesen, dass ich mit einem harten Board schneller auf eine vernünftige Geschwindigkeit komme und somit kurze Windlücken besser übertauchen kann.

    Zitat von haselnuss

    Mit meinem WindSUP (Fanatic Viper Air) schaffe ich mit einem 5,5er Segel und 73kg deutlich mehr als 10km/h.

    Wie viel ist deutlich mehr?

    David R-T

    Ja, Attersee hätte ich letzten Sommer vorgehabt. Aber immer wenn es mit Familie und Arbeit gegangen wäre, war kein Wind (1h Anfahrt).

    Heuer mache ich das aber fix.

    Zitat von David R-T

    Du hast also zwei Optionen: 1. Nutze die Gummiente weiter und lerne gut Trapez Fahren auch bei etwas mehr Wind und gehe dann sofort auf einen Freerider der 120 bis 130ltr Klasse. Der Schritt fühlt sich Groß an, lässt sich aber in einem Revier mit konstantem Wind (z.B. Podersdorf) dennoch in einer Woche gut überwinden.

    Ohne Trapez habe ich das Gefühl, dass ich keine Fortschritte mehr mache. Und bezüglich Trapez habe ich auch schon überlegt, aber ich wüsste nicht, wann ich das Trapez verwenden sollte. Wahrscheinlich liegt es an den zu kleinen Seen, dass ich für die paar Sekunden mit Druck im Segel noch kein Bedürfnis für ein Trapez gehabt habe.

    Zitat von David R-T

    2. Hol dir ein 150 -160 ltr Dagger Board. Das ist einfacher zu fahren, im Manöver sowie beim Höhelaufen als die Gummiente, und du kannst sogar erste Gleitübungen und Schlaufen Erfahrung damit sammeln. Dieses Brett wirst du aber nicht lange brauchen, daher hol es dir gebraucht oder leihe es aus.

    Und pass auf, dass du kein zu kleines Wave Segel dazu nimmst, das frustriert.

    Bevor ich nach Gecko usw. gesucht habe, hätte ich nach einem gebrauchten Windsurfboard mit Schwert gesucht, weil man damit ja eigentlich anfängt.
    Aber da habe ich nur die uralten schmalen und extrem langen Boards gefunden.
    Jetzt hätte ich nochmal nach Dagger Board gesucht. Aber irgendwie finde ich da z.B. bei willhaben nichts.
    Suche ich mit falschen Begriffen oder gibt es die gebraucht wirklich nicht?
    Weil wenn ich die Aussagen hier richtig einordne, werde ich mit einem Gecko auf kleineren Baggerseen nicht glücklich.
    Und da könnte so ein Dagger Board tatsächlich eine Alternative sein.

  • gabelbaumrob
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    • 5. Juni 2025 um 01:55
    • #8

    Hol dir einen stinknormalen Freerider mit reichlich Volumen und Breite. 135-140l, 75 bis 80cm+ breit, wesentlich unter 10kg schwer - da haste genug Auftrieb, Kippstabilität und das Ding kommt dann auch ins Gleiten und liegt nicht wie eine Ölbohrinsel im Wasser. JP X-Cite Ride, Tabou Rocket, ... egal (aber kein Freerace, kein Slalom, kein Formula egal wie günstig)

    Bei Unsicherheit einfach mal 1h was aktuelleres an einer Station leihen schadet nicht. So viel ist im Freeride Bereich die letzten 10Jahre nicht passiert.

    Was dir vor allem fehlt ist Zeit auf dem Wasser! Lass das GPS erstmal weg und versuche die Dinge nicht zu theoretisch anzugehen. Übe bei wenig Wind Manöver bis sie flüssig sitzen. Der Rest kommt von selbst mit der Zeit. Wenn du nicht regelmäßig übst, hilft dir auch kein anderes Brett.

  • Manuel001
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    • 5. Juni 2025 um 06:14
    • #9

    Danke für die Einschätzung.

    Ich glaube es ist wirklich am Sinnvollsten wenn ich mal was ausprobiere.

    Dann übe ich vorerst mal mit meinem Board weiter und berichte, sobald ich was probiert habe.

  • David R-T
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    • 5. Juni 2025 um 06:42
    • #10

    Welcher Baggersee ist es denn, von dem du da sprichst?

  • Manuel001
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    • 5. Juni 2025 um 07:21
    • #11
    Zitat von David R-T

    Welcher Baggersee ist es denn, von dem du da sprichst?

    Außerhalb von der Badesaison: Pleschinger See und Pichlinger See.

    Während der Badesaison: Kleiner See in Hörsching bei dem man aber nur ca. 1/3 nutzen darf. Und das ist blöderweise die Seite wo bei normalem Westwind praktisch kein Wind am Wasser ist. Geht also nur bei Ostwind oder Sturm. In Wirklichkeit zu klein für windsurfen, aber ist bei mir nur 5 Minuten entfernt und besser als nichts.

  • David R-T
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    • 5. Juni 2025 um 08:29
    • #12

    Sooo weit ist es zum Attersee nicht. Geht bei West und bei Ost. Da kannst dann auch später mal gut ein 110ltr Brett fahren mit deinen 55kg. Einen 140ltr Freerider schon sehr bald (heimkommen und Kreuzen geht ja schon ganz gut?). Zum Trapez: Das kannst immer verwenden, wenn der Wind reicht um das Brett überhaupt in Bewegung zu bringen. Bei stärkerem Wind (erste Schaumkronen) kannst damit deine Sessions ganz erheblich verlängern und somit sinnvolle Wasserzeit gewinnen/ sammeln. Danach ist der Schritt zum Gleiten nicht mehr weit weg und ab da beginnt der Sport wirklich Spaß zu machen.

  • haselnuss
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    • 5. Juni 2025 um 08:30
    • #13

    Der Viper Air Premium hat hinten eine aufgeklebte Abrisskante. Ich fahre nicht immer mit GPS, aber ich denke 20km/h wird da schon drin sein. Und ich nutze das WindSUP nur bis ca. 11kn. Wenn´s darüber hinaus geht, fahre ich lieber mit dem Tabou Rocket an einen See wo der Wind besser durchkommt ... bei mir auch mind. 1 Stunde Fahrtzeit.

    Wichtig ist wirklich die Wasserzeit, da ist es egal ob du an einen kleinen See bei wenig Wind fährst.

    Mache ich auch so, und finde dass ich auch auf dem WindSUP immer noch Dinge verfeinern kann ... und das Trapez habe ich immer dabei. Zwar nicht immer eingehakt, aber man kann sich die Bewegungsabläufe trotzdem automatisieren.

    Bevor du ein Hardboard kaufst, würde ich wirklich erstmal Erfahrungen sammeln und bei einer Surfstation was ausleihen.

    Wenn man nicht gerade an der Küste wohnt, findet man nicht so schnell was passendes, was man nach kurzer Zeit wieder weiterverkaufen kann.

  • Manuel001
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    • 5. Juni 2025 um 08:42
    • #14

    O.k. Danke.

    Ja mit heimkommen und Kreuzen habe ich normalerweise kein Problem.

  • drh
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    • 5. Juni 2025 um 10:57
    • #15

    Bei mir war der entscheidende Punkt, um Trapezfahren und Gleiten zu lernen, den kleinen böigen Baggersee zu verlassen und an größere, besser belüftete Seen zu fahren. Für mich ist der Baggersee um die Ecke eigentlich nur für Leichtwind-Manöver geeignet, nicht wirklich für Gleitwind. Ich würde empfehlen, auch mit dem WindSup mal ein paar Sessions an größere Seen zum Trapezüben zu fahren und parallel nach einem Board mit 110-130 Liter und ca 70-75cm Breite zu schauen. Ich bin mit 80kg von Schwertboard im Verleih auf 150l umgestiegen und das war gar kein Problem.

  • newt3
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    • 5. Juni 2025 um 12:23
    • #16

    Zum Weiterkommen ist der eingangs von dir genannte Mistral Syncro 124 Liter gar keine schlechte Wahl für jemaden mit ca 55kg Körpergewicht.

    Die Dinger sind vernünftig gebaut und wirklich haltbar (egal ob der normale oder der leichtere RD =Carbonbauweise ) , vom Boardshape her irgendwo bei FreeRide/FreeMove (der Syncro gilt wohl als FreeMove also etwas Manöverorientierter, ist aber für die Kategorie mit 124 Litern schon recht groß)

    Mal grob gegoogelt hat der 2008er Mistral Syncro 124 vermutlich folgende maße: 124 liter, 251cm kurz, 68cm breit

    ->68cm ist ja durchaus breit genug (das ist kein alter schmaler Boardshape mehr sondern schon ein moderner kurzer). Du brauchst bei 55kg nicht zwingend einen ca 73 oder 76cm breiten Fanatic Gecko 120 oder vergleichbar

    ->vorgänger vom Fanatic Gecko ist der Fanatic Shark. Ein 120Liter Fanatic Shark(2010-2015) ist glaub ca 69cm breit, die shark's vor 2010 ähnlich, einen eagle kannst du auch nehmen. jp x-cite ride oder funride oder magic ride.

    Daggerboard = Schwert. Bretter mit Schwert gibt es bis ca 150-160 liter runter. Ein Schwert brauchst du aber NICHT, wenn du über die First steps hinaus klarkommst und nicht abtreibst (und ein iSup neigt sogar viel mehr zum abtreiben als ein Windsurfboard).

    Neben dem Schwert gibt es übrigens auch Bretter die haben eine Mittelfinne (die hat dein iSup mit Windsurfoption ja vermutlich auch) - mit dem Vorteil, dass so eine Konstruktion etwas leichter als ein Schwertkasten (aber dem Nachteil es während der Fahrt nicht einfach einklappen zu können. hier ist dann weglassen angesagt sobald man ein Manöver wie wende oder Halse etwas schneller vorziehen möchte. Ein Klappschwer bietet dir die Option gezielt gut Höhe fahren zu können aber eingeklappt auch vernünftiges Tempo machen zu können).

    ->ich denke dass dir ca 120 Liter Volumen reichen (was immer ohne Schwert oder Mittelfinne ist) auch wenns eine deutliche Umstellung ist. Wichtig wär ein FreeRide oder FreeMove Boardshape, also kein Slalomboard, kein Formula und ein FreeRacer wäre auch Unsinn und auch nichts wo Wave dransteht.

    Trapezfahren gehört zum Windsurfen einfach dazu - lernst das nicht würd ich eher sagen du betreibst "Stehsegeln" (was ja auch nicht verwerflich ist nur eben wenig effektiv was das Vorrankommen angeht).

    Mit Trapez surfend kannst eine Session halt 3 Stunden und länger auf dem Wasser sein, vielleicht mit kleiner Trinkpause. Ohne Trapez wirst alle 20 minuten deine Pause brauchen und hast vielleicht auch bald Tennisarm.

    -----------

    Wie kommst du weiter:

    - Surfstation und mal ein kleineres Board ausleihen oder wie du es vor hast einfach kaufen. wenns älter und gebraucht ist kostet das ja kein vermögen. was kostet so ein 124L Mistral Synro? Vielleicht 150-250€ je nach dem wie gut er dasteht, selbst die Carbonversion (RD) dürfte falls Top erhalten kaum mehr als 300€ kosten

    - Trapez besorgen und einfach üben ODER in eine Surfstation und sagen dass du Trapez fahren lernen möchtest. Die Basics sind da in 2 Stunden gelernt, ein paar erklärungen zum Thema Sicherheit (ein + aushängen , wie vermeide ich möglichst schleuderstürze und wie verhalte ich mich wenn's mich doch mal rüberzieht. was sollte ich tun falls ich eingehängt unterm Segel lande) sowie eben immer wieder einhängen, aushängen.

    - irgendwann gehts dann ans angleiten nicht nur passiv sondern auch aktiv. Neben der Riggsteuerung wirds die Fußsteuerung des Boards mit erlernen

    - immer nur ein Tag und dann zwei Wochen pause lernst du nichts dazu sondern fängst immer wieder dort an wo du aufgehört hast. also ruhig mal mehrere Tage hintereinander aufs Wasser und auch mal einen größeren See

    -----------

    Wenn du gar nicht weiter willst:

    Willst du niemals im Trapez fahren also beim "Stehsegeln" bleiben eigent sich dafür ein altes langes (schmaler Boardshape) Surfbrett mit Schwert vermutlich sogar besser als ein modernes breites kürzeres Surfbrett.

  • gabelbaumrob
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    • 5. Juni 2025 um 14:57
    • #17

    Bei einem Mistral immer mit dem Daumen testen ob das Deck weich ist (bei allen anderen Boards natürlich auch). Grad die letzten Mistrals waren eher nicht für ihre überragenden Eigenschaften berühmt bevor die Firma eingestampft wurde und ich hab noch keins gesehen, was nicht weich und damit durch war.

    Ein 68cm breites Board auf einem Tümpel ohne Wind - das wird dir kein grinsen ins Gesicht zaubern...

  • Manuel001
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    • 5. Juni 2025 um 20:07
    • #18

    Danke für die vielen (unterschiedlichen) Meinungen.

    Es hilft mir trotzdem weiter.

    Ich besorge mir jetzt erstmal ein Trapez und sammle weitere Stunden am Wasser.

    Parallel habe ich mal Suchagenten für Boards erstellt, welche ev. in Frage kommen würden. Vielleicht ergibt sich ja was.

    Sobald die Wassertemperaturen etwas höher sind, werde ich meine Familie mal zu einem Badetag am See überreden und ich werde eine Surfbasis aufsuchen und kleinere Boards testen.

    Ich weiß jetzt jedenfalls, dass ich weiterkommen möchte und dass das Windsup für einen kleinen See gar nicht so verkehrt ist.

  • haselnuss
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    • 6. Juni 2025 um 09:14
    • #19

    Das WindSUP solltest du auf alle Fälle behalten.

    Ich fahre damit gerne an den kleinen See, und nehme sicherheitshalber das Paddel mit ...

    Und wenn die Familie mitkommt, kann jeder Spaß damit haben ... auch mit Segel kann locker noch ein Beifahrer mit.

    Mein Tabou hat 75cm Breite, wenn mal der Wind weg ist, ist das auch kein Spaß da "abzuwarten" bis es weiter geht.

    Und wenn es schon sauböig ist (Wind wechselt quasi von 15kn zu 2kn), ist das auf dem WindSUP mit viel Volumen einfach entspannter.

    Nichtdestotrotz ist das fahren auf einem Hardboard wie dem Gecko oder Rocket bei vernünftigem Wind einfach unschlagbar geil.

    Zum lernen empfehle ich ebenfalls, mal Urlaub an einen bekannten Spot zu machen. Fahrt z.B. mal mit der Familie an den Neusiedler See.

    So mache ich es auch ... in den letzten 3 Jahren waren wir immer 2 Wochen am Stück in DK oder Fehmarn.

  • Manuel001
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    • 6. Juni 2025 um 10:24
    • #20
    Zitat von haselnuss

    Das WindSUP solltest du auf alle Fälle behalten

    Ja das habe ich aus deinem ersten Post mitgenommen, dass das Windsup in meinem Fall gar nicht so verkehrt ist.

    Das hat durchaus seine Berechtigung. Und ohne Segel kann es sowieso immer als normales SUP von der ganzen Familie verwendet werden.
    Urlaub an einem Spot ist sicher eine gute Idee. So bin ich überhaupt erst dazu gekommen. Ich wollte es eigentlich schon vor über 10 Jahren mal probieren.
    Und nachdem beim letzten Meerurlaub genau beim Hotelstrand eine Windsurfschule war, habe ich mal einen 2 Stunde Kurs besucht.

    Das ist natürlich viel zu wenig, aber es hat mich dazu gebracht, das WindSup zu kaufen.
    Damit habe ich eh gute Fortschritte gemacht.
    Und mit eurer Hilfe weiß ich jetzt, wie ich da weiter mache. Bei der nächsten Urlaubsplanung gehört Windsurfen dazu.

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