Posts by Christian Graßmann

    Das stimmt natürlich.

    Es war früher super - ab 06:00 Vento und ab 13:30 Ora - aber dann kam diese Einführung der Material(Straf)Gebühr auch für Hotelgäste.

    Und dann kam ich nicht mehr - weiß jemand, ob sich das wieder eingerenkt hat? Weil dann wäre es eine wieder tolle Alternative zum Pier?

    Bin letzte Woche vorbeigesurft - vom Capo bis zum Pier ist alles mit Kitern abgedeckt. Das Capo ist jetzt zu 90% Kiter Hotel. Die haben eine Holzhalle mit 3 Toren errichtet - aber alles für die Kiter. Das Hotel war bis vor 1 Woche noch geschlossen, nur die Kiteschule war geöffnet. Wir waren früher regelmäßig im Capo - aber nachdem Preis Leistung weit auseinandergedriftet sind haben wir uns davon verabschiedet. Unter den aktuellen Bedingungen möchte ich da auch nicht surfen. Bis zu 10 Kiterboote die immer wieder die Kiter nach "oben" bringen (Höhelaufen) 30 - 40 Kiter bei gutem Wind, die Welle ist nicht mehr vorhanden, nur noch Kreuzwellen. Für uns ist das Capo und der Felsen bis zum Pier nur noch ein Durchfahrtspunkt nach Torbole und zurück.

    Wir haben ein solches Revier in Gunzenhausen am Altmühlsee. Da kann es vorkommen dass man Windgestärken zwischen 1 und 6 Bft innerhalb von 2 Stunden hat. Den besten Kompromiss suchen. Ich war da immer mit dem Formula und normalerweise mit einem 10,7er draussen. Wenns richtig hackt und auch das variable Schothorn voll durchgezogen ist, dann geh ich halt brutal upwind...das geht dann auch bei 6Bft mit den Cambersegeln....nur irgendwann ist der See aus ;)

    In der Regel dauern die Böen ja auch nicht so lange. So richtig Spaß macht das aber nicht - drum bin ich auch seit Jahren da nicht mehr gefahren....


    Gruß


    Christian

    bevor ich mit Formula surfen angefangen habe, bin ich einen Lorch Dolphin custom gefahren. 277cm lang und 92cm breit, um die 178l, das war Frühgleiten 2003. Mit einer 70er Finne konnte man sogar ein 12,5er draufpflanzen und das hat funktioniert. Durch die längere Gleitfläche war es relativ einfach mit einer Kombination aus pumpen mit dem Rigg und dem Druck auf der Finne die Fuhre ins gleiten zu bringen.


    Als ich dann auf Formula umgestiegen bin (Fanatic Falcon 2004 mit immerhin noch 2,45cm) hab ich das schon schmerzlich vermisst. Hier muss viel mehr mit dem Rigg gepumpt werden und der Druck auf die Finne muss natürlich auch passen.


    Wenn dann die Fuhre mal im gleiten ist, dann läuft der Dolphin unbeirrt durch die Halse und man muss nicht sooo aufpassen wie beim Formula dass man das Brett um den Mastfuß herum belastet, damit das Heck nicht sofort absäuft und man die Handbremse zieht.


    Also für den sportlichen Freizeitsurfer kann ich ein solches Board ganz klar empfehlen.


    Gruß


    Christian

    Der Gummiring ist auf meinen Schrauben (Powerbox) auch, ich dachte, das ist Standard.


    Was war denn mit den Schrauben? Gar keine rein gemacht? Jemand am Conca geklaut?

    nein, die lagen ordnungsgemäß in meiner Finnentasche - hab ich vergessen - wirklich nicht zu fassen....

    ich hatte mal ein noch verblüffenderes Erlebnis - keine Münchhausenstory, wirklich wahr - ich schwörs!!!


    Gardasee, Formula 70er Finne. Aufbauen, aufriggen und vom Capo Reamol downwind zum Conca dOro. Dort raus, Cola geholt und kurze Pause, dann Upwind über 1,5 m Wellen zurück bis zum Capo. Dann schau ich zufällig während der Fahrt auf das Heck und seh dass beide M6er Schrauben fehlten. =O.


    Unters Brett gegriffen und festgestellt, die Finne steckt 1A in der DTB Box. Keinen mm rausgeschoben. Hab dann meinen Junior am Strand angerufen und der hat mir die beiden Schrauben und WZG gebracht. Das hätte ich niemals geglaubt - das die Finne da nicht rausrutscht. Noch dazu bei einer Länge von 70 cm. Bei 30 bis 40 km/h kommen da schon Kräfte drauf und man würde meinen dass durch das Drehmoment die Finne nach hinten irgendwann rausgekippt wird. Ich denke durch den Lift der Finne hat sich das irgendwie kompensiert - so richtig verstehen tu Ichs bis heute nicht...


    ...zu deinem Fall - ich achte immer drauf dass ich unter den Schrauben und der Beilag scheibe noch eine Beilage aus Gummi habe. So um die 2 mm dick. Selbst wenn sich die Schraube dann etwas lockert, bleibt über den vorgespannte Gummi noch eine Spannung auf der Schraube die ein weiteres Lockern in der Regel verhindert...


    Gruß


    Christian

    Hallo zusammen,


    ich wollt wieder zum Thema zurück. Grundsätzliche Frage dazu, hat jemand schon mal hochfeste Aluschrauben

    getestet, ggf. Titan - ist ja im weitesten Sinn auch eine Alulegierung?


    Dann wär zumindest die elektrochemische Reaktion reduziert oder nahezu aufgehoben.


    Gruß


    Christian

    Ich bin bekennender Antifoiler, ich käme niemals auf die Idee mir so etwas zuzulegen. Ich möchte das nichtmal testen. Für mich gehört zum Windsurfen der unmittelbare Kontakt mit dem Brett auf dem Wasser. Das muss ich fühlen und hören - wie das Brett auf der Welle aufschlägt oder durch die Welle geht - und da möchte ich arbeiten, es muss immer a bissl Kampf dabei sein. Die anderen dürfen gerne bei 7 knts rausgehen und mit 15 kmh auf ihrem Stachel gleiten. Da setz ich mich lieber an den Strand und spiel Gitarre......


    nix für ungut


    Christian

    Ich find den Rollenhaken vom Tampenverschleiß her schon super, aber ich möchte beim surfen die Friktion, also die Reibung nicht missen. Das macht kleine Korrekturen deutlich einfacher. Mit Rolle muss man mehr mit dem Körper arbeiten. Das haben mir auch einige Regattafahrer bestätigt. Drum hab ich`s gelassen und lebe mit dem Verschleiss der Tampen.....und hab mir ne Nähmaschine besorgt und näh mir meine Tampen selber. Die Idee ist aber grundsätzlich echt spitze!


    Gruß


    Christian

    ...ab und zu muss man auch mal improvisieren dürfen...allerdings hab ich mich tatsächlich ein paar Minuten mit dem Gedanken gespielt das aus CFK zu bauen :D

    Hallo zusammen,


    nur mal so ein Vorschlag - ich hatte ein ähnliches Problem und hab das mit dem Leucotape gelöst. Das Classic in weiß. Das ist richtig gut mit Klebstoff getränkt. Da kann man 10 Lagen straff drumwickeln und wenn dann der Clampcleat montiert wird, dann presst es die Kombi so richtig ineinander. Da verschiebt sich auch an heißen Tagen nix mehr. Der Klebstoff drückt sich irgendwie durch. Ich hab mal einen länger montierten Clampcleat geöffnet, nachdem die Schrauben abgenommen wurden hielt der noch mehr als bombig. Aber nur das Original Classic verwenden. Des bappt wiad Sau!!!


    leucotape.jpg

    Mir ist das mit einer NP passiert - die RSX ler beklagen sich auch massiv drüber aber anscheinend interessiert das keinen...

    das ist ein Bild vom ersten Prototypen ... unter dem Clampcleat wird die Achse gehalten, da kann man den Durchmesser etwas erkennen

    .BILD7575 (2).JPG

    Hallo zusammen,


    ja, die hab ich selbst gebaut - Not macht erfinderisch :/


    Mir war nicht nur der abnehmbare Becher wichtig, sondern auch möglichst große Rollen, um den Tampen in möglichst großem Radius umzulenken, auch die Achse ist ein richtig dickwandiges V2A Rohr. Die meisten Verlängerungen haben nur ein dünnwandiges "Röhrchen" um die Enden durch Nieten sichern zu können - selbst NP ist da nicht besser. Wenn man das jahrelang im Einsatz hat, dann schleift sich das tief ein. Die Materialpaarung mit Messingrolle und V2A ist absichtlich so gewählt - Notlaufeigenschaften...


    Ich habe dieses System an allen 6 Segeln seit 5 Jahren verbaut und die laufen richtig gut mit relativ geringen Trimmkräften.


    Gruß


    Christian

    Hallo zusammen,


    irgendwo hatte ich das schon mal gepostet, mich nervt die Fädlerei auch. Da ich in der Regel mit Formula Material unterwegs bin, hab ich mindestens 7 Rollen (4 am Severne Segel und 3 am Becher) um die ich den Tampen fädeln muss. Drum hab ich mir für jedes Segel einen eigenen Mastfußbecher gebaut und den Tampen eingefädelt. Der "Becher" wird wie damals in den 80igern einfach auf die Verlängerung geschoben und mit einer M6 Schraube von Hand gesichert...


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    Die Finne wird immer mit ihrer ganzen Länge in der Gießform fixiert und dann vergossen. Das umgebende Harz ist nur Füllstoff. Die Kräfte der Schrauben gehen direkt ins Finnenblatt - oben in den Kopf. Das sollte so schnell nicht reißen. Ich denke das hält noch lange. Bei meinen Finnen sind auch die Außenseiten mit 4 Lagen Gewebe und UD Bändern verstärkt...da reißt so schnell nix...ist aber auch für Formula..entscheidend ist die vordere Schraubbefestigung - da kommt die Hauptbelastung drauf, die hintere Schraube ist eher eine Verliersicherung...


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    hallo Chris,


    gibt es da keine Veränderung der Biegekurve ? oder ist das in der Höhe noch unerheblich ?

    also mit den 80g/m² hatte ich da nichts bemerkt, das war aber nur bei den ersten Masten im Einsatz, ansonsten nehm ich nur Harz. Man könnte die Faserorientierung auch 45/45 legen, dann sollte das noch unerheblicher sein...