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Anluven beim Springen vermeiden

  • David R-T
  • 17. April 2024 um 07:18
  • Online
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    • 10. Dezember 2025 um 12:52
    • #21

    Hallo Claudio,
    "Windsurfen in der Brandung" ... gerade entdeckt und auch schon bestellt.

    Bin schon sehr gespannt auf das Buch .... ist vmtl. sehr analytisch, aber das mag ich ja ;)

  • mihaka
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    • 10. Dezember 2025 um 13:02
    • #22

    Claudio: Das erste Buch "Bewegungsabläufe,..." sehr interessant.
    Warte immer noch auf den 2. Teil des Videos zur Speedhalse.
    Kommt da noch was?

  • surfpat
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    • 10. Dezember 2025 um 14:13
    • #23

    Es gab früher auch explizit nose dive-Sprünge. Und beim back loop landet man auch mit der Nase zuerst.Braucht man keine Angst vor haben - gerne mal ausprobieren. Nase kommt schon wieder hoch.

    Hauptsache man landet nicht mit der Unterseite platt.

  • RobertP
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    • 11. Dezember 2025 um 07:54
    • #24
    Zitat von surfpat

    Es gab früher auch explizit nose dive-Sprünge.

    Das geht aber nur wenn man hoch springt und nicht mehr viel horizontale Geschwindigkeit da ist.

    Wenn du bei einem normalen Sprung, bei dem noch Geschwindigkeit in Fahrtrichtung da ist, mit der Nose zuerst landest, gibt es einen schönen Schleudersturz.

  • David R-T
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    • 11. Dezember 2025 um 08:14
    • #25

    Ja, das stell ich mir schon verdammt ruppig vor. Kaum zu stehen, außer man bremst sich völlig ein, schön bzw das Ziel wäre aber direkt weiter zu gleiten. Ich muss halt den richtigen Zeitpunkt finden, das Bein wieder auszustrecken bzw die Neigung bezüglich der Querachse zu kontrollieren/ regeln. Wie macht ihr das? Wie bringt man im Flug die Nase hoch oder runter? Kann ja eigentlich nur über das Segel funktionieren?

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    • 11. Dezember 2025 um 09:48
    • #26

    Segelsteuerung ist der wichtigste Faktor für stabile Sprünge. Aber beim Sprung verliert man erst einmal die Führung und Stabilität durch die Finne, womit es auch schwierig wird, mit Segelsteuerung das Brett zu kontrollieren. Durch das Anziehen der Beine und Reinhängen ins Segel erzeugt man automatisch Spannung im Körper und damit die notwendige Stabilität zwischen Körper und Brett. Durch minimales Verschieben des Segels in der Segelebene kann man dann auch die Fluglage vernünftig kontrollieren.

    Es gilt wie immer:

    Segel nach Luv => Abfallen Bug senkt sich

    Segel nach Lee => Anluven Bug steigt.

  • tourensurfer
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    • 11. Dezember 2025 um 09:59
    • #27

    Ich stelle mal eine andere These auf

    Segel zum Bug => Abfallen Bug senkt sich

    Segel nach Achtern => Anluven Bug steigt.

  • surfpat
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    • 11. Dezember 2025 um 12:48
    • #28

    Ich wollte ja auch nur die Angst nehmen, dass ein Eintauchen mit der Nase schlimm ist.

    Einen Schleudersturz nach einem Nosedive hatte ich noch nie. Aber ich fahr auch keine Bretter über 100 l. Mit Slalommaterial oder >120l würde ich das auch nicht machen. Natürlich darf man nicht senkrecht einstechen, sondern mit relativ kleinem Winkel. Und beim Eintauchen und danach Segel dichthalten! Kann man gut bei kleinen Wellen auf Seen üben.

    Bug hoch geht, indem man schon beim/vorm Absprung eher Rücklage hat und dann Rücklage beibehält.

    Für Bug runter eher aufrechter bzw. mit mehr Vorlage abspringen und erst mal in der Luft sein, dann hinteres Bein anziehen und vorderes nach unten drücken. Segel dabei dicht halten.

    Mit Segel vor und zurück steuern in der Luft wird es dann leicht zu viel, würde ich sagen, und geht dann eher in Richtung unfreiwillige loops... Also nur minimal, wie franz s geschrieben hat, aber beim Üben erstmal nicht auf Segelsteuerung konzentrieren.

    Aber mehr als die Theorie an Desktop helfen bewusste Stunden auf dem Wasser (nicht nur stundenlang im Trapez hängen und hin und her fahren), Ausprobieren und dadurch Gefühl! entwickeln. Mit impact vest und Helm kann ja eigentlich nichts Schlimmes passieren.

  • David R-T
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    • 11. Dezember 2025 um 13:54
    • #29

    Mit anluven und abfallen hatte ich bisher immer das Gefühl hauptsächlich das drehen um die hoch Achse (wie bei Wenden und halsen) aber kaum die Nickbewegung beeinflussen zu können. Und ja, das war sehr direkt schon bei kleinen Impulsen vom Segel her. Der Tipp mit der Belastung des vorderen Fußes klingt gut. Bei mir werden die meisten kontrollierten Sprünge eher flach, weil ich auch versuche eher aufrecht abzuspringen, sonst kick ich hinten das heck raus und schmiere so halb über den Wellenkamm anstatt sauber frei zu kommen. Und die Wellenform hat riesigen Einfluss. Manche kicken die nose arg hoch, andere praktisch gar nicht. Ich denke da passt schlicht das Timing noch nicht richtig. Der Moment, wann man abdrückt ist für mich als Anfänger noch schwer zu treffen. Oder sind die Wellen wirklich sehr verschieden bzw. haben so einen großen Einfluss?

    Ich muss dazu sagen, dass die Spots an denen ich bisher nennenswert in die Luft gekommen bin (mit dem 105er Rocket und dem 95er One) alles andere als gleichmäßige berechenbare Wellen hatten. Heuer zB. Liznjan / Chiemsee /Kos Psalidi waren jedes für sich schon auch sehr unterschiedlich. Aber mai, ich muss als Alpenbewohner halt nehmen, was ich bekommen kann.

  • Claudio
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    • 11. Dezember 2025 um 13:59
    • #30

    Franz:

    "Hallo Claudio,

    "Windsurfen in der Brandung" ... gerade entdeckt und auch schon bestellt.

    Bin schon sehr gespannt auf das Buch .... ist vmtl. sehr analytisch, aber das mag ich ja ;)"


    Hallo Franz,

    zuallererst danke für das Vertrauen in mein neues Buch "Windsurfen in der Brandung"! Nun hoffe ich, dass es dich zufriedenstellt. An dem Buch hab ich rund 10 Jahre rumgefrickelt, insbesondere die vielen, sehr speziell auf das Windsurfen in der Brandung bezogenen Grafiken haben viel Zeit erfordert.

    Zu dem Buch sah ich mich veranlasst, weil einerseits das Windsurfen in der Brandung m.E. das wirklich fantastischste Sport-Erlebnis ist, das man haben kann. Und andererseits meine Beobachtung, dass viele Windsurfer sich dieses Erlebnis verhageln, weil sie an und für sich recht einfach zu behebende Fehler im Vorfeld und dann auf dem Wasser machen, wenn es gilt, in einer schönen Brandung Windsurfen zu gehen. Darauf weist ein wenig der Untertitel des Buchs hin: Wissen - Training - Taktik - Sicherheit.

    Anders als mein erstes Buch, das im Maßstab universitärer Ansprüche ein echtes Lehrbuch ist, das bezogen auf Inhalte und Textgestaltung entsprechenden Ansprüchen gerecht werden musste, ist dieses zweite Buch ein echtes Sachbuch, anschaulich und gut flüssig, hoffentlich auch ein wenig unterhaltend zu lesen. Was aber nicht bedeutet, dass die dahinter liegende Analytik und inhaltliche Fülle darunter gelitten hätte, auf die du hoffst... ;)

    Ich freue mich über Rückmeldungen zu meinem Buch, gern im Rahmen der auf meinem Youtube-Kanal veröffentlichten Buchvorstellung:

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    Herzlicher Gruß

    Claudio

    http://www.windsurflehrer.de

  • surfpat
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    • 11. Dezember 2025 um 14:40
    • #31

    David R-T: als ich angefangen habe springen zu lernen, hat mir geholfen, daran zu denken, die Luvkante etwas anzukanten, sodass der Wind drunter greifen kann - gerade bei den kleinen Wellen am See.

    Das kannst du auch mal am Wellenkamm probieren, erstmal ohne viel aktiv am hinteren Bein zu machen. Segel dabei dichthalten. Reicht schon ein kleiner Hügel um etwas abzuheben.

    Wenn das klappt, hinteres Bein aktiver anziehen, also beides kombinieren.

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