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weiches Deck

  • jojo62
  • 30. November 2012 um 17:46
  • Dr. Spin Out
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    • 1. Dezember 2012 um 20:36
    • #21
    Zitat von KIV

    BTW: Danke für den Tipp, ich möchte demnächst eine Delamination öffnen und neu verkleben. Ist das Zeug "langsam härtend"? Dann wäre es perfekt...
    .....
    .....
    Das sieht mir nämlich einfach sehr gepfuscht aus: http://www.youtube.com/watch?v=UTN6Pe5uXEk

    Wenn die weichen Stellen so weich sind wie im Video, dann ist immer auch das Sandwich schon zerkrümelt, also komplett neuer Aufbau notwendig.
    Kann man die weiche Stelle nur im Bereich einer Handfläche (eines Hackens vom Fuß) leicht 2-3mm eindrücken, dann ist nur das Styro eingebrochen, Unterspritzen ist dann ok, da der neue Unterbau härter als das ursprüngliche Styro (normalerweise PS 15, also 15 kg pro m³) ist.

    Harz 799 hat Topfzeit 90 min und ist bei Raumtemperatur erst in 24-36 std ganz durchgehärtet.

  • The-BlackJack
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    • 1. Dezember 2012 um 21:08
    • #22

    ich würde bei "kleinen" stellen auch PU kleber verwenden. dieser hat auch den Vorteil das er im gegensatz zum Harz aufgrund der Luftblasen deutlich leichter ist und sich deutlich besser verteilt

    Ich arbeite seit jahren im modellbau mit PU max.. das zeug ist leider nicht mehr ganz leicht zu bekommen weils angeblich giftig ist.... warm ist es schön flüssig und kann problemlos eingebracht werden es schäumt dann sauber auf, wie schon gesagt wurde ohne dabei wirklich druck zu erzeugen...nach 12h (offen)ist das zeug ausgehärtet dann nur noch die löcher versiegeln und alles ist gut. PU schaum wird als injektion kaum zu kontrollieren sein das geht einfach zu schnell!

    zum thema wasser... wasser beschleunigt die härtung, aber man muss da nicht litterweise wasser dauf schütten, luftfeuchtigkeit reicht völlig! daher also einfach aus der zube in ein anderes gefäß giessen da mit der spritze aufsaugen und einbingen.
    das ist die warscheinlich einfachste und effektievfste methode.

    zum thema harz und hitze... ja harz wird beim aushärten warm bei großen mengen sogar sehr warm aber wieviel wollt ihr denn da einbringen? und bedenkt auch das das nicht wie im becher alles auf kleinstem raum ist sondern mehr oder wenieger großflächig verteilt... die wärme kann da problemlos abgeführt werden! bzw so viel wärme entsteht ganricht...

    BAY-210

  • Slaughthammer
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    • 1. Dezember 2012 um 22:08
    • #23

    Zum Thema Harz und Hitze:
    http://boardlady.com/injection.htm
    Man bedenke dabei auch, das Styropor ein sehr guter thermischer Isolator ist, viel besser als z.B. ein Epoxy-Mischbecher. Das Sandwich mit Schaumkern dürfte auch einen recht hohen Wärmedurchgangswiderstand haben. Es muss gar nicht so viel Wärme entstehen, wenn sie nicht abgeführt werden kann! Hinzukommt der im Link angesprochene Umstand, dass Epoxidharz ganz andere mechanische Eigenschaften wie EPS hat. Das verbindet sich auf Dauer einfach nicht gut. Ich denke mal, dass der angesprochene PUR-Kleber auch bei größeren Schäden deutlich besser funktioniert, als eine Epoxyinjektion. Wenn man Wasser zur aushärtung im Board braucht, einfach vorm Einspritzen einmal in die Löcher reinpusten, aus der Atemluft sollte dann mehr als genug Feuchtigkeit im EPS bleiben.

    http://boardlady.com/softdeckanalysis.htm
    Da ist nochnmal schön beschrieben, bei welchem Status welche Reparaturmethode sinnvoll anzuwenden ist.

    Gruß, Onno

    wissen ist macht. nicht wissen macht auch nichts.

  • watermonstertje
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    • 3. Dezember 2012 um 11:54
    • #24

    Ein freund von mir hat es gehabt. Ein paar locher gemacht mit 4mm bohre (so gross wie mund von einer spritze), Expandierendes Pu hartschaum mit spritze in die locher gespritz, dann ein schraube darein gedreht (so das das schaum sich ausbreitet ohne nach aussen zu kommen), gewartet bis es hart ist. 80gr glas faser (nur um wasser dicht zu machen) daruber und fertig...................geht nie mehr kaputt.

    Schreibe nicht so gut deutsch...........bin Holländer, sorry!

  • jojo62
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    • 3. Dezember 2012 um 16:37
    • #25

    Hi , neee so weich wie im Viedeo ist es nicht größe von einem Tennisball Durchmesser ,vllt. bin ich auch nur etwas zimperlich
    nur Ihr hab schon recht nun ist Zeit da und wenn ich nichts mache wirds bestimmt größer ( JP 116 das rote )
    denke das einspritzen ist die richtige Wahl dafür

    THX , gruß der jojo

  • The-BlackJack
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    • 3. Dezember 2012 um 17:34
    • #26

    aber nimm PU kleber und kein harz! damit füllst auf jeden fall alles aus!

    BAY-210

  • jojo62
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    • 3. Dezember 2012 um 17:46
    • #27

    ja die Bilddateien von Lady Board sprechen wohl Bände . ExpoHarz würde den Kern beschädigen auflösen durch schmelzen der entwickelten Hitze
    werde Marine Schaum od. PU Kleber eindrücken zum aushärten hat es alle Zeit der Welt ;-)). Hätte nie an so eine Reaktion vom E Harz gedacht .
    SUPER an alle ganz viel Dank
    dr jojo

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    • 4. Dezember 2012 um 12:23
    • #28
    Zitat von The-BlackJack

    ....
    zum thema harz und hitze... ja harz wird beim aushärten warm bei großen mengen sogar sehr warm aber wieviel wollt ihr denn da einbringen? und bedenkt auch das das nicht wie im becher alles auf kleinstem raum ist sondern mehr oder wenieger großflächig verteilt... die wärme kann da problemlos abgeführt werden! bzw so viel wärme entsteht ganricht...

    das stimmt so im allgemeinen nicht, dadurch dass der schaum auch isoliert kann die durch die exothermie entstehende wärme nicht abgeleitet werden und das problem kann sich verschlimmern. wenn man da einspritzt sollten unbedingt sehr langsame harze mit sehr geringer exothermie verwendet werden. habe da schon einige abgekochte boards gesehen und auch selber schon mal blöd geschaut. füllstoffe helfen da auch teilweise.

    bei kleinen fehlerstellen würde ich mit einem PU sytem ( mit oder ohne Füllung) oder einem langsamen epoxysystem arbeiten - einspritzen. mit microballons füllen, treibmittel uist evtl. hilfreich

    bei gröberen problemen - komplett aufmachen und sandwich / laminate neu aufbauen - der aufwand ist aber nicht nicht unerheblich

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    • 4. Dezember 2012 um 12:25
    • #29
    Zitat von The-BlackJack

    ....
    zum thema harz und hitze... ja harz wird beim aushärten warm bei großen mengen sogar sehr warm aber wieviel wollt ihr denn da einbringen? und bedenkt auch das das nicht wie im becher alles auf kleinstem raum ist sondern mehr oder wenieger großflächig verteilt... die wärme kann da problemlos abgeführt werden! bzw so viel wärme entsteht ganricht...

    das stimmt so im allgemeinen nicht, dadurch dass der schaum auch isoliert kann die durch die exothermie entstehende wärme nicht abgeleitet werden und das problem kann sich verschlimmern. wenn man da einspritzt sollten unbedingt sehr langsame harze mit sehr geringer exothermie verwendet werden. habe da schon einige abgekochte boards gesehen und auch selber schon mal blöd geschaut. füllstoffe helfen da auch teilweise.

    im zweifelsfall einen versuch machen - harzmischung in der beabsichtigten menge/füllung anrühren und IM styroblock ausreagieren lassen

    dann sieht man auch gut wie sich das gemisch verteilt und verbindet

    bei kleinen fehlerstellen würde ich mit einem PU sytem ( mit oder ohne Füllung) oder einem langsamen epoxysystem arbeiten - einspritzen. mit microballons füllen, treibmittel uist evtl. hilfreich

    bei gröberen problemen - komplett aufmachen und sandwich / laminate neu aufbauen - der aufwand ist aber nicht nicht unerheblich

  • acdipa
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    • 25. September 2013 um 21:16
    • #30
    Zitat von Dr. Spin Out

    Habe solche weichen Stellen schon sehr oft bei meinen Boards repariert, immer mit Epoxy (es gibt Harze praktisch ohne Wärmeentwicklung) mit Microballons gestreckt.

    Heute würde ich PUR-Leim nehmen (z.B. Ponal PUR-Leim), das Zeug ist sensationell als Kleber und schäumt leicht auf aber ohne Schaumdruck. Einfach Löcher in ca. 4 cm Abstand ins Deck bohren, mit einer Spritze 1 cm³ Kleber reindrücken und dann ein paar mal das Deck rauf und runter Drücken, um den Kleber zu verteilen. Der Kleber schäumt leicht auf und verbindet Deck und Unterkonstruktion und sitzt nach dem Aushärten wie ein harter Schaum auf dem Styro. So ist auch danach eine perfekte Druckableitung ins Styro gewährleistet. Jetzt die Löcher wieder 3-4 mm tief ausbohren und von Schaumresten befreien und die Löcher danach mit Epoxy verschließen, da ich nicht glaube, daß der PUR Schaum wasserdicht ist.

    Mit dem PUR-Leim kann man die unglaublichsten Sachen machen, ich habe damit im Bad Plastikhaken auf die Fliesen geklebt, wo ich Handtücher dran hänge, da hält normalerweise gar nix dran - PUR-Leim hält jetzt seit 2 Jahren.

    Ein super Tipp von dir Dr. Spin Out.

    Reparatur-Zeitaufwand eine Stunde und hält besser als neu.

    Kann ich nur empfehlen.

    Grüße
    Dieter

    Einmal editiert, zuletzt von acdipa (25. September 2013 um 21:18)

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    • 25. September 2013 um 21:51
    • #31
    Zitat von Dr. Spin Out


    Heute würde ich PUR-Leim nehmen (z.B. Ponal PUR-Leim), das Zeug ist sensationell als Kleber und schäumt leicht auf aber ohne Schaumdruck. Einfach Löcher in ca. 4 cm Abstand ins Deck bohren, mit einer Spritze 1 cm³ Kleber reindrücken und dann ein paar mal das Deck rauf und runter Drücken, um den Kleber zu verteilen.


    Welchen Durchmesser müsste man denn für den PUR-Leim bohren?
    Für Epoxid reicht der Durchmesser einer dicken Kanüle.

  • acdipa
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    • 25. September 2013 um 22:21
    • #32

    Gebohrt 2 Löcher 4mm, Abstand ca. 50mm.

    Den Ponal PUR-Leim in eine Spritze gezogen und eingespritzt, bis das der Leim aus dem anderen Loch ausgetreten ist.

    2 Tage liegen lassen (schäumt leicht und ohne viel Druck auf) und die Löcher wieder versiegeln.

    Einfach, schnell, gut.

    Einmal editiert, zuletzt von acdipa (25. September 2013 um 22:23)

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    • 26. September 2013 um 12:30
    • #33

    Wo bekomm ich den Ponal PUR-Leim zu kaufen ? Und wie heisst der genau ?

    es grüßt der sitt

    :)

    Kapitalismus ist Sachen kaufen, die man nicht braucht - mit Geld das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht leiden kann.

    Volker Pispers


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    • 26. September 2013 um 12:32
    • #34

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    • 26. September 2013 um 13:03
    • #35
    Zitat von sittinggun

    Wo bekomm ich den Ponal PUR-Leim zu kaufen ? Und wie heisst der genau ?

    es grüßt der sitt

    http://www.ebay.de/itm/Henkel-Ponal-PUR-Leim-420g-/300925628418?pt=DE_Haus_Garten_Heimwerker_Leime&hash=item461090b002

    so sollte es aussehen.

    Die versenden auch ohne Kopie vom Personalausweis.

    Einmal editiert, zuletzt von acdipa (26. September 2013 um 13:05)

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    • 27. September 2013 um 08:26
    • #36

    hy,dank euch für die juten infos,der sitt

    :)

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    • 10. Februar 2015 um 09:22
    • #37

    Moin,
    gibt es hier schon weitere (Langzeit)-Erfahrungen?
    Mein Deck ist ca 9x18 cm mittig zwischen hinteren und vorderen Fußschlaufen "weich". Also man kann die erste Schicht ein paar mm herunter drücken. Diese scheint also nicht mehr mit den nächsten Schichten verbunden zu sein.

    Habe jetzt mal etwas getestet mit dem oben genannten 1-Komponenten Ponal Pur Leim. In Kammern bei denen keine Luft / Feuchtigkeit ran kommt, härtet der Kleber scheinbar auch nach mehreren Tagen nicht.
    Wenn ich ihn mit etwas Wasser mische, dann mit der Spritze aufziehe und in einen geschlossenen Raum gebe (was dann recht schnell gehen muss), schäumt er gut auf. Allerdings ist das Ergebnis dann auch nicht wirklich hart, sondern eher wie schaumstoff. Ich gehe also davon aus, dass sich das Deck danach immernoch "weich" anfühlen wird.

    Was war das Ziel mit dem Kleber? Dass sich die schichten verbinden, oder dass es wieder fest wird?

    Ich hadere noch, ob ich es mit der Kleber-Injektion oder der Epoxid-Injektion versuche.
    Eine dritte Alternative die ich mir vorstellen könnte: Das weiche Stück rausschmeiden, dort eine Lage Glas + epoxyd rein und hoffen dass die außenschicht daran klebt. Ggf. nochmal mit Epoxyd oben drauf nachhelfen. :)

    Gibt's weitere Erfahrungen mit / ohne Kleber oder Tipps?

  • acdipa
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    • 11. Februar 2015 um 10:08
    • #38

    Ich war mit dem Zug mehr als zufrieden.

    Hart wird es nicht, eher wie ein harter, druckfester Schaumstoff und so sollte es sein.

    Inzwischen klebe ich vieles damit, selbst Teile auf glatten Fliesen.

    Dann ist noch die Frage, wie weit du das Laminat eindrücken kannst. Wenn es so weich ist wie ein platter Fahrradreifen, wird es nicht funktionieren. Dann wird wohl das Kernmaterial kräftig gebrochen und bröselig sein und das Laminat muss runter und incl. Kernmaterial neu aufgebaut werden.

    Ferndiagnosen sind immer schwierig

    Spritze doch einfach mal das Zeug wie beschrieben ein. Wenn es klappt ist doch alles ok und wenn nicht muss das Laminat so oder so runter.

  • ToB
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    • 11. Februar 2015 um 12:28
    • #39

    Alles klar, danke für die Info.
    Meine Prognose ist, dass es noch nicht so schlimm ist. Meine größte Sorge beim 1k-PUR-Leim injezieren ist eigentlich, dass es innen flüssig bleibt. So gesundheitsförderlich ist das Zeug ja nicht. :)

    Aber ich werde es versuchen. Ob mit Zugabe von Wasser oder ohne muss ich dann mal spontan entscheiden.

  • acdipa
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    • 11. Februar 2015 um 13:00
    • #40

    Bei mir wurde das Ponal im Board hart.
    Ich hoffe, dass du das richtige Zeug hast, bzw. nicht abgelaufen ist.
    Test : Nimm ein Stück Styropor und klebe etwas von dem Zeug darauf.

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